Der Hallimasch ist ein essbarer, parasitärer Pilz, der auf Holz (seltener auf krautigen Pflanzen) wächst und dieses allmählich zerstört. Die meisten Arten der Gattung sind Saprophyten, das heißt, sie wachsen auf Baumstümpfen und abgestorbenen Bäumen. Er besiedelt ein breites Spektrum an Lebensräumen und kommt nicht in Permafrostgebieten vor.
Hallimasch breitet sich mithilfe von Myzelien zwischen Bäumen aus, deren Länge mehrere Meter erreichen kann.
Da das Myzel Phosphor anreichert, ist es nachts durch sein schwaches Leuchten sichtbar. Die Pilze wachsen in großen Gruppen und bevorzugen Jahr für Jahr dieselben Standorte. Die Erntezeit ist ganzjährig.
Hallimaschpilze verschiedener Arten, aber auch derselben Art, können je nach Wald und Holzart, auf der sie gewachsen sind, unterschiedlich aussehen.
Arten von Hallimasch
Die häufigsten sind:
| Sicht | Äußere Schilder | Wo sie wachsen Erntezeit |
Fakten |
| Sommer | Hut: gelbbraun, bis zu 8 cm im Durchmesser, in der Mitte heller. Platten: hellgelb, angewachsen. Stiel: 3-8 cm, gebogen, steif, mit einem dunklen Ring. |
Laubbäume, auf Baumstümpfen und verrottendem Holz. Seltener in Nadelwäldern. Von Juni bis Oktober. |
Die Art ist je nach Wetter und Standort sehr variabel. Sie verliert oft ihre charakteristischen Merkmale. Daher der lateinische Name der Art: „variabel“. |
| Herbst (real) | Hut: 5-10 cm, kugelförmig, richtet sich mit zunehmendem Alter auf, graugelb oder gelblich-braun, mit kleinen Schuppen bedeckt. Teller: häufig, braun. Stiel: 6-12 cm, weißer Ring an der Spitze. |
Laubwälder. Sie siedeln sich sowohl auf toten als auch auf lebenden Bäumen an.
August bis Oktober. |
Sie wächst in mehreren „Wellen“ im Abstand von zwei Wochen. Sie ist die beliebteste Sorte der gesamten Familie. |
| Winter (Flammulina, Collybia, Winterpilz) | Hut: gelb, halbkugelförmig, richtet sich mit der Zeit auf. Platten: frei, verschmolzen. Bein: bis zu 8 cm, hart. |
Laubbäume, die sich hoch oben am Stamm befinden.
Herbst-Winter. |
Die Japaner nennen ihn „Nudelpilz“. Er ist einzigartig: Seine durch die Kälte geschädigten Zellen regenerieren sich beim Auftauen, und der Pilz wächst weiter. In der Natur gibt es keine vergleichbaren giftigen Pilze. |
| Frühling (Wiese, nicht verrottend, Wiese, Marasmus) | Hut: Durchmesser 2-5 cm, kegelförmig (richtet sich bei älteren Pilzen auf), gelbbraun. Teller: spärlich, breit, hellcremefarben. Stiel: 3-6 cm, massiv, starr. |
Wiesen, Waldwegränder, Waldlichtungen.
Vom Sommeranfang bis Ende Oktober. |
Er wächst kreisförmig und wird mit einer Schere geerntet. Es ist der allererste Pilz des Jahres. |
| Seroplattiert (Mohn) | Hut, 3-7 cm, hygrophan, Farbe abhängig von der Luftfeuchtigkeit (von mattgelb bis hellbraun bei Nässe). Teller: häufig, anhaftend, hell, mohnfarben. Stiel: 5-10 cm, gebogen. |
Kommt ausschließlich in Nadelwäldern vor, auf Baumstümpfen und Wurzeln. Gemäßigte Klimazone der Nordhalbkugel. Frühling bis Herbst (in milden Klimazonen und im Winter). |
Alte Pilze bekommen einen unangenehmen, muffigen Geschmack. |
| Dunkel (Erde, Fichte) | Hut: gelb, bis zu 10 cm hoch, dicht, Ränder herabhängend. Bein: hoch, hat einen Ring, geruchlos. |
Mischwälder, siedelt am Fuße von Baumstümpfen.
Spätsommer – Mitte Herbst. |
Ähnlich wie der Hallimasch hat er ein festeres Fruchtfleisch und einen bitteren Geschmack. |
| Dickbeinig (knollenförmig) | Hut: 3-8 cm, halbkugelförmig, richtet sich mit dem Wachstum auf, Farbe variiert je nach Wachstumsort. Teller: häufig, gelblich-weiß. Stiel: 4-8 cm, mit Ring, charakteristische Verdickung am unteren Ende. |
Auf verrottenden Bäumen und am Boden.
August bis Oktober. |
Sie trägt ununterbrochen Früchte und wächst in kleineren Gruppen als die Herbstsorte. |
| Schrumpfung | Hut: 3-10 cm, gewölbt; in der Mitte des Hutes befindet sich ein deutlicher Höcker; der Hut selbst ist trocken und schuppig, rotbraun. Teller: weiß oder rosa. Beinlänge: 7-20 cm, ohne Ring. Das Fleisch ist braun oder weiß und hat einen starken Geruch. |
Baumstämme und Äste, Baumstümpfe.
Juni bis Mitte Dezember. |
Erstmalig beschrieben im Jahr 1772. Essbarer Pilz, gilt als schmackhaft. |
| Königlich | Hut: bis zu 20 cm lang, glockenförmig, rostgelb, mit Schuppen bedeckt; Bein: bis zu 20 cm hoch, mit einem Ring. |
Sie wachsen einzeln in Laubwäldern.
Sommer-Herbst. |
Hilfreich bei Anämie. |
| Pappel | Hut: dunkelbraun, samtig, kugelförmig. Beinlänge: 15 cm, seidig, Flaum oberhalb des Rocks. Das Fruchtfleisch hat einen stärkehaltigen Geschmack und ein weinartiges Aroma. |
Auf Laubbäumen (hauptsächlich Pappel, Birke, Weide).
Sommer-Herbst |
Der in Italien und Frankreich angebaute Honigpilz enthält Methionin, eine für den menschlichen Körper essentielle Aminosäure, und wirkt als natürliches Antibiotikum. Aus ihm wird Lektin gewonnen, ein Stoff, der zur Krebsprävention eingesetzt wird. |

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Gefährliche Doppel
Am häufigsten werden diese Pilze mit falschen Hallimasch oder Giftpilzen verwechselt.
| Anzeichen eines falschen Hallimasch | Anzeichen von Fliegenpilzen |
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Nutzen und Risiken
| Vorteilhafte Eigenschaften | Kontraindikationen |
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Nutzungsoptionen
Gewöhnlich wird nur der Hut gegessen, da der Stiel zäh ist.
Grundlegende Kochmethoden: Braten, Salzen, Marinieren.
Lässt sich perfekt verstauen in trocken Und gefroren Form. Vor jeglicher Art von Zubereitung benötigen sie eine Vorbereitung. Kochen mindestens 40 Minuten
Winterliche Hallimaschpilze benötigen eine längere Wärmebehandlung, da sie Schwermetalle anreichern können.
Man sollte keine Hallimaschpilze essen, die in der Nähe großer Industrieanlagen gesammelt wurden.


