Pfifferlinge sind ein sehr beliebter Pilz. Dank ihrer Hutform und der leuchtend orangen Farbe sind sie im Wald kaum zu übersehen. In diesem Artikel gehen wir auf die Besonderheiten der Pfifferlingsernte sowie auf die häufigsten wildwachsenden Arten ein.
Inhalt
- 1 Pfifferlingsfamilie (Cantharellaceae): Beschreibung
- 2 Beschreibung der Gattung Pfifferling (Cantharellus)
- 3 Woher haben Pfifferlinge ihren Namen?
- 4 15 Pfifferlingarten mit Beschreibungen und Erntezeiten in Tabellen + Fotos
- 4.1 Gewöhnlicher Pfifferling (Cantharellus cibarius)
- 4.2 Amethyst-Pfifferling (Cantharellus amethysteus)
- 4.3 Zinnoberpfifferling (Cantharellus cinnabarinus)
- 4.4 Pazifischer Goldfuchsfisch (Cantharellus formosus)
- 4,5 Samtpfifferling (Cantharellus friesii)
- 4.6 Facettenpfifferling (Cantharellus lateritius)
- 4.7 Kleiner Pfifferling (Cantharellus minor)
- 4.8 Rosa Pfifferling (Cantharellus persicinus)
- 4.9 Weißer Pfifferling (Cantharellus subalbidus)
- 4.10 Blasser Pfifferling (Cantharellus pallens)
- 4.11 Trompetenpfifferling oder trichterförmiger Pfifferling (Cantharellus tubaeformis)
- 4.12 Gelber Pfifferling (Craterellus lutescens)
- 4.13 Grauer Pfifferling (Cantharellus cinereus)
- 4.14 Graugelber Pfifferling (Cantharellus melanoxeros)
- 4.15 Appalachen-Pfifferlinge (Cantharellus appalachiensis)
- 5 2 Pilze der Gattung Craterellus
- 6 Ein Pilz der Gattung Pseudocraterellus
- 7 2 Pilze, die Pfifferlingen aus anderen Familien ähneln.
- 8 2 falsche, ungenießbare Pfifferlinge
- 9 Wo und wann wachsen Pfifferlinge?
- 10 Wie schnell wachsen Pfifferlinge im Wald?
- 11 Bei welcher Temperatur wachsen Pfifferlinge?
- 12 Wie viele Tage brauchen Pfifferlinge nach einem Regenguss zum Wachsen?
- 13 Warum Pfifferlinge keine Würmer haben
- 14 Kaloriengehalt von Pfifferlingen
- 15 Nährwert von Pfifferlingen
- 16 Verwendung von Pfifferlingen in der Küche
- 17 Nutzen und Risiken von Pfifferlingen
- 18 Zubereitung und Aufbewahrung von Pfifferlingen
- 19 Pfifferlinge zu Hause anbauen
- 20 Verwendung von Pfifferlingen in der Medizin
- 21 In welchen Fällen und für wen sollte man besser keine Pfifferlinge essen? Gegenanzeigen
- 22 Wie man Pfifferlinge beim Kauf auswählt
Pfifferlingsfamilie (Cantharellaceae): Beschreibung
Pfifferlinge wurden lange Zeit der Familie der Agaricaceae zugeordnet. Später wurden jedoch wichtige Unterscheidungsmerkmale beschrieben, die es ermöglichten, sie dank ihrer gegabelten Falten und zylindrischen Basidien als eigene Familie zu klassifizieren.
Beschreibung der Gattung Pfifferling (Cantharellus)
Pfifferlinge haben ein sehr unverwechselbares Aussehen.
- Der Körper ist kappenartig, fleischig und trichterförmig. Die Färbung kann rötlich, beige, gräulich oder gelb sein.
- Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 10 cm, ist sehr fleischig, hat einen gewellten Rand und das Hymenophor, das sanft in den Stiel übergeht, lässt sich nicht von ihm trennen.
- Das Fleisch ist weiß oder gelblich. Es kann nach dem Anschneiden die gleiche Farbe behalten, verfärbt sich aber meistens blau oder rötlich.
- Der Stamm ist bis zu 8 cm hoch, sehr kräftig, breit und hat keine Hülle.
- Das Sporenpulver ist weiß.
Woher haben Pfifferlinge ihren Namen?
Viele glauben, der Pfifferling habe seinen Namen von seiner Ähnlichkeit mit einem Fuchs. Tatsächlich aber stammen sowohl der Pilz als auch der pelzige Fuchs von dem altrussischen Wort „lisy“ ab, was „rot“ bedeutet.
15 Pfifferlingarten mit Beschreibungen und Erntezeiten in Tabellen + Fotos
Betrachten wir 15 Arten, die zur Gattung Pfifferling (Cantharellus) aus der Familie der Pfifferlinge (Cantharellaceae) gehören.
Gewöhnlicher Pfifferling (Cantharellus cibarius)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gewöhnlicher Pfifferling (Cantharellus cibarius) | Der Hut hat einen Durchmesser von 2–12 cm, der Rand ist gewellt und die Form konkav, bei reifen Exemplaren trichterförmig. Die Farbe variiert von hell bis orange-gelb. Der Hut geht fließend in den bis zu 7 cm hohen Stiel über, ohne erkennbare Grenze. Die Haut ist matt. | Essbar. | Juni, August-Oktober. | Nadel- und Laubwälder, wächst in der Nähe von Eichen, Kiefern, Buchen und Fichten. |
Fotogalerie der Gemeinen Pfifferlinge
Amethyst-Pfifferling (Cantharellus amethysteus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Amethyst-Pfifferling (Cantharellus amethysteus) | Der Hut ist 2–10 cm im Durchmesser, trichterförmig mit eingerollten, gewellten Rändern. Er ist gelb. Das Fleisch ist gelblich, wird aber mit der Zeit weiß. | Essbar. | Juni-Oktober. | Laub-, Misch- und Nadelwälder. Wächst in großen Gruppen. |
Fotogalerie der Amethyst-Pfifferlinge
Zinnoberpfifferling (Cantharellus cinnabarinus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Zinnoberpfifferling (Cantharellus cinnabarinus) | Junge Pilze haben einen gewölbten Hut. Mit zunehmender Reife wird dieser konkav, mit gewellten Rändern und einer rötlich-roten Farbe. | Essbar | Juni-Oktober. | Bevorzugt Eichenwälder und kommt im östlichen Nordamerika vor. |
Fotogalerie der zinnoberroten Pfifferlinge
Pazifischer Goldfuchsfisch (Cantharellus formosus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Pazifischer Goldfuchsfisch (Cantharellus formosus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 2–14 cm und seine Farbe variiert je nach Luftfeuchtigkeit von orange bis gelbbraun. Der Stiel ist zylindrisch und bis zu 7 cm hoch. | Essbar. | Juli-September. | Junge Nadelwälder der pazifischen Nordwestregion Nordamerikas. |
Fotogalerie der Pazifischen Goldpfifferlinge
Samtpfifferling (Cantharellus friesii)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Samtpfifferling (Cantharellus friesii) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 5 cm und ist konvex bis trichterförmig. Die Farbe variiert von gelblich bis orangerot, der Rand ist stark gewellt. Der Stiel ist bis zu 4 cm lang, und das Fruchtfleisch ist aromatisch. | Essbar. | Juli-Oktober. | Südosteuropa. |
Fotogalerie der samtigen Pfifferlinge
Facettenpfifferling (Cantharellus lateritius)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Facettenpfifferling (Cantharellus lateritius) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm und ist orange-gelb. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch und hat einen Durchmesser von bis zu 2,5 cm. | Essbar. | Juli-Oktober. | Sie wächst in Wäldern und Parks, in denen Eichen vorkommen. Sie ist in Nordamerika weit verbreitet. |
Fotogalerie der Facettenpfifferlinge
Kleiner Pfifferling (Cantharellus minor)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Kleiner Pfifferling (Cantharellus minor) | Der Hut hat einen Durchmesser von höchstens 3 cm, ist gelb oder orange-gelb und hat gewellte Ränder. Der Stiel ist gebogen, bis zu 6 cm lang und kann etwas heller als der Hut sein. | Essbar. | Juli-Oktober. | Östlich von Nordamerika. |
Fotogalerie von kleinen Pfifferlingen
Rosa Pfifferling (Cantharellus persicinus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Rosa Pfifferling (Cantharellus persicinus) | Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 5 cm, ist anfangs konvex und nimmt später eine trichterförmige Gestalt an. Die Farbe ist rosagelb. | Essbar. | Juli-Oktober. | Östliches Nordamerika. |
Fotogalerie der rosa Pfifferlinge
Weißer Pfifferling (Cantharellus subalbidus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Weißer Pfifferling (Cantharellus subalbidus) | Der Hutdurchmesser kann bis zu 14 cm erreichen; mit zunehmendem Alter nimmt er eine trichterförmige Gestalt an, wobei die Ränder stark gewellt werden. Die Oberfläche ist hellcremefarben, verfärbt sich aber bei Druck orange. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch und bis zu 3 cm breit und verjüngt sich zur Basis hin. | Essbar. | Juli-September. | Nadelwälder im nordwestlichen Nordamerika. |
Fotogalerie von weißen Pfifferlingen
Blasser Pfifferling (Cantharellus pallens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Blasser Pfifferling (Cantharellus pallens) | Der Hut ist klein, 1–5 cm im Durchmesser, mit gewelltem Rand und trichterförmiger Gestalt. Er ist blassgelb, uneben und gefleckt. Der bis zu 5 cm hohe Stiel ist kegelförmig und verjüngt sich zur Basis hin. | Essbar. | Juni-September. | Misch- und Laubwälder. |
Fotogalerie der blassen Pfifferlinge
Trompetenpfifferling oder trichterförmiger Pfifferling (Cantharellus tubaeformis)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Trompetenpfifferling oder trichterförmiger Pfifferling (Cantharellus tubaeformis) | Der Hut ist 2–6 cm im Durchmesser und trichterförmig. Die Ränder sind unregelmäßig. Die Farbe kann braun oder gräulich-gelb sein. Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch und zylindrisch. | Essbar. | Der September markiert den Beginn des Winters. | Wächst meist in Nadelwäldern, bevorzugt saure Böden. |
Fotogalerie der Trompetenpfifferlinge
Gelber Pfifferling (Craterellus lutescens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gelber Pfifferling (Craterellus lutescens) | Der Hut, bis zu 6 cm im Durchmesser, verändert mit zunehmendem Alter seine Form von gewölbt zu trichterförmig. Er ist gelbbraun, die Schale jedoch mit braunen Schuppen bedeckt. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch und orange. | Essbar. | Juni-September. | Nadelwälder mit hoher Luftfeuchtigkeit. |
Fotogalerie der gelben Pfifferlinge
Grauer Pfifferling (Cantharellus cinereus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Grauer Pfifferling (Cantharellus cinereus) | Der Hut ist trichterförmig mit nach oben gebogenen, gewellten Rändern. Sein Durchmesser beträgt bis zu 6 cm, die Farbe ist graubraun. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch, geht nahtlos in den Hut über und verjüngt sich nach unten. Das Fleisch ist schwarz. | Essbar. | Juli-Oktober | Misch- und Laubwälder. Bevorzugt Haselnuss- und Eichenbäume. |
Fotogalerie der Grauen Pfifferlinge
Graugelber Pfifferling (Cantharellus melanoxeros)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Graugelber Pfifferling | Dieser seltene Pilz ist beige-gelb. Der Hut eines ausgewachsenen Pfifferlings ist trichterförmig mit stark gewellten Rändern. | Essbar. | Juli-Oktober. | In Mittel- und Westeuropa bevorzugt die Art die Ansiedlung in der Nähe von Buchen in Laubwäldern. |
Fotogalerie von graugelben Pfifferlingen
Appalachen-Pfifferlinge (Cantharellus appalachiensis)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Cantharellus appalachiensis | Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 5 cm und ist gewölbt bis eingedrückt. Seine Farbe ist gelb-orange oder bräunlich-orange. Der Stiel ist bis zu 7,5 cm hoch und gelb. | Essbar. | Juli-September. | Im östlichen Nordamerika bevorzugt sie Misch- und Laubwälder. Benannt ist sie nach der Appalachenkette, in der sie vorkommt. |
Appalachen-Pfifferling-Fotogalerie
2 Pilze der Gattung Craterellus
Schauen wir uns nun zwei Arten an, die zur Gattung Craterellus aus der Familie der Pfifferlinge (Cantharellaceae) gehören.
Schwarzer Pfifferling, Craterellus cornucopioides
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Schwarzer Pfifferling, Craterellus cornucopioides | Der Hut ist trichterförmig und bis zu 5–8 cm im Durchmesser. Er ist bräunlich-braun und erscheint bei hoher Luftfeuchtigkeit schwarz. Der Stiel erreicht eine Länge von 10 cm und verjüngt sich an der Basis. | Bedingt essbar. | Juli-September. | Laub- und Mischwälder. |
Fotogalerie der schwarzen Pfifferlinge
Lesen Sie mehr über den trichterförmigen Trichter im Artikel.Schwarze Pfifferlinge: Fotos und Beschreibungen, wo und wann sie wachsen und wie man sie zubereitetDie
Conrads Trichterschnabelkäfer (Craterellus konradii Bourdot)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Conrads Trichter | Ein albinotischer trichterförmiger Pilz, der gehörnte trichterförmige ... | Essbar. | Juli-Oktober. | Laub- und Mischwälder, in denen Fichten, Eichen, Buchen und Haselnussbäume vorkommen. |
Fotogalerie der Conrad-Trichterkopfeule
Ein Pilz der Gattung Pseudocraterellus
Es gibt auch einen Pilz, der zur Familie der Pfifferlinge (Cantharellaceae) gehört, aber zu einer anderen Gattung – Pseudocraterellus.
Wellenpfifferling, Pseudocraterellus undulatus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Wellenpfifferling, Pseudocraterellus undulatus | Der Hut ist 5 cm im Durchmesser, flach oder trichterförmig mit gewelltem Rand. Er ist bräunlich-braun und schuppig und trägt mitunter neue Fruchtkörper. Der Stiel ist bis zu 6 cm lang und verjüngt sich an der Basis. | Ungenießbar. | Juli-Oktober. | Misch- und Laubwälder mit hoher Luftfeuchtigkeit. |
Fotogalerie der Wellenpfifferlinge
2 Pilze, die Pfifferlingen aus anderen Familien ähneln.
Gomphus clavatus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gomphus clavatus | Eine große Pfifferlingart, bis zu 14 cm hoch. Der Hut ist anfangs purpurfarben, verfärbt sich aber mit zunehmendem Alter manchmal gelblich. Der Rand ist gewellt. Der Stiel ist bräunlich und keulenförmig. | Essbar. | Juni – Oktober. | Laub- oder Mischwälder, wächst in Gras oder Moos. |
Fotogalerie der keulenförmigen Pfifferlinge
Buckelpfifferling, Cantarellula umbonata
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Buckelpfifferling, Cantarellula umbonata | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 5 cm und ähnelt im jungen Zustand einem T. Die Ränder sind gewellt, die Farbe gräulich und die Oberfläche gefleckt. Die Ränder sind heller als die Mitte. Nach dem Aufbrechen nimmt das Fleisch einen rötlichen Schimmer an. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch und hat eine behaarte Basis. | Bedingt essbar. | Mitte August – erste Fröste. | Nadel- und Mischwälder. |
Fotogalerie des Buckelfuchses
2 falsche, ungenießbare Pfifferlinge
Pfifferlinge haben einen falschen Doppelgänger, der zwar als bedingt essbar gilt, aber aufwendig verarbeitet werden muss und Magen-Darm-Beschwerden sowie halluzinogene Wirkungen hervorrufen kann. Es ist daher ratsam, ihn vom echten Speisepilz unterscheiden zu können.
Falscher Pfifferling, Oranger Sprecher (Hygrophoropsis aurantiaca)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Falscher Pfifferling, Oranger Sprecher (Hygrophoropsis aurantiaca) | Der Hutdurchmesser variiert zwischen 2 und 5 cm; bei ausgewachsenen Pilzen ist der Hut gewellt und trichterförmig. Die Farbe ist gelb-orange, in der Mitte etwas dunkler. Konzentrische Zonen können auf der Oberfläche sichtbar sein, verschwinden aber mit zunehmendem Alter. Er hat einen unangenehmen Geruch. | Bedingt essbar. | August bis Oktober. | Nadel- und Mischwälder, liebt verrottendes Holz, Ameisenhügel, Moos. |
Fotogalerie der falschen Pfifferlinge
Mehr über die falsche Pfifferling und wie man sie von der echten Pfifferling unterscheidet, erfahren Sie im Artikel.Falscher Pfifferling, Unterschiede zum echten Pfifferling in der Tabelle, Foto + pfifferlingähnliche PilzeDie
Oliven-Omphalotus (Omphalotus olearius)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Olivenomphalot (Omphalotus olearius) | Der Hut ist groß, bis zu 12 cm im Durchmesser, fleischig und ausgebreitet. Er ist orange-rotbraun gefärbt. Gelbliche Lamellen erstrecken sich den Stiel hinab und leuchten im Dunkeln phosphoreszierend. Das Fleisch ist gelblich und hat einen unangenehmen Geruch. | Giftig. | September-Oktober. | Verrottete Stämme und Baumstümpfe von Laubbäumen. Häufig in den Wäldern der Krim anzutreffen. |
Fotogalerie der Omphalotus oleifera
Wo und wann wachsen Pfifferlinge?
Pfifferlinge findet man in fast jedem Wald, wo ausreichend Wärme und Feuchtigkeit herrschen. Bei Regen suchen sie offene Lichtungen und Waldränder auf.
Wichtig! Sollten Sie ein paar Pfifferlinge finden, bleiben Sie ruhig stehen. Sie wachsen in Gruppen, und wenn Sie die Umgebung sorgfältig absuchen, werden Sie sicher noch weitere finden.
Wie schnell wachsen Pfifferlinge im Wald?
Die ersten Pfifferlinge lassen sich bereits im Frühsommer entdecken, ihre Hauptwachstumsphase erreichen sie jedoch Mitte Juli. Besonders häufig treten sie bei warmem Wetter nach Regenfällen auf.
In unserem Land können Pfifferlinge von der zweiten Julihälfte bis Oktober gesammelt werden.
Mehr darüber, wo verschiedene Pfifferlingarten wachsen, erfahren Sie im Artikel.Wo Pfifferlinge wachsen, welche Wälder in der Moskauer Region und anderen Regionen zu finden sind und wann die Erntezeit istDie
Bei welcher Temperatur wachsen Pfifferlinge?
Es gilt allgemein als anerkannt, dass die optimale Temperatur für das Wachstum von Pfifferlingen zwischen 10 und 24 Grad liegt.
Wie viele Tage brauchen Pfifferlinge nach einem Regenguss zum Wachsen?
Pfifferlinge gelten als relativ langsam wachsend. Es dauert etwa drei Wochen, bis der Pilz ausgewachsen ist.
- Bei kühlem Wetter (8-18 Grad) reifen Pfifferlinge in 2-3 Wochen.
- Bei warmem Wetter (19-24 Grad) verkürzt sich die Reifezeit auf 9 Tage.
- Bei heißem Wetter (über 24 Grad) hört das Wachstum der Pfifferlinge auf.
Warum Pfifferlinge keine Würmer haben
Erfahrene Pilzsammler wissen, dass Pfifferlinge niemals Würmer enthalten. Der Grund ist einfach: Sie enthalten ein natürliches Monosaccharid namens Chinomannose. Dieses wirkt lähmend, nicht nur auf Insektenschädlinge, sondern auch auf deren Larven.
Sehr selten findet man Drahtwürmer oder Insekten in Pilzen mit einer dichten Chitinhülle, die das Eindringen der giftigen Substanz in den Körper verhindert.
Kaloriengehalt von Pfifferlingen
Pfifferlinge gelten wie alle anderen Pilze als kalorienarm. 100 Gramm frische Pilze enthalten nur 20 kcal.
Nährwert von Pfifferlingen
Pfifferlinge gelten als sehr gesunde Speisepilze. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe:
- KupferNotwendig für die normale Herzfunktion und vorteilhaft für das Bindegewebe.
- FaserUnterstützt die Darmfunktion durch Anregung natürlicher Kontraktionen der Darmwände.
- KaliumWirkt an der Proteinsynthese mit und unterstützt das Herz-Kreislauf-System.
- ZinkStimuliert das Immunsystem und hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
- Thiamin (B1)Unentbehrlich für den Herzmuskel und das Nervensystem.
- Pyridoxin (B6)Stärkt das Immunsystem, fördert die ordnungsgemäße Aufnahme und Verteilung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten und regt den Lymphfluss an.
100 g des Produkts enthalten:
- Kohlenhydrate – 6,9 g.
- Proteine – 1,5 g.
- Fett – 0,5 g.
- Wasser – 89,8 g.
- Ballaststoffe – 3,8 g.
Lesen Sie den ArtikelKann man rohe Pfifferlinge essen? Nutzen und Risiken von Pilzen, Verzehrmengen und Verwendungszwecke.Die
Verwendung von Pfifferlingen in der Küche
Pfifferlinge besitzen ein einzigartiges Aroma, das durch die richtige Zubereitung dieser Pilze noch verstärkt wird.
Wie bereitet man Pfifferlinge am besten zu?
Pfifferlinge lassen sich kochen, dünsten oder braten – ganz nach Ihrem Geschmack. Der erste Schritt bei der Zubereitung ist jedoch das Einweichen und gründliche Reinigen der Pilze. In ihren vielen Falten kann sich nämlich eine große Menge Sand verbergen.
Pfifferlinge lassen sich am einfachsten zubereiten, indem man sie etwa 20 Minuten lang kocht. So bleiben ihr Volumen und ihr Aroma erhalten. Geben Sie etwas Essig ins Kochwasser. Anschließend können sie Salaten, Hauptgerichten oder Vorspeisen beigefügt oder bis zu 3 Monate eingefroren werden.
Eine weitere Möglichkeit ist, Pfifferlinge in Butter zu braten und als Beilage zu servieren.
Viele mögen geschmorte Pfifferlinge mit Zwiebeln und Sauerrahm. Zur Zubereitung werden gebratene oder gekochte Pfifferlinge mit Sauerrahm übergossen und 5–7 Minuten bei schwacher Hitze köcheln gelassen.
Wichtig! Pfifferlinge sollten erst am Ende der Garzeit gesalzen werden, sonst werden sie zäh.
Manche Pilzsammler trocknen Pfifferlinge für den Winter. So lassen sie sich lange lagern. Um alle Nährstoffe zu erhalten, weicht man die Pfifferlinge vor dem Trocknen zwei Stunden lang in Milch ein.
Zum Einlegen werden gekochte Pfifferlinge in Gläser gegeben und mit der Marinade bedeckt. Zur Zubereitung benötigen Sie:
- 1 Liter Wasser;
- 400 ml Essig;
- Lorbeerblatt;
- schwarzer Pfeffer und Piment.
Lesen Sie mehr über die Zubereitung von Pfifferlingen im Artikel.Müssen Pfifferlinge gekocht werden? Wie lange müssen sie gekocht werden, bevor man sie in Suppe brät, bis sie gar sind?Die
Warum können Pfifferlinge bitter schmecken?
Pfifferlinge können aus verschiedenen Gründen bitter schmecken:
- Ein falscher Pilz ist in das Gericht geraten.
- Die gesammelten Exemplare waren zu groß und zu alt.
- Pfifferlinge wuchsen entlang von Autobahnen und in stark verschmutzten Gebieten.
- Unzureichende Garzeit.
- Ernte während Trockenperioden.
Um Probleme mit Pilzen zu vermeiden, sollten sie innerhalb weniger Stunden nach der Ernte verarbeitet werden. Es ist unbedenklich, sie einige Tage im Kühlschrank aufzubewahren.
Rezepte mit Pfifferlingen
Pfifferlinge lassen sich in einer Vielzahl von Gerichten verwenden und eignen sich sogar als Kuchenfüllung. Hier sind ein paar einfache und leckere Rezepte:
Pfifferlingssuppe
- 500 g Pfifferlinge;
- 1 Schmelzkäse;
- 2 Stück Kartoffeln;
- 1 Karotte;
- 1 Zwiebel;
- 20 g Butter;
- Salz nach Geschmack;
- Grün.
Zubereitungsmethode:
- Die geschälten Champignons 15 Minuten lang in ungesalzenem Wasser kochen.
- Fein gehackte Karotten und Zwiebeln in Butter anbraten.
- Die gewürfelten Kartoffeln zu den Pilzen geben und 10 Minuten kochen lassen.
- Den geriebenen Schmelzkäse in die Suppe geben und gut umrühren, bis er sich aufgelöst hat.
- Mit Salz abschmecken, warten, bis es kocht, und den Topf ausschalten.
- Die Kräuter erst beim Servieren hinzufügen.
Omelett mit Pfifferlingen
Zutaten: 200 g Pfifferlinge
- 1 Zwiebel;
- 3 Eier;
- 1 Knoblauchzehe;
- Paprika;
- Mit Salz abschmecken.
Zubereitungsmethode:
- Zwiebeln und Knoblauch werden in einer Pfanne angebraten, bis sie glasig sind.
- Die gekochten Champignons werden zu den Zwiebeln gegeben und weitere 5-7 Minuten gebraten.
- In einem separaten Behälter die Eier mit Salz und Paprika verquirlen.
- Die Omelettmischung wird über die Pfifferlinge gegossen und 5 Minuten lang gebraten.
Für eine ansprechendere Präsentation können Sie das Omelett auf geröstete Baguettescheiben legen.
Nutzen und Risiken von Pfifferlingen
- Pfifferlinge besitzen viele positive Eigenschaften:
- Sie haben eine antiparasitäre Wirkung.
- Entfernt Giftstoffe aus der Leber.
- Sie helfen bei der Bekämpfung von Bronchialinfektionen.
- Blutzuckerspiegel regulieren.
- Das Immunsystem stärken.
- Sie helfen bei der Bekämpfung von Krebszellen.
- Das Herz-Kreislauf-System stärken.
- Hilft dabei, Stress abzubauen.
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.
- Regt die Kollagenproduktion an.
Pfifferlinge gelten wie alle Pilze als schwer verdaulich. Daher können sie für Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen und chronischen Lebererkrankungen schädlich sein.
Zubereitung und Aufbewahrung von Pfifferlingen
Im Wald gesammelte Pfifferlinge sollten durch kurzes Einweichen in Wasser gründlich vom Sand befreit werden. Anschließend können sie eingelegt, eingefroren, getrocknet, gekocht oder gebraten werden.
Frische Champignons können im Kühlschrank bei 10 Grad Celsius bis zu 2 Tage, im Kühlfach etwa 7 Tage und im Gefrierfach bis zu 3 Monate aufbewahrt werden. Champignons können nicht wieder eingefroren werden.
Weitere Informationen zur Zubereitung von Pfifferlingen finden Sie in den folgenden Artikeln:
Pfifferlinge zu Hause anbauen
Pfifferlinge lassen sich nur im heimischen Garten unter Bedingungen anbauen, die ihrem natürlichen Lebensraum ähneln. Das Myzel wird im Juni ausgesät, und die Ernte kann frühestens ein Jahr später erfolgen.
Es gibt zwei Hauptmethoden, um Pfifferlinge zu Hause anzubauen:
- Durch fertiges MyzelHochwertiges Myzel ist heute in Fachgeschäften problemlos erhältlich. Graben Sie unter dem ausgewählten Baum an einem feuchten, aber warmen Ort ein 20 cm tiefes Loch. Legen Sie das Myzel hinein, bedecken Sie es mit Erde und gießen Sie es mit warmem Wasser. Decken Sie das Myzel im Winter mit Fichtenzweigen, Sägemehl oder Laub ab, um es vor Frost zu schützen.
Myzel selbst herstellen. Diese Methode ist zwar aufwendiger, liefert aber eine höhere Ausbeute. Im Gartenbeet wird ein Baum ausgewählt, unter dem das Myzel wachsen soll. Pfifferlinge werden von einem Baum derselben Art im Wald geerntet. Die Hüte werden abgetrennt und 20 Stunden in gesüßtem Wasser (100 g pro Liter) eingeweicht. Anschließend wird das Substrat gefiltert, die Hüte sollten jedoch nicht weggeworfen werden; sie werden später benötigt. Das Pilzwasser wird unter den Baum gegossen, die Hüte werden nahe an die Wurzeln gelegt und leicht mit Erde bedeckt. Bei Bedarf wird warmes Wasser hinzugegeben. Im Winter wird das Myzel mit Fichtenzweigen und -blättern abgedeckt.
Weitere Informationen zum Anbau von Pfifferlingen finden Sie im Artikel.Pfifferlinge zu Hause und im Garten anbauen – Schritt für Schritt + im industriellen MaßstabDie
Verwendung von Pfifferlingen in der Medizin
Die häufigste Verwendung von Pfifferlingen in der Medizin beruht auf ihren antiparasitären Eigenschaften. Deshalb werden die Pilze als Bestandteil zahlreicher Wurmmittelpräparate verwendet.
Pfifferlinge zur Körperreinigung
Wie bereits erwähnt, enthalten Pfifferlinge ein Monosaccharid, das Parasiten abtötet. Diese Eigenschaft wirkt auch auf den Menschen, weshalb Pfifferlinge in Entgiftungsprogrammen verwendet werden. Hitzebehandelte Pfifferlinge haben diese Wirkung zwar nicht, aber Sie können Pilze verwenden, die bei Temperaturen von maximal 40 Grad Celsius getrocknet oder in Alkohol eingelegt wurden.
Fünf Pfifferlinge müssen getrocknet und zu Pulver gemahlen werden. Dieses Pulver reicht für 10 Tage; eine Prise davon sollte jeder Mahlzeit beigefügt werden.
Dieses Gericht entfernt nicht nur Parasiten, sondern reinigt auch die Leber von Giftstoffen.
In welchen Fällen und für wen sollte man besser keine Pfifferlinge essen? Gegenanzeigen
Pfifferlinge haben, wie alle anderen Pilze auch, eine Reihe von Kontraindikationen für den Verzehr:
- Kinder unter 7 Jahren.
- Chronische Magen-Darm-Erkrankungen.
- Lebererkrankungen.
- Stillende und schwangere Frauen.
- Ältere Menschen.
Pilze isst man am besten in der ersten Tageshälfte; vom Verzehr weniger als 2 Stunden vor dem Schlafengehen wird dringend abgeraten.
Wie man Pfifferlinge beim Kauf auswählt
Beim Kauf von Pfifferlingen sollten Sie folgende Nuancen beachten:
- Kappe und Stiel müssen trocken sein und dürfen keine Beschädigungen oder dunkle Flecken auf der Oberfläche aufweisen.
- Die Pilze weisen keine beschädigten Stellen auf.
- Der Duft ist angenehm.
- Die Farbe des Pilzes ist aprikosenfarben oder goldgelb.















































































































































