Blumen begleiten die Menschen seit jeher in Momenten der Freude, der Trauer und des Feierns. Das Schmücken von Innenräumen mit lebenden Girlanden und einzigartigen Arrangements als Geschenk ist heute genauso beliebt wie in der Antike. Die Auswahl von Blumen für Sträuße ist heute eine eigene Wissenschaft, die Floristik.
Inhalt
- 1 Merkmale bei der Auswahl von Blumen für einen Blumenstrauß
- 2 Die besten Blumen für Blumensträuße
- 3 Exotische Blumen für Blumensträuße
- 3.1 Amaryllis
- 3.2 Schmucklilie (Agapanthus)
- 3.3 Alstroemeria
- 3.4 Anemone
- 3,5 Anthurie
- 3.6 Hyazinthe
- 3.7 Hortensie
- 3.8 Gerbera
- 3.9 Hermini
- 3.10 Schleierkraut
- 3.11 Calla
- 3.12 Glockenblume
- 3.13 Krokus
- 3.14 Orchidee
- 3.15 Maiglöckchen
- 3.16 Lavendel
- 3.17 Lilie
- 3.18 Lisianthus
- 3.19 Gänseblümchen
- 3.20 Matthiola
- 3.21 Nieswurz
- 3.22 Sonnenblume
- 3.23 Strelitzie
- 3.24 Freesie
- 4 Top.tomathouse.com empfiehlt: interessante Blumenkombinationen für wunderschöne Blumensträuße
Merkmale bei der Auswahl von Blumen für einen Blumenstrauß
Blumenarrangements sind vielfältig und bestechen durch ihre Formen und Farbkombinationen. Der wichtigste Faktor bei einem Blumenstrauß ist die richtige Pflanzenauswahl, die Komposition folgt an zweiter Stelle.
Hier sind die Grundregeln zum Binden eines Blumenstraußes:
- Für einen gelungenen Blumenstrauß sollten Sie nicht mehr als drei verschiedene Blumensorten wählen und unbedingt etwas Grünzeug hinzufügen.
- Der Blumenstrauß sollte nicht mit einer zu großen Anzahl von Pflanzen überladen sein; es ist wichtig, auf die Farbkombinationen zu achten.
- Um die Komposition frisch zu halten, schneiden die Meister den Stiel jeder Blume mit einer Gartenschere oder einem Spezialmesser in einem 45-Grad-Winkel an.
- Beim Binden eines Blumenstraußes sollte man Blumen vermeiden, die aufgrund der chemischen Eigenschaften ihres Pflanzensaftes benachbarte Pflanzen schädigen könnten. Zu diesen Pflanzen gehören Maiglöckchen, Narzissen, Orchideen, Lilien, Tulpen und Nelken.
- Die Wahl der Blumen hängt von Form und Größe des Arrangements ab. Es empfiehlt sich nicht, in kleinen Sträußen viele große Knospen zu verwenden. Ein Überwiegen kleiner Blüten wirkt in einem großen Arrangement unausgewogen.
Die besten Blumen für Blumensträuße
Unter den verschiedenen Pflanzenarten gibt es einige besondere Exemplare, die in einem Blumenstrauß besonders gut aussehen und sich harmonisch mit ihren Nachbarn kombinieren lassen.
Rose
Sie trägt den Titel „Königin der Blumen“ völlig zu Recht. Sowohl im Blumenstrauß als auch im Beet ist sie ein echter Hingucker. Neben ihrer Vielfalt an Sorten harmoniert sie wunderbar mit anderen Pflanzen. Oft werden Sträuße mit Lilien, Flieder, Hortensien, Lavendel, Calla-Lilien, Schleierkraut und Alstroemerien kombiniert. Die Pflanze gibt es in vielen Farbtönen, sodass die Auswahl des perfekten Exemplars leichtfällt.
Rosen werden durch die Nähe zu Mohnblumen, Nelken, Tulpen, Maiglöckchen und Narzissen negativ beeinträchtigt.
Es empfiehlt sich, für die Gestaltung und Verpackung des Blumenstraußes schlichte Materialien zu verwenden, da die Rose selbst viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Über verschiedene Rosensorten, über das Pflanzen, die Pflege und viele weitere nützliche Informationen. Top.tomathouse.com: Alles rund ums Gärtnern (top.tomathouse.com)Die
Chrysantheme
Diese Herbstblume gibt es in einer Vielzahl von Formen und Farbtönen. Sie wird oft mit Gerbera, Rosen oder Alstroemerien in Blumenarrangements kombiniert.
Da die Blütezeit in die Ernteperiode fällt, ergänzen Floristen die Sträuße oft mit Beeren an langen Stielen.
Die Besonderheit der Chrysantheme besteht darin, dass sie auch nach dem Anschneiden lange frisch bleibt und bis zu einem Monat lang mit ihrer Schönheit erfreut.
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Pfingstrose
Eine tausend Jahre alte Blume, die nicht nur schön ist, sondern auch heilende Eigenschaften besitzt. Es gibt sie in vielen Varianten: Die Knospen variieren in Form, Farbe und Struktur. Diese Vielfalt ermöglicht es Kunsthandwerkern, Arrangements mit verschiedenen Farbtönen einer einzigen Blume zu gestalten.
Die Pfingstrose ist pflegeleicht und von unglaublicher Schönheit. Sie ist ein beliebtes Motiv in Brautsträußen. Floristen verwenden eine Vielzahl von Blütenfarben und ergänzen Sträuße mit Pfingstrosen oft mit Gänseblümchen, Hortensien und Vergissmeinnicht.
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Aster
Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Aster „Stern“, was eine starke Symbolik besitzt. Diese farbenprächtigen Blumen gibt es in einer Vielzahl von Sorten und sie blühen fast das ganze Jahr über.
Astersträuße werden üblicherweise ohne weitere Pflanzen gebunden. Die farbenprächtigen Blüten benötigen keine zusätzliche Dekoration, wohl aber einen Rahmen aus Grün und eine ansprechende Verpackung. Besonders schön wirken die Arrangements in Körben. Bei richtiger Pflege bleibt ein Asterstrauß bis zu zwei Monate frisch.
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Dahlie
Die „Schulblume“ oder Dahlie stammt ursprünglich aus Mexiko. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach Russland gebracht, und damals kostete eine einzelne Knospe 100 Goldmünzen – eine beträchtliche Summe.
Die Sortenvielfalt ist überwältigend: Über 10.000 Sorten und 15 verschiedene Farbtöne, Untertöne nicht mitgerechnet, sind erhältlich. Diese Blume ist bei Floristen sehr beliebt und wird nicht nur in Sträußen, sondern auch in der Raumgestaltung verwendet. Die schöne, klassische Knospenform passt perfekt zu formellen Arrangements.
Die Dahlie ist eine eher ungewöhnliche Blume und unterscheidet sich von ihren Artgenossen durch ihren hohlen Stängel, weshalb der Stängel der Pflanze mit Draht verstärkt wird.
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Iris
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird diese Blume „Iris“ genannt; der Grund dafür liegt in der Form des Blattes, die Assoziationen mit einer Sense weckt.
Schwertlilien blicken auf eine tausendjährige Geschichte zurück und weisen eine große Artenvielfalt auf. Heute sind über 800 Sorten bekannt, von denen jedoch nur 58 in Russland wachsen.
Die Zartheit, Zerbrechlichkeit und einzigartige Struktur der Knospe erinnern in vielerlei Hinsicht an ein Brautkleid. Daher wird die Pflanze häufig in Brautsträußen verwendet.
Schwertlilien lassen sich gut mit Lilien und Lavendel kombinieren. Die Pflanze blüht zwei Monate im Jahr und ist nach dem Schneiden nicht besonders haltbar. Ihre Schönheit entschädigt jedoch für etwaige Nachteile.
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Tulpe
Diese ungewöhnliche Blume mit ihrer einzigartigen chemischen Zusammensetzung des Saftes hat ihren Namen vom persischen Wort für „Turban“. Tatsächlich ähnelt die Tulpenknospe einem Turban.
Die Pflanze ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt, als eine große Lieferung Zwiebeln zur medizinischen Verwendung nach Wien gebracht wurde. Später gelangte die Blume nach Holland und verbreitete sich von dort aus in der ganzen Welt.
In Russland wurde die Pflanze erstmals im 12. Jahrhundert in freier Wildbahn entdeckt, die kultivierte Form tauchte jedoch erst im 18. Jahrhundert auf.
Es gibt eine Legende über die Tulpe, die besagt, dass das Glück in ihrer Knospe wohnt. Die Menschen versuchten, sie zu erreichen, doch die Blume erblühte zu einem kleinen Jungen, der, überwältigt von ihrer Schönheit, einfach auf sie zulief.
Heute ist es üblich, sie ungeöffnet zu verschenken; dies gilt als Zeichen von gutem Geschmack und hat eine starke symbolische Bedeutung.
Tulpe Schön und autark, verträgt sie sich aufgrund ihrer einzigartigen chemischen Eigenschaften nicht gut mit anderen Pflanzen. Die Bündel werden üblicherweise mit luftigem Grün und einer originellen Verpackung ergänzt.
Narzisse
Die Blume ist mit einer populären Legende verbunden. Die Pflanze wurde nach einem jungen Mann benannt, der so narzisstisch war, dass er seinen Blick nicht von seinem Spiegelbild in einem See abwenden konnte. Er starb, und an seiner Stelle blühten Blumen.
Die Narzisse ist wahrlich wunderschön und einzigartig. Sie verströmt einen recht intensiven, berauschenden Duft. In Blumenarrangements symbolisiert sie Egoismus und wird daher von Floristen mit Vorsicht eingesetzt, insbesondere bei der Technik des „sprechenden Straußes“.
Heute sind etwa 12 Sorten der Pflanze bekannt; sie ist im europäischen Teil weit verbreitet.
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Kamille
Es symbolisiert die Sonne und weckt, unabhängig von seiner Größe, warme, positive Gefühle.
Floristen verwenden die Pflanze sowohl einzeln als auch in Blumensträußen. Kleine Wiesenmargeriten wirken besonders schön in Kombination mit Tulpen, Chrysanthemen und Rosen. Die anmutigen Blüten an den schlanken Stielen verleihen dem Arrangement eine gewisse Vollkommenheit und Leichtigkeit. Zusammen mit wildem Lavendel bilden Wiesenmargeriten eine harmonische Einheit. Ein solcher Strauß wird jede Frau, unabhängig vom Alter, begeistern.
Gefärbte Gänseblümchen sind in letzter Zeit sehr beliebt geworden. Einen Strauß aus diesen Pflanzen zu binden, ist eine echte Herausforderung und erfordert Erfahrung und einen ausgezeichneten Geschmack.
Der Blumenstrauß benötigt besondere Pflege: Er sollte an einem sonnigen Platz stehen und das Wasser regelmäßig gewechselt werden. So bleiben die Blumen lange frisch.
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Nelke
Diese strenge und aristokratische Blume wird häufig in Geschäftsangelegenheiten oder als Geschenk für Männer verwendet. Die Pflanze ist ein einzigartiges Symbol für den Tag des Sieges und den Tag des Verteidigers des Vaterlandes.
Trotz ihrer maskulinen Ausstrahlung sind die Blütenknospe und die Blütenblätter sehr zart und anmutig.
Mehr als 300 Arten sind bekannt. NelkeSie unterscheiden sich in Farbe und Knospengröße. Aufgrund der chemischen Eigenschaften des Pflanzensaftes wird die Pflanze selten in Sträußen verwendet, sondern meist pur. Spargelblätter dienen am häufigsten als Beilage in Blumensträußen.
Rittersporn
Die Pflanze mit ihrem hohen Stängel und den glockenförmigen Blüten umfasst mehr als 350 Arten.
In Blumensträußen harmoniert sie gut mit Dahlien, Rosen und Lilien. Manchmal werden Rittersporne in verschiedenen Farbtönen mit luftigem Grün kombiniert.
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Exotische Blumen für Blumensträuße
Die moderne Floristik ermöglicht Kompositionen nicht nur aus beliebten Blumen, die wir alle kennen, sondern auch aus exotischen.
Die Sträuße bestehen aus Pflanzen, deren Namen aufgrund ihrer ausländischen Herkunft nur wenigen bekannt sind.
Amaryllis
Sie ist bei Zimmerpflanzenliebhabern beliebt und stammt ursprünglich aus Südafrika.
AMarillisDie in den Sträußen verwendete Sorte ist eine synthetisch gezüchtete Hybride. Die Blüten gibt es in verschiedenen Farbtönen, von zartem Creme bis zu tiefem Violett. Auch gestreifte Sorten sind erhältlich.
An einem einzelnen Stängel können bis zu vier große Knospen sitzen. Alle sind deutlich glockenförmig und verströmen einen angenehmen Duft.
Schmucklilie (Agapanthus)
Die Afrikanische Lilie ist in Südafrika beheimatet. Zur Blütezeit bildet sie einen kräftigen Stängel von bis zu 1 m Höhe, an dem lilienförmige Blüten in Blau-, Lila- oder Violetttönen wachsen.
Sie wird in länglichen Blumensträußen verwendet. Ein Agapanthus-Blütenstand kann bis zu 150 Knospen enthalten, die sich nach und nach öffnen und so bis zu 60 Tage lang für eine ununterbrochene Blüte sorgen.
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Alstroemeria
Ursprünglich aus Südamerika stammend, wurde sie im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht und gilt als exotische Pflanze, die in Russland wohlbekannt ist. Alstroemeria Umgeben von einer Gegend voller magischer Gerüchte und Legenden, wurde sie in ihrer Heimat von den Indianern verehrt und kultiviert.
Ihre Schönheit liegt darin, dass sie nach dem Schneiden bis zu drei Wochen frisch bleibt und einen neutralen Duft verströmt. Täglich öffnen sich neue Knospen und erfrischen so das Arrangement. Aufgrund ihrer reichen Farbpalette wird die Blume häufig in Blumensträußen verwendet. Die Blütezeit dauert fast den ganzen Sommer.
Anemone
Der leichte und zarte Kelch der Blume schwankt schon beim leisesten Windhauch, was höchstwahrscheinlich der Grund dafür ist, dass sie Anemone genannt wurde, was auf Griechisch „Wind“ bedeutet.
Botaniker unterscheiden zwei Arten dieser Pflanze: gänseblümchenartige und mohnartige. Sie unterscheiden sich durch die Form ihrer Blütenblätter.
Sie blüht fast das ganze Jahr über weltweit. Vollständig geöffnet misst sie nicht mehr als 4 cm im Durchmesser und erreicht eine Höhe von etwa 15 cm. Die Pflanze gibt es in verschiedenen Farbtönen.
In Arrangements werden Anemonen eher als unterstützende Elemente verwendet, es gibt aber auch einzelne Sträuße, die meist einen Mohnstrauß imitieren.
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Anthurie
Diese unter Zimmerpflanzenliebhabern weithin bekannte Pflanze besitzt einen roten, rosa oder weißen Blütenstand mit einem Kolben in der Mitte. Die Blüte erreicht eine Größe von 10 cm.
Heimat Anthurium — Amerikanische Tropen. Es gibt über 800 Arten, aber am häufigsten werden Blumen mit leuchtend gefärbten Hüllblättern in Blumenarrangements verwendet.
Die Verwendung von Anthurien in Blumensträußen symbolisiert Glück in der Liebe und gesteigerte Kreativität. Floristen kombinieren sie typischerweise mit Rosen, Lilien und Orchideen.
Hyazinthe
Es wird oft mit dem Schneeglöckchen verwechselt, höchstwahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass es in seiner Heimat Kleinasien während der ersten Frühlingsregen blüht.
Die Pflanze legte eine lange Reise von Asien über die Türkei und Österreich zurück. Sie gelangte nach Holland, von wo aus sie sich über den ganzen Globus verbreitete.
Es gibt bereits mehrere tausend Hyazinthenarten, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Jede Art hat ihre eigene Blütezeit, sodass die Pflanze ganzjährig genutzt werden kann.
In Kombination mit Rosen und Orchideen entfaltet dieser Duft seine Schönheit und Zartheit in ihrer vollen Pracht. Der frische Duft ergänzt die Komposition harmonisch, und die Vielfalt der Nuancen bietet Raum für Kreativität.
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Hortensie
Die Blume wurde nach der Schwester eines Prinzen des Heiligen Römischen Reiches benannt. Später erhielt die Hortensie den Beinamen „Wasserkrug“. Man vermutet, dass dies auf die Vorliebe der Pflanze für viel Wasser zurückzuführen ist.
Die weltweite Verbreitung der Hortensie begann im 18. Jahrhundert, als sie erstmals aus China eingeführt wurde. Im 19. Jahrhundert gelangte sie nach Europa und verbreitete sich rasch über den gesamten Globus.
Sie blüht fast das ganze Jahr über in Rot-, Rosa-, Blau-, Weiß-, Hellblau- und Lilatönen. Diese Farbvielfalt und die prächtigen, großen Blütenstände regen die Fantasie an und fördern die Kreativität. Hortensien lassen sich gut mit Rosen, Gerbera und Wildblumen kombinieren oder auch als Solitärsträuße arrangieren.
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Gerbera
Die „Bunte Gerbera“ ist nicht nur Floristen, sondern auch Hobby-Blumenliebhabern bestens bekannt. Ihre leuchtenden Farben, die großen Blüten und ihre außergewöhnliche Haltbarkeit haben die Gerbera weltweit beliebt gemacht.
Anlage Ursprünglich aus südamerikanischen Kolonien stammend, etablierte sie sich schnell in Europa. Der Strauch blüht im ersten Jahr nach dem Pflanzen nicht, erfreut seinen Besitzer dann aber mit einer Fülle von Knospen an hohen Stielen. Die Blütenkelch kann je nach Unterart einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen. Gerbera zeichnen sich durch eine einzigartige Farbpalette und einen außergewöhnlich schönen Farbverlauf von der Blütenmitte zu den Blütenblatträndern aus.
Hermini
Diese kleinen, leuchtenden Gänseblümchen stammen aus Südafrika und werden oft mit Gerbera verwechselt. Zu ihren Unterscheidungsmerkmalen gehören die geringe Blütengröße und der kurze Stiel.
Die Pflanzen sind robust und bleiben bis zu 20 Tage frisch. Sie werden in Hochzeitsgestecken ohne Brautstraußhalter verwendet; sie überstehen problemlos lange Zeit ohne Wasser.
Germini wird mit Rosen, Wildgänseblümchen, Flieder und Hortensien kombiniert.
Schleierkraut
Die Pflanze kommt in Asien und Osteuropa vor und umfasst mehr als 100 Arten.
Schleierkraut Es handelt sich um einen Strauß anmutiger, verzweigter Stängel mit zahlreichen kleinen Blüten. Die kleinen, weißen und rosafarbenen Blüten wirken zart und luftig. Große, runde oder scheibenförmige Knospen ergänzen Blumensträuße auf wunderbare Weise.
Schleierkraut ist im Volksmund als „kleine Wolken“ bekannt. Es lässt sich gut als Schnittblume konservieren und kann getrocknet und in Gestecken verwendet werden.
Calla
Diese außergewöhnlich schöne Blume hat viele Namen, am bekanntesten ist jedoch Calla. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika. Es gibt zwei Sorten: hohe mit weißen Blütenkelchen und niedrige mit farbiger Spatha.
Calla-Lilien bilden eine vielfältige Blumengruppe, doch unabhängig von ihrer Farbe symbolisieren sie Schönheit, Bewunderung und Freude. Traditionell werden Calla-Lilien als Hochzeitsgeschenk überreicht; der Legende nach schützen sie vor Streit und Missverständnissen in der Familie.
Die Spatha ist berührungsempfindlich. An der Berührungsstelle bildet sich ein Fleck, ein Vorbote des Welkens. Wird dies vermieden, hält sich die Schnittblume mehrere Wochen.
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Glockenblume
Die im Mittelmeerraum beheimatete Glockenblumenfamilie umfasst etwa 300 Arten, von denen jedoch nur zwei einen besonderen Namen erhalten haben.
Die Alba-Sorte wird „Die Braut“ genannt; ihre Blüten zeichnen sich durch ihre schneeweiße Reinheit aus. Die Maya-Sorte mit ihrem wunderschönen Blauton wird „Der Bräutigam“ genannt. Die Verwendung dieser Pflanzen in Brautsträußen liegt auf der Hand.
Der Stängel der Glockenblume ist kurz, nur 15 cm lang. Der Blütenkelch hat einen Durchmesser von 3,5 cm. Die Pflanze liebt Licht und verträgt Kälte schlecht.
Wird in Kompositionen mit Rosen, Pfingstrosen, Anemonen und anderen großen Blüten verwendet.
Über die Glockenblume oder Brautpaarblume wurde bereits mehr geschrieben. HierDie
Krokus
Diese zarte Pflanze blüht im Frühling und Spätherbst; sie ist auch als Safran bekannt. Die Blütezeit hängt direkt von den Wetterbedingungen ab. An einem kurzen Stängel sitzt eine elegante weiße oder lilafarbene Blüte.
Es gibt etwa 80 Krokusarten, von denen viele leider bereits als gefährdet gelten. Safran kommt am häufigsten wild im Mittelmeerraum und in Mitteleuropa vor.
Krokusse werden seit der Antike als Räucherwerk und Gewürz verwendet, und die Pflanze ist für ihre vielen medizinischen Eigenschaften bekannt.
In Blumensträußen eignen sie sich hervorragend als Ergänzung zu Orchideen, Rosen und Pfingstrosen.
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Orchidee
Heute ist sie auf allen Kontinenten außer der Antarktis verbreitet, die meisten Arten wachsen jedoch in den Tropen. Diese Schmarotzerpflanze zeichnet sich durch ihre unglaublich schönen Blüten und ihren nicht immer angenehmen Geruch aus. Manche Arten verströmen sogar einen geradezu abstoßenden Geruch.
Orchideen Je nach Art wachsen sie an langen oder kurzen Stängeln. An hohen Stängeln sind manchmal ganze Blütenstände sichtbar, die 5 bis 20 Blüten enthalten, welche sich nach und nach öffnen und lange frisch bleiben können.
In einem Blumenstrauß werden sie oft in ein spezielles Gefäß mit einem Wasserbehälter gestellt.
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Maiglöckchen
Eine Waldblume, die überall wächst. Sie blüht im Frühling. Sie bevorzugt sonnige Wiesen und Blausternchen. Die Heilwirkung der Pflanze ist weithin bekannt.
In der Komposition wird das Maiglöckchen mit Traurigkeit assoziiert. Dies liegt an der weißen Farbe der Schale und den roten Beeren.
Die Franzosen verwendeten diese Blumen als Erste in Blumensträußen, und Floristen anderer Länder folgten später ihrem Beispiel. Einige Arten sind im Roten Buch aufgeführt.
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Lavendel
Dieser immergrüne Strauch mit seinem intensiven Duft findet breite Anwendung in der Parfümherstellung. Heute sind etwa 50 Sorten und Hybriden dieser Pflanze bekannt.
Eigener Name Lavendel Das Wort Lavendel stammt vom lateinischen Wort für „waschen“. Ursprünglich wuchs Lavendel im Mittelmeerraum und wurde von den Römern zum Beduften von Bädern verwendet. Später, im mittelalterlichen Europa, begann man, Lavendel zu medizinischen Zwecken einzusetzen.
Floristen schätzen Lavendel, weil er jeden Blumenstrauß schmückt und ihm eine besondere Zartheit und Eleganz verleiht. Außerdem hält Lavendel nach dem Schneiden lange und benötigt kein Wasser.
Lilie
Es gibt über 110 Arten dieser Pflanze. Ungefähr 18 davon kommen in Russland vor, die beliebteste ist jedoch die Sorte Saranka, die für ihre zartrosa Blüten und ihren völligen Fehlen von Duft bekannt ist.
Lilien haben einen neutralen Duft, da manche Sorten einen starken, erdrückenden Geruch verströmen. Die Pflanze ist kälteempfindlich und benötigt ausreichend Schutz.
Diese Blume lässt sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren und wird daher oft zusammen mit Phlox, Gänseblümchen, Pfingstrosen und Schwertlilien verwendet. Eine Kombination mit Mohnblumen und Kornblumen wird nicht empfohlen.
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Lisianthus
Eustoma Ursprünglich aus Mittelamerika stammend, blüht sie im Sommer, doch dank moderner Technologie kann sie das ganze Jahr über angebaut werden.
Trotz der Vielzahl an Arten eignet sich nur die Russell-Lisianthus für Blumensträuße. Ihre Blüten leuchten in zarten Flieder-, Rosa-, Weiß- und Violetttönen. Besonders beliebt sind die zweifarbigen Sorten.
Die Blume wird in Brautsträußen verwendet. Sie verleiht jedem Arrangement eine besondere Zartheit und Leichtigkeit. Die Pflanze harmoniert hervorragend mit allen Arten exotischer Blumen und unterstreicht so die Individualität des Straußes.
Gänseblümchen
Seinen Namen leitet es vom griechischen Wort für „schön“ ab. Es ist in den Mittelmeerländern und in Asien heimisch.
Sie tauchte erstmals im 16. Jahrhundert in Europa auf, wo sie sich großer Beliebtheit erfreute. Die Blume symbolisiert Reinheit und Unschuld.
Im Mittelalter wurde sie medizinisch verwendet. Man glaubte, dass eine Tinktur aus Gänseblümchenblüten alle Krankheiten heilen könne; wenn ein Patient nicht innerhalb von 15 Tagen genesen war, war sein Tode besiegelt.
In der Natur gibt es mehr als 30 Arten, aber nur eine wird für Blumensträuße verwendet. Gänseblümchen Diese Staude gibt es in Rot, Gelb, Weiß oder Rosa. Sie passt gut zu Gänseblümchen und Rosen.
Matthiola
Levkoje ist eine Zierpflanze mit einem angenehmen Duft. Ihre Blüten öffnen sich nachts, wodurch ihr Duft intensiver und lebendiger wird. Sie ist auch als „Nachtveilchen“ bekannt.
Es gibt 22 Arten, die vom Frühsommer bis zum Spätherbst blühen. Matthiola Sie ist frostbeständig und benötigt keine häufige Bewässerung; sie wird meist im Freiland angepflanzt.
Floristen verwenden Pflanzen sowohl in einzelnen Arrangements als auch in Sträußen.
Nieswurz
Die Christrose trotzt trotz ihrer Schönheit und Zartheit der Kälte. Ihre Heilkräfte sind seit der Antike bekannt, doch sie ist auch für ihr potenzielles Gift berüchtigt.
Weiß in Blumensträußen Nieswurz Es eignet sich gut als Ergänzung, es hebt die helleren Knospen hervor und verleiht dem Strauß eine besondere, zarte Zartheit.
Neben der schneeweißen Christrose gibt es farbige Hybriden in Dunkelviolett, Pflaumenfarbe, Rot, Gelb, Grün und fast Schwarz.
Sonnenblume
Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Nordamerika. Die Pflanze wurde von den Spaniern nach Europa gebracht, und später führte Zar Peter der Große sie in Russland ein.
Für Menschen eine Blume Sonnenblume Sie hat verschiedene Bedeutungen; in der Heraldik symbolisiert sie beispielsweise Frieden, Sonnenlicht, Einheit und Fruchtbarkeit. Heute gibt es über 180 Arten. Sie unterscheiden sich in Stängelhöhe, Anzahl der Blütenstände, Kelchgröße und Farbe.
Floristen verwenden die Sorte Bear, da sie sich am einfachsten verarbeiten lässt. Sie ist kompakt und passt gut in Gestecke.
Strelitzie
Wer diese in Südafrika heimische krautige Pflanze einmal gesehen hat, wird sie nie vergessen. Ihr Blütenstand wird im Volksmund oft als „Paradiesvogel".
Der Stängel erreicht eine Höhe von 1,5–2 m, ohne einen Stamm auszubilden. Strelitzien wachsen langsam und blühen erst nach mehreren Jahren zum ersten Mal. Sie sind pflegeleicht und halten, einmal voll erblüht, sehr lange.
Es wird in der Komposition als leuchtender Akzent verwendet.
Freesie
Die südafrikanische Pflanze wurde ab dem späten 19. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert. Die beliebteste Art, die Hybridfreesie, war aufgrund ihres Maiglöckchen-ähnlichen Duftes weit verbreitet.
Der hohe Stängel verzweigt sich an der Spitze und vereint jeweils 2 bis 5 Blüten in einem Blütenstand.
Die Farben sind vielfältig; sie werden in Kompositionen sowohl als Einzelpflanze als auch in Bündeln verwendet.
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Top.tomathouse.com empfiehlt: interessante Blumenkombinationen für wunderschöne Blumensträuße
Das Binden eines schönen Blumenstraußes erfordert nicht nur Fantasie und Geschick, sondern auch Wissen. Es gibt eine Reihe klassischer Kombinationen für Arrangements:
- Ein Strauß aus Chrysanthemen und Gerbera ist unglaublich haltbar und erfreut das Auge mindestens zwei Wochen lang. Die große Farbauswahl ermöglicht unglaublich lebendige Kombinationen.
- Ein Arrangement aus Lilien und Gerbera wirkt stets zart und berührend. Diese Blumen unterstreichen einander in ihrer Schönheit. Eine Kombination dieser Pflanzen, in jeder Farbkombination, ist ein sicherer Erfolg.
- Eine Kombination aus Rosen, Gerbera und Lilien eignet sich perfekt für üppige Festtagsarrangements. Zarte, helle Lilien wirken vor dem leuchtenden Hintergrund großer Gänseblümchen besonders schön, während feine Rosenknospen einen Hauch von Festlichkeit und Luxus verleihen.
Es ist erwähnenswert, dass Floristen beim Binden von Blumensträußen nicht nur Kräuter und dekorative Spinnweben verwenden, sondern auch frische Beeren, Früchte und andere unerwartete pflanzliche Elemente.





































