Die Brassia-Orchidee gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und umfasst etwa 30 Arten. In freier Natur ist sie in Mexiko weit verbreitet.
Beschreibung, charakteristische Merkmale
Die vorgestellte Orchideenart weist eine Reihe charakteristischer Merkmale auf:
- Die Blütenblätter sind länglich, haben eine spitze Kante und können eine Länge von bis zu 15 cm erreichen;
- Der Blütenstiel ist klein und gebogen;
- Aroma – eine Mischung aus Vanille und Honig;
- Das Laub ist dicht, lanzettlich und bildet fächerförmige Rosetten;
- Farbe – hellgelb;
- Zwiebeln - haben eine Birnenform, sitzen eng aneinander und können unter Umständen leiterartig wachsen;
- Die Lippe ist groß und abgerundet, ihre Farbe ist etwas heller als die der Blütenblätter.
Sorten und Arten von Brassia
Es gibt verschiedene Brassia-Orchideenarten, die sich für die Zimmerkultur eignen:
| Sicht | Beschreibung |
| Warzig | Die häufigste Sorte. Sie erreicht eine Höhe von einem halben Meter und kann zu jeder Jahreszeit blühen. Ihre Farbe ist hellgelb. Das Laub ist schmal. |
| Gesichtet | Die großen gelben Blüten mit violetten Flecken duften nach Vanille. Das Laub ist spitz zulaufend. |
| Geschwänzig | Die Knospen sind hellgelb und gebogen. Im Vergleich zu anderen Orchideenarten duften sie intensiver. |
| Königlich | Diese Hybride besticht durch ein einzigartiges Aroma und ein exquisites Aussehen. Die Blüten sind klein, mit proportional erhobenen Blütenblättern. |
| Simmer Dream | Sie hat große Knospen, bis zu 15 cm lang. Die Farbe ist hellgelb mit braunen Sprenkeln, die proportional auf den Blütenblättern verteilt sind. Die Lippe ist groß und gewellt. |
| Brassidium | Sie zeichnet sich durch ihre üppige Blütenpracht aus, deren Blütenblätter an Spinnen erinnern. Die Farbe ist hellgelb mit braunen Sprenkeln. |
Pflege einer Brassia-Orchidee zu Hause
Die Pflege einer Brassia-Orchidee zu Hause erfordert keine besonderen Kenntnisse, da die Pflanze als anspruchslos gilt.
Die Orchidee bevorzugt helles Licht, verträgt aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Daher sollte sie auf einem nach Osten oder Westen ausgerichteten Fensterbrett stehen. Die ideale Temperatur für das Orchideenwachstum liegt zwischen 20 und 25 °C, mit einem Minimum von 15 °C. Im Winter benötigt die Pflanze zusätzliches Licht.
Sie gedeiht schlecht in trockener Luft und benötigt daher regelmäßiges Besprühen. Stellen Sie den Topf dazu für 15–20 Minuten in eine Schüssel mit Wasser. Entfernen Sie anschließend überschüssiges Wasser.
Pflanzen, Umpflanzen, Topf, Erde
Diese Zimmerpflanzen vertragen das Umtopfen nicht gut, daher sollte man die Orchidee nur in absolut notwendigen Fällen umstellen. Der Topf sollte aus Kunststoff oder Keramik bestehen und hoch und geräumig sein.
Beim Einpflanzen (die beste Zeit dafür ist der Frühling) wird die Orchidee leicht gegen den Rand des Gefäßes gedrückt, wodurch genügend Platz für die Zwiebelbildung geschaffen wird.
Setzen Sie die Zwiebel so tief wie möglich in das Substrat. Es wird empfohlen, die Erde selbst herzustellen, indem Sie die folgenden Komponenten zu gleichen Teilen mischen:
- Holzkohle;
- Moos;
- Rindenstücke;
- Universalerde für Orchideen.
Beim Pflanzen oder Umpflanzen einer Pflanze muss eine Drainageschicht aus Schotter, Kieselsteinen und Schaumstoff verlegt werden.
Beim Umpflanzen einer Pflanze empfiehlt es sich, folgenden Plan zu befolgen:
- Bei der Umlademethode wird der gesamte Erdklumpen in einen neuen Behälter umgefüllt;
- Das Rhizom wird von alter Erde befreit;
- Alle Wurzeln werden in warmem Wasser eingeweicht, beschädigte Stellen werden entfernt;
- Die Orchidee wird in einen neuen Topf umgepflanzt und etwas aus der Mitte versetzt;
- Der Topf ist bis zu ¾ mit Erde gefüllt, um weiteres Füllmaterial hinzuzufügen.
Reproduktion
Diese Zimmerpflanze wird durch Teilung des Wurzelballens mit Pseudobulben vermehrt. Die Teilung erfolgt von Hand oder mit Spezialwerkzeugen, und die Schnittstellen werden mit gemahlenem Zimt bestreut, der antibakterielle Eigenschaften besitzt.
Krankheiten und Schädlinge
Die Brassia-Orchidee ist anfällig für folgende Krankheiten und Schädlinge:
- Spinnmilben sind Schädlinge, die sich vom Blütensaft ernähren. Zunächst bilden sich weiße Flecken auf der Blattunterseite, anschließend verfärben sich die Blätter bräunlich-grau. Die Bekämpfung erfolgt durch heißes Duschen und die Anwendung von Akariziden (z. B. Fitoverm).
- Schildläuse und Wollläuse schädigen die Blattachseln. Diese Schädlinge lassen sich durch Spritzen mit Fozalon oder Karbofos bekämpfen.
- Schnecken – diese Schädlinge lassen sich durch vorheriges Desinfizieren des Topfes und Behandeln der Erde bekämpfen.
- Wurzelfäule ist eine häufig durch Überwässerung verursachte Krankheit, die zum Welken der Pflanzen führt. Sie kann durch Besprühen mit Fundazol behandelt werden.
Wenn Sie alle vorgegebenen Regeln befolgen, wird die Orchidee vollkommen gesund wachsen.


