Um einen eleganten Stil zu kreieren, pflanzen Gärtner oft schattenverträgliche Sträucher in der Nähe von Gartenpavillons und anderen schattigen Plätzen. Diese Sträucher verschönern die Ecken und Winkel des Gartens und benötigen nur wenige Stunden spärliches Sonnenlicht pro Tag.
Inhalt
- 1 Pflanzenarten je nach ihrer Vorliebe für Licht und Schatten
- 2 Schattenliebend und schattentolerant: Worin liegt der Unterschied?
- 3 Wie unterscheidet man zwischen Schatten und Halbschatten?
- 4 Warum brauchen wir schattentolerante Sträucher und Bäume?
- 5 Schattenverträgliche Sträucher für den Garten
- 6 Schattenverträgliche Bäume für den Garten
Pflanzenarten je nach ihrer Vorliebe für Licht und Schatten
Der Schlüssel zu einem schönen, duftenden Garten liegt in der richtigen Beleuchtung, regelmäßiger Düngung und ausreichender Feuchtigkeit. Bei der Planung der Pflanzenplatzierung ist jedoch zu beachten, dass jede Pflanze ihre eigenen Lichtbedürfnisse hat. Daher werden alle Blumen und Bäume in drei Gruppen eingeteilt:
- Lichtliebend. Für ihr aktives Wachstum ist ausreichend Licht den ganzen Tag über unerlässlich. Andernfalls sterben die Pflanzen einfach ab. Dies gilt auch für einige Gartenblumen (Ringelblume, Petunien, Godets, Arabis, Taglilie und andere), sowie eine Reihe von Bäumen (Thuja Western, Walnuss).
- Schattentolerant. Diese Gartenpflanzen lieben zwar auch Sonnenlicht, gedeihen aber auch mit bis zu 5 Stunden Sonne täglich. Allerdings wachsen sie dann nicht so kräftig und blühen nicht so üppig wie in voller Sonne. Zu dieser Gruppe gehören: Astilbe, Pfingstrose, Euonymus, Viburnum, SchneebeereBuschwindröschen, Einzugsgebiet und andere.
- Schattenliebende Pflanzen. Diese Pflanzen vertragen Sonnenlicht nicht gut und wachsen bevorzugt in schattigen Bereichen des Gartens. Maiglöckchen, Gastgeber, alle Arten von Farnen, Lungenkraut und andere.
Schattenliebend und schattentolerant: Worin liegt der Unterschied?
Der Hauptunterschied zwischen schattenliebenden und schattentoleranten Pflanzen besteht darin, dass erstere überhaupt kein direktes Sonnenlicht benötigen. Sie gedeihen im Schatten. Schattentolerante Pflanzen hingegen bevorzugen Sonnenlicht, können aber auch ohne es wachsen und sich entwickeln, wenn auch nicht optimal. Solche Pflanzen werden wissenschaftlich als Scioheliophyten bezeichnet. Schattenliebende Pflanzen werden Sciophyten genannt; in der Natur ist diese Gruppe die kleinste und am wenigsten vielfältige.
Ein durchschnittlicher Garten bietet nicht viele wirklich schattige Plätze. Viele Gärtner glauben das jedoch fälschlicherweise und halten beispielsweise eine Ecke, die sich ideal zum Pflanzen eignen würde, für einen dunklen Bereich. Tatsächlich sind die einzigen ungünstigen Pflanzplätze Lücken zwischen Gebäuden und Zäunen, wo kaum Sonnenlicht hinfällt. Aber selbst dort lassen sich mit der richtigen Pflege Obstbäume wie Kirschpflaumen oder hohe Kirschen anbauen.
Wie unterscheidet man zwischen Schatten und Halbschatten?
In dieser Angelegenheit können wir Hilfe in der Fachliteratur für Gärtner finden, in der klar angegeben wird, dass als Schatten ein Bereich gilt, der nicht mehr als drei Stunden Licht pro Tag erhält.
Pflanzen, die drei Stunden lang direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind oder den ganzen Tag über, aber nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind, gelten als halbschattig. Diese Definition umfasst oft Bereiche, die Gärtner aufgrund ihres Schattens bisher nicht bepflanzt haben. Auch der Teil des Grundstücks, der durch das Blätterdach von Bäumen Licht erhält, fällt darunter. Dies wird als leichter Schatten bezeichnet.
Der Lichtbedarf von Pflanzen muss vor dem Pflanzen beachtet werden, insbesondere bei jungen Bäumen. Diese benötigen in der Regel mehr Licht und reagieren empfindlich auf Lichtmangel. Dies führt zu Triebsterben, geringem oder gar keinem Fruchtansatz und langsamer Fruchtreife, was geschmacklich alles andere als optimal ist.
Deshalb ist es so wichtig, die Pflanzen auf Ihrem Grundstück richtig zu verteilen, damit all Ihre Mühen und Ausgaben nicht vergeblich sind.
Warum brauchen wir schattentolerante Sträucher und Bäume?
Pflanzen, die im Halbschatten gedeihen, füllen schattige Ecken im Garten, darunter viele Obst- und Beerensträucher. Ziersträucher, die im Schatten wachsen, werden gepflanzt, um eine ansprechende Gartengestaltung zu schaffen. Üppig blühende Stauden bilden Hecken, Wege und Bögen und schmücken Hauswände, Alleen, Plätze und Gartenpavillons. Viele verströmen einen angenehmen Duft und laden zum Entspannen ein.
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Schattenverträgliche Sträucher für den Garten
Zunächst einmal zu den Sträuchern, die im Halbschatten wachsen können.
Beerensträucher für schattige Bereiche des Grundstücks
Obstbäume werden zur Zierde des Gartens und zur Gewinnung einer schmackhaften und gesunden Ernte angebaut.
Sie wählen:
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Berberitze | Eine immergrüne oder laubabwerfende Pflanze, die bis zu 2 m hoch wird. Die Blätter sind klein und ledrig und stehen in Büscheln. Die Blüten bilden sich an den Seitentrieben. Die Beeren reifen im Hochsommer. Sie enthalten Nährstoffe und Vitamine und werden in der Küche und in der Medizin verwendet. Allerdings gedeihen nicht alle Berberitzenarten gut im Schatten. Ottawa- und Gewöhnliche Berberitzen können anfällig für Mehltau sein. Im Folgenden beschreiben wir die Sorte Thunbergii, die sich gut für den Schatten eignet. |
| Haselnuss | Ein Strauch aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Gemeinhin als Haselnuss bekannt. Die Blätter sind breit und oval. Die Blüten sind hellgrün und kätzchenartig. Die Früchte reifen im Frühherbst. |
| Schneeball | Die Pflanze eignet sich zur Gestaltung von Hecken in beliebiger Höhe und Form. Sie ist schattenverträglich, allerdings reifen die Beeren im Schatten nicht. Die Rinde junger Sträucher ist glatt und verfärbt sich später grau. Die Blätter sind groß, bis zu 10 cm lang, und auf der Unterseite behaart. Kurz vor dem Laubfall färbt sich die Pflanze rot. Die Blüten sind dekorativ und weiß. Die Beeren sind reich an Vitaminen und besitzen heilende Eigenschaften. |
| Stachelbeere | Ein bis zu 2 m hoher Beerenstrauch mit verholztem Stamm und Schuppen. Er blüht im Mai und trägt ab August Früchte. Die Beeren enthalten zahlreiche Vitamine und Spurenelemente und werden frisch verzehrt oder für den Winter konserviert. |
| Hagebutte | Dieser sommergrüne Strauch mit aufrechten oder niederliegenden, fein dornigen Stängeln bevorzugt Halbschatten und erreicht eine Höhe von 1,5 m oder mehr. Seine Blüten sind weiß und rosa, seine Beeren orangerot und medizinisch wirksam. |
Schattentolerante Blütensträucher
Blühende Stauden vertragen Schatten gut und blühen unabhängig von den Lichtverhältnissen üppig.
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Rhododendron | Die Pflanze erreicht eine Höhe von 0,5 bis 2 m. Sie ist frosthart und verträgt Temperaturschwankungen. Ihre üppigen Blüten bilden Trauben oder Dolden. Die Farbpalette umfasst Weiß, Orange, Rot und Violett. |
| Gartenjasmin | Winterhart, selten krankheitsanfällig, blüht sie mit großen, schneeweißen oder gelben Blüten, die einen angenehmen Duft verströmen. |
| Glyzinie | Eine bis zu 18 m hohe, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Ihre Blätter sind unpaarig gefiedert und wechselständig angeordnet. Die Blütenstände sind 30–50 cm lange Trauben, die im Frühling mit duftenden Blüten in Purpur- und Fliedertönen blühen. |
| Lila | Sie hat aufrechte oder ausgebreitete Stämme von bis zu 7 m Höhe. Die Blätter sind gegenständig, einfach, oval, gefiedert und eingeschnitten. Die Blütenstände sind traubig oder rispenförmig. Sie blüht in Purpur, Rosa und Weiß und verströmt einen angenehmen Duft. Sie bevorzugt volle Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten. |
| Weigelie | Ein aufrechter Strauch ohne Seitentriebe. Die Blätter sind gestielt, gegenständig und gesägt. Die Blüten sind glocken- oder trichterförmig und cremefarben, rot oder gelb. Er wächst im Schatten von Bäumen und bevorzugt feuchte Standorte. |
| Deutzia | Sie wächst bis zu 2 m hoch und ist schattentolerant. Sie bildet weiße, lila und violette Blüten. |
| Ältere | Höhe 2-6 cm. Stängel verzweigt, Blätter groß, unpaarig gefiedert, Blüten hellgelb. |
| Hortensie | Sträucher und Bäume bis zu 2 m Höhe, die den ganzen Sommer über blühen. Kugelförmige Blütenstände in Weiß, Blau und Rosa. |
| Geißblatt | Tatarische, alpine und essbare Sorten wachsen im Schatten. |
| Kerria japonica | Eine im Frühling blühende, üppige Pflanze mit langen, dünnen Trieben. Lanzettliche Blätter mit gesägten Rändern. Leuchtend gelbe Blüten. |
| Schneebeere | Sie bevorzugt Halbschatten, ist anspruchslos und blüht im Sommer mit kleinen, glockenförmigen Blüten. |
| Viburnum-blättrige Blasen-Senna | Sie verträgt Schatten, ihre kleinen Blüten sind weiß und rosa. |
| Eibe | Eine langsam wachsende, ausdauernde Nadelgehölzart. Es gibt sowohl bodendeckende als auch hochwachsende Sorten; sie bevorzugt Schatten. |
Schattentolerante, laubabwerfende Ziersträucher
Anspruchslose Sträucher gedeihen gut im Schatten von Bäumen, Häusern und Nebengebäuden und sind sehr beliebt zur Gartengestaltung.
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Wildtrauben (Jungtrauben) | Liane bis zu 15 m lang, bevorzugt mäßigen Schatten, schmückt Wände. |
| Liguster | Erreicht eine Höhe von 2-4 m, ist dicht verzweigt, resistent gegen Luftverschmutzung und Trockenheit, verträgt jedoch keinen Frost. |
| Wacholder | Dieser Zierstrauch aus Nadelholz kommt in hohen und niedrigen Sorten vor. Er ist anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit und gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten. |
| Buchsbaum | Ein immergrüner, schattenliebender Strauch, der 2–12 m hoch wird; direkte Sonneneinstrahlung beeinträchtigt sein Aussehen. Die Blätter sind rundlich, gegenständig und glänzend, und die Blüten duften. |
| Euonymus | Ziersträucher und -bäume sind im Herbst besonders schön. Es gibt kriechende und ausladende Sorten. Die Triebe haben einen runden oder vierkantigen Querschnitt und sind mit Auswüchsen besetzt. Die Blätter sind glatt und glänzend. |
| Mikrobiota decussata | Ein immergrüner Nadelbaum. Er hat ausladende, weiche und biegsame Zweige und gedeiht im Schatten. Die Nadeln sind grün und verfärben sich im Herbst braun. |
| Berberitze Thunberg | Leuchtend rote und violette, bogenförmige Zweige. Das Laub ist rautenförmig, oval, rundlich und spitz zulaufend und färbt sich im Herbst purpurrot. Die Blütezeit ist im Mai mit gelben und roten Blüten. |
Schattenverträgliche Bäume für den Garten
Schattentolerante Bäume sind weitaus zahlreicher als schattenliebende, sodass Gärtner eine große Auswahl haben. Wichtig ist, das Klima der Region zu berücksichtigen und den richtigen Pflanzort zu wählen.
Schattentolerante Laubbäume
Laubbäume zählen nicht zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Man findet sie üblicherweise nur in großen Gärten. Doch sie haben durchaus ihren Platz. Deshalb haben wir für Sie die beliebtesten und pflegeleichtesten Arten ausgewählt.
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Davidia | Dieser blühende Laubbaum erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern und besitzt eine pyramidenförmige Krone. Im Mai erscheinen wunderschöne weiße Blüten, die 20 bis 30 Tage lang die Blicke auf sich ziehen. Davidia verträgt weder lehmige Böden noch Staunässe. Auch eisige Winde und anhaltender Frost sind nicht gut verträglich. |
| Ahorn | Der Ahorn ist aufgrund seiner Pflegeleichtigkeit und Schönheit bei Gärtnern äußerst beliebt. Heute gibt es eine große Vielfalt an Ahornbäumen, die Ihren Garten mit ihren Blättern in verschiedenen Formen und Farben bereichern. Sie können einen ausgewachsenen Baum mit einer Höhe von 10 bis 40 Metern wählen oder sich für einen Strauchahorn von 5 bis 10 Metern entscheiden. Ahornbäume wachsen einzeln oder in Gruppen. Sie sind resistent gegen Temperaturschwankungen und Luftverschmutzung. |
| Buche | Die Rotbuche kann bis zu 30 Meter hoch werden, ihr Stammdurchmesser erreicht mitunter 2 Meter. Junge Bäume werden oft als Hecken verwendet und lassen sich leicht in Form schneiden. Rotbuchen gedeihen am besten auf lehmigen Böden und wachsen langsam und gemächlich. Unter günstigen Bedingungen kann ein Rotbuchenbaum etwa 400 Jahre alt werden. |
Schattentolerante Obstbäume
Obstbäume sind nicht nur dekorativ, sondern liefern auch eine schmackhafte und nahrhafte Ernte. Deshalb sind sie bei Hobbygärtnern so beliebt. Wir haben eine Liste von Obstbäumen zusammengestellt, die kein helles Sonnenlicht benötigen und auch im Schatten gut gedeihen.
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Kirsche | Der Kirschbaum erreicht eine Höhe von bis zu 10 Metern, während die strauchartige Variante nicht höher als 2 Meter wird. Kirschen sind relativ pflegeleicht, vertragen starken Frost und kommen mit Halbschatten gut zurecht. Im Mai beginnen sie üppig zu blühen, und im Juli kann die erste Ernte eingebracht werden, die sich nicht nur durch ihren hervorragenden Geschmack, sondern auch durch ihren hohen Gehalt an wertvollen Mikronährstoffen auszeichnet. |
| Alcha | Die Kirschpflaume war ursprünglich ein im Süden heimischer Baum. Dank der Bemühungen von Züchtern kann sie heute aber auch in Zentralrussland angebaut werden. Sie ist eng mit der Pflaume verwandt; ihre Früchte sind saftiger und aromatischer. Der Baum trägt zwei bis drei Jahre früher Früchte als Pflaumen. Außerdem ist er resistent gegen Trockenheit und viele gängige Krankheiten, benötigt aber im Winter zusätzlichen Schutz um die Wurzeln. |
| Pflaume | Im Gegensatz zur Kirschpflaume ist die Pflaume schattentoleranter. Starker Lichtmangel kann jedoch den Ertrag deutlich reduzieren. Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 5 Metern und trägt pro Saison bis zu 20 kg köstliche Früchte. Die üppige Blüte beginnt im Mai und dauert etwa 10 Tage. Je nach Sorte tragen die Pflaumen von August bis Oktober Früchte. Experten empfehlen insbesondere die Sorte „Ochakovskaya Belaya“, die sich durch ihren ausgezeichneten Geschmack auszeichnet, obwohl ihr Ertrag nicht besonders hoch ist. |
| Apfel | Apfelbäume sind die beliebtesten Gartenbäume. Es gibt unzählige Sorten, und sie gedeihen fast überall außer in Tieflagen, die häufig von starkem Frost betroffen sind. Apfelbäume können bis zu 10 Meter hoch werden. Je heller der Baum, desto saftiger und schmackhafter werden die Früchte. Die Sorte Antonovka gilt als besonders schattenverträglich und benötigt für ein kräftiges Wachstum keine ständige Sonneneinstrahlung. |
Schattentolerante Nadelbäume
Nadelgehölze verleihen jedem Garten einen besonderen Charme und Eleganz. In letzter Zeit erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit und werden in der Landschaftsgestaltung häufig eingesetzt.

Wir bieten Ihnen eine Liste der anspruchslosesten immergrünen Pflanzen, die kein helles Licht benötigen.
| Name | Beschreibung und Merkmale |
| Norwegische Fichte | Die Pigmeya-Fichte ist besonders schön, erreicht eine Höhe von maximal zwei Metern und besitzt eine flauschige, kegelförmige Krone aus verzweigten Trieben. Mit zunehmendem Alter verfärbt sich die Rinde von Braun zu Rotbraun. Die Nadeln sind sattgrün und etwa zwei Zentimeter lang. Im Mai trägt der Baum zahlreiche Zapfen, die sich mit der Reife von Purpur oder Grün zu Rot oder Braun verfärben. Die Fichte bevorzugt sonnige Standorte, gedeiht aber auch im Schatten gut. Starke Winde und ständige Feuchtigkeit im Wurzelbereich verträgt sie gar nicht. Im Winter empfiehlt es sich, den Schnee von den Ästen zu schütteln, um ein Brechen unter der Last zu verhindern. |
| Stachelige Fichte | Dieser Baum erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern und ein Alter von bis zu 800 Jahren. In den ersten zehn Jahren wächst er langsam, danach setzt ein starker Wachstumsschub mit intensiver Stammentwicklung ein. Er verträgt einen Rückschnitt gut, wodurch sich die Krone formen lässt. Ein im Schatten wachsender Baum sieht etwas anders aus als einer, der regelmäßig der Sonne ausgesetzt ist. Seine Nadeln wirken weniger leuchtend, und der Abstand zwischen den Nadelquirlen ist größer. Doch selbst dies beeinträchtigt nicht das attraktive und markante Erscheinungsbild der Fichte. |
| Japanische Thuja | Unter den japanischen Thuja-Arten sticht die Sorte Nana hervor. Sie ist widerstandsfähig gegenüber den russischen Wetterbedingungen und wächst relativ langsam. Mit einem jährlichen Zuwachs von nur 3–5 cm erreichen diese Bäume im Alter von 10 Jahren lediglich eine Höhe von 0,3–0,5 m. Die hellgrünen, schuppenartigen Nadeln nehmen im Winter einen bernsteinfarbenen bis goldenen Schimmer an. Thuja ist anspruchslos hinsichtlich Feuchtigkeit und Bodenfruchtbarkeit und gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten. |
| Bergkiefer | Betrachten wir die Sorte Turra genauer. Diese Kiefer erreicht eine Höhe von bis zu 10 Metern und ähnelt mitunter einem riesigen Strauch. Sämlinge benötigen anfangs eine zusätzliche Spezialdüngung. Junge Bäume haben eine runde Krone, die mit zunehmendem Alter asymmetrisch wird und sich an der Spitze abflacht. Die Nadeln sind 2,5 cm lang und bleiben ihr Leben lang, unabhängig von der Jahreszeit, hellgrün. Diese Kiefernsorte ist recht anspruchslos und perfekt an städtische Bedingungen angepasst; sie ist unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, Bodenbeschaffenheit und Bodenfeuchtigkeit. |
| Kanadischer Hemlock | Eine wunderschöne Pflanze, die zum Blickfang in Ihrem Garten wird. Die Hemlocktanne gedeiht in feuchter Umgebung, bevorzugt Schatten und ist frosthart. Dieser Baum übersteht sogar unseren Winter ohne zusätzlichen Schutz. Für ein gutes Wachstum benötigt er lediglich eine zusätzliche Mulchschicht um den Wurzelhals. |
| Wacholder | Wacholder ist ein beliebtes Gestaltungselement in der Landschaftsgestaltung und wirkt besonders schön zwischen Ziersteinen. Er wächst recht langsam und erreicht eine Breite von etwa einem Meter und eine Höhe von etwa vier Metern. Seine grünen, schuppigen Nadeln färben sich im Winter violett. Wacholder benötigt nicht viel Wasser, gedeiht im Schatten und ist sehr frostbeständig. Lediglich Staunässe und extreme Trockenheit verträgt er nicht. |
| Westliche Thuja | Thujen sind mit ihrer schlichten Form und eleganten Erscheinung seit Langem bei Gärtnern und Landschaftsarchitekten beliebt. Experten empfehlen die Sorte Columna. Diese Thuja erreicht eine Höhe von bis zu 7 Metern und einen Durchmesser von 1,3 Metern. Ihre Krone ist sehr kompakt und dicht, mit dunkelgrünen Nadeln, deren Farbe sich im Laufe der Jahreszeiten verändert. Sie wächst bis zu 20 cm pro Jahr, verträgt Temperaturschwankungen gut, ist pflegeleicht und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Es empfiehlt sich, junge Thujen in den ersten beiden Jahren abzudecken, um die zarten Triebe vor der Frühlingssonne zu schützen. Sie gedeiht am besten an einem halbschattigen oder lichtdurchfluteten Standort. |































