Kürbisse im Freiland anbauen

Der Kürbis ist eine krautige Pflanze aus der großen Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Er kann sowohl als Zierpflanze als auch als Nahrungsmittel verwendet werden. Charakteristisch für die essbare Variante sind die großen Früchte, die bei hohen Temperaturen bis zu 20 kg und in gemäßigten Klimazonen sogar bis zu 50 kg wiegen können. Mit einigen Hinweisen ist die Pflege und der Anbau dieser Riesen für Hobbygärtner unkompliziert.

Kürbisse nach der Ernte

Anzucht von Kürbissetzlingen

Dieses Gemüse wird auf zwei Arten angebaut: durch Direktsaat oder mithilfe von Setzlingen. Letztere Methode eignet sich für kältere Klimazonen und ermöglicht eine schnellere Ernte. Einige Sorten, wie beispielsweise Nacktsamer-Kürbisse, können auch aus vorgezogenen Pflanzen gezogen werden.

Kürbisse anbauen

Saatgutvorbereitung

Der erste Schritt vor dem Pflanzen ist das Sammeln des Pflanzmaterials. Dies kann auf zwei Arten erfolgen: durch den Kauf von Samen im Handel oder durch das Entfernen der Samen aus vorhandenen Früchten und deren anschließende Vorbereitung für die Pflanzung. So geht's:

  • Für 1-2 Stunden in Wasser bei einer Temperatur von +40…+45 °C aufbewahren.
  • In ein feuchtes Tuch einwickeln und an einem warmen Ort 2-3 Tage bis zur Keimung aufbewahren.
  • Nach dem Auflaufen der Sämlinge kann die Abhärtung erfolgen, insbesondere in nördlichen Regionen. Legen Sie das Saattuch für 1–3 Tage auf die unterste Ablage des Kühlschranks.
  • Erzeugen Sie extreme Temperaturwechsel: Halten Sie die Temperatur 8-10 Stunden lang bei +18…+20 °C und senken Sie sie dann für einen halben Tag auf +1…+3 °C ab.
  • Zum Düngen Holzasche darüberstreuen; 1 Teelöffel reicht für 25-30 Stück.

Diese Vorbereitung stärkt die Sämlinge und die späteren Pflanzen und schützt sie vor Schädlingen. Für ein schnelles Wachstum sollte das Saatgut mit Epin gegossen werden.

Erde für Sämlinge

Sie können im Handel Anzuchterde kaufen und diese anhand der Inhaltsstoffe auf der Verpackung auswählen. Am besten eignet sich Gurkenerde. Noch besser ist es jedoch, eine eigene Erdmischung herzustellen. Die optimale Kombination besteht aus Torf, Sägemehl und Humus im Verhältnis 2:1:1. Dem Substrat kann Nitroammophoska in einer Dosierung von 1 Teelöffel pro 5 kg Erde beigemischt werden.

Für die Anzucht von Sämlingen eignen sich Kisten oder Plastikbehälter, die zuvor mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert wurden. Der Boden der Töpfe sollte durchstochen werden, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann; dies lässt sich beispielsweise leicht mit einer Ahle bewerkstelligen. Eine 1–3 cm dicke Drainageschicht aus Blähton oder Sägemehl ist ebenfalls erforderlich.

Eine weitere Möglichkeit sind Einwegbecher aus Plastik, die ebenfalls Löcher im Boden benötigen. Um die empfindlichen Wurzeln beim Umpflanzen ins Freiland nicht zu beschädigen, können Sie Torftöpfe verwenden. Sobald die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort sind, verrotten diese im Boden und reichern ihn mit Nährstoffen an. Der Durchmesser sollte mindestens 7–10 cm betragen.

Die vorbereitete Erde muss, nachdem sie in Behälter gefüllt wurde, gründlich mit Regenwasser oder abgestandenem Wasser bei Zimmertemperatur durchfeuchtet werden.

Aussaat

Die durchschnittliche Aussaatzeit beträgt 18–22 Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland. In nördlichen Regionen ist der optimale Aussaatzeitpunkt Mitte Mai, etwa zwischen dem 10. und 15., damit die Kürbisse in warmen Boden gepflanzt werden können. In milderen Klimazonen ist April der ideale Zeitpunkt.

Pflanzen Sie zwei Pflanzen pro Einweg- oder Torftopf. Entfernen Sie beim Umtopfen die schwächere Pflanze oder setzen Sie sie in einen anderen Topf. Legen Sie die Samen 3–4 cm tief in die Erde.

Bei der Anzucht in Innenräumen sollten Töpfe oder Becher mit Sämlingen auf nach Süden ausgerichteten Fensterbänken platziert werden. Falls ein Gewächshaus vorhanden ist, können sie dorthin umgestellt werden. Für Pflanzen auf Fensterbänken eignet sich am besten ein provisorisches Gewächshaus aus einer Plastiktüte oder Frischhaltefolie. Die Abdeckung sollte einmal wöchentlich kurz entfernt werden, um für Belüftung zu sorgen. Das Substrat kann mit einer Sprühflasche befeuchtet werden; die Erde darf nicht austrocknen. Die optimale Tagestemperatur liegt zwischen 19 und 24 °C, während die durchschnittliche Nachttemperatur etwas kühler sein sollte, nämlich zwischen 14 und 16 °C.

Pflege von Sämlingen

Sobald die Keimlinge erscheinen, entfernen Sie die Plastikfolie und drehen Sie die Töpfe alle drei Tage, um ein gleichmäßiges Wachstum zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Sämlinge sich zum Licht neigen. Falls die Keimlinge zu hoch wachsen, können Sie die Temperatur für sieben Tage senken.

  • +16…+18 °C tagsüber;
  • +11…+14 °C in der Nacht.

Verschiedene Kürbissorten in den Gartenbeeten

Regelmäßiges Gießen ist wichtig, Staunässe sollte jedoch vermieden werden; am besten gießt man in kleinen Mengen. Verwenden Sie dazu eine Sprühflasche und befeuchten Sie nicht nur die oberste Schicht, sondern auch den Boden bis zu einer Tiefe von 3–4 cm. Beachten Sie, dass der Boden in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit langsamer trocknet.

Dünger wirkt sich ebenfalls positiv aus. Er sollte auf leicht aufgelockerte Erde aufgetragen werden, am besten vorsichtig mit einem angespitzten Streichholz oder Zahnstocher. Nitrophoska ist eine gute Wahl; 7 Tage nach dem Auflaufen der Sämlinge anwenden. Pro Eimer Wasser 7–8 g Dünger verwenden. Bei Einzeltöpfen genügt 1 Teelöffel pro Pflanze. Organische Dünger können 1:10 mit warmem Wasser verdünnt und 12 Stunden quellen gelassen werden. Anschließend die Mischung 1:5 verdünnen und mit 1 Esslöffel pro Pflanze bzw. 1 Liter pro Quadratmeter gießen.

Der optimale Standort ist ein sonniger, nach Süden ausgerichteter Platz. Mittags sollten die Sämlinge jedoch mit Papier vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei optimaler Pflege wachsen die Stängel dicht und mit kurzen Internodien. Sobald die Kürbisse eine Höhe von 18–22 cm erreicht haben, können sie ins Freiland gepflanzt werden.

Transplantation

Zuerst müssen Sie ein geeignetes Gartenbeet auswählen und es im Herbst vorbereiten. Dazu benötigen Sie:

  • Graben Sie den Boden tief um;
  • Unkraut und Pflanzenreste entfernen;
  • Düngung pro m²: 200 g Kalk, 3-5 kg ​​Humus und 30-40 g Mineraldünger.

Die Setzlinge sollten ins Freiland gepflanzt werden, sobald die Lufttemperatur nicht mehr unter +10 bis +13 °C fällt. Bei niedrigeren Temperaturen wachsen die Pflanzen nicht und können sogar im Boden faulen. Die Setzlinge sollten im Beet in einem Abstand von 1 Meter gepflanzt werden, wobei ein größerer Reihenabstand von bis zu 1,5 Metern sinnvoll ist, um bei Bedarf den Zugang zu jeder einzelnen Pflanze zu erleichtern.

Am besten pflanzt man Kürbisse mit einem Teil des Wurzelballens. So werden die Wurzeln nicht beschädigt und die Kürbisse wachsen am neuen Standort schneller an. Um die Keimlinge mit Feuchtigkeit zu versorgen, gießen Sie 0,5–1 Liter warmes Wasser in jedes Pflanzloch. Sobald das Wasser aufgesogen ist, können Sie die Setzlinge einsetzen und mit Erde bedecken. Pflanzen Sie am besten abends oder an bewölkten Tagen, um die jungen Setzlinge vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Sie können die Setzlinge in den ersten Tagen auch beschatten.

Anforderungen an die Wachstumsbedingungen

Kürbis gilt als anspruchslose Pflanze; für eine optimale Entwicklung und einen hohen Ertrag müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein. Empfehlungen finden Sie in der Tabelle:

Faktor Bedingungen
Beleuchtung Helle Standorte, Halbschatten durch Gebäude, Zäune und hohe Pflanzen sind geeignet.
Temperatur Optimal +25 °C.
Grundierung Locker, mäßig feucht, nährstoffreich, besonders in Oberflächennähe. Das Milieu ist neutral oder weist leichte pH-Schwankungen im Bereich von 5–8 auf.
Die besten Vorgänger Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl.

Es ist riskant, nach Zucchini, Kürbis, Gurken oder Wassermelonen oder am selben Standort in der zweiten Saison in Folge anzubauen, da die Gefahr einer Kontamination durch im Boden verbleibende Bakterien besteht. Der optimale Zeitpunkt für den Anbau von Gemüse dieser Familie ist alle drei bis vier Jahre.

Kürbisbauernhof

Kürbisse ohne Setzlinge anbauen

Gärtnern wird in der Regel empfohlen, Kürbisse auf diese Weise anzubauen, da sie das Umpflanzen nicht mögen und sich schlechter anpassen.

Saatgutaufbereitung

Vor der Aussaat sollte die Keimfähigkeit der ausgewählten Samen geprüft werden. Dazu breitet man die Sämlinge 2–3 Tage lang auf einem feuchten Tuch aus und sortiert ungeeignete Sämlinge nach der Keimung aus. Die Keimung lässt sich beschleunigen, indem man die Sämlinge 24 Stunden lang in einer Natrium- oder Kaliumhumatlösung einweicht. Die ideale Keimtemperatur beträgt 20 °C.

Landung

Die ausgewählte, gut beleuchtete Fläche muss gedüngt werden: 2 Eimer Humus, 0,5 EL Sägemehl, 1 kg Asche und 1 Esslöffel Nitrophoska pro m² Boden. Anschließend sollte der Boden tiefgründig umgegraben und mit heißem Wasser bewässert werden.

Entscheidend für die Aussaat ist die Bodentemperatur, die mindestens 12 °C betragen sollte. Die Saattiefe hängt von der Bodenart ab: 8–10 cm in lockerem, leichtem Boden, 5–6 cm in lehmigem Boden und 25–30 cm in nährstoffarmem Boden. Im letzteren Fall ist Düngung unerlässlich: 3 Eimer Kompost oder Kuhmist, 1–2 Esslöffel Holzasche und 50 Gramm Superphosphat. Der Abstand zwischen den Pflanzlöchern sollte mindestens 1 m betragen. Bei Frostgefahr empfiehlt es sich, die Samen in unterschiedlichen Höhen, im Abstand von 3–4 cm, auszusäen.

Ein häufiges Problem beim Pflanzen im Garten ist zu geringe Bodenfeuchtigkeit. Dadurch dauert es lange, bis die Keimlinge erscheinen, und das Wachstum wird verlangsamt. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhöhen, geben Sie beim Pflanzen zwei Liter Wasser in jedes Loch und säen Sie die Samen erst aus, nachdem diese das Wasser vollständig aufgenommen haben. Auch das Mulchen des Substrats mit Torf oder Humus kann helfen. Eine weitere Möglichkeit, die Feuchtigkeit zu speichern, ist der Bau eines kleinen Gewächshauses aus einem Rahmen, der mit Plastikfolie bespannt ist.

Sind alle Bedingungen erfüllt und die Lufttemperatur warm (25–28 °C), keimen die Sämlinge innerhalb einer Woche. Sobald sie einige Blätter gebildet haben, können sie umgepflanzt werden. Großfrüchtige Sorten bleiben mit einer Pflanze stehen, während Muskateller- und Hartrinden-Sorten mit zwei Pflanzen wachsen. Erst wenn fünf Blätter erschienen sind, sollte die schwächere Pflanze ausgegeizt werden.

Eine weitere Möglichkeit, ohne Setzlinge vorzuziehen, ist die Verwendung eines Gewächshauses. Säen Sie Kürbisse dort zusammen mit Gurken, am besten an der Südwand. Düngen Sie das Substrat und heben Sie mehrere Löcher für die gekeimten Samen aus. Sobald die Pflanzen wachsen und ihre Triebe lang genug sind, stechen Sie Löcher in die Plastikfolie und ziehen Sie die Triebe durch die Löcher ins Beet. So bleiben die Wurzeln warm und sind vor plötzlichen Kälteeinbrüchen geschützt. Mit dieser Methode können Sie Kürbisse 8–10 Tage früher aussäen.

Top.tomathouse.com empfiehlt: Kürbisanbaumethoden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kürbisse im Freien anzubauen, die sich alle leicht im eigenen Garten anwenden lassen:

  • Die klassische Methode ist die Ausbreitung. Dafür benötigt man große Beete, in denen jede Pflanze gut zugänglich ist.
  • Rankgitter. Eine originelle und platzsparende Methode, mit der Sie in Ihrem Garten Platz sparen können, da der Abstand zwischen den Sträuchern nur 30–40 cm beträgt. Eine stabile, 2 Meter lange Holzkonstruktion ist erforderlich, um die schweren Früchte zu tragen, die mit Haken an den Stützen befestigt werden können.
  • Komposthaufen. Busch- und Halbbuschkürbisse eignen sich; die Pflanzen pflanzt man am besten in Töpfe mit einem Abstand von 70–80 cm. Vorgekeimte Samen können auch direkt ausgesät werden. So gezogene Kürbisse benötigen keinerlei Dünger.
  • Holz- oder Metallfässer. Der Vorteil dieser Methode liegt in den kompakten, hängenden Ranken. Zu Beginn der Saison werden die Behälter mit organischem Material wie Unkraut, Stängeln und Papier befüllt. Die nächste Schicht besteht aus feinem Gras, Küchenabfällen und optionalen Zersetzungsbeschleunigern. Nach 1–1,5 Monaten ist das Substrat bereit zum Bepflanzen. Synthetische Säcke sind eine gute Alternative zu Fässern; sie werden am besten in der Nähe eines Zauns platziert, an dem die Ranken leicht befestigt werden können.
  • Warme Beete. Verrottende Gräser und Pflanzen werden in zwei Spaten tiefe Gräben gelegt und mit Erde bedeckt. Dies unterscheidet sich vom Pflanzen im Garten dadurch, dass nach dem Keimen die Erde mit Plastikfolie abgedeckt wird, in die für jede Pflanze Löcher gestanzt werden.

Pflege von Kürbissen im Freiland

Kürbis ist zwar eine pflegeleichte Pflanze, benötigt aber dennoch die richtige Pflege für eine reiche Ernte. Sorgfältiges Gießen, Bestäubung, Düngung und das Anbinden an einen Busch sind unerlässlich.

Aussaat von Kürbissetzlingen

Bewässern, Auflockern und Mulchen

Trockenheit ist für Kürbisse unerwünscht; die große Blattoberfläche führt zu schneller Verdunstung. Anfangs müssen die Sämlinge täglich gegossen werden, bis sie sich an ihren neuen Standort gewöhnt haben. Sobald dies geschehen ist, kann die Wassermenge reduziert werden. Bei regnerischen Sommern sollte der Boden gar nicht gegossen werden. Mit zunehmender Anzahl an Fruchtknoten und Fruchtansätzen kann die Wassermenge erhöht werden. Pro Pflanze wird ein Eimer Wasser empfohlen.

Das Auflockern und Jäten von Unkraut gelingt leichter, wenn der Boden feucht ist, also nach dem Gießen oder Regen. Sobald die Sämlinge auflaufen, graben Sie 9–12 cm tief um und reduzieren Sie die Tiefe nach einem Monat auf 5–8 cm. Wiederholen Sie diesen Vorgang alle 14 Tage. Jäten Sie hingegen zwischen den Pflanzenreihen in trockenem Boden, damit das Wasser die Wurzeln schneller erreicht. Um jungen Kürbissen mehr Stabilität zu verleihen, häufeln Sie sie beim Jäten leicht an.

Das Mulchen des Untergrunds dient meist dazu, die Feuchtigkeit zu speichern, insbesondere in heißen Klimazonen.

Bestäubung

Regenwetter kann Bestäubungsprobleme verursachen, ein sicheres Anzeichen dafür sind faulende Fruchtknoten. Um gleichmäßig runde Früchte zu erhalten, müssen Gärtner die Bestäubung künstlich herbeiführen. Dazu pflückt man morgens mehrere männliche Blüten, entfernt deren Blütenblätter und berührt mit den Staubbeuteln die Narben von Blüten an der Pflanze. Die beiden Arten lassen sich anhand ihrer Lebensdauer und Öffnungszeit unterscheiden. Männliche Blüten öffnen sich früh und verwelken, während weibliche Blüten einen Stempel besitzen und etwa einen Tag lang geöffnet bleiben.

Bei sonnigem Wetter können Sie zusätzlich Insekten anlocken, indem Sie die Büsche mit süßem Wasser besprühen: 1 Teelöffel Honig auf 10 Liter.

Bildung

Die richtige Erziehung ist die Grundlage für eine erfolgreiche Kürbispflege, da sie eine gute Ernte und große Früchte sichert. Eine korrekt erzogene Pflanze sieht folgendermaßen aus: Am Hauptstamm, sobald dieser eine Höhe von 1,3–1,5 m erreicht hat, sollten zwei 60–70 cm lange Seitentriebe stehen bleiben, die übrigen werden abgeschnitten. Das Entfernen der Seitentriebe nennt man Ausgeizen.

So trägt jeder Strauch drei Früchte. Um die Reifung zu beschleunigen, legen Sie die restlichen Ranken auf den Boden und bedecken Sie sie mit einer 6–7 cm dicken Erdschicht. Alternativ können Sie zwei Triebe stehen lassen, wobei der Haupttrieb zwei Kürbisse und der Nebentrieb einen trägt. Nach der Fruchtreife lassen Sie drei Blätter stehen und kneifen die Triebspitzen ab. Bei richtiger Vorgehensweise können Sie große, reife Kürbisse ernten.

Topdressing

Düngen ist ein wichtiger Aspekt der Pflanzenpflege. Um eine korrekte Anwendung zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Pflanze ausreichend Nährstoffe erhält, beachten Sie bitte folgende Richtlinien:

  • Sobald 3–4 echte Blätter erscheinen oder 7 Tage nach der Aussaat ins Freiland; bei Direktsaat nach 3 Wochen. Nitrophoska, 10 g pro Strauch, 1 EL Asche auf 10 Liter Wasser. Alternativ eignen sich auch Stallmist oder 1:4 verdünnter Hühnermist.
  • Organischer Dünger kann wöchentlich hinzugefügt werden.
  • Wenn lange Triebe wachsen: Nitrophoska in einer Dosierung von 15 g pro Pflanze.

Um Ihren Kürbis zum ersten Mal zu düngen, ziehen Sie eine 6–8 cm tiefe Furche in die Erde neben dem Strauch und geben Sie den Dünger hinein. Halten Sie dabei einen Abstand von 10–12 cm zum Strauch ein. Alle weiteren Düngergaben erfolgen in einem Abstand von 40 cm zum Strauch, ebenfalls mit 10–12 cm tiefen Furchen.

Streuung von Peitschen

Dieses Verfahren wird üblicherweise angewendet, wenn die Triebe länger als einen Meter sind. Dazu werden die Reben entwirrt, begradigt und im Garten ausgelegt. Anschließend werden sie stellenweise mit Erde bedeckt, um ein Einrollen zu verhindern. Die begrabenen Teile bilden bald Wurzeln, die den Früchten zusätzliche Nährstoffe liefern. Denken Sie daran, die Reben regelmäßig zu gießen.

Schädlinge und mögliche Krankheiten

Kürbisse sind oft anfällig für Krankheiten und dieselben Schädlinge wie andere Melonenarten. Diese Tabelle hilft Ihnen, schnell eine Lösung zu finden und Ihre Ernte gesund zu erhalten:

Problem Manifestation, Merkmale Eliminierungsmaßnahmen
Echter Mehltau Dicker, weißlicher Belag. Nur mit warmem Wasser gießen.

Chemikalien: Topaz, Strobe.

Peronosporose Hellviolette Flaumwolken, Pilzsporen. Vorbereitungen: Kartotsid, Kuproksat.
Bakteriose Geschwüre an verschiedenen Stellen des Busches. Fruchtwechsel einhalten. Pflanzgut desinfizieren. 10 Tropfen Jod und 1 Liter fettarme Milch zu 9 Litern Wasser geben.
Cladosporiose Beschädigung und Fäulnis von gelagertem Obst. Gute Belüftung, Aufrechterhaltung der Temperaturbedingungen, Auswahl gesunder Exemplare.
Grau- und Weißfäule Braune Flecken ohne klare Konturen. Entfernen der Blattspreiten, Ausbringen von Blattdüngern: 10 g Harnstoff, 2 g Kupfersulfat und 1 g Zinksulfat pro 10 l.
Schuppiger Schimmel. Bestreuen Sie die betroffenen Stellen mit Kohlenstaub oder Asche.
Mosaik Kontrastierende Farbgebung. Kaliumpermanganat – schwache Lösung, Farmayod -3: 300 g pro 1 ha.
Anthraknose Gelbbraune Kreise, Anzeichen von Myzel. Vernichtung erkrankter Exemplare. Bordeauxbrühe, Abigalik.
Spinnmilbe Hellgelbe Punkte. Besprühen mit Wasser oder Zwiebelschalenaufguss: 200 g pro 10 l.
Blattlaus Die Triebe und Fruchtknoten rollen sich ein. Regelmäßiges Jäten. Besprühen mit einer Seifenlösung (300 g pro 10 Liter). Karbofos (60 g pro 10 Liter).
Nacktschnecken Gegessene Blätter. Manuelle Sammlung, Aufstellen von Fallen.
Drahtwurm Angenagte Stängel und verdorbene Samen. Den Boden auflockern, Köder auslegen.

Top.tomathouse.com informiert: Wie man Kürbisse erntet und lagert

Am besten erntet man Kürbisse bei trockenem Wetter vor dem ersten Frost, wenn die Blätter welken. Gefrorene Kürbisse sind nicht lange haltbar und faulen leichter. Achten Sie darauf, dass die Kürbisse reif sind: Sie erkennen sie an den festen, trockenen Stielen mit korkartiger Textur oder an einem deutlichen Muster auf der Schale. Sortieren Sie die Kürbisse anschließend nach Größe und Qualität und behandeln Sie sie vorsichtig, um Beschädigungen zu vermeiden. Beschädigte oder angestoßene Kürbisse sollten zuerst verarbeitet werden, da sie nicht lange haltbar sind. Unbeschädigte Kürbisse können Sie für die weitere Lagerung vorbereiten.

Am besten schneidet man Kürbisse mit 5–6 cm Stiellänge ab und lagert sie zwei Wochen lang an einem warmen, trockenen Ort. Sobald die Schale vollständig ausgehärtet ist, können sie überwintert werden. Bis zum ersten Frost eignen sich eine Loggia, ein Balkon oder ein Schuppen. Sobald das Thermometer +5 °C oder darunter anzeigt, sollten die Kürbisse in einen warmen Raum mit einer Temperatur von mindestens +14 °C bis +16 °C gebracht werden. Nach 14 Tagen wählt man einen Ort mit einer anderen Luftfeuchtigkeit von 60–70 % und einer Temperatur von +3 °C bis +8 °C; Schuppen, Keller oder Dachböden sind dafür geeignet.

Unter diesen Bedingungen können Kürbisse den ganzen Winter und sogar noch länger gelagert werden. Bei hohen Temperaturen verlieren die Früchte an Gewicht und können anfangen zu faulen.

Bei einer großen Ernte kann das Gemüse auf mit Stroh bedeckten Regalen oder Gestellen gelagert werden. Wichtig ist, dass es sich nicht berührt. Alternativ bietet sich die Lagerung in Mooskisten an. Eine weitere Methode ist, im Garten einen Graben auszuheben, ihn mit einer 25 cm dicken Strohschicht auszulegen und anschließend mit Erde zu bedecken. Für die Belüftung werden Löcher in die Erde gestochen, die bei sinkenden Temperaturen wieder verschlossen werden. Kleinere Kürbisse können im Ganzen an einem dunklen Ort im Haus gelagert werden, angeschnittene Kürbisse gehören in den Kühlschrank.

Die für die Saatgutgewinnung ausgewählten Früchte sollten reif und gleichmäßig gefärbt sein. Vermeiden Sie es, den Boden um die Pflanzen herum zu überdüngen. So stellen Sie sicher, dass das Pflanzgut ausreichend Zeit zum Reifen hat. Um eine bestimmte Sorte zu erhalten, pflanzen Sie die Pflanze am besten getrennt von anderen Sorten und bestäuben Sie sie künstlich.

Als Nächstes sollte der angeschnittene Kürbis etwa einen Monat lang kühl gelagert werden. Er sollte jedoch nicht zu lange liegen gelassen werden, da die Kerne sonst im Inneren keimen. Spät reifende Sorten, die sich gut lagern lassen, können länger aufbewahrt werden. Schneiden Sie den Kürbis nicht in der Mitte durch, sondern seitlich. Höhlen Sie das Fruchtfleisch aus und wählen Sie die am besten geeigneten Exemplare zum Pflanzen aus: unbeschädigt, groß und fest. Achten Sie darauf, dass sie keine Fäulnis aufweisen. Spülen Sie die Kürbisse anschließend ab, breiten Sie sie auf einer Oberfläche aus und lassen Sie sie trocknen. Das Pflanzgut ist 7–8 Jahre haltbar.

Die wichtigsten Lagerbedingungen vor der Frühjahrsaussaat sind: trocken und frei von Feuchtigkeit, bei einer optimalen Temperatur von 16 °C. Am besten lagert man die Samen in Papiertüten, nicht in Plastiktüten, da sich an diesen Kondenswasser bilden kann. Die Lagerung in Küchen, Badezimmern oder anderen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit wird nicht empfohlen.

Wichtig ist, dass sich auf diese Weise nur echte Kürbisse anbauen lassen. Hybridkürbisse erkennt man leicht an der Kennzeichnung F1 auf der Verpackung; sie können nicht zu Hause vermehrt werden.

Kürbis ist ein Gemüse, dessen Früchte reich an Nährstoffen sind und bei Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind. Anbau und Pflege sind einfach, selbst für Gartenneulinge. Sorgfältiges und genaues Befolgen der Pflegeregeln sichert eine reiche Ernte und ermöglicht die Konservierung für die nächste Saison.

Einen Kommentar hinzufügen

;-) :| :X :verdreht: :lächeln: :Schock: :traurig: :rollen: :razz: :Hoppla: :O :mrgreen: :Lol: :Idee: :Grinsen: :teuflisch: :weinen: :Cool: :Pfeil: :???: :?: !