Kürbis ist ein gesundes und schmackhaftes Gemüse, das in ganz Russland gleichermaßen gut gedeiht. Es gibt viele Sorten mit zartem, süßem Fruchtfleisch. Eine davon ist der Kürbis „Konfetka“, der sich – den Beschreibungen, Fotos und Rezensionen zufolge – großer Beliebtheit erfreut.
Diese Sorte, die manchmal auch unter dem Synonym Karamelka bekannt ist, wurde in Russland speziell für die zentralen Nicht-Schwarzerde-Regionen gezüchtet. Sie ist aufgrund ihres hohen Ertrags, ihrer Pflegeleichtigkeit und ihrer Nährstoffeigenschaften sehr beliebt und geschätzt.
Beschreibung des Kürbisses "Konfetka"
Diese mittelfrühe, winterharte und großfrüchtige Sorte eignet sich für den Tafelanbau. Bis Mitte des Sommers bildet sie mehrere kurze Triebe (etwa anderthalb Meter hoch). Jeder Trieb kann bis zu sechs reife Früchte tragen. Die größten Exemplare erreichen ein Gewicht von 50 kg. Die Reifezeit beträgt 120 Tage.
Der Konfetka-Kürbis hat für seinen Geschmack hervorragende Bewertungen erhalten. Er ist sehr süß, hat ein durchschnittliches Fruchtfleisch von 10 cm Dicke und eine leuchtend rot-orange Farbe.
Dank seiner dicken Schale kann es den ganzen Winter über gelagert werden, ohne an Geschmack zu verlieren.
Die Samenfläche ist klein, die Samen sind groß, schmackhaft und keimen in der Regel gut. Sie können getrocknet und verzehrt werden.
Der Konfetka-Kürbis eignet sich zur Herstellung von Säften und Pürees für Babynahrung. Diese Sorte ist besonders gut für die Zubereitung von Brei für spezielle Ernährungsbedürfnisse geeignet, da sie den Zuckerzusatz überflüssig macht. Aus Karamelka lassen sich köstliche, kalorienarme Desserts wie Mousses, Puddings, Gelees und Soufflés zubereiten.
Zink und Vitamin A, die darin in großen Mengen enthalten sind, tragen zur Verbesserung des Sehvermögens bei und wirken sich positiv auf den Zustand von Haut, Nägeln und Haaren aus.
Wie man einen süßen Kürbis anbaut
Gemäß den Regeln der Fruchtfolge eignen sich Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Kohl, Bohnen und Tomaten am besten als Vorfrüchte für Kürbisse. Nach Melonen wie Kürbis, Wassermelonen, Melonen und Gurken gedeiht er hingegen nicht gut.
Kartoffeln, Bohnen und Gurken (zur Fremdbestäubung) sind gute Nachbarn im Garten. Werden sie jedoch in der Nähe von Gurken angebaut, können die Samen ihre Sorteneigenschaften verlieren und eignen sich daher nicht zur Aussaat im Folgejahr.
Kürbisse sind pflegeleicht, gedeihen aber am besten in warmen Bedingungen. Sie können im Freien ausgesät werden, sobald der Boden ausreichend erwärmt ist, oder aus Setzlingen gezogen werden. Letzteres ist in kälteren Klimazonen vorzuziehen.
Saatgutvorbereitung
Um sicherzustellen, dass die Samen so schnell wie möglich keimen, sollten sie mehrere Tage lang in ein weiches, feuchtes Tuch gewickelt und an einen warmen Ort gestellt werden, beispielsweise auf eine Fensterbank über einem Heizkörper.
Nachdem die Samen geschlüpft sind und die Keimlinge erscheinen, müssen sie 3-5 Tage im Kühlschrank abgehärtet werden.
Da der Boden im Frühjahr günstige Bedingungen für die Entwicklung von Pilzen und Bakterien bietet, ist es besser, die Samen während der Keimung zur zusätzlichen Desinfektion in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung einzuweichen.
Sämlinge heranwachsen
Kürbisse wachsen sehr schnell. Sämlinge können bereits 20 Tage nach der Keimung ins Freiland gepflanzt werden. Dies sollte berücksichtigt und die Keimungs- und Pflanzzeiten im Voraus berechnet werden.
Der Karamelka-Kürbis hat ein sehr empfindliches Wurzelsystem. Daher sollten die Samen in Torftöpfen oder -quelltöpfen ausgesät und anschließend direkt ins Beet gesetzt werden. Alternativ eignen sich auch bodenlose Gefäße, die das Herausnehmen der Sämlinge erleichtern, ohne die zarten Wurzeln zu beschädigen.
Aus demselben Grund sollte am Boden der Anzuchtbehälter eine Drainage angebracht werden.
Die Saattiefe beträgt 3–4 cm. Pflanzen Sie einen Samen pro Gefäß. Wenn Sie sich bezüglich der Keimung nicht sicher sind, pflanzen Sie zwei Samen und entfernen Sie den schwächeren. Bei der Aussaat in einem größeren Gefäß halten Sie einen Abstand von 5 cm zwischen den Samen ein.
Der Boden wird aus einer Mischung aus Lauberde, Torf und Humus im Verhältnis 1:1:2 hergestellt.
Die Sämlinge werden wie üblich mit Glas, Plexiglas, transparenter Folie oder Papier abgedeckt. Nach dem Auflaufen der Sämlinge ist keine weitere Abdeckung erforderlich.
In einem warmen, hellen Raum wachsen Sämlinge kräftiger. Dadurch entwickeln sich starke, widerstandsfähige Pflanzen.
Samen direkt ins Gartenbeet pflanzen
Die Aussaat im Freiland eignet sich besser in Regionen mit heißem Klima und frühem Frühling.
Zuerst wird das Beet, in dem Sie den Kürbis pflanzen möchten, gut mit Mist oder Humus gedüngt und umgegraben.
Die Samen werden in 8–10 cm tiefe Löcher gesät. Bei zu erwartenden Spätfrösten oder bei der Anzucht von Kürbissen in nördlichen Breitengraden sollte die Pflanztiefe erhöht werden.
Legen Sie mehrere Samen in jedes Loch, damit die kräftigsten Sämlinge nach dem Keimen erhalten bleiben. Die übrigen Samen müssen nicht entfernt werden; sie sollten lediglich leicht abgeknipst werden, um die Wurzeln benachbarter Pflanzen nicht zu beschädigen.
Kürbissetzlinge in die Erde pflanzen
Der Konfetka-Kürbis gedeiht am besten an hellen Standorten mit lehmigem Boden. Der Boden sollte locker und durchlässig sein.
Die Setzlinge werden in die Erde gepflanzt, wenn sich der Boden auf +13 °C erwärmt hat und der Trieb 2-3 gut ausgebildete Blätter besitzt.
Jede Pflanze benötigt 1-1,5 m²2 Zuerst die Löcher vorbereiten und gründlich wässern. Anschließend in jedes Loch eine Handvoll Holzasche und eine Prise Superphosphat geben.
Pflege von Kürbissen im Freiland
Die Pflege von Kürbissen umfasst regelmäßiges Gießen, Jäten und das Entfernen von vertrockneten Blättern.
Um besonders große Früchte zu erhalten, muss man den Kürbis im Sommer mehrmals mit einem Aufguss aus Kuhdung oder Vogelkot gießen.
Der Geschmack der Früchte wird verbessert, indem man sie mit einer Salpeterlösung düngt – 50 g pro Gießkanne Wasser.
Der Strauch muss außerdem in Form gebracht werden – die Triebe sollten regelmäßig gestutzt werden, sodass nicht mehr als drei Triebe übrig bleiben. Für kräftige Triebe sollte der Boden gelegentlich leicht aufgelockert und die Wurzelzone angehäufelt werden.
Wie man die geernteten Feldfrüchte haltbar macht
Bei sachgemäßer Lagerung reift die Frucht besser, wodurch der Kürbis mit der Zeit noch süßer und weicher wird.
Kürbisse lassen sich bei Temperaturen zwischen +3 und +15 °C gut lagern. Niedrigere Temperaturen führen dazu, dass das Fruchtfleisch gefriert und verfault.
Die empfohlene Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt bei 70-80 %. Höhere Luftfeuchtigkeit erhöht das Risiko von Schimmelbildung und muffigem Geschmack.
Eine gute Luftzirkulation ist wichtig. Sollte etwas schiefgehen und Ihre Kürbisse anfangen zu faulen, sollten die beschädigten Exemplare aussortiert, der Bereich gelüftet, wenn möglich desinfiziert und getrocknet werden.





