Der Ficus ist eine immergrüne Pflanze, die in den Tropen beheimatet ist. Dieses Mitglied der Maulbeergewächse wird weltweit als Zimmerpflanze kultiviert. Seine große Beliebtheit verdankt er seiner Pflegeleichtigkeit und seinen dekorativen Eigenschaften.
Inhalt
- 1 Ficus: Beschreibung der Gattung
- 2 Klassifizierung der Feigen
- 3 Die beliebtesten Ficus-Bäume
- 3.1 Microcarpa
- 3.2 Benjamin
- 3.3 Gummilager
- 3.4 Benedikt
- 3,5 Bengalen
- 3.6 Oakleaf (Berg)
- 3.7 Ginseg
- 3.8 Montana
- 3.9 Moklame
- 3.10 Karika
- 3.11 Melanie
- 3.12 Paket
- 3.13 Efeublätter
- 3.14 Amstel
- 3.15 Pumila Weiß
- 3.16 Bunt
- 3.17 Großblättrig
- 3.18 Retusa
- 3.19 Lirata
- 3.20 Rubiginosa
- 3.21 Heilige Feige (Religioso)
- 3.22 Dreieckig
- 3.23 Kriechend
- 3.24 Abgestumpft
- 3,25 Ampelous
- 3.26 Varietis
- 3.27 Schilf
Ficus: Beschreibung der Gattung
Die meisten Arten sind Epiphyten und bilden Luftwurzeln, die in den Boden wachsen und dort neue Pflanzen hervorbringen. Die Blattformen variieren stark: gesägt, oval, herzförmig, schwertförmig oder spitz. Feigenbäume enthalten einen charakteristischen weißen, milchigen Saft, der medizinisch genutzt wird. Allerdings können die Sekrete mancher Arten bei Hautkontakt Reizungen verursachen. Auch die Blütenstände sind unterschiedlich: Sie wachsen in Gruppen oder einzeln und bilden eine dichte Kugel mit einer Öffnung an der Spitze. Im Inneren der Kugel erscheinen kleine Blüten. Feigenbäume blühen selten in Innenräumen, da sie zur Bestäubung Insekten benötigen. Die Früchte ähneln kleinen Nüssen mit Fruchtfleisch und zahlreichen Samen.
Klassifizierung der Feigen
Bis heute haben Züchter eine Vielzahl unterschiedlicher Sorten mit jeweils eigenen Merkmalen entwickelt. Diese werden üblicherweise in drei Gruppen unterteilt, von denen jede ihre eigenen charakteristischen Merkmale, Pflegeanforderungen und ihr eigenes Aussehen hat:
- baumartig
- ampelös
- buschig.
Baumartig
Es handelt sich meist um große, verzweigte Pflanzen, die eine Höhe von 2–5 Metern erreichen. Ihr Hauptmerkmal ist ein verholzter Stamm, der die Triebe sicher stützt. Die Blattformen variieren je nach Art: Manche haben kleine, eiförmige Blätter, andere lange, glänzende, die mit Pflanzenwachs überzogen sind.
Diese Sorte wird aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und ihres schnellen Wachstums von Zimmerblumenliebhabern aktiv angebaut.
Ampelous
Die dekorativste Sorte umfasst Zwerg- und Kompaktformen mit langen, überhängenden Trieben. Die Blätter sind rundlich, dunkelgrün und wachsen oft gegenständig. Die Pflanzen bevorzugen Schatten und können sogar im Freien kultiviert werden.
Die Stängel sind rankenartige Triebe, die keine zusätzliche Stütze benötigen. Die Vermehrung erfolgt durch Absenken und Okulation. Stecklinge dieser Art wurzeln relativ schnell und bilden innerhalb weniger Tage ein neues Wurzelsystem.
Sträucher
In freier Natur erreichen einige Exemplare dieser Art eine Höhe von 60 bis 70 Metern, für die Zimmerkultur wurden jedoch kleinere, pflegeleichtere Sorten gezüchtet. Die Stängel sind dicht, oft verholzt und enthalten einen weißen Saft, der bei Kontakt mit Schleimhäuten Reizungen hervorrufen kann.
Die Blätter sind oval mit einer zugespitzten Spitze und von sattgrüner Farbe. Die Pflanze blüht selten und bildet an den Trieben kleine, runde Knospen, die keinen Zierwert besitzen. Buschige Exemplare benötigen helles, indirektes Licht und regelmäßiges Gießen.
Fotogalerie der beliebtesten Ficusbäume mit Namen:
Die beliebtesten Ficus-Bäume
Für den Hausgartenanbau haben Züchter spezielle Arten und Sorten entwickelt, die aufgrund ihres üppigen Laubs, der zahlreichen Triebe und des schnellen Wachstums bei Gärtnern sehr beliebt sind.
Microcarpa
Eine verzweigte Ficus-Sukkulente mit zahlreichen, biegsamen Trieben an der Spitze, die regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen. Der Stamm ist dick und holzig und erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm und einen Durchmesser von etwa 10–15 cm.
Die Blätter sind klein und grünlich. Die Pflanze verträgt verschiedene Pflegemaßnahmen gut, darunter Umpflanzen und Stecklinge. Sie ist anspruchslos und resistent gegen Schädlinge und Infektionskrankheiten. Sie blüht nicht.
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Benjamin
Eine beliebte Art, darunter eine Vielzahl von Zwerg- und Hochwuchssorten. Die Blattformen variieren: Einige sind eiförmig, schwertförmig oder ahornförmig mit abgerundeten Rändern, andere wiederum gekräuselt.
Der Stängel ist zylindrisch und grünlich-braun. Die Früchte sind klein und ähneln leicht länglichen Nüssen. Die Pflanze benötigt vor allem direktes Sonnenlicht und eine Temperatur zwischen 18 und 23 °C sowie regelmäßiges, reichliches Gießen und Besprühen, insbesondere bei heißem Wetter.
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Gummilager
Diese große Ficus-Art mit großen, glänzenden, länglichen, dunkelgrünen, mit Pflanzenwachs überzogenen Blättern wächst üppig und schnell. Ihr robustes Wurzelsystem benötigt viel Platz, weshalb tiefe Pflanzgefäße und regelmäßiges Umtopfen erforderlich sind, um ein Überwuchern zu verhindern.
Die Blätter sollten regelmäßig besprüht und mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abgewischt werden. Die Art verdankt ihren Namen der Konsistenz des in den Stängeln enthaltenen Saftes, der in der Antike zur Kautschukherstellung verwendet wurde.
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Benedikt
Im Haus erreicht sie eine Höhe von 50–60 cm, in freier Natur kann sie über 20 m hoch werden. Die Blätter sind ungewöhnlich geformt: länglich, spitz zulaufend (spitzblättrig), panaschiert oder einfarbig hellgrün. Der Stamm ist gerade und verholzt, verzweigt sich im oberen Bereich stark und bildet zahlreiche Triebe zur Vermehrung.
Sie benötigt Zimmertemperatur und gefiltertes Licht, ist schattentolerant und kann bei häufiger Zugluft erkranken und absterben. Sie verträgt einen Rückschnitt gut und benötigt regelmäßige Düngung.
Bengalen
Ein besonderes Merkmal sind die zahlreichen Lufttriebe, die aus der Pflanzenkrone wachsen und im Boden wurzeln, was die Zimmerkultur erheblich erschwert. Ficusbäume erreichen in Innenräumen eine Höhe von 3–5 Metern und einen Durchmesser, der um ein Vielfaches größer ist. Die Blätter sind breit, spitz zulaufend und dunkelgrün mit deutlich hervortretenden weißlichen Adern.
Der Stamm ist holzig und dick. Die Pflanze benötigt einen großen Topf und muss regelmäßig zurückgeschnitten werden. Sie ist pflegeleicht und gedeiht sowohl im Schatten als auch in der Sonne.
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Oakleaf (Berg)
Eine kletternde Ficusart mit ungewöhnlichen, rauen Blättern, die Eichenblättern ähneln.
Die Triebe sind verzweigt und braungrün.
Ginseg
Eine einzigartige Pflanze mit ungewöhnlichem Aussehen: ein dicker, großer Stamm und eine kleine Krone mit zahlreichen kleinen Blättern (mikrophyll). Das Wurzelsystem besteht aus oberirdischen und unterirdischen Verzweigungen, wobei die oberirdischen verholzt sind und die gleiche weißliche Farbe wie der Stamm aufweisen.
Ficus verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung und kann beim Umpflanzen seine Blätter verlieren. Er ist jedoch pflegeleicht, kommt gut mit niedrigen Temperaturen zurecht und gedeiht auch im Winter.
Montana
Ein Strauch mit kriechenden, rankenartigen Trieben, die dunkelgrüne, raue Blätter mit spitzen Enden tragen und etwa 8 cm lang werden. Er trägt kleine Früchte, die beim Reifen ihre Farbe von gelblich zu leuchtend rot verändern.
Eine hervorragende Zierpflanze, die unter allen Lichtverhältnissen gedeiht. Sie wird zur Innenraumbegrünung verwendet, obwohl sie in ihrer natürlichen Umgebung als Unkraut gilt. Sie bevorzugt Wärme und ist pflegeleicht.
Moklame
Hochwüchsig mit runder Krone. Ein dicker, elastischer Stamm mit großen, dichten, hellen Blättern. Die Wahl des richtigen Standorts ist wichtig, da die Pflanze Zugluft, Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung nicht verträgt. Daher sollte der Topf nicht auf einer Fensterbank oder in der Nähe von Heizkörpern stehen.
Trockene, heiße Luft schadet der Pflanze. Ansonsten ist der Ficus anspruchslos und recht widerstandsfähig gegen verschiedene Krankheiten.
Karika
Diese bei Gärtnern hochgeschätzte Pflanze trägt köstliche, süße Feigen. Bei guter Pflege kann sie im Haus 15 bis 17 Jahre alt werden. Die Pflanze wirft regelmäßig ihre Blätter ab, die durch neue ersetzt werden.
Ficus benötigt regelmäßiges Umtopfen und Beschneiden, um vital zu bleiben und kräftig zu wachsen. Der Stamm ist braun, holzig und stark verzweigt. Die Blätter sind groß, grünlich mit deutlich sichtbaren, weißlichen Adern.
Melanie
Die Entwicklung verläuft ungewöhnlich: Zunächst bilden sich Luftwurzeln am kahlen Stamm, die in den Boden wachsen und so Banyanbäume (Lebensformen mit einem separaten Stamm) entstehen lassen. Die Blattspreiten sind glänzend, wachsartig, dunkelgrün und an der Spitze zugespitzt.
Die Früchte sind giftig, und der Pflanzensaft reizt Haut und Schleimhäute. Sie verträgt weder heiße Luft noch plötzliche Temperaturschwankungen gut. In ihrer Heimat Indonesien gilt diese Art als heilige Pflanze.
Paket
Sie hat herabhängende Zweige und ungewöhnlich panaschierte, ovale Blätter. Diese Zierpflanze, die sich für die Zimmerkultur eignet, ist recht pflegeleicht und gedeiht auch im Halbschatten.
Sie wächst und entwickelt sich schnell und bildet zahlreiche Zweige. Sie kann auch im Sommer im Freien angebaut werden, benötigt keinen zusätzlichen Dünger und ist resistent gegen Insektenschädlinge und Pilzbefall.
Efeublätter
Die rankenartigen Zweige erreichen beachtliche Größen und benötigen daher viel Platz für ein kräftiges Wachstum. Die Pflanze kann an verschiedenen Standorten angebaut werden, sowohl in Innenräumen als auch in Gewächshäusern.
Sie ist anspruchslos hinsichtlich Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnissen, verträgt aber plötzliche Temperaturschwankungen nicht gut. Die Blätter sind dunkelgrün, elliptisch mit einer spitzen Spitze und gleichmäßig gefärbt. Sie benötigt keine zusätzliche Stütze und eignet sich für die vertikale Bepflanzung.
Amstel
Ein ungewöhnlicher Ficus mit einem einzigartigen, verschlungenen, verholzten Stamm. An der Spitze befindet sich eine große Krone mit zahlreichen länglichen, mittelgroßen, grün-beigen, leicht hängenden Blättern.
Sie gedeiht auch in direkter Sonneneinstrahlung, daher ist im Sommer zusätzlicher Schatten nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. Regelmäßiges, aber nicht zu häufiges Gießen ist ratsam, da Staunässe zum Absterben der Pflanze führen kann.
Pumila Weiß
Eine Kletterpflanze mit langen, zahlreichen Trieben. Die Blätter sind mittelgroß, oval und zugespitzt, mit panaschierten Farben. Die Triebe können einen Durchmesser von etwa 5 cm erreichen und vertragen Rückschnitt und Umpflanzen gut.
Sie besitzt zahlreiche Luftwurzeln zur Vermehrung. Sie wächst und gedeiht unter allen Bedingungen kräftig. Außer regelmäßigem Gießen und feuchter Luft benötigt sie keine besondere Pflege. Eine Düngung mit Mineraldünger wird empfohlen.
Bunt
Der Ficus erreicht eine Höhe von etwa 1–1,5 Metern und bildet bei guter Pflege zahlreiche Verzweigungen. Der Stamm ist holzig, dünn und graubraun. Das Hauptmerkmal des Ficus sind seine ungewöhnlichen Blätter: Sie können in den unterschiedlichsten Formen wachsen; so finden sich beispielsweise runde, herzförmige, ovale und schwertförmige Blätter an einer einzigen Pflanze.
Sie sind dunkelgrün mit einem leichten Braunstich. Die Früchte sind klein, elliptisch und ähneln Oliven, sind aber ungenießbar, da sie giftigen Saft enthalten.
Großblättrig
In freier Natur kann sie 60 m oder mehr erreichen, im Haus wächst sie auf 3–5 m. Der Stamm ist zylindrisch, dicht, holzig und stark verzweigt. Seine zahlreichen Triebe sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden, um ein üppiges und kräftiges Wachstum zu fördern.
Die Blätter sind breit, glänzend und groß – daher der Name „großblättrig“ – und mit einer dicken Wachsschicht überzogen, die sie resistent gegen Insektenschädlinge und Pilzbefall macht. Diese Art zählt zu den ältesten der Erde.
Retusa
Ein kompakter Baum mit einem gut entwickelten Wurzelsystem. Auch als Lorbeerbaum bekannt, besitzt er mittelgroße Blätter mit einem charakteristischen Duft. Der Stamm weist zahlreiche kleine, rötlich erscheinende Kanäle auf, die den Luftaustausch mit der Umgebung ermöglichen.
Die Zweige sind biegsam und vertragen einen Rückschnitt gut. Trockene und heiße Luft kann der Pflanze schaden, daher sollte der Ficus nicht in der Nähe von Heizkörpern oder Heizungen stehen. Regelmäßiges Besprühen ist unerlässlich.
Lirata
Diese afrikanische Pflanze hat sich aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit zu einer beliebten Büropflanze entwickelt. Sie kann enorme Größen erreichen und muss daher regelmäßig zurückgeschnitten werden, um ihren dekorativen Reiz zu erhalten.
Der Stamm ist dick, die Blätter sind groß, breit, spitz zulaufend und rau. Direkte Sonneneinstrahlung und Staunässe werden nicht vertragen. Die Pflanze ist resistent gegen Schädlinge und Infektionskrankheiten und gedeiht im Halbschatten.
Rubiginosa
Eine mittelgroße Pflanze mit ungewöhnlicher Blattfärbung: An der Basis ist sie dunkelorange, rostbraun, daher der Name „Rostblatt“. Sie vermehrt sich durch zahlreiche Luftwurzeln und Absenker. Junge Triebe sind rötlich. Sie lässt sich gut vermehren.
Sie ist pflegeleicht, gedeiht aber nicht in Räumen mit hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit. Regelmäßige mineralische Düngung ist notwendig.
Heilige Feige (Religioso)
Der Stängel ist biegsam, dicht und an der Basis verholzt. Die Blätter sind herzförmig mit einer Spitze. Die Pflanze besitzt eine einzigartige Eigenschaft: Bei Änderungen des Luftdrucks beginnt sie zu weinen.
An den Blattspitzen tritt Pflanzensaft aus, der in den Boden tropft. Die Pflanze benötigt viel, diffuses Licht und hohe Luftfeuchtigkeit. Buddhisten betrachten diesen Ficus als heilig.
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Dreieckig
Seinen Namen verdankt er der einzigartigen dreieckigen Form seiner dunkelgrünen Blätter. Dieser kompakte Strauch wird zur Begrünung von Wohnanlagen und Bürogebäuden verwendet.
Sie gedeiht sowohl im Halbschatten als auch an hellen Standorten. Zugluft und plötzliche Temperaturstürze verträgt sie nicht. In Innenräumen blüht sie selten. Der Stamm ist leicht gebogen und gräulich.
Kriechend
Eine Kletterpflanze mit langen Zweigen, die zahlreiche kleine, panaschierte Blätter trägt. Sie kann beträchtlich groß werden, daher ist eine Rankhilfe unerlässlich. Die Triebe sind recht biegsam und vertragen einen Rückschnitt gut.
Sie ist robust, gedeiht auch bei niedrigen Temperaturen und verträgt Hitze und trockene Luft gut, sollte aber regelmäßig gegossen und besprüht werden. Es empfiehlt sich, sie jedes Frühjahr mit organischem Material zu düngen, jedoch nicht zu oft, da sie sonst ihre Blätter verliert.
Abgestumpft
Diese große, baumartige Pflanze zeichnet sich durch ihren dicken, kurzen Stamm und ihre üppige Krone aus. Ihre Blätter sind länglich, hellgrün und an den Spitzen zugespitzt. Sie besitzt ein starkes unterirdisches und Luftwurzelsystem.
Sie benötigt direktes, helles Licht; im Winter sind zusätzliche Lichtquellen wie Pflanzenlampen erforderlich. Zugluft verträgt sie schlecht; die Temperatur sollte stets Zimmertemperatur entsprechen. Diese Zierpflanze eignet sich zur Dekoration von Wohnungen und Gewächshäusern.
Ampelous
Eine kompakte Pflanze mit kriechenden Stängeln. Die Blätter sind klein, und manche Exemplare weisen panaschierte oder einfarbige Blätter auf. Zum Gedeihen benötigt dieser Ficus ein spezielles Substrat, dessen Zusammensetzung möglichst naturnah ist. Darüber hinaus benötigt die Pflanze spezifische Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, was die Zimmerkultur dieser Art deutlich erschwert.
Die Pflanze ist recht empfindlich und kann bei falscher Bewässerung Wurzelfäule bekommen. Mit sorgfältiger Pflege lässt sich der Hänge-Ficus jedoch problemlos in Gewächshäusern und Treibhäusern kultivieren.
Varietis
Mittelgroß mit normalgroßen Blättern und einem verholzten Stamm. Benötigt indirektes Licht und hohe Luftfeuchtigkeit.
Die Erde sollte stets feucht gehalten werden, Staunässe kann der Pflanze jedoch schaden. Sie verträgt weder Standortwechsel noch Umtopfen.
Schilf
In freier Natur hat dieser Baum kleine Blätter. Im Haus wird er an einer Rankhilfe gezogen. Er bevorzugt mäßig viel Sonne und gedeiht am besten bei warmen Temperaturen zwischen 17 und 22 °C.
Sie bevorzugt mäßiges Gießen und Besprühen mit abgekühltem, kochendem Wasser. Vom Spätwinter bis zum Sommer sollte sie zurückgeschnitten werden, wenn die Triebe schnell wachsen.



































