Ficus benjamina gehört zur Familie der Maulbeergewächse und ist in Südasien, den Philippinen und Australien beheimatet.
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Beschreibung
Der Birkenfeigenbaum (Ficus benjamina) wächst sowohl wild als auch in Innenräumen. In freier Natur erreicht er eine Höhe von 8–10 m, in Innenräumen hingegen nur 1,5–2 m. Der Stamm ist dunkel gestreift, die Zweige hängen herab. Die Blätter sind rundlich mit verlängerten Rändern, 4–8 cm lang und 1,5–4 cm breit, verdickt und glänzend. Ihre Farbe variiert von Weiß und Hellgrün bis Dunkelgrün. Der Birkenfeigenbaum bildet kugelförmige oder birnenförmige Blütenstände mit einem Durchmesser von 2 cm. Diese werden von Bastophagi bestäubt, wodurch die Pflanzen nicht ausreifen. Die Blütenstände werden zur Anzucht verwendet.
Sorten für den Eigenanbau
Ficus benjamina gibt es in einer Vielzahl von Sorten. Sie unterscheiden sich in Blattfarbe und Pflegeansprüchen.
| Vielfalt | Laub | Besonderheiten der Pflege |
| Daniel | 6 cm, dunkelgrüner Farbton. | Unprätentiös. |
| Exotik | 6 cm grün. | Kann schwache Lichtverhältnisse tolerieren. |
| Curley | 3-5 cm gebogen. Das Blatt ist teilweise oder vollständig weiß. | Wächst langsam, bevorzugt helle Standorte und benötigt Schutz vor der Sonne. |
| Fantasie | 6 cm grün oder dunkelgrün. | Unprätentiös, verträgt auch wenig Licht. |
| Monica | 6 cm grün, an den Rändern gewellt. | Unkompliziert. |
| Goldene Monica | 6 cm, an den Rändern gewellt. Hellgrün-goldene Farbe mit dunkelgrünen Streifen in der Mitte. | Resistente Sorte. |
| Naomi | 5-6 cm, rund mit spitz zulaufenden Enden, an den Rändern leicht gewellt. | Eine anspruchslose, schnell wachsende Sorte. |
| Naomi Gold | Hellgrün mit dunklen Strichen. | Muss vor Sonnenlicht geschützt werden. |
| Mitternachtsdame | 6 cm, dunkelgrün, mit gewellten Blättern an den Rändern. | Unprätentiös. |
| Natasha | Kleinblättrige Arten. | Durchschnittliche Wachstumsentwicklung. |
Häusliche Pflege
Ficus Benjamin ist anspruchsvoll, aber wenn man die Pflegehinweise befolgt, wächst er sehr gut.
Beleuchtung, Temperatur, Bewässerung, Düngung
| Pflegeparameter | Winter, Herbst | Frühling, Sommer |
| Standort | Helle, warme Standorte. Bei sinkenden Temperaturen die Wurzeln isolieren. | Gut beleuchtete, isolierte und vor Sonnenlicht geschützte Räume. |
| Temperatur | Nicht weniger als +15 °C. Bei isolierten Wurzeln verträgt die Pflanze Temperaturen unter +10 °C. | +20…+25°C. |
| Beleuchtung | Das Licht ist hell, zusätzliche Beleuchtung (falls die Sonnenstrahlen nicht ausreichen). | Helles, aber diffuses Licht. |
| Luftfeuchtigkeit | Die Blätter besprühen, manchmal unter der Dusche abspülen. | Regelmäßiges Besprühen mit abgekochtem, warmem Wasser. |
| Bewässerung | Kontraktion (bei sinkender Temperatur). | Mäßig, nachdem der Boden ausgetrocknet ist. |
| Topdressing | Es endet im September (Ende September). Im Winter ist es verboten. | Einmal im Monat. |
Erde, Umpflanzen, Behälter
Der Boden sollte leicht sauer, mäßig sauer und gut durchlässig sein. Sie können ihn selbst herstellen; dazu benötigen Sie:
- Laubrasen;
- Sand;
- Torf.
Verhältnis 1:2:1.
Umtopfen erfolgt einmalig im zeitigen Frühjahr (für junge Sämlinge). Der Topf sollte jedes Mal einige Zentimeter größer sein als der vorherige. Kunststoff oder Keramik eignen sich am besten.
Ein ausgewachsener Ficus Benjamin muss alle drei Jahre umgetopft werden, wenn die Wurzeln den gesamten Topf ausfüllen.
Reproduktion
Ficus benjamina wird durch Samen, Stecklinge und Abmoosen vermehrt.
- Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, sobald die Blütenstände ihre Form, Größe und Farbe vollständig verändert haben. Die Erde mit den Samen wird mit Frischhaltefolie abgedeckt und einen Monat lang an einem sonnigen, warmen Ort aufbewahrt. Anschließend werden die Sämlinge in einzelne Töpfe umgepflanzt.
- Nicht alle Ficus-Arten lassen sich durch Abmoosen vermehren, Benjamina ist jedoch eine Möglichkeit. Dazu wählt man einen verholzten Ast oder Stamm und schneidet die Rinde ringförmig ein, wobei das Holz intakt bleibt. Der freigelegte Teil wird in feuchten Torfmoos gewickelt. Diese Konstruktion wird mit Plastikfolie umwickelt und die Ränder mit Draht oder Klebeband fixiert. Sobald die Wurzeln durch die Folie sichtbar werden, wird diese entfernt und der entstandene Sämling abgetrennt (achten Sie darauf, unterhalb der Wurzeln zu schneiden). Diese Pflanze wird wie gewohnt eingepflanzt, und die Schnittstelle am Mutterbaum wird mit Gartenpech oder Holzkohle behandelt.
- Stecklinge werden von einer ausgewachsenen Pflanze geschnitten; die Basis des zukünftigen Sämlings sollte halbverholzt (nicht grün, aber biegsam) sein. Der Stängel sollte 4 bis 6 Blätter haben. Die Stecklinge werden auf 15–20 cm Länge zugeschnitten, 2 Stunden in warmem Wasser eingeweicht (um den weißen Pflanzensaft freizusetzen), anschließend abgespült und in abgekochtes, gereinigtes Wasser getaucht. Holzkohle wird hinzugefügt, um Fäulnis vorzubeugen. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, wird der Steckling unter Plastikfolie eingepflanzt. Die Folie wird nach und nach entfernt, damit sich die Pflanze an die Zimmertemperatur gewöhnen kann.
Bildung von Ficus Benjamin
Der Baum wächst schnell und muss in Form gebracht werden. Wenn der Ficus auf einer Fensterbank steht, sollte er alle zwei Wochen um 90 Grad gedreht werden.
Die Seitentriebe werden im Ruhezustand der Knospe beschnitten. Die Schnittstelle wird befeuchtet und mit Holzkohle bedeckt. Der kleine Strauch wird gestutzt (d. h. die Endknospen und die Triebspitzen werden entfernt).
Krankheiten und Schädlinge
Wie viele andere Bäume ist auch der Feigenbaum anfällig für Insektenbefall, insbesondere durch Schildläuse, Wollläuse und Thripse. Schildläuse lassen sich mit Fitoverm, Actelect und Aktara bekämpfen. Wollläuse werden von Hand abgesammelt.
Pflegefehler und deren Korrektur
| Manifestation | Ursache | Korrektur |
| Blassheit des Laubes. | Nicht genügend Licht. | Stellen Sie es an einen gut beleuchteten Ort. |
| Blässe und Welken der Blätter. | Überwässerung. | Nicht gießen oder in einen anderen Topf umpflanzen. |
| Laubfall. | Das ist im Herbst normal. Wenn die Blätter stark abfallen, steht die Pflanze wahrscheinlich im Zug oder die Temperatur ist zu hoch. | An einen anderen Ort bringen und die Temperatur anpassen. |
Hinweise zum Benjamin-Ficus und seinen Vorteilen
Die Slawen glaubten, der Feigenbaum habe einen negativen Einfluss auf die Menschen. Familien, in deren Nähe er wuchs, lebten in ständigem Chaos; die Menschen stritten und trugen ihre Differenzen scheinbar grundlos aus. Frauen konnten nicht heiraten. Doch es gibt auch eine gegenteilige Ansicht: In Thailand gilt dieser heilige Baum als Wohltäter, der die Familienbande stärkt und Glück und Freude bringt.
Tatsächlich kann der Benjamin-Ficus nur für Allergiker schädlich sein. Er sondert einen milchigen Saft, Latex genannt, ab, der bei Kontakt mit empfindlicher Haut Asthmaanfälle auslösen kann. Die positiven Eigenschaften der Pflanze sind jedoch ebenfalls bemerkenswert: Sie reinigt die Luft und tötet Viren und Bakterien ab.




