Ficus benghalensis Bonsai: Pflege- und Anbautipps

Der Bengalische Feigenbaum (Ficus benghlensis) gehört zur Familie der Maulbeergewächse. Mit zunehmender Breite wurzelt er und entwickelt sich zu einem großen Baum – einem Banyanbaum –, der mehrere Hektar bedecken kann. Der Kronenumfang kann einen Durchmesser von bis zu 610 Metern erreichen.

Ficus benghalensis

Sie bildet eiförmige oder ovale Blätter. Zur Blütezeit formt sie runde, orangefarbene Kugeln mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm oder mehr. Gärtner ziehen sie jedoch häufig als Bonsai (eine bengalische Zierfeigenart).

Wie wählt man einen Miniaturbaum aus?

Kaufen Sie zum Anpflanzen hochwertiges Material:

  • Kaufen Sie keinen indischen Zimmerficus während der kalten Jahreszeit. Er passt sich dieser Umgebung nicht gut an.
  • Sie müssen keine große, ausgewachsene Pflanze wählen, da diese schwieriger anzupassen und teurer ist.

Pflege

Ficus-Pflanzen benötigen Pflege, wenn sie zu Hause gehalten werden.

Beleuchtung

Der Baum liebt Licht, daher empfiehlt es sich, ihn auf der Sonnenseite in der Nähe eines Fensters zu platzieren.

Unzureichendes Licht kann zum Abfallen von Blättern führen. Um dies zu verhindern, installieren Sie einfach künstliche Beleuchtung.

Temperatur

Für eine optimale Pflanzenentwicklung sollte die Temperatur +15 bis +25 °C betragen.

Es wird nicht empfohlen, einen Ventilator oder Heizkörper in der Nähe aufzustellen. Besser ist es, eine Schale mit Wasser daneben zu stellen, um das Mikroklima auszugleichen.

Luftfeuchtigkeit

Der Sommer ist für Ficus-Pflanzen ideal. Je wärmer es draußen ist, desto häufiger muss die Pflanze besprüht werden. Im Winter wird die Pflege durch die geringe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung aufgrund der ständigen Heizkörpernutzung erschwert.

Um es zu neutralisieren, stellen Sie einen Topf mit feuchtem Moos auf ein Tablett neben die Pflanze und wischen Sie die Blätter mit Wasser ab oder besprühen Sie sie.

Bewässerung

Übermäßiges Gießen ist nicht empfehlenswert. Achten Sie beim Gießen stets darauf, überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer abfließen zu lassen. Staunässe im Substrat kann Wurzelfäule und Pilzkrankheiten verursachen.

Im Sommer muss die Pflanze alle 3-4 Tage gegossen werden; im Winter einmal pro Woche.

Dünger

Der Bengalische Ficus sollte ab dem frühen Frühjahr gedüngt werden. Er benötigt Mineraldünger und organische Substanz, die in geringer Konzentration mit Wasser verdünnt werden. Im Sommer, wenn das Wachstum aktiv ist, sollten monatlich ein bis zwei Gaben eines stickstoffreichen Düngers hinzugegeben werden.

Überweisen

Sämlinge werden jährlich im März und April umgetopft. Der Topf sollte 2–3 cm größer als der Stängel sein. Nur die obersten 4–5 cm der Erde müssen ausgetauscht werden.

Kompost besteht aus Torf, Laubkompost, Humus, Rasensoden, Sand, Holzkohle und organischem Material. Sechs Monate nach der Wiederbepflanzung ist eine zweite Düngung erforderlich.

Um Wurzelfäule vorzubeugen, benötigt die Pflanze eine gute Drainageschicht (Blähton, Tonscherben oder Baumrinde).

Trimmen

Der Baum verträgt einen Rückschnitt gut:

  • Die Gestaltung des Hauptteils sollte natürlich sein, ohne unnötige Details;
  • Es wird empfohlen, für die Arbeit behandelte Werkzeuge zu verwenden;
  • Die Stängel werden schräg zum Rand abgeschnitten.

Reproduktion

Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Samen eignen sich hierfür nicht. Zuerst wird der Pflanzensaft aus dem abgeschnittenen Stängel entfernt. Anschließend wird dieser in ein Glas mit Wasser oder feuchtem Sand gestellt. Die Bewurzelung dauert nach dem Einpflanzen etwa einen Monat, sobald der Trieb Wurzeln gebildet hat.

Krankheiten und Schädlinge

Ficus-Pflanzen werden häufig von Blattläusen und Mehltau befallen. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge empfiehlt sich die Behandlung mit Actillik und Tanrek.

Unter ungünstigen klimatischen Bedingungen entwickeln sich Pilzbefall und Fäulnis an der Pflanze. In schweren Fällen stirbt sie ab. Um ein gutes Wachstum zu gewährleisten, sollten Blätter und Erde monatlich mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt werden.

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