Die Tomatensorte „Sibirische Bananen“ verdankt ihren Namen ihren ungewöhnlich geformten, gelblich-orangen Früchten. Sie hängen so am Baum, dass sie aus der Ferne Bananen ähneln. Der Geschmack ist hervorragend, und der Anbau ist nicht besonders kompliziert.
Inhalt
- 1 Tabelle mit den Eigenschaften der Tomatensorte Sibirische Banane
- 2 Fotogalerie der Tomatensorte „Sibirische Bananen“:
- 3 Der Ursprung der Tomatensorte Sibirische Banane
- 4 Eine detaillierte Beschreibung der Tomatensorte „Siberian Banana“, ihrer Vor- und Nachteile
- 5 Vor- und Nachteile der Tomatensorte Sibirische Banane
- 6 Anbau der Tomatensorte Sibirische Banane
- 7 Resistenz der Tomatensorte „Sibirische Bananen“ gegenüber Krankheiten und Schädlingen
- 8 Sammlung, Verwendung und Aufbewahrung
- 9 Vergleich der Tomatensorte „Sibirische Bananen“ mit anderen Sorten in der Tabelle
- 10 Gärtnerrezensionen zur Tomatensorte „Siberian Banana“
Tabelle mit den Eigenschaften der Tomatensorte Sibirische Banane
| Merkmal | Beschreibung |
| Beschreibung | Eine mittelfrühe, halbstämmige Tomatensorte mit hohen Trieben. Geeignet für den Anbau im Gewächshaus und im Freiland. |
| Reifezeit | 105-110 Tage |
| Fruchtgewicht | 140-180 g |
| Beschreibung der Frucht | Die Früchte sind groß, länglich-oval, glatt und gleichmäßig. Sie sind gelb. Ein einzelner Fruchtstand kann 8 bis 10 Tomaten enthalten. Die Haut ist dünn, behält aber gut ihre Form. |
| Produktivität | Bis zu 15 kg pro Quadratmeter |
| Verwendung | Sie werden in Salaten und anderen Gerichten verwendet und auch getrocknet und eingelegt. Kleine Früchte eignen sich zum Einkochen im Ganzen. |
| Bevorzugte Anbauregionen | Die Sorte ist für den Anbau in allen Regionen des Landes vorgesehen. |
| Krankheitsresistenz | Es besitzt eine starke Immunität und ist selbst gegen die Krautfäule resistent. |
| Agrartechnologie | Muss in Form gebracht und gebunden werden |
| Nicht enthalten | |
| Ursprungsland | Agrofirma "Siberian Garden" |
Fotogalerie der Tomatensorte „Sibirische Bananen“:
Der Ursprung der Tomatensorte Sibirische Banane
Die Tomatensorte „Sibirische Banane“ wurde von Züchtern des Landwirtschaftsbetriebs „Sibirischer Garten“ entwickelt. Diese Tomate war ursprünglich für den Anbau in Gewächshäusern unter den rauen sibirischen Bedingungen vorgesehen. Im Laufe ihrer Entwicklung stellte sich jedoch heraus, dass sie in jeder Region gut gedeiht und selbst im Freilandanbau im Süden hervorragende Erträge und einen ausgezeichneten Geschmack liefert.
Eine detaillierte Beschreibung der Tomatensorte „Siberian Banana“, ihrer Vor- und Nachteile
Ein besonderes Merkmal der sibirischen Bananen sind ihre länglichen, neongelben Früchte, die nicht nur geschmacklich begeistern, sondern auch jedes Gartenbeet schmücken.
Büsche
Diese Sorte gilt als hochwüchsig, ihre Triebe erreichen eine Höhe von bis zu 180 cm. Im Freilandanbau kann dieser Wert etwas niedriger ausfallen.
Die Blätter sind mittelgroß und haben wenig Laub. Entfernen Sie überschüssiges Laub, beginnend an den unteren Trieben, sobald die Tomaten reifen. Dadurch kann die Pflanze die Nährstoffe ausschließlich in die reifenden Tomaten leiten.
Die Sträucher bestehen aus ein bis zwei Trieben. Je mehr Triebe, desto geringer die Ernte. Die Sträucher müssen außerdem angebunden werden, da sie sonst unter dem Gewicht der Tomaten leicht brechen.
Obst
Die Früchte der Sibirischen Banane verdienen besondere Beachtung. Sie sind oval bis länglich, leuchtend gelb und besitzen eine sehr dünne, durchscheinende Schale, die dennoch recht fest ist und ihre Form gut behält. Das Fruchtfleisch ist saftig und enthält nur wenige Kerne.
Tomaten sind ideal für die Ernährung; sie haben einen süßen Geschmack mit einer leichten Säure.
Das Gewicht variiert zwischen 150 und 180 g, aber in den unteren Bereichen können einzelne Exemplare etwa 230 g wiegen.
Die Bürsten sind voluminös, jede formt 7 bis 10 Bananen auf einmal.
Produktivität
Sibirische Bananen sind für ihren hohen Ertrag bekannt. Bei optimalen Anbaubedingungen können sie bis zu 18 kg Tomaten pro Quadratmeter liefern.
Reifezeit
Diese Tomatensorte zählt zu den mittelfrühen Sorten. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen 105 bis 110 Tage.
Vor- und Nachteile der Tomatensorte Sibirische Banane
Sibirische Bananen haben viele Vorteile und kleinere Nachteile, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind.
| Vorteile | Mängel |
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|
Anbau der Tomatensorte Sibirische Banane
Sibirische Bananen sind beim Anbau sehr pflegeleicht. Um eine gute Ernte zu erzielen, genügt es, grundlegende Anbaumethoden zu befolgen.
Aussaat und Aufzucht von Setzlingen
Die Aussaat beginnt etwa 65 Tage vor dem geplanten Pflanztermin. Dies variiert je nach Region: Im Süden beginnen Gärtner bereits im Februar mit der Arbeit, während es im Norden erst Mitte März möglich ist.
Es empfiehlt sich, Pflanzmaterial von einem vertrauenswürdigen Hersteller zu beziehen, da in letzter Zeit viele minderwertige „Bananen“-Fälschungen aufgetaucht sind.
Wenn auf der Verpackung nicht vermerkt ist, dass die Samen vor dem Verkauf aufbereitet wurden, müssen Sie dies selbst tun.
Zuerst müssen die Samen desinfiziert werden. Dazu werden sie 20 Minuten lang in eine schwache Kaliumpermanganatlösung eingelegt. Anschließend werden sie mit einer Keimungsstimulationslösung, beispielsweise Epin, behandelt. Zum Schluss werden die Samen in ein feuchtes Tuch gewickelt und für einige Tage an einen warmen Ort gestellt, damit sie keimen können. Leider wenden nicht alle Gärtner diese Methode an. Erfahrungsgemäß haben gekeimte Samen eine höhere Keimrate und eine stärkere Widerstandsfähigkeit.
Sie können im Handel erhältliche Blumenerde für Tomaten- und Paprikasetzlinge verwenden. Wenn Sie jedoch Sand, Erde, Humus und Torf zur Hand haben, können Sie Ihre eigene Blumenerde herstellen, indem Sie alle Zutaten zu gleichen Teilen mischen.
Füllen Sie einen Anzuchtkasten oder -behälter bis zur Hälfte mit Erde. Ziehen Sie anschließend 1 cm tiefe Furchen und streuen Sie die Samen hinein. Bestreuen Sie die Samen mit etwas Salz, besprühen Sie sie mit zimmerwarmem Wasser und decken Sie sie mit Frischhaltefolie oder Glas ab.
Unter diesen Bedingungen bleiben die Tomatenpflanzen an einem warmen Ort, bis die Keimlinge erscheinen. Kontrollieren Sie regelmäßig das Gewächshaus auf Kondenswasser und gießen Sie die Pflanzen, sobald die Erde vollständig trocken ist.
Sobald die Keimlinge die Decke berühren, entfernen Sie die Folie und stellen Sie den Behälter an einen kühleren Ort (20–22 °C). Sobald sich 2–3 voll entwickelte Blätter gebildet haben, pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe.
Fünf bis sieben Tage vor dem Auspflanzen ins Gartenbeet beginnt die Abhärtungsprozedur, bei der die Sämlinge tagsüber ins Freie gestellt werden, zuerst für ein bis zwei Stunden und später für den ganzen Tag.
Einpflanzen in den Boden
Die Pflanzung sollte bei optimaler Bodentemperatur (14–16 °C) erfolgen. Manche Gärtner wärmen den Boden vorab auf, indem sie ihn mit dunkler Plastikfolie abdecken.
Idealerweise sollte der Boden im Herbst vorbereitet werden. Im Frühjahr wird das Beet umgegraben und Pflanzlöcher von maximal 25–30 cm Tiefe im Abstand von 40 cm ausgehoben. Beim Pflanzen kann man in jedes Loch eine Handvoll Kompost und Zwiebelschalen geben.
Es wird empfohlen, einen Reihenabstand von 60–70 cm einzuhalten. Nach dem Pflanzen ist es ratsam, die Beetoberfläche mit Sägemehl, Stroh oder einem anderen geeigneten Material zu mulchen.
Pflege, Bewässerung und Düngung
Die sibirische Bananentomate benötigt keine besondere Pflege. Sie verträgt Temperaturschwankungen und Trockenheit gut.
Für saftige, süße Früchte sollten Tomatenpflanzen mehrmals wöchentlich mit 2–3 Litern Wasser pro Pflanze gegossen werden. Während der Blüte und Reifezeit kann die Wassermenge auf 5 Liter pro Pflanze erhöht werden. Die Gießhäufigkeit sollte je nach Wetterlage angepasst werden. Bei heißem Wetter, insbesondere in südlichen Regionen, kann tägliches Gießen notwendig sein. Daher empfiehlt sich die Installation einer Tropfbewässerungsanlage im Garten.
Lesen Sie mehr über Tropfbewässerung im Artikel.Tropfbewässerung zum Selbermachen für ein Gewächshaus + Vergleich von Fertigsystemen
Zur Vorbeugung von Krankheiten mit Bordeauxbrühe oder einer Fitosporin-Lösung besprühen. Bei nährstoffarmen Böden können komplexe Mineraldünger oder Königskerzenaufguss zugegeben werden. Sibirische Bananen gedeihen jedoch auch ohne zusätzliche Düngung gut.
Um die Wurzelbildung zu fördern und eine ausreichende Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, wird der Boden aufgelockert und Unkraut entfernt. Darüber hinaus ist die Unkrautbekämpfung eine hervorragende vorbeugende Maßnahme gegen Insektenschädlinge.
Resistenz der Tomatensorte „Sibirische Bananen“ gegenüber Krankheiten und Schädlingen
Sibirische Bananen sind für ihre hohe Widerstandsfähigkeit bekannt. Sie werden nur selten von Krautfäule befallen. Vorbeugende Maßnahmen sind dennoch notwendig, daher wird empfohlen, die Pflanzen alle zwei Wochen mit Fitosporin zu besprühen.
Sammlung, Verwendung und Aufbewahrung
Die Ernte erfolgt 105–110 Tage nach der Keimung. Trotz ihrer dünnen Haut können Tomaten lange an der Pflanze hängen bleiben, ohne aufzuplatzen oder zu verderben. Unter geeigneten Bedingungen, beispielsweise im Kühlschrank, lassen sie sich mehrere Wochen lagern.
Tomaten können frisch verzehrt, zur Zubereitung verschiedener Gerichte verwendet, getrocknet oder eingelegt werden.
Einzelne Exemplare eignen sich zum Einkochen als ganze Frucht, da sie sich aufgrund ihrer länglichen Form leicht in Gläser füllen lassen.
Vergleich der Tomatensorte „Sibirische Bananen“ mit anderen Sorten in der Tabelle
Bitte beachten Sie! Wie rechnet man Zentner/ha in kg/m² um? Ganz einfach: Teilen Sie durch 100! Die Tomatensorte „Abakansky Pink“ liefert beispielsweise 400 Zentner marktfähige Früchte pro Hektar. Das entspricht 4 kg pro Quadratmeter. So einfach ist das! Bedenken Sie außerdem, dass in der Regel nicht mehr als 3–4 Pflanzen pro Quadratmeter angebaut werden. So können Sie den Ertrag pro Pflanze berechnen.
| Vielfalt | Reifezeit (Anzahl der Tage von der vollständigen Keimung bis zur Reife)
Ertrag an handelsüblichen Früchten |
Kurzbeschreibung | Fötus |
| Sibirische Bananen | 105-110 Tage Bis zu 1500 dt/ha |
Eine mittelfrühe, halbstämmige Sorte für Freiland und Gewächshaus. Geeignet für Salate und zum Einmachen. | Bananenförmig, glatt, gelb, 150-180 g. Guter bis ausgezeichneter Geschmack. |
| Bananenbeine | 80-85 Tage (Gewächshaus), 90-100 Tage (Freiland)
1780 c/ha |
Eine frühreife, unbestimmte Sorte für Freiland und Gewächshaus. Geeignet für Salate. | Zylindrisch, dicht, leicht gerippt, gelb, 80-100 g. Guter Geschmack. |
| Sibirischer Shan'gi | 100-110 Tage
Der Ertrag an marktfähigen Früchten im Freiland betrug 5,6 kg/m². |
Eine mittelfrühe, buschig wachsende Sorte für Freiland und Gewächshaus. Geeignet für Salate. | Flachrund, mittlere Dichte, leicht gerippt, Himbeere, 157 g. Ausgezeichneter Geschmack. |
| Sibirisches Wunder | 110-115 Tage
Der Ertrag an handelsüblichen Früchten unter Folienabdeckungen beträgt 10 kg/m². |
Eine mittelfrühe, unbestimmte Sorte für Freiland und Gewächshaus. Benötigt Stütze und Formgebung. Geeignet für Salate. | Eiförmig, glatt, mittlere Dichte, rot, 150-200 g. Guter Geschmack. |
| Sibirische Troika | etwa 120 Tage 600 Cent/ha |
Eine mittelfrühe, buschig wachsende Sorte für den Anbau im Freiland. Geeignet für Salate und zum Einmachen, auch für Konfitüren aus ganzen Früchten. Hitzebeständig. | Zylindrisch mit Ausguss, glatt, dicht, rot, 80–100 g (bis zu 200 g). Ausgezeichneter Geschmack. |
| Valentina | 97-98 Tage
345-439 c/ha |
Eine frühreife, determinierte, nicht standardisierte Sorte für den Anbau im Freiland. Erfordert Stütze und Ausgeizen. Geeignet für Salate und zum Einmachen ganzer Früchte. Marktfähigkeit: 94–97 %. Trockenheitsresistent. | Mittelgroß, glatt, länglich-oval, rot-orange, 82-86 g. Guter Geschmack. |
| Goldfisch | etwa 120 Tage
870 Cent/ha |
Eine mittelfrühe, unbestimmte Sorte für Freiland und Gewächshaus. Benötigt Stütze und Erziehung. Geeignet für Salate und zum Einmachen ganzer Früchte. | Zylindrisch, glatt, orange, 90 g. Guter Geschmack. Die Frucht hat einen hohen Carotingehalt. |
| Mondbrunnen | 100-105 Tage
420-490 ct/ha (Gewächshaus und unter Folie) |
Eine frühreife, unbestimmte Sorte für Gewächshäuser. Geeignet für Salate. | Zylindrisch, dicht, leicht gerippt, cremig, 12-17 g. Guter Geschmack. |
| Minusinsk-Brillen | 110-112 Tage Bis zu 1200 dt/ha |
Eine mittelfrühe, unbestimmte Tomatensorte für Gewächshäuser. Geeignet für Salate, zum Einmachen und zur Weiterverarbeitung zu Tomatenprodukten. | Oval, glatt, orange, rosa oder rot, bis zu 400 g. Guter Geschmack. |
| Südliche Bräune | 110-120 Tage
1380 c/ha (Gewächshaus und unter Folie) |
Eine mittelfrühe, unbestimmte Sorte für Freiland und Gewächshaus. Benötigt Stütze und Formgebung. Geeignet für Salate. | Zylindrisch, glatt, mittlere Dichte, orange, 211 g. Ausgezeichneter Geschmack. |
Gärtnerrezensionen zur Tomatensorte „Siberian Banana“
Gärtner loben die sibirische Tomatensorte für ihren hervorragenden Geschmack, ihre Vielseitigkeit und ihren hohen Ertrag. Einige Rezensionen berichten, dass die Tomaten von der Pflanze fallen. Die meisten Verbraucher geben jedoch an, dass die Früchte lange an der Pflanze bleiben, bis sie vollreif sind.
Sibirische Tomatenbananen.
Büschelweise goldgelbe, bananenförmige Früchte. Eine mittelfrühe Sorte mit neongelben Früchten in seltener Bananenform. Diese ertragreiche und köstliche Rebsorte wird die meisten Gärtner begeistern.
Diese halbstämmige Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 1,8 m und bildet nur wenige Seitentriebe. Sie trägt sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland hervorragende Früchte. Ein Fruchtstand enthält bis zu neun Tomaten mit einer Länge von bis zu 15 cm. Die Früchte sind fest, glatt, kernarm und goldgelb mit einem Gewicht von 150–180 g.
Hinsichtlich Ertrag und Form ähnelt sie der Sorte „Banana Legs“ sehr, reift jedoch etwas später und ist deutlich schmackhafter. Sie eignet sich hervorragend für Salate und nicht nur zum Einlegen wie „Banana Legs“. Diese Sorte ist mittlerweile fester Bestandteil des Speiseplans. Sie ist zudem etwas größer als die „Banana Legs“.

















