Heute werden die meisten Pilze der Gattung Lactarius als Milchpilze bezeichnet.
Sie sind unverzichtbar zum Einlegen, wodurch ihr einzigartiger Geschmack und ihr Aroma besonders gut zur Geltung kommen. Dieser Artikel erklärt Ihnen, wo Sie sie finden, wie Sie sie unterscheiden und wie Sie sie zubereiten.
Und außerdem, wie man essbares nicht mit ungenießbarem verwechselt.
Inhalt
- 1 Die Geschichte des Milchpilzes
- 2 Wie sehen Milchpilze aus?
- 3 In welchen Wäldern wachsen Milchpilze, auch in der Region Moskau?
- 4 Erntezeit für Milchpilze
- 5 Arten von Milchpilzen
- 5.1 12 essbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
- 5.1.1 Sumpfmilchhut (Lactarius sphagneti)
- 5.1.2 Fotogalerie der Sumpfmilchkappe
- 5.1.3 Milchpilz (Lactarius deliciosus)
- 5.1.4 Fotogalerie des köstlichen Milchpilzes
- 5.1.5 Rotbrauner Milchling, Seidenpflanze (Lactarius volemus)
- 5.1.6 Fotogalerie von rotbraunen Milchpilzen
- 5.1.7 Milchpilz (Lactarius resimus)
- 5.1.8 Fotogalerie von echten Milchpilzen
- 5.1.9 Blaumilchig (Lactarius indigo)
- 5.1.10 Fotogalerie der blauen Seidenpflanze
- 5.1.11 Lactarius circellatus
- 5.1.12 Fotogalerie der Zonalis latiformis
- 5.1.13 Roter Milchpilz (Lactarius rufulus)
- 5.1.14 Fotogalerie der rötlichen Seidenpflanze
- 5.1.15 Alpen-Safran-Reizker, Lachs-Safran-Reizker (Lactarius salmonicolor)
- 5.1.16 Fotogalerie der Lachsmilchkappe
- 5.1.17 Lactarius aurantiacus
- 5.1.18 Fotogalerie des nicht ätzenden Milchlings
- 5.1.19 Gewöhnliche Seidenpflanze (Lactarius trivialis)
- 5.1.20 Fotogalerie des Gemeinen Milchlings
- 5.1.21 Roter Safranmilchhut (Lactarius sanguífluus)
- 5.1.22 Fotogalerie der roten Safranmilchkappe
- 5.1.23 Japanischer Safran-Reizker (Lactarius japonicus)
- 5.1.24 Fotogalerie der japanischen Safranmilchkappe
- 5.2 23 bedingt essbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
- 5.2.1 Weiße Seidenpflanze (Lactarius musteus)
- 5.2.2 Fotogalerie der weißen Seidenpflanze
- 5.2.3 Lactarius pallidus (Blasses Milchkraut)
- 5.2.4 Fotogalerie des blassen Milchlings
- 5.2.5 Lactarius vietus
- 5.2.6 Fotogalerie der Milchkappe
- 5.2.7 Braune Seidenpflanze (Lactarius lignyotus)
- 5.2.8 Fotogalerie der Braunen Seidenpflanze
- 5.2.9 Lactarius serifluus
- 5.2.10 Fotogalerie der wässrigen Seidenpflanze
- 5.2.11 Brennende Seidenpflanze (Lactarius pyrógalus)
- 5.2.12 Fotogalerie des brennenden Milchlings
- 5.2.13 Gelber Milchling (Lactarius luteolus)
- 5.2.14 Foto der gelben Seidenpflanze
- 5.2.15 Zonaler Milchling, Eichenmilchling (Lactarius zonarius)
- 5.2.16 Fotogalerie der zonalen Seidenpflanze
- 5.2.17 Milchling (Lactarius flexuosus)
- 5.2.18 Fotogalerie von Seruschka
- 5.2.19 Flieder-Wolfsmilch (Lactarius lilacinus)
- 5.2.20 Fotogalerie der Flieder-Seidenpflanze
- 5.2.21
- 5.2.22 Weiße Seidenpflanze (Lactarius pubescens)
- 5.2.23 Fotogalerie der weißen Milchkappe
- 5.2.24 Rosa Wolnuschka (Lactarius torminósus)
- 5.2.25 Fotogalerie von rosa Volnuschka
- 5.2.26 Schwarzer Milchpilz (Lactarius necator)
- 5.2.27 Fotogalerie von schwarzen Milchpilzen
- 5.2.28 Lactarius glyciosmus (duftender Milchhut)
- 5.2.29 Fotogalerie von aromatischen Milchpilzen
- 5.2.30 Wasserpflanzen-Seidenpflanze (Lactarius aquizonatus)
- 5.2.31 Fotogalerie des wasserzonalen Milchpilzes
- 5.2.32 Filz-Milchmütze, Fiddlehead-Milchmütze (Lactarius vellereus)
- 5.2.33 Fotogalerie der Violine
- 5.2.34 Bittermilchpilz, Bittermilchpilz, Roter Milchpilz (Lactarius rufus)
- 5.2.35 Fotogalerie von Bittermilchpilzen
- 5.2.36 Eichen-Safranmilchhut, Eichen-Milchhut (Lactarius insulsus)
- 5.2.37 Fotogalerie der Eichen-Leindotter
- 5.2.38 Klebriger Milchschorf (Lactarius blennius)
- 5.2.39 Fotogalerie von Klebrigen Milchpilzen
- 5.2.40 Täuschender Milchpilz (Lactarius deceptivus)
- 5.2.41 Fotogalerie des trügerischen Milchpilzes
- 5.2.42 Pergamentmilchhut (Lactarius pergamenus)
- 5.2.43 Fotogalerie der Pergament-Milchkappe
- 5.2.44 Blaue Brust (Lactarius repraesentaneus)
- 5.2.45 Fotogalerie des blauen Milchpilzes
- 5.2.46 Lactarius tabidus, die verkümmerte Milchkappe, die zarte Milchkappe (Lactarius tabidus)
- 5.2.47 Fotogalerie von verkümmerten Seidenpflanzen
- 5.3 12 ungenießbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
- 5.3.1 Alpen-Seidenpflanze (Lactarius alpínus)
- 5.3.2 Fotogalerie der Alpen-Seidenpflanze
- 5.3.3 Akute Wolfsmilch (Lactarius acerrimus)
- 5.3.4 Fotogalerie der Lactarius acutes
- 5.3.5 Erlenmilchling (Lactarius alnicola)
- 5.3.6 Fotogalerie der Erlen-Seidenpflanze
- 5.3.7 Leber-Seidenpflanze (Lactarius hepaticus)
- 5.3.8 Fotogalerie der Leber-Seidenpflanze
- 5.3.9 Lactarius aspideus
- 5.3.10 Fotogalerie der Schilddrüsen-Seidenpflanze
- 5.3.11 Bertillons Seidenpflanze (Lactarius bertillonii)
- 5.3.12 Fotogalerie des Milchmanns Bertillon
- 5.3.13 Lactarius fulvissimus (braun-gelber Milchhut)
- 5.3.14 Fotogalerie der braun-gelben Milchkappe
- 5.3.15 Lactarius helvus, Bernsteinmilchkappe (Lactarius helvus)
- 5.3.16 Fotogalerie der grau-rosa Milchkappe
- 5.3.17 Goldgelber Milchling (Lactarius chrysorrheus)
- 5.3.18 Fotogalerie goldgelber Milchpilze
- 5.3.19 Dunkler, dunkler Milchpilz (Lactarius obscuratus)
- 5.3.20 Fotogalerie von dunklen, milchigen
- 5.3.21 Orangefarbene Seidenpflanze (Lactarius pornínsis)
- 5.3.22 Fotogalerie der orangefarbenen Seidenpflanze
- 5.3.23 Weinroter Milchling (Lactarius vinaceorufescens)
- 5.3.24 Fotogalerie der Weinfleckigen Seidenpflanze
- 5.4 20 umstrittene Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen
- 5.4.1 Fransenmilchhut (Lactarius citriolens)
- 5.4.2 Fotogalerie der Milchkappe mit Fransen
- 5.4.3 Gelbe Brust (Lactarius scrobiculatus)
- 5.4.4 Fotogalerie von gelben Milchpilzen
- 5.4.5 Lactarius azonites
- 5.4.6 Fotogalerie der zonenlosen Seidenpflanze
- 5.4.7 Braune Seidenpflanze (Lactarius fuliginosus)
- 5.4.8 Fotogalerie der Braunen Seidenpflanze
- 5.4.9 Lactarius hygrophoroídes
- 5.4.10 Fotogalerie des Hygrophorus lactarius
- 5.4.11 Eichenmilchkraut, neutral (Lactarius quietus)
- 5.4.12 Fotogalerie der Eichen-Seidenpflanze
- 5.4.13 Kampfer-Seidenpflanze (Lactarius camphoratus)
- 5.4.14 Fotogalerie der Kampfer-Seidenpflanze
- 5.4.15 Flieder-Seidenpflanze, Flieder-Seidenpflanze (Lactarius violascens)
- 5.4.16 Fotogalerie der Purpur-Seidenpflanze
- 5.4.17 Lactarius acris
- 5.4.18 Fotogalerie des akuten Milchlings
- 5.4.19 Zitterpappel (Lactarius controversus)
- 5.4.20 Fotogalerie von Milchpilzen aus Espenholz
- 5.4.21 Pfeffermilchpilz (Lactarius piperatus)
- 5.4.22 Fotogalerie von pfeffrigen Milchpilzen
- 5.4.23 Lactarius thejogalus, Lactarius tábidus
- 5.4.24 Fotogalerie der Schwefelmilchkapsel, der verkümmerten Milchkapsel
- 5.4.25 Süßer Milchpilz, roter Milchpilz (Lactarius subdulcis)
- 5.4.26 Fotogalerie von Milchpilzen
- 5.4.27 Stachelige Seidenpflanze (Lactarius spinosulus)
- 5.4.28 Fotogalerie der stacheligen Seidenpflanze
- 5.4.29 Blaue Brust (Lactifluus glaucescens)
- 5.4.30 Fotogalerie des bläulichen Milchpilzes
- 5.4.31 Der graue lila Milchling, der nasse Milchling (Lactarius uvidus)
- 5.4.32 Fotogalerie von nassen Seidenpflanzen
- 5.4.33 Harzschwarze Brust (Lactarius picinus)
- 5.4.34 Fotogalerie der harzigen schwarzen Milchkappe
- 5.4.35 Milchschorf (Lactarius mammosus)
- 5.4.36 Fotogalerie von Milchpilzen
- 5.4.37 Rotkieferpilz (Lactarius semisanguifluus)
- 5.4.38 Fotogalerie der roten Safranmilchkappe
- 5.4.39 Fichten-Safranmilchhut (Lactarius deterrimus)
- 5.4.40 Fotogalerie des Fichten-Safran-Reizkers
- 5.1 12 essbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
- 6 Zusammensetzung und Kaloriengehalt von Milchpilzen
- 7 Vorteile von Milchpilzen
- 8 Mögliche Gefahren durch Milchpilze + Gegenanzeigen
- 9 Wie man Milchlinge richtig auswählt
- 10 Wie man Milchpilze richtig lagert
- 11 Wie man Milchpilze im eigenen Garten anbaut
- 12 Zubereitung von Milchpilzen: Alle Geheimnisse von Top.tomathouse.com
- 13 Methoden zum Einlegen von Milchpilzen
- 14 Verwendung von Milchpilzen in der Kosmetik + 4 Rezepte für Haut und Haar
Die Geschichte des Milchpilzes
Milchpilze erhielten ihren urgermanischen Namen, der übersetzt „Haufen“ bedeutet. Dafür gibt es mehrere Interpretationen: Die Pilze wachsen sehr dicht, „zusammengeballt“. Eine andere Theorie besagt, dass sie bevorzugt auf einem Haufen oder Hügel wachsen.
Sie gehören zur Gattung Lactarius. Manche glauben, der Name rühre daher, dass die Pilze beim Anschneiden einen weißen Saft absondern.
Milchpilze wurden 1797 dank des Botanikers und Mikrobiologen H.G. Person erstmals als eigene Art klassifiziert. In der Folge wurden Milchpilze unter anderem von Samuel Gray, Elias Fries, L. Koehle, R. Eim und W. Neuhoff untersucht. Bis heute wird die Klassifizierung von Pilzen durch die eingehende Erforschung schwer zugänglicher tropischer Arten stetig erweitert.
Wie sehen Milchpilze aus?
Werfen wir einen Blick auf das Aussehen der Pilztruhe, sehen wir uns das Foto an.
Fruchtkörper
Der Fruchtkörper des Milchpilzes besteht aus Hut und Stiel; die Pilze besitzen keinen Velum.
Hut
Der Hutdurchmesser variiert je nach Art zwischen 4 und 30 cm. Anfangs ist der Hut halbkreisförmig, richtet sich aber mit zunehmendem Wachstum auf und wird flach oder trichterförmig. Oft befindet sich in der Mitte ein deutlicher Höcker. Die Beschaffenheit des Hutrandes und seine Farbe hängen direkt von der jeweiligen Art ab. Typischerweise verändert sich die Farbe mit dem Wachstum des Pilzes.
Bein
Der Stiel von Milchlingen kann dünn oder sehr kräftig sein. Bei manchen Arten verjüngt oder verbreitert er sich zur Basis hin. Die Farbe entspricht oft der des Hutes. Die durchschnittliche Höhe beträgt 5–8 cm, der Durchmesser 1–2 cm. Flecken und Vertiefungen können auf der Oberfläche auftreten.
Zellstoff
Das Fruchtfleisch des Milchpilzes hat einen scharfen Geschmack und wird daher vor dem Kochen immer eingeweicht. Seine Farbe kann weiß, gräulich oder cremefarben sein. Manche Sorten verändern sogar ihre Farbe, wenn sie aufgebrochen werden.
Milchsaft
Beim Anschneiden oder Beschädigen tritt aus Milchpilzen ein milchiger Saft aus. Dieser kann weiß, durchscheinend oder rötlich-orange sein. An der Luft kristallisiert er und kann seine Farbe verändern.
In welchen Wäldern wachsen Milchpilze, auch in der Region Moskau?
Milchlinge kommen in fast allen Wäldern vor, doch verschiedene Arten bevorzugen unterschiedliche Bäume. Manche wachsen nur unter Kiefern, andere können ohne Birken nicht überleben, und wieder andere benötigen Eichen und Haselnusssträucher.
Auf der Karte der Pilzzuchtgebiete in den Wäldern der Region Moskau sind folgende Wälder zu erkennen:
| Richtung | Kursk | Leningradskoe | Savelovskoye | Kiew | Kasan |
| Siedlungen und Bahnhöfe | Stolbovaya, Sharapova-Jagd, Lemberg, Stolbovaya, Kolkhoznaya, Grivno | Radishchevo, Povarovo, Golvkino, Firsanovskaya, Povarovo, Frolovskoye, Golovkino | Tourist, Iksha, Morozki | Beksovo, in der Nähe von Ivanovka, Mogutovo, Savelovka, Afanasovka, Bahnhof Alabino, Rassudovo, Zosimova Pustyn. | Ramensky-Bezirk |
Erntezeit für Milchpilze
Der Zeitpunkt der Milchlingsernte hängt direkt von der Region und den Eigenschaften der jeweiligen Art ab. Manche Pilze reifen bereits Mitte Juli, andere erst ab August. Die ruhige Sammelzeit endet in der Regel im September oder Oktober.
Arten von Milchpilzen
Es gibt viele verschiedene Milchpilzarten, von denen viele als bedingt essbar oder sogar ungenießbar gelten. Daher sollte jeder Pilzsammler wissen, wie wirklich schmackhafte Milchpilze aussehen. Im Folgenden beschreiben wir die 70 häufigsten Arten dieser Pilze.
12 essbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
Sumpfmilchhut (Lactarius sphagneti)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Sumpfmilchhut (Lactarius sphagneti) | Der Hut ist bis zu 5 cm im Durchmesser und flach oder konkav geformt. Seine Farbe ist rötlich-braun oder ziegelrot und verblasst im Sonnenlicht. Der Stiel ist etwas heller als der Hut. Der milchige Saft ist anfangs weiß und verfärbt sich an der Luft gräulich. | Essbar. | August-September. | Liebt Tieflandgebiete, wächst in Misch- und Nadelwäldern. |
Fotogalerie der Sumpfmilchkappe
Milchpilz (Lactarius deliciosus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius deliciosus (Lactarius deliciosus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4–18 cm, ist trichterförmig und dunkelorange bis ockerfarben. Seine Oberfläche weist konzentrische Zonen auf. Der Stiel ist bis zu 7 cm hoch und kann etwas heller als der Hut sein. | Essbar. | Ende Juli – Anfang September. | Kiefern- und Fichtenwälder. |
Fotogalerie des köstlichen Milchpilzes
Rotbrauner Milchling, Seidenpflanze (Lactarius volemus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Rotbrauner Milchling (Lactarius vólemus) | Der Hutdurchmesser beträgt 5–16 cm, bei reifen Exemplaren ist der Kern eingesunken. Die Farbe variiert von rötlich-braun über bräunlich und rostfarben bis hin zu ockerfarben. Die Oberfläche verändert sich mit zunehmendem Wachstum von samtig zu trocken. Der Stiel ist dick und bis zu 8 cm lang. Der milchige Saft verfärbt sich an der Luft braun. | Essbar. | Juli-Oktober. | Sie wächst in allen Waldtypen, bevorzugt jedoch Eichen, Haselnusssträucher und Fichten. |
Fotogalerie von rotbraunen Milchpilzen
Milchpilz (Lactarius resimus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Milchpilz (Lactarius resimus) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 20 cm und hat nach innen gewölbte Ränder. Der ausgewachsene Pilz ist trichterförmig. Der milchige Saft verfärbt sich an der Luft gelb. Der Stiel ist bis zu 7 cm lang, weiß und kann gelbe Flecken aufweisen. | Essbar. In Russland gilt er als Speisepilz der Kategorie 1. |
August-September. | Misch- und Laubwälder, zum Beispiel mit Birken, Linden und Kiefern. |
Fotogalerie von echten Milchpilzen
Blaumilchig (Lactarius indigo)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Blaumilchig (Lactarius indigo) | Der Hut hat einen Durchmesser von 5 bis 15 cm, ist blau und das Fruchtfleisch verfärbt sich bei Beschädigung grün. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch. | Essbar. | Juli-September. | Asien, Nord- und Mittelamerika. Wächst sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern. |
Fotogalerie der blauen Seidenpflanze
Lactarius circellatus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius circellatus | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 10 cm, gewellte Ränder, eine klebrige Oberfläche und ist bräunlich-grau. Ein olivgrüner Schimmer kann vorhanden sein. Der Stiel ist bis zu 8 cm lang. Der milchige Saft bleibt farblos. | Nach dem Einweichen und Salzen essbar. | Juli-September. | In unserem Land wächst sie nur im Fernen Osten und bevorzugt Laubwälder. |
Fotogalerie der Zonalis latiformis
Roter Milchpilz (Lactarius rufulus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Roter Milchpilz (Lactarius rufulus) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm und ist bräunlich-rot. Der Stiel ist bis zu 12 cm hoch. Das Fruchtfleisch duftet charakteristisch nach Ahornsirup. | Essbar. Es ähnelt in Geruch und Geschmack Ahornsirup. |
Juli-September. | Wächst in Gruppen in der Nähe von Eichen im Laub. |
Fotogalerie der rötlichen Seidenpflanze
Alpen-Safran-Reizker, Lachs-Safran-Reizker (Lactarius salmonicolor)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lachsmilchpilz (Lactarius salmonicolor) | Der Hut ist leuchtend gefärbt. Er ist orange-karottenfarben und wird zu den Rändern hin heller. Der Hut kann olivfarbene Flecken aufweisen. Das Fruchtfleisch färbt sich beim Aufbrechen rot. | Essbar. | August bis Oktober. | Wächst in der Nähe von Tannen. |
Fotogalerie der Lachsmilchkappe
Lactarius aurantiacus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius aurantiacus | Der Hut ist orange und wölbt sich mit zunehmendem Wachstum nach innen. Die Mitte ist etwas dunkler als der Rand, und es sind keine deutlichen konzentrischen Zonen auf der Oberfläche erkennbar. Das Fleisch ist dünn und zart. Der milchige Saft ist weiß. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch und etwas heller als der Hut. | Essbar. | Mul-Oktober. | Sie kommt sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern vor und versteckt sich im Moos unter Fichten. |
Fotogalerie des nicht ätzenden Milchlings
Gewöhnliche Seidenpflanze (Lactarius trivialis)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gewöhnliche Seidenpflanze (Lactarius trivialis) | Der Hut hat einen Durchmesser von 7–15 cm und ist zunächst rad-, später trichterförmig. Er ist anfangs braun und verfärbt sich später bläulich-grün oder rosa. Konzentrische Kreise sind selten. Der milchige Saft ist weiß und färbt sich an der Luft grün. Der Stiel ist 5–15 cm hoch. | Essbar. | Juli-September. | Alle Wälder, in denen Fichten, Birken oder Kiefern wachsen. |
Fotogalerie des Gemeinen Milchlings
Roter Safranmilchhut (Lactarius sanguífluus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Roter Safranmilchhut (Lactarius sanguífluus) | Der Hut ist 5 bis 15 cm im Durchmesser, fest und fleischig. Die Schale ist orange und nicht klebrig. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch und verjüngt sich an der Basis. Das Fleisch färbt sich an der Schnittstelle rot. | Essbar. | Sommer-Herbst. | Nadelwälder. Häufiger in Bergregionen. |
Fotogalerie der roten Safranmilchkappe
Japanischer Safran-Reizker (Lactarius japonicus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Japanischer Safran-Reizker (Lactarius japonicus) | Der Hut ist bis zu 8 cm im Durchmesser, flach, mit einer vertieften Mitte und einem nach innen gewölbten Rand. Die Farbe ist rosa oder rötlich mit deutlichen konzentrischen terrakottafarbenen Zonen. Der Stiel ist bis zu 7 cm hoch, spröde und hat an der Spitze eine weiße Linie. |
Essbar. | September-Oktober. | Japan, Region Primorje. Bevorzugt Nadelwälder und nistet unter Tannen, ist aber auch in Mischwäldern anzutreffen. |
Fotogalerie der japanischen Safranmilchkappe
23 bedingt essbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
Bedingt essbare Milchlinge, auch Milchlinge genannt, werden nach aufwendiger Zubereitung verzehrt: Sie werden mehrere Tage in Salzlake eingelegt und anschließend gekocht. Üblicherweise werden diese Pilze nur gesalzen gegessen.
Weiße Seidenpflanze (Lactarius musteus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Weiße Seidenpflanze (Lactarius musteus) | Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 10 cm, die Oberfläche ist gelblich, der Kern braun. Der Stiel ist bis zu 7 cm hoch. Der milchige Saft ist weiß. | Bedingt essbar. | August bis Oktober. | Sandige Böden in Misch- und Kiefernwäldern. |
Fotogalerie der weißen Seidenpflanze
Lactarius pallidus (Blasses Milchkraut)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Blasser Milchpilz (Lactarius pallidus) | Der Hutdurchmesser beträgt 12 cm; ausgewachsene Pilze sind trichterförmig mit einer eingesunkenen Mitte und einer glatten, schleimigen Haut. Die Farbe ist hellockerfarben. Der Stiel ist bis zu 9 cm hoch. | Bedingt essbar. | Juli-August. | Eichenhaine, Mischwälder. |
Fotogalerie des blassen Milchlings
Lactarius vietus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius vietus | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 8 cm und ist bräunlich bis weinbraun. Konzentrische Zonen fehlen. Der Stiel erreicht eine Länge von bis zu 8 cm und ist etwas heller als der Hut. Er sondert reichlich milchigen Saft ab, der sich an der Luft grau verfärbt. | Bedingt essbar. Man muss es 2-3 Tage in einer Salzlösung einweichen und anschließend 15 Minuten kochen. |
August-September. | Misch- und Laubwälder wachsen in großen Gruppen in der Nähe von Birken und Kiefern. |
Fotogalerie der Milchkappe
Braune Seidenpflanze (Lactarius lignyotus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Braune Seidenpflanze (Lactarius lignyotus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 7 cm, ist trichterförmig und hat behaarte Ränder. Die Schale ist dunkelbraun bis kastanienbraun und samtig. Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch, verjüngt sich an der Basis und kann gebogen sein. | Bedingt essbar. | August-September. | Sie wächst unter Fichten in Nadelwäldern auf sauren Böden. |
Fotogalerie der Braunen Seidenpflanze
Lactarius serifluus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius serifluus | Der Hut ist trichterförmig mit glatter, ebenmäßiger und trockener Oberfläche. Er ist bräunlich-rot mit helleren Rändern. Der Stiel ist dick und nicht länger als 6 cm. Das Fruchtfleisch ist bräunlich-rot. | Bedingt essbar. Wegen seines bitteren Geschmacks wird es nicht geschätzt. |
August-September. | Laub- und Mischwälder. |
Fotogalerie der wässrigen Seidenpflanze
Brennende Seidenpflanze (Lactarius pyrógalus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius pyrógalus | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 6 cm, ist rundlich und hat gefaltete Ränder, die sich mit zunehmender Reife des Pilzes wellen. Die Farbe ist gräulich-fleischfarben mit konzentrischen Zonen auf der Oberfläche. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch. Der milchige Saft ist reichlich vorhanden und behält seine Farbe. | Bedingt essbar.
Der Pilz wird nur gesalzen gegessen. |
August-September. | Laub- und Mischwälder, wächst in der Nähe von Haselnusssträuchern. |
Fotogalerie des brennenden Milchlings
Gelber Milchling (Lactarius luteolus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gelber Milchling (Lactarius luteolus) | Der Durchmesser variiert zwischen 2,5 und 8 cm, die Farbe ist gelblich und verfärbt sich mit zunehmendem Wachstum des Pilzes braun. Der Stiel ist hell und verfärbt sich nach dem Anschneiden braun. | Bedingt essbar. | August-September. | Misch- und Laubwälder. |
Foto der gelben Seidenpflanze
Zonaler Milchling, Eichenmilchling (Lactarius zonarius)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Zonaler Milchpilz (Lactarius zonarius) | Der Hut ist bis zu 10 cm im Durchmesser, gelb-orange und hat eine trockene Haut. Seine Oberfläche weist konzentrische Zonen auf. Das Fruchtfleisch duftet fruchtig und hat einen scharfen Geschmack. | Bedingt essbar. | Herbst. | Laub- und Mischwälder, z. B. Eichen. |
Fotogalerie der zonalen Seidenpflanze
Milchling (Lactarius flexuosus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius flexuosus | Der Hut ist 5–10 cm im Durchmesser, rosa oder braun, uneben und grubig. Der Stiel ist bis zu 9 cm hoch und heller als der Hut. Der milchige Saft ist ätzend und verfärbt sich an der Luft nicht. | Bedingt essbar. | Juli-Oktober. | Mischwälder, Waldränder entlang von Straßen, bevorzugt Espen und Birken. |
Fotogalerie von Seruschka
Flieder-Wolfsmilch (Lactarius lilacinus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Flieder-Wolfsmilch (Lactarius lilacinus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 8 cm und ist von zartem Lila. Seine Ränder sind behaart, und der milchige Saft ist weiß und bitter. | Bedingt essbar. | September-Oktober. | Mischwälder. |
Fotogalerie der Flieder-Seidenpflanze
Weiße Seidenpflanze (Lactarius pubescens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Weiße Wolnuschka (Lactarius pubescens) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 12 cm, seine Ränder sind eingerollt und er nimmt mit zunehmender Reife eine trichterförmige Gestalt an. Die Farbe ist weiß-rosa mit einem dunkleren Zentrum. Konzentrische Zonen auf der Oberfläche sind kaum sichtbar. Der milchige Saft ist weiß und scharf mit einem süßen Aroma. Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch. | Bedingt essbar. | August-September. | Laubwälder, wächst in der Nähe von Birken. |
Fotogalerie der weißen Milchkappe
Rosa Wolnuschka (Lactarius torminósus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Rosa Wolnuschka (Lactarius torminósus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 5 bis 15 cm und ist gewölbt bis eingedrückt. Die Ränder sind eingerollt und leicht behaart. Die Farbe ist rosarot. Der milchige Saft ist weiß und scharf. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch. | Bedingt essbar. | Juli-Oktober. | Wächst in dichtem Gras in der Nähe von Birken in Misch- und Laubwäldern. |
Fotogalerie von rosa Volnuschka
Schwarzer Milchpilz (Lactarius necator)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Schwarzer Milchpilz (Lactarius necator) | Der Hut hat einen Durchmesser von 7 bis 20 cm und einen zurückgebogenen Rand. Er ist dunkeloliv bis dunkelbraun und kann konzentrische Zonen aufweisen. Das Fleisch verfärbt sich nach dem Anschneiden grau. Der milchige Saft ist herb und reichlich vorhanden. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 8 cm. | Bedingt essbar. | Juli – Anfang Oktober. | Wächst in Mischwäldern, oft in großen Gruppen neben Birken, bevorzugt Moos und Laub als Substrat. |
Fotogalerie von schwarzen Milchpilzen
Lactarius glyciosmus (duftender Milchhut)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Milchpilz (Lactarius glyciosmus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3–6 cm, ist jung gewölbt, später abstehend und besitzt einen leicht eingesenkten Kern. Die Schale ist trocken und leicht behaart. Die Farbe variiert von lila über ockerfarben mit Grautönen bis hin zu rosabraun. Der Stiel ist nur 1 cm hoch und heller als der Hut. Der milchige Saft ist weiß. | Bedingt essbar. Es duftet nach Kokosnuss. Es wird gesalzen oder als Gewürz für Gerichte verwendet. |
August bis Oktober. | Unter Birken wachsen Misch- und Laubwälder. |
Fotogalerie von aromatischen Milchpilzen
Wasserpflanzen-Seidenpflanze (Lactarius aquizonatus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Wasserpflanzen-Seidenpflanze (Lactarius aquizonatus) | Der Hut ist trichterförmig, bis zu 20 cm im Durchmesser, weiß und hat zottige, nach unten eingerollte Ränder. Beim Anschneiden tritt ein milchiger Saft aus, der zunächst weiß ist und sich dann gelb färbt. | Bedingt essbar. | Juli-September. | Bevorzugt Laubwälder, versteckt sich oft unter herabgefallenem Laub und verrottet, bevor es wachsen kann. |
Fotogalerie des wasserzonalen Milchpilzes
Filz-Milchmütze, Fiddlehead-Milchmütze (Lactarius vellereus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Filzbrust (Lactarius vellereus) | Der Hutdurchmesser variiert zwischen 8 und 26 cm. Die Form verändert sich von konvex zu trichterförmig, und die Ränder werden mit zunehmendem Alter wellig. Die Farbe ist weiß, mitunter mit einem rötlichen Schimmer, und die Oberfläche ist flaumig mit ockerfarbenen Flecken. | Bedingt essbar. Es muss lange eingeweicht werden. |
Juli-September. | Laub- und Nadelwälder, bevorzugt das Wachstum in der Nähe von Birken. |
Fotogalerie der Violine
Bittermilchpilz, Bittermilchpilz, Roter Milchpilz (Lactarius rufus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Bitterer Milchpilz (Lactarius rufus) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm und trägt in der Mitte einen kegelförmigen Höcker. Die Ränder sind nach innen gebogen. Die Farbe ist bräunlich-rot. Der Stiel ist bis zu 7 cm hoch, bräunlich und behaart. Mit zunehmendem Alter entwickelt er an der Basis einen rötlichen Schimmer. | Bedingt essbar. | August-September. | Nadel- und Mischwälder, bevorzugt Kiefern und Birken. |
Fotogalerie von Bittermilchpilzen
Eichen-Safranmilchhut, Eichen-Milchhut (Lactarius insulsus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Eichenmilchhut (Lactarius insulsus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 5 bis 12 cm; seine Form kann unregelmäßig sein, mit gewellten Rändern. Die Farbe ist rötlich oder braun. Der Stiel ist bis zu 7 cm hoch. Der milchige Saft ist wässrig und nur in geringer Menge vorhanden. | Bedingt essbar. | Juli-September. | Laubwälder, siedelt in der Nähe von Eichen, Haselnusssträuchern und Buchen. |
Fotogalerie der Eichen-Leindotter
Klebriger Milchschorf (Lactarius blennius)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Klebriger Milchpilz (Lactarius blennius) | Der Hut eines reifen Pilzes ist in der Mitte leicht eingedrückt und hat gebogene Ränder. Er erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm, ist graugrün und weist konzentrische Zonen auf. Der Stiel ist glatt, bis zu 6 cm hoch und dick. Der milchige Saft nimmt beim Anschneiden eine olivfarbene Färbung an. | Bedingt essbar. | Juli-September. | Die Art ist in Asien und Europa verbreitet und wächst bevorzugt in kleinen Gruppen in der Nähe von Birken und Buchen. |
Fotogalerie von Klebrigen Milchpilzen
Täuschender Milchpilz (Lactarius deceptivus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Täuschender Milchpilz (Lactarius deceptivus) | Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 25 cm und eine trockene Oberfläche. Die Ränder sind eingerollt. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Farbe von Weiß zu Bräunlich und weist konzentrische Zonen auf. | Bedingt essbar. | Juni-Oktober. | Kommt in Nadel- und Laubwäldern unter Eichen vor. |
Fotogalerie des trügerischen Milchpilzes
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Pergamentmilchhut (Lactarius pergamenus) | Der Hut ist bis zu 10 cm im Durchmesser, weiß und enthält ebenfalls weißen, milchigen Saft; die Farbe ändert sich auch an der Luft nicht. Der Stiel ist lang und verjüngt sich an der Basis. | Bedingt essbar. | August-September. | Mischwälder, wachsen massiv. |
Fotogalerie der Pergament-Milchkappe
Blaue Brust (Lactarius repraesentaneus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Blaue Brust (Lactarius repraesentaneus) | Der Hut ist gelblich mit gefransten Rändern. Der milchige Saft ist weiß und verfärbt sich beim Anschneiden blau. Der Stiel ist dick. | Bedingt essbar. | Juli-August. | Bevorzugt es, unter Birken und Kiefern zu wachsen. |
Fotogalerie des blauen Milchpilzes
Lactarius tabidus, die verkümmerte Milchkappe, die zarte Milchkappe (Lactarius tabidus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Der verkümmerte, zarte Milchpilz (Lactarius tabidus) | Der Hut ist 3–5 cm im Durchmesser und rötlich bis ziegelrot. Er ist niederliegend und trägt in der Mitte einen Höcker. Er sondert eine geringe Menge milchigen Saftes ab, der sich allmählich von weiß nach gelblich verfärbt. | Bedingt essbar. | Juli-September. | Misch- und Laubwälder, bevorzugt das Wachstum auf Moos. |
Fotogalerie von verkümmerten Seidenpflanzen
12 ungenießbare Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen.
Alpen-Seidenpflanze (Lactarius alpínus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Alpen-Seidenpflanze (Lactarius alpínus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 6 cm und verändert seine Form im Laufe des Wachstums von rundlich zu eingedrückt. Die Farbe ist ockerfarben. Der Stiel erreicht eine Länge von bis zu 4 cm. Das Fruchtfleisch bleibt nach dem Anschneiden unverändert und hat einen würzigen Geschmack. | Ungenießbar, ungiftig. | August. | Der Lebensraum erstreckt sich bis nach Eurasien und Nordamerika, wobei sphagnum-laubabwerfende Wälder bevorzugt werden. |
Fotogalerie der Alpen-Seidenpflanze
Akute Wolfsmilch (Lactarius acerrimus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Akute Wolfsmilch (Lactarius acerrimus) | Der Hut ist glatt und hellgelb bis hellbraun. Das Fruchtfleisch ist fest und duftet fruchtig. Der Stiel ist weiß und kräftig. | Ungenießbar. | Sommer-Herbst. | Laubwälder, bevorzugt Eichen. |
Fotogalerie der Lactarius acutes
Erlenmilchling (Lactarius alnicola)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Erlenmilchling (Lactarius alnicola) | Der Hut ist dünn, vanillefarben mit gelblichen, konzentrischen Zonen auf der Oberfläche und erreicht einen Durchmesser von bis zu 20 cm. Der Stiel ist dünn und leicht. | Ungenießbar. | Juli-Oktober. | Er wächst neben Erlen, daher hat der Pilz seinen Namen. |
Fotogalerie der Erlen-Seidenpflanze
Leber-Seidenpflanze (Lactarius hepaticus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Leber-Seidenpflanze (Lactarius hepaticus) | Der Hut ist 3 bis 7 cm im Durchmesser, glatt und bräunlich. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch, und der milchige Saft verfärbt sich beim Aufbrechen des Fruchtfleisches von weiß zu gelb. | Wegen seines stechenden Geschmacks ungenießbar. | August-September. | Kiefernwälder. |
Fotogalerie der Leber-Seidenpflanze
Lactarius aspideus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Schilddrüsenmilchschildkröte (Lactarius aspídeus) | Der Hut ist regelmäßig rundlich geformt; jung ist er gewölbt, flacht dann ab und die Ränder rollen sich nach innen. Die Farbe ist gelblich-violett, mit zunehmender Reife bilden sich verblasste Flecken auf der Oberfläche. Der milchige Saft nimmt an der Luft einen rötlichen Schimmer an. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 5 cm. | Es gilt als ungenießbar, da seine Genießbarkeit nicht untersucht wurde. | Juli-September. | Bevorzugt feuchte Waldgebiete, liebt Weiden und ist selten anzutreffen. |
Fotogalerie der Schilddrüsen-Seidenpflanze
Bertillons Seidenpflanze (Lactarius bertillonii)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Bertillons Seidenpflanze (Lactarius bertillonii) | Der Hut ist in der Mitte konkav, weiß, hat eine filzartige Oberfläche und gefaltete Ränder. Das Fleisch ist fest und sondert beim Anschneiden einen milchigen Saft ab. | Ungenießbar. | Sommer-Herbst. | Kann neben Birken wachsen, bevorzugt Laub- oder Mischwälder. |
Fotogalerie des Milchmanns Bertillon
Lactarius fulvissimus (braun-gelber Milchhut)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius fulvissimus (braun-gelber Milchhut) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 8,5 cm, ist im ausgewachsenen Zustand konkav und rotbraun bis dunkelorangebraun. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 7,5 cm, und der milchige Saft verfärbt sich beim Anschneiden gelblich, wenn er trocknet. | Ungenießbar. | Juli-Oktober. | Misch- und Laubwälder, bevorzugt Hasel, Eiche, Linde, Buche, Pappel. |
Fotogalerie der braun-gelben Milchkappe
Lactarius helvus, Bernsteinmilchkappe (Lactarius helvus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius helvus (grau-rosa Milchhut) | Ein großer Pilz mit einem bis zu 15 cm großen, runden Hut, der in der Mitte einen deutlich sichtbaren Höcker oder eine Vertiefung aufweist. Die Farbe ist matt gräulich-rosa-braun, ohne ausgeprägte Ringbildung auf der Oberfläche. Der milchige Saft ist wässrig oder fehlt ganz. Der Stiel ist lang, glatt und gräulich-rosa. | Ungenießbar. Leicht giftig. |
August bis Mitte Oktober. | Sumpfige Wälder, wächst unter Kiefern und Birken. |
Fotogalerie der grau-rosa Milchkappe
Goldgelber Milchling (Lactarius chrysorrheus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Goldgelber Milchling (Lactarius chrysorrheus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 6 cm, die Ränder sind stark eingerollt, die Farbe ist ockerfarben, und auf der glatten Oberfläche sind Flecken und konzentrische Zonen sichtbar. Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch. Der milchige Saft verfärbt sich beim Anschneiden von weiß zu gelblich. | Ungenießbar, wird oft mit Safranmilch verwechselt. | Sommer-Herbst. | Laubwälder, bevorzugt in der Nähe von Kastanien, Eichen oder Buchen. |
Fotogalerie goldgelber Milchpilze
Dunkler, dunkler Milchpilz (Lactarius obscuratus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Dunkler Milchpilz (Lactarius obscuratus) | Der Hut ist bis zu 3 cm im Durchmesser, kelchförmig, mit runzeligen Rändern und einer ockerbraunen Haut. Der Stiel ist bis zu 3 cm hoch. Der milchige Saft ist wässrig und weiß. | Ungenießbar. | Juli-September. | Wächst in Misch- und Laubwäldern, bildet Mykorrhiza mit Erlen. |
Fotogalerie von dunklen, milchigen
Orangefarbene Seidenpflanze (Lactarius pornínsis)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Orangefarbene Seidenpflanze (Lactarius pornínsis) | Der Hut hat einen Durchmesser von bis zu 8 cm und variiert in der Form von konvex bis trichterförmig. Er ist orange, der milchige Saft weiß und behält seine Farbe auch nach dem Anschneiden. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch und innen hohl. Das Fruchtfleisch verströmt ein Zitrusaroma. | Ungenießbar. Leicht giftig. |
Sommer-Herbst. | Laubwälder. |
Fotogalerie der orangefarbenen Seidenpflanze
Weinroter Milchling (Lactarius vinaceorufescens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Weinroter Milchling (Lactarius vinaceorufescens) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von 4–12 cm und ist rosabraun. Der Stiel ist etwas heller und wird bis zu 7 cm hoch. Der milchige Saft verfärbt sich an der Luft gelblich-grau. | Ungenießbar. | Juli-September. | Mischwälder. |
Fotogalerie der Weinfleckigen Seidenpflanze
20 umstrittene Milchpilzarten mit Fotos und Beschreibungen in Tabellen
Einige Arten von Milchpilzen sind hinsichtlich ihrer Verwendung umstritten und werden von manchen Quellen als ungenießbar, von anderen als bedingt essbar und von Pilzsammlern als sehr gut essbar eingestuft.
Fransenmilchhut (Lactarius citriolens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Fransenmilchhut (Lactarius citriolens) | Ein großer Pilz mit einem Hut von bis zu 25 cm Durchmesser. Anfangs ist der Hut scheibenförmig mit einer leicht eingedrückten Mitte. Mit zunehmendem Alter nimmt er eine trichterförmige Gestalt an, und die Ränder rollen sich nicht mehr ein. Die Farbe ist gelblich-weiß, und die Haut ist behaart. Der Stiel ist kurz und sehr breit. Das Fleisch duftet zitronig. | Sie gilt als ungenießbar, aber ungiftig, daher essen viele Pilzsammler sie, nachdem sie sie lange eingeweicht haben. | Mitte Juli – Ende August. | Laubwälder, wie zum Beispiel Birken. |
Fotogalerie der Milchkappe mit Fransen
Gelbe Brust (Lactarius scrobiculatus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gelbe Brust (Lactarius scrobiculatus) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 10 cm. Er ist in der Mitte eingedrückt und an den Rändern eingerollt. Die Farbe ist gelblich, mit zonierter Oberfläche. Der milchige Saft verfärbt sich an der Luft gelblich. Der Stiel ist bis zu 8 cm lang, dick und weiß. | Bedingt essbar, einigen Quellen zufolge essbar, wenn gesalzen gegessen. | Juli-September. | Mischwälder, bevorzugt Birken und Fichten. |
Fotogalerie von gelben Milchpilzen
Lactarius azonites
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius azonites | Der Hut ist in der Mitte leicht eingedrückt, die Ränder sind glatt, und die Farbe variiert von hell- bis dunkelbraun. Der Durchmesser beträgt bis zu 11 cm. Der Stiel ist bis zu 9 cm hoch und hat die gleiche Farbe wie der Hut oder ist etwas heller. Der milchige Saft nimmt beim Anschneiden einen rosa-orangenen Farbton an. | Essbar. Laut einigen Quellen bedingt essbar. Es wird empfohlen, nur junge Exemplare zu verzehren. |
Juli-September. | Laubbäume, vorwiegend Eichenwälder Eurasiens, wachsen in kleinen Gruppen oder einzeln. |
Fotogalerie der zonenlosen Seidenpflanze
Braune Seidenpflanze (Lactarius fuliginosus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Braune Seidenpflanze (Lactarius fuliginosus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 5–10 cm, die Ränder bleiben lange gefaltet und beginnen sich erst im reifen Zustand zu wellen. Die Farbe ist braun, hellt aber mit dem Alter auf. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch und dick. | Essbar. Mancherorts gilt es als bedingt essbar. In Europa wird es als ungenießbar betrachtet. | Juli-September. | Birkenwälder. |
Fotogalerie der Braunen Seidenpflanze
Lactarius hygrophoroídes
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius hygrophoroídes | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 8 cm, ist orangebraun, flach und zu Beginn des Wachstums gewölbt. Der Stiel wird bis zu 7 cm hoch. Der milchige Saft bleibt beim Anschneiden unverändert. | In verschiedenen Quellen wird es als essbar bzw. bedingt essbar eingestuft. | Juli-September. | Eichenwälder. |
Fotogalerie des Hygrophorus lactarius
Eichenmilchkraut, neutral (Lactarius quietus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Eichenmilchkraut, neutral (Lactarius quietus) | Der Hutdurchmesser beträgt 5 bis 10 cm, und die Form ist bei reifen Pilzen konkav. Die Farbe ist cremefarben mit konzentrischen Zonen. Der milchige Saft ist weiß. Der Stiel ist kurz und an der Basis dunkel. | Essbar, hat aber einen spezifischen Geruch. In einigen Quellen wird es als bedingt essbar angesehen. |
Juni-Oktober. | Wälder, in denen Eichen wachsen. |
Fotogalerie der Eichen-Seidenpflanze
Kampfer-Seidenpflanze (Lactarius camphoratus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Kampfer-Seidenpflanze (Lactarius camphoratus) | Der Hut verändert sich mit zunehmendem Wachstum von gewölbt zu flach und hat eine matte Oberfläche. Seine Farbe ist bräunlich oder dunkelrot. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 5 cm und kann etwas dunkler als der Hut sein. Der milchige Saft ändert seine Farbe an der Luft nicht. | Essbar, aber nicht besonders schmackhaft. Manche Quellen halten es für bedingt essbar. | Juli bis Ende September. | Nadel- und Mischwälder. Sie bevorzugen saure Böden. |
Fotogalerie der Kampfer-Seidenpflanze
Flieder-Seidenpflanze, Flieder-Seidenpflanze (Lactarius violascens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Flieder-Seidenpflanze, Flieder-Seidenpflanze (Lactarius violascens) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 12 cm und ist an den Rändern entweder glatt oder hängend. Die Schale ist klebrig. Die Farbe ist graubraun oder gelb mit rosa Flecken auf der Oberfläche. Konzentrische Zonen sind undeutlich abgegrenzt. Das Fleisch nimmt beim Anschneiden eine violette Färbung an. Der Stiel ist bis zu 4 cm hoch und ändert bei Berührung seine Farbe. | Je nach Herkunft ist es entweder bedingt essbar oder ungenießbar. Es wird nach 2-3 Tagen Einweichzeit, mindestens 30-minütigem Kochen und Salzen verzehrt. |
Juli-September. | Laubwälder, wächst in der Nähe von Erlen und Birken. |
Fotogalerie der Purpur-Seidenpflanze
Lactarius acris
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Lactarius acris | Der Hut hat einen Durchmesser von 3–7 cm, eine unebene Oberfläche und einen gewellten Rand. Er ist grau oder olivgrün und samtig. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch. Das Fruchtfleisch färbt sich beim Anschneiden rot und hat einen scharfen Geschmack. | Bedingt essbar. Es wird nach langem Einweichen und Kochen gesalzen verwendet. Einigen Quellen zufolge gilt es als ungenießbar. |
Juli-September. | Verbreitet in Laubwäldern, gelegentlich auch in der Nähe von Hasel- und Birkenbäumen anzutreffen. |
Fotogalerie des akuten Milchlings
Zitterpappel (Lactarius controversus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Zitterpappel (Lactarius controversus) | Der Hutdurchmesser variiert zwischen 6 und 30 cm; die Ränder reifer Pilze sind gewellt, die Hutform abgeflacht und gewölbt. Die Farbe ist hell mit rosa Flecken, die Haut behaart. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 8 cm. Der milchige Saft ist bitter und farblos. | Bedingt essbar. Manche Quellen betrachten ihn als essbaren Pilz, da er nicht nur gesalzen, sondern auch gebraten oder gekocht verzehrt werden kann. |
Juli-Oktober. | Sie ist in der unteren Wolgaregion verbreitet und bevorzugt Pappeln, Espen und Weiden. |
Fotogalerie von Milchpilzen aus Espenholz
Pfeffermilchpilz (Lactarius piperatus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Pfeffermilchpilz (Lactarius piperatus) | Der Hutdurchmesser beträgt bis zu 30 cm; bei jungen Pilzen sind die Ränder nach unten gefaltet, später strecken sie sich. Die Haut ist weiß und matt. Der Stiel ist 8 cm lang und verjüngt sich an der Basis. Der milchige Saft bleibt an der Luft nahezu unverändert. | Bedingt essbar. Es gilt oft als ungenießbar und hat einen sehr scharfen Geschmack. Wird gesalzen oder als Gewürz verwendet. |
Sommer-Herbst. | Laub- und Mischwälder, die in Nadelwäldern selten vorkommen. |
Fotogalerie von pfeffrigen Milchpilzen
Lactarius thejogalus, Lactarius tábidus
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Gefleckte Seidenpflanze (Lactarius thejogalus)
Zwerg-Seidenpflanze (Lactarius tabidus) |
Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 8 cm und ist bei reifen Exemplaren trichterförmig. Er ist rosabraun gefärbt und weist bräunliche Flecken auf. Der Stiel ist etwas heller und bis zu 8 cm hoch. | Bedingt essbar.
Die Nordländer halten es für essbar. |
Juli-September. | Misch- und Nadelwälder. |
Fotogalerie der Schwefelmilchkapsel, der verkümmerten Milchkapsel
Süßer Milchpilz, roter Milchpilz (Lactarius subdulcis)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Süßer Milchpilz, roter Milchpilz (Lactarius subdulcis) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 8 cm. Er ist rostrot und hat glatte Ränder, die sich leicht nach innen rollen können. Der milchige Saft verfärbt sich von weiß zu durchscheinend. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch und etwas heller als der Hut. | Bedingt essbar. Oft als ungenießbar angesehen. Laut Pilzsammlern sind kleine Exemplare jedoch durchaus essbar. |
Mitte Juli bis September. | Wächst auf Moossubstraten in Misch- und Laubwäldern. |
Fotogalerie von Milchpilzen
Stachelige Seidenpflanze (Lactarius spinosulus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Stachelige Seidenpflanze (Lactarius spinosulus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 2–5 cm und ist bei reifen Pilzen breit. Die Ränder sind behaart und unregelmäßig. Der milchige Saft ist weiß. Der Stiel ist bis zu 5 cm hoch. | Einigen Quellen zufolge ist es ungenießbar. Anderen zufolge ist es unter bestimmten Umständen essbar. Pilzsammler essen sie gesalzen. |
August-September. | Lactarius spinosulus wächst in der Nähe von Birken in Misch- und Laubwäldern. |
Fotogalerie der stacheligen Seidenpflanze
Blaue Brust (Lactifluus glaucescens)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Blaue Brust (Lactifluus glaucescens) | Der Hut hat einen Durchmesser von etwa 6–12 cm, ist glatt und weiß und entwickelt mit zunehmendem Alter ockerfarbene Flecken. Der Stiel ist bis zu 9 cm hoch und verjüngt sich an der Basis. Das Fleisch ist fest; beim Anschneiden gerinnt der milchige Saft und verfärbt sich grün statt weiß. | Essbar.
Manche Quellen stufen es als bedingt essbar ein. Sorgfältige Vorbereitung ist erforderlich, einschließlich des Einweichens in Salzlösung. Es wird empfohlen, die Gewürze während des Kochens hinzuzufügen. |
Juli-September. | Laub- und Nadelwälder. |
Fotogalerie des bläulichen Milchpilzes
Der graue lila Milchling, der nasse Milchling (Lactarius uvidus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Der graue lila Milchling, der nasse Milchling (Lactarius uvidus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 4 bis 8 cm, ist anfangs gewölbt und später abstehend. Die Ränder sind eingerollt und leicht behaart. Die Farbe ist gräulich mit einem violetten Schimmer. Der Stiel erreicht eine Höhe von bis zu 7 cm. Die Oberfläche ist klebrig. Der Hut enthält reichlich milchigen Saft, der sich an der Luft violett färbt. | Es gilt als bedingt essbar. Da es aber bisher wenig erforscht wurde, besteht die Möglichkeit, dass es leicht giftig ist, weshalb von der Verwendung als Lebensmittel abgeraten wird. |
August-September. | Wächst in Mischwäldern unter Birken und Weiden. |
Fotogalerie von nassen Seidenpflanzen
Harzschwarze Brust (Lactarius picinus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Harzschwarze Brust (Lactarius picinus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 8 cm und einen zentralen Höcker, der sich später zu einer Vertiefung entwickelt. Er ist dunkelbraun bis gelbbraun. Der Stiel ist bis zu 8 cm hoch, hat eine weiße Basis und ist im restlichen Teil farblich an den Hut angepasst. Der milchige Saft verfärbt sich beim Anschneiden rötlich. | Bedingt essbar. Je nach Quelle wird es entweder als ungenießbar oder als essbar eingestuft. |
August-September. | Nadel- und Kiefernwälder. |
Fotogalerie der harzigen schwarzen Milchkappe
Milchschorf (Lactarius mammosus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Milchschorf (Lactarius mammosus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 9 cm, ist ausgebreitet und trägt in der Mitte einen Höcker. Er ist blaugrau oder graubraun gefärbt. Die Ränder sind anfangs nach innen eingerollt und spreizen sich dann ab. Der Stiel ist bis zu 7 cm lang. Der milchige Saft ist weiß, nur in geringen Mengen vorhanden und verfärbt sich an der Luft nicht. | Bedingt essbar. In ausländischen Quellen wird es als ungenießbar angesehen. |
Juli-September | Es wächst in der Nähe von Birken |
Fotogalerie von Milchpilzen
Rotkieferpilz (Lactarius semisanguifluus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Halbroter Safranmilchhut (Lactarius semisanguifluus) | Der Hut hat einen Durchmesser von 3 bis 8 cm und ist anfangs eingerollt. Mit zunehmendem Wachstum glätten sich die Ränder. Der Hut ist orange oder ockerfarben. Auf der Oberfläche zeigen sich konzentrische grüne Zonen. Die Schale ist trocken. Bei Verletzung verfärbt sich das Fleisch erst rot und dann grün. Der Stiel ist bis zu 6 cm hoch. | Essbar. In manchen Quellen wird es als bedingt essbar bezeichnet. In Italien gilt er als geschmacklich minderwertiger Pilz. Es wird empfohlen, das Gericht mindestens 30 Minuten lang zu kochen und anschließend abzuspülen. In der Ukraine wird der Sud nicht verwendet. |
Juli-Oktober. | Wächst in der Nähe von Kiefern. |
Fotogalerie der roten Safranmilchkappe
Fichten-Safranmilchhut (Lactarius deterrimus)
| Sicht | Beschreibung | Genießbarkeit | Abgabefristen | Wo man suchen soll |
| Fichten-Safranmilchhut (Lactarius deterrimus) | Der Hut erreicht einen Durchmesser von bis zu 8 cm und ist anfangs gewölbt. Mit zunehmendem Alter wölbt er sich nach innen und hat glatte Ränder. Die Schale ist blassrosa oder orange. Der Stiel ist etwa 6 cm lang. Das Fleisch verfärbt sich bei Beschädigung grün. | In Russland gilt er als Speisepilz. Er wird zum Kochen, Braten, Einlegen und Marinieren verwendet. Es färbt sich beim Kochen grün. Der Urin färbt sich nach dem Verzehr rot. Im Ausland gilt er als ungenießbarer, bitterer Pilz. |
Sommer-Herbst. | Fichtenwälder. |
Fotogalerie des Fichten-Safran-Reizkers
Zusammensetzung und Kaloriengehalt von Milchpilzen
Schon unsere Vorfahren hielten Milchpilze für sehr wohltuend und heilend. Ihre positiven Eigenschaften verstärken sich besonders nach dem Einlegen, da sie dann wichtige Enzyme für den Magen-Darm-Trakt produzieren.
Der Kaloriengehalt von 100 Gramm Milchpilzen ist niedrig – 17 kcal. Darüber hinaus enthält diese Menge:
- 1,3 g Kohlenhydrate;
- 1,2 g Protein;
- 0,8 g Fett.
Zu den wichtigsten Mikro- und Makroelementen, die in Milchpilzen vorkommen, zählen unter anderem folgende:
- Kupfer.
- Vitamine B, D, C, PP.
- Lipide.
- Phosphor.
- Styrol.
- Tryptophan.
- Faser.
Vorteile von Milchpilzen
Bei maßvollem Verzehr haben Milchpilze eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper:
- Stärkt das Immunsystem dank des hohen Vitamin-C-Gehalts.
- Dank der B-Vitamine normalisieren sie das Nervensystem und helfen, stressige Situationen besser zu bewältigen.
- Sie regulieren den Blutzuckerspiegel und verhindern so einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, weshalb das Lebensmittel für Menschen mit Diabetes geeignet ist.
- Vorbeugung von Darmproblemen, insbesondere Verstopfung, dank der in Pilzen enthaltenen Ballaststoffe.
- Unterstützt die Funktion der Gallenwege.
- Sie helfen dabei, Sand und Steine aus den Nieren zu entfernen und die Funktion des Urogenitalsystems zu verbessern.
- Bakterizide Wirkung gegen Tuberkulose und Lungenerkrankungen.
- Entzündungshemmende Wirkung aufgrund des Proteingehalts.
- Verbessern Sie die Haut- und Knochengesundheit mit Vitamin D.
Mögliche Gefahren durch Milchpilze + Gegenanzeigen
Trotz ihrer positiven Eigenschaften können Milchpilze für den Menschen schädlich sein. Dies betrifft vor allem übermäßigen Verzehr. Es wird empfohlen, die Pilze nicht öfter als einmal alle 5–7 Tage zu essen. Für folgende Personengruppen sind sie strengstens kontraindiziert:
- Für schwangere und stillende Frauen.
- Für Kinder unter 10 Jahren.
- Menschen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen, Pankreatitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Nahrungsmittelallergien und eine individuelle Pilzunverträglichkeit stellen ebenfalls Kontraindikationen dar. Sie können mitunter zu Vergiftungen führen. Dies kann folgende Ursachen haben:
- Auswahl einer ungenießbaren Art.
- Verzehr von verdorbenen Produkten.
- unzureichende Einweichzeit.
Wie man Milchlinge richtig auswählt
Das Sammeln von Milchpilzen ist überhaupt nicht schwierig, wenn man die Grundregeln des Pilzesammelns kennt:
- Man sollte keine Pilze pflücken, die an Straßenrändern oder in verschmutzten Gebieten wachsen, da sie leicht vorhandene Giftstoffe aufnehmen.
- Man kann von Juli bis Oktober nach Milchpilzen suchen, die Hauptfruchtungszeit liegt jedoch im August.
Wie man Milchpilze richtig lagert
Waschen Sie die Milchpilze und weichen Sie sie 2–4 Tage in kaltem Wasser ein. Frische Pilze sollten sofort verarbeitet werden. Sie können im Kühlschrank aufbewahrt werden, jedoch nicht länger als 15 Stunden.
Champignons werden üblicherweise gesalzen gelagert. Man kann sie aber auch kochen, braten und einfrieren. Nach dem Kochen werden die Champignons in separate Behälter gefüllt und eingefroren. Wichtig ist, sie nicht wieder einzufrieren. Bei -14 °C sind sie etwa vier Monate haltbar, bei -8 °C verlängert sich die Haltbarkeit um weitere zwei Monate.
Das Trocknen von Pilzen ist unpraktisch, da das empfindliche Fleisch leicht zerfällt. Nur große Pilze, die mindestens 72 Stunden in Wasser eingeweicht wurden, eignen sich dafür. Man legt sie auf Backpapier und stellt sie bei 50 Grad Celsius (122 Grad Fahrenheit) in den offenen Backofen. Sobald die Pilze trocken sind, erhöht man die Temperatur auf 70 Grad Celsius (158 Grad Fahrenheit). Die durchschnittliche Trocknungszeit beträgt 10 Stunden.
Wie man Milchpilze im eigenen Garten anbaut
Mit hochwertigem, fertigem Myzel lassen sich Milchpilze im eigenen Garten züchten. Wichtig ist ein feuchter, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützter Standort.
Damit das Myzel Wurzeln schlagen kann, muss es sich in der Nähe einer Birke befinden, aber Hasel, Weide oder Pappel sind auch geeignet.
Anschließend wird das Myzel gebildet. Dies geschieht von Mai bis September nach folgendem Zeitplan:
- Gedämpftes Sägemehl wird mit desinfizierter Erde vermischt; dies dient als Substrat für Milchpilze.
- Es wird ein Loch von bis zu 20 cm Tiefe ausgehoben, vorzugsweise in der Nähe der Wurzeln der „Partnerbäume“.
- Das Substrat wird unten platziert, das Myzel daraufgelegt und mit dem restlichen Substrat bedeckt.
- Die Pflanzstelle wird mit Kalklösung (50 g pro 10 l Wasser) bewässert.
Das Myzel muss regelmäßig mit warmem Wasser bewässert werden; die erste Ernte kann nach ein bis zwei Jahren eingebracht werden.
Zubereitung von Milchpilzen: Alle Geheimnisse von Top.tomathouse.com
Die klassische Zubereitungsmethode für Milchpilze ist das Einlegen und Marinieren. Man kann sie aber auch als Zutat in Suppen, Salaten und Hauptgerichten verwenden. Wichtig ist, die Einweich- und Garzeiten richtig zu halten, um einen bitteren Nachgeschmack zu vermeiden.
Regeln für die Reinigung von Milchpilzen
Der allererste Schritt bei der Zubereitung jedes Gerichts ist das Putzen der Pilze. Dies geschieht wie folgt:
- Entfernen Sie mit einer Bürste sämtliche Waldreste und Sand von den Milchpilzen.
- Die Pilze werden unter fließendem Wasser gewaschen.
- Anschließend werden sie in einen Behälter gegeben und mit Wasser gefüllt. Nach 2-4 Tagen werden sie an einen kühlen, dunklen Ort gestellt.
- Das Wasser muss täglich gewechselt werden, am besten zweimal – morgens und abends.
- Anschließend werden die Pilze mit einer Zahnbürste und einem kleinen Messer (zum Reinigen der Lamellen) nochmals gesäubert.
Wie man Milchpilze kocht
Vor der Zubereitung sollten Milchpilze gründlich gewaschen und von jeglichem Waldmaterial befreit werden. Anschließend werden sie 1 Stunde lang in Salzlake (2 Esslöffel pro 1 Liter) eingeweicht. Danach wird das Wasser abgegossen, die Milchpilze in einen Topf gegeben und 15 Minuten köcheln gelassen.
Wie man Milchpilze brät
Zum Braten werden zuvor eingeweichte Milchpilze verwendet.
Für 800 g Milchpilze benötigen Sie:
- 3 EL saure Sahne.
- 1 Zwiebel.
- 2 EL Mehl.
- 40 g Butter.
- Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Vorbereitung:
- Die eingeweichten Milchpilze werden 30 Minuten lang in Wasser gekocht.
- Das Wasser abgießen und in einem Sieb trocknen lassen.
- Anschließend in Mehl wälzen, in eine heiße Pfanne mit Öl geben und 10 Minuten braten.
- Fein gehackte Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten kochen lassen.
- Saure Sahne, Salz und Pfeffer hinzufügen und 1-2 Minuten köcheln lassen.
Milchpilzkaviar
Milchpilzkaviar passt hervorragend zu Tomatenpüree. Zur Zubereitung benötigen Sie:
- 2 kg Milchpilze.
- 400 g Tomatenpüree.
- 100 g Zucker.
- 80 ml Essig (9%).
- 8 g Zitronensäure zur Konservierung.
- Lorbeerblatt.
- 40 g Salz.
Zubereitungsschritte:
- Die eingeweichten Milchpilze mit Zitronensäure etwa 30 Minuten kochen lassen, dann fein hacken.
- Tomatenpüree, Salz und ein Glas kochendes Wasser vermischen.
- Gieße die Mischung über die Pilze und gib das Lorbeerblatt hinzu.
- Bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
Den Kaviar in sterilisierte Gläser füllen, die Deckel aufrollen, umdrehen und mit einer warmen Decke abdecken.
Milchpilzsuppe
Pilzmilchsuppe ist sehr einfach zuzubereiten.
- Die in Scheiben geschnittenen und eingeweichten Champignons werden etwa 30 Minuten lang gekocht.
- Dazu kommen in Butter gebratene Karotten und Zwiebeln.
- Die Kartoffeln werden in kleine Stücke geschnitten und ebenfalls in die Pfanne gegeben.
- Wer mag, kann noch eine Handvoll Spinnweben-Vermicelli hinzufügen.
- Die Suppe wird gesalzen und erst beim Servieren mit Kräutern versetzt.
Methoden zum Einlegen von Milchpilzen
Wie man Milchpilze einlegt: Einlegemethoden
Neben ihrem köstlichen Geschmack bieten gesalzene Milchpilze auch viele gesundheitliche Vorteile. In vielen Familien werden die Rezepte zum Einlegen von Generation zu Generation weitergegeben. Es gibt jedoch einige allgemeine Regeln:
- Alle Verunreinigungen werden aus den Pilzen entfernt.
- Milchpilze werden 2-4 Tage lang in einer Salzlösung eingeweicht, wobei 10 g pro Liter verwendet werden.
Es gibt zwei Hauptmethoden, Milchpilze einzulegen:
- HeißDie Salzlake wird separat zubereitet, und die Milchpilze werden darin etwa 30 Minuten gekocht. Anschließend werden sie abgespült und in ein großes Gefäß gegeben, wobei jede Schicht gesalzen wird. Ein Gewicht wird daraufgelegt. Die Milchpilze verbleiben 30 Tage in diesem Zustand.
- KaltDie eingeweichten Milchpilze in ein Gefäß geben und jede Schicht mit 2 Esslöffeln Salz bestreuen. Nach Belieben mit einem Dillzweig bestreuen. Anschließend die Pilze 45 Tage lang beschweren, dann in Gläser füllen und mit der Salzlake auffüllen. Die Gläser mit Plastikdeckeln an einem kühlen Ort aufbewahren.
Warum schmecken Milchpilze nach dem Einlegen bitter?
Nach dem Einlegen entwickeln Milchpilze manchmal einen bitteren Geschmack. Dies kann verschiedene Ursachen haben:
- Nicht der gesamte Schmutz wurde bei der Reinigung entfernt.
- Der Sammelort war kontaminiert.
- Der Pilz war nicht ausreichend eingeweicht.
- Die Salzungstechnologie wurde verletzt.
- Falsche Lagerbedingungen.
- Unzureichende Salzzeit (weniger als 30 Tage).
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Situation zu korrigieren:
- Mit kaltem Wasser abspülen und saure Sahne hinzufügen.
- Die Lösung abgießen und erneut 48 Stunden einweichen lassen, dann eine neue, salzigere Lösung herstellen.
Vorteile von gesalzenen Milchpilzen
Gesalzene Milchpilze besitzen eine Vielzahl an positiven Eigenschaften:
- Stärkung des Immunsystems.
- Regulierung des Glukosespiegels.
- Normalisierung des Magen-Darm-Trakts.
- Stärkung des Nervensystems.
- Antioxidative Wirkung.
- Entzündungshemmende Wirkung.
- Verringerung des Risikos der Bildung von Steinen in den Harnwegen und Nieren.
- Vorbeugung von Arteriosklerose.
- Stärkung der Knochen.
- Verbesserung des Hautbildes.
- Hilfe bei der Behandlung von Lungenerkrankungen.
Verwendung von Milchpilzen in der Kosmetik + 4 Rezepte für Haut und Haar
Milchpilze werden in der Krebstherapie eingesetzt, um das Tumorwachstum zu hemmen und Metastasen im Rahmen einer umfassenden Behandlung zu reduzieren. In der Kosmetik finden sie Verwendung in regenerierenden Seren und pflegenden Masken.
Wir bieten Ihnen verschiedene Schönheitsrezepte an, die Sie ganz einfach zu Hause anwenden können.
Anti-Akne-Maske
- 2 Milchpilze.
- 1-2 TL 20%ige saure Sahne.
Die eingeweichten Pilze zu einer Paste zerdrücken und anschließend mit saurer Sahne verrühren, bis eine flüssige Konsistenz entsteht. Die Paste 10 Minuten auf das gereinigte Gesicht auftragen und mit warmem Wasser abspülen. Bis zu zweimal wöchentlich wiederholen.
Aufhellende und glättende Maske
- 2 Milchpilze.
- Zitronensaft – 1 TL.
Die Pilze klein schneiden, Zitronensaft hinzufügen und 15 Minuten lang auf das Gesicht auftragen, dabei die Augenpartie aussparen. Mit warmem Wasser abspülen.
Nährende Maske
- Milchpilze – 2 Stück.
- Haferflocken – 1 EL
Haferflocken in einer Kaffeemühle mahlen, das Milchpilzmark hinzufügen, vermischen und 10 Minuten auf das Gesicht auftragen. Die Mischung mit einem Kosmetiktuch abnehmen und anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen.
Für glänzendes Haar
Zur Herstellung der Maske benötigen Sie:
- Gehackte Milchpilze – 2 Stück.
- Kefir – 1 EL.
- Honig – 2 EL.
- Zitronensaft – 0,5 TL.
Vermischen Sie zimmerwarmen Kefir mit allen Zutaten, tragen Sie die Mischung vom Ansatz bis in die Spitzen auf, wickeln Sie Ihren Kopf in Plastikfolie und lassen Sie sie 5–15 Minuten einwirken. Spülen Sie Ihre Haare anschließend wie gewohnt aus.



















































































































































































































































































































































