Bereits im Frühjahr, im März, säten wir Tomatensamen für die Anzucht. Nach über 30 Jahren und unzähligen Sorten haben wir unsere Favoriten gefunden. Jedes Jahr ziehen wir Tomaten aus eigenem Saatgut. Die erste Sorte, die sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus gedeiht, nennen wir „Bushy“. Sie ähnelt der Sorte Rio Grande und ist sehr ertragreich. Die zweite Sorte ist vielseitig und wächst unter allen Bedingungen gut. Sie heißt „Black Cherry“, ist pflegeleicht und sehr schmackhaft.

Im März säten wir also die Samen aus, zunächst in einem Topf. Als die Blätter erschienen, pikierten wir die Pflänzchen in einzelne Töpfe. Wir düngten sie zweimal mit einem Universal-Anzuchtdünger.

Etwa Mitte April sahen die Sämlinge so aus.


Im Mai fuhren wir zu unserer Datscha. Am günstigsten Pflanztag dieses Jahres (10. Mai) pflanzten wir Schwarzkirschen im Gewächshaus.

Ich werde den Ablauf Schritt für Schritt beschreiben:
- Anfang April haben wir dem im Herbst umgegrabenen Boden Kompost, Superphosphat, Kaliumsulfat und Asche beigemischt. Anschließend haben wir den Boden erneut umgegraben und eingeebnet.
- Beim Pflanzen gruben wir dann recht tiefe Löcher. Darunter gaben wir eine Mischung aus Humus und Asche, bedeckten alles mit Erde, setzten die Tomaten hinein und drückten die Erde leicht an. Nachdem alles gepflanzt war, installierten wir die Tropfbewässerung.
Eine Woche später beschlossen wir, sie in offene Erde zu pflanzen und bedeckten sie mit Lutrasil.

Das Beet wurde genauso vorbereitet wie im Gewächshaus. Diesmal verwendeten wir jedoch schwarze Plastikfolie mit hineingestanzten Löchern für die Pflanzlöcher.

Die Pflanzung unterschied sich nicht von der Pflanzung im Gewächshaus. Wir installierten außerdem eine Tropfbewässerung und stellten einen Unterstand bereit.
