Der wunderschöne Blütenstrauch Weigela Rosea erfreut sich in unserem Land zunehmender Beliebtheit bei Gärtnern. Er ist winterhart, behält seinen dekorativen Reiz auch nach der Blüte und gedeiht bei richtiger Pflege prächtig.
Beschreibung der Weigela Rosea-Varietät
Die Weigelie Rosea entstand durch die Kreuzung zweier Arten: der Koreanischen und der Blühenden Weigelie. Die Triebe erreichen eine Höhe von zwei Metern, die Krone ist mit 2,5 Metern sogar noch üppiger. Die Zweige des Strauchs hängen herab und sind über ihre gesamte Länge mit kleinen, elliptischen, hellgrünen Blättern bedeckt. Im Frühherbst verfärben sich diese gelb oder violett. Das Laub fällt im Winter ab, treibt aber im Frühjahr wieder aus.
Während der Blütezeit im Frühsommer ist der Strauch über und über mit großen, glockenförmigen Blüten bedeckt. Sie sind rosa mit zarten weißen Sprenkeln und duften angenehm. Die Knospen stehen in Gruppen von drei bis vier.
Sehen Sie sich in der Fotogalerie an, wie die Sorte Weigela Rosea aussieht (8 Fotos):
Pflegeanleitung für Weigela Rosea
Die Pflege von Weigela Rosea ist nicht allzu aufwendig; befolgen Sie einfach ein paar einfache Regeln, um sicherzustellen, dass der Strauch gut anwächst und kräftig wächst:
- Am besten pflanzt man den Strauch an einem hellen Standort. In Regionen mit starker Sonneneinstrahlung ist jedoch auch etwas Schatten akzeptabel. Bei ausreichend Licht bildet die Pflanze üppig neue Triebe und Blüten.
- Die Rosen-Weigelie bevorzugt nährstoffreichen, leichten Boden. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 6 und 6,5.
- Für eine üppige Blüte benötigt der Strauch Feuchtigkeit. Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig genug, um den Boden feucht zu halten. Am besten lassen Sie das Wasser vorher einige Stunden in der Sonne stehen. Ein mit Regenwasser gefülltes Fass eignet sich dafür ideal.
- Der Bereich um den Baumstamm sollte regelmäßig von Unkraut befreit und die oberste Bodenschicht, insbesondere nach dem Gießen, vorsichtig aufgelockert werden. Das Mulchen des Bereichs um den Strauch herum hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
- Der Strauch muss alle zwei Jahre zurückgeschnitten werden. Dies geschieht nach dem Ende der Saison, wenn keine Blüten mehr vorhanden sind.
- Im Frühjahr sollte die Weigelie mit einem mineralischen Volldünger versorgt werden. Im Juni empfiehlt sich ein Kalium-Phosphor-Dünger, um Wachstum und Blüte anzuregen.
- In südlichen Regionen benötigt der Strauch keinen zusätzlichen Winterschutz. In Zentralrussland, wo strenger Frost häufig vorkommt, sollte die Pflanze mit Fichtenzweigen abgedeckt werden. Dies reicht aus, um sie vor Frostschäden zu schützen, da die Sorte an die russische Kälte angepasst und als frosthart gilt. Offiziellen Angaben zufolge verträgt sie Temperaturen bis zu -28 °C problemlos.
- Obwohl dieser Strauch Feuchtigkeit liebt, ist es nicht empfehlenswert, ihn in tiefer gelegenen Gebieten zu pflanzen. Staunässe an den Wurzeln kann zu Fäulnis führen. Außerdem bevorzugt er gut durchlässigen Boden und gedeiht nicht gut in schweren Böden. Daher ist es wichtig, nicht nur für ein Drainagesystem zu sorgen, sondern auch Sand und organische Substanz in den Boden einzuarbeiten.
Weigelie Rosea in der Landschaftsgestaltung + 10 Fotos
Die Weigelie eignet sich hervorragend für aufwendige Blumenarrangements, wirkt aber auch als Solitärpflanze harmonisch, auch wenn sie im ersten Jahr keine Knospen bildet.
Fotogalerie mit Beispielen für die Verwendung von Weigela Rosea in der Landschaftsgestaltung (10 Fotos):
Die Feinheiten beim Kauf von Weigela Rosea
Die Weigelie Rosea wird als Jungpflanze verkauft, und es empfiehlt sich, diese in seriösen Gärtnereien zu erwerben. Zwar ist der Preis dort höher als beispielsweise in Online-Shops, doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Weigelie Rosea in Ihrem Garten gut gedeiht, ist deutlich höher.



















