Die Tamariske ist eine Pflanze aus der Familie der Tamariskengewächse, zu der etwa 70 Arten gehören. Diese Gartenpflanze bevorzugt heiße, trockene Klimazonen.
In freier Natur wächst die Tamariske in Salzwiesen, Wüsten und Gebirgsregionen sowie an felsigen und sandigen Küsten. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst den Kaukasus, Südeuropa, Afrika und Zentralasien.
Inhalt
Beschreibung der Tamariske
Die Tamariske ist eine pflegeleichte, mehrjährige Pflanze mit einem sehr dekorativen Aussehen. Sträucher und Bäume wachsen aus orangefarbenen oder roten Zweigen. Ausgewachsene Pflanzen erreichen eine Höhe von 1,5 bis 12 Metern. Die dichte, immergrüne Krone wird von biegsamen Trieben gebildet. Die Blütezeit beginnt im Mai und dauert bis Ende August. Dabei entwickelt sich eine komplexe Frucht: eine fünfeckig-pyramidale Kapsel mit kleinen Samen, die von einem kleinen Blütenbüschel umgeben ist.
Die schuppenartigen Blätter sind sitzend und klein. Ihre Farbe kann smaragdgrün, dunkelgrün oder bläulich-grün sein.
Zu ihren besonderen Merkmalen zählen außerdem ihre schnelle Anpassungsfähigkeit, ihre Trockenresistenz und ihr starker Duft. Aufgrund des letzteren gilt die Tamariske als Honigpflanze.
Während der Blütezeit sind die Sträucher mit leuchtend gefärbten, ausladenden Rispen oder Trauben bedeckt. Diese bestehen aus kleinen, kugelförmigen Blütenkronen. Sie werden häufig zur Herstellung von Heilmitteln mit stärkender und abführender Wirkung verwendet. Viele Gärtner pflanzen diese Staude zur Bodenverbesserung bei sandigen Böden. Die Pflanzung ist nicht besonders schwierig. Die Luftverschmutzung durch städtische Straßen beeinträchtigt das Wachstum dieser Pflanze nicht.
Tamariskenarten
Winterharte Sorten sind besonders beliebt und werden häufig in gemäßigten Klimazonen angepflanzt.
| Sicht | Beschreibung Höhe (m) |
Besonderheiten |
| Verzweigt (am stärksten verzweigt) | Die Krone steht aufrecht. An den Enden der Zweige befinden sich grüne Triebe mit 1,5 cm langen, pfriemenförmigen Blättern. Bis zu 2. |
Rosa, traubenförmige Blütenstände. Blütezeit: Juni bis September. |
| Lose | Sie hat eine ausladende Krone. Die Blätter sind eiförmig. Die Zweige können grün oder bläulich-grün sein. Die Blütezeit dauert zwei Monate. Sie ist anspruchslos hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit. Bis zu 5. |
Rosa Blütenkronen werden in üppigen Büschen gesammelt. |
| Tetrastaminat | Die überhängenden Zweige haben einen rötlichen Schimmer. Die smaragdgrünen Blätter sind lanzettlich. Die Blütezeit ist April/Mai. Die Pflanze ist langlebig und sehr trockenheitsresistent.
Erreicht 10. |
Die Blütenstände können in verschiedenen Farbtönen gefärbt sein. Die Blütenblätter sind abgerundet. |
| Elegant | Sie wächst aus ledrigen, kastanienbraunen oder braunen Trieben. Die Blattachseln sind gesprenkelt, die Blätter spitz zulaufend. Die blühenden Blütenkronen schmücken den Garten während der gesamten warmen Jahreszeit.
Nicht höher als 4. |
Die korallenfarbenen Blüten werden in Rispen gesammelt. |
| Meyer | Üppige Sträucher können durch einen plötzlichen Temperatursturz Schaden nehmen. Die Rinde hat einen rötlichen Schimmer, und die Blätter sind bläulich-grün.
Bis zu 3. |
Die Blütenstände sind zartrosa gefärbt. |

Tamarisken im Freiland pflanzen
Die Tamariske ist eine schöne, robuste und anspruchslose Pflanze. Um eine optimale dekorative Wirkung zu erzielen, sollten Sie Folgendes beachten:
- Suchen Sie einen geeigneten Pflanzplatz. Der Standort sollte hell sein, da Tamarisken Sonnenlicht lieben. Im Schatten verkümmern sie.
- Bereiten Sie den Boden vor. Gartenpflanzen gedeihen nicht gut in schweren, zu nassen Böden. Um den Boden aufzulockern, mischen Sie Torf oder Sand unter. Ist der Boden stark sauer, verwenden Sie Kalk.
- Wählen Sie einen Pflanzzeitpunkt. Tamarisken können im Herbst oder im Frühjahr gepflanzt werden. Letzteres ist vorzuziehen, da die Pflanze dann schneller anwächst.
Es wird in vorbereitete Löcher mit jeweils 60 cm Durchmesser eingesetzt. Am Boden befindet sich eine Mischung aus Humus und Holzasche.
Anschließend wird das Pflanzloch mit einem Gemisch aus Erde, Torf und Sand gefüllt. Alle Komponenten werden zu gleichen Teilen verwendet. Nach dem Einpflanzen wird die Erde angedrückt und die Setzlinge mit warmem, abgestandenem Wasser gegossen.
Pflege der Tamariske im Garten
Schützen Sie die Tamariske in den ersten 3–4 Wochen vor direkter Sonneneinstrahlung. Sobald sich die ersten richtigen Blätter gebildet haben, wird die Abdeckung entfernt. Die Häufigkeit des Gießens hängt vom Alter des Sämlings ab.
Um die Verdunstung von Flüssigkeit zu verhindern, wird der Boden um die Pflanze herum mit einer Mulchschicht bedeckt.
Die Bewässerungshäufigkeit richtet sich nach den Wetterbedingungen. Bei übermäßigem Regen im Sommer sollte der Gärtner den Tamariskenbaum nicht selbst gießen.
Nach dem Befeuchten muss die Erde um den Baumstamm aufgelockert werden. Unkraut jäten ist eine weitere wichtige landwirtschaftliche Maßnahme. Rechtzeitiges Jäten stellt sicher, dass die Gartenpflanzen ausreichend Nährstoffe erhalten.
Im Frühjahr werden organische Düngemittel auf den Boden aufgebracht. Im Sommer wird die Tamariske mit kalium- und phosphorhaltigen Lösungen besprüht.
Durch die Wahl winterharter Sorten müssen Gärtner ihre Pflanzen erst bei Temperaturen unter -28 °C abdecken. Um die Sträucher vor Unterkühlung zu schützen, werden die Wurzeln mit Fichtenzweigen und Sägemehl bedeckt. Die Stämme verholzender Sorten werden in Plastikfolie und dickes Gewebe eingewickelt. Bei korrekter Durchführung überstehen die Pflanzen selbst strengen Frost.
Bildung
Die Tamariske wird im zeitigen Frühjahr geschnitten. Erfolgt der Schnitt aus hygienischen Gründen, werden nur alte und beschädigte Zweige entfernt. Diese können durch mechanische Belastung und plötzliche Temperaturstürze beschädigt werden. Frostgeschädigte Teile müssen entfernt werden.
Ein Rückschnitt dient oft dazu, eine symmetrische Form zu erzielen. Die Triebe sollten jedoch nur gekürzt werden, bevor die Knospen anschwellen. Werden alle Empfehlungen befolgt, bleiben Länge und Anzahl der Blütenstände unverändert, und der Strauch wird üppiger.
Tamarisken können im Herbst zurückgeschnitten werden. Dies geschieht meist, um ein gepflegtes und ansprechendes Aussehen zu erhalten. Dabei werden verwelkte Blütenstände und übermäßig lange Triebe entfernt.
Das Verfahren führt zu einem stabileren Stand der Pflanze und macht Stützen überflüssig. Systematischer Rückschnitt verhindert ein zu dichtes Kronenwachstum und beschleunigt die Verjüngung älterer Sträucher. Dabei werden die Äste an der Wurzel entfernt.
Reproduktion
Tamarix wird auf zwei Arten vermehrt.
Samen
Die Anzucht von Sämlingen mit dieser Methode ist recht schwierig. Das liegt daran, dass der Samen seine Keimfähigkeit zu schnell verliert. Je früher er also ins Freiland gepflanzt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für keimfähige Sämlinge. Zuerst werden die Samen in mit vorbereiteter Erde gefüllte Behälter gesät. Die Pflanze muss die nächsten zwei Jahre in einem warmen Raum gehalten werden. Die Auspflanzung ins Freiland erfolgt im dritten Jahr.
Vegetative Methode
Diese Methode ist die beliebteste. Hierbei werden junge, mindestens 20 cm lange Triebe einer ausgewachsenen Tamariske zur Vermehrung verwendet. Die Stecklinge werden im Herbst geschnitten und sofort nach der Trennung in ein Gefäß mit warmem Wasser gestellt. Sobald sich die ersten Wurzeln gebildet haben, werden die Triebe in ein mit einem Sand-Torf-Gemisch gefülltes Gefäß umgepflanzt. Die Stecklinge werden bis zum späten Frühjahr im Haus gehalten und benötigen viel Licht.
Neben Stecklingen kann auch die Vermehrung durch Absenken angewendet werden. Auch diese erfolgt im Frühjahr. Der bereits mit Rinde versehene Zweig wird in die Erde gesetzt, wobei besonders auf einen guten Halt geachtet wird. Die Schnittstelle wird zuvor mit einem Wachstumsförderer behandelt. In diesem Fall ist die Wurzelbildung im August abgeschlossen.
Krankheiten und Schädlinge
Tamarix ist gegen die meisten Schädlinge resistent. Befinden sich in der Nähe anfällige Pflanzen, sollten die Sträucher vorsorglich mit Insektiziden behandelt werden. Pilzkrankheiten treten meist in Regenzeiten auf. In diesem Fall muss der Boden mit Fungiziden behandelt und befallene Zweige entfernt werden.
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Diese Gartenpflanze eignet sich hervorragend zur Verschönerung jedes Gartens. Die Sträucher werden für Hecken und Gruppenpflanzungen verwendet, wobei sie meist als Mittelpunkt dienen. Die buschige Perlentamariske (auch bekannt als Tamariske) verleiht gemischten Pflanzungen Volumen und eine besondere Note.
Tamarisken eignen sich auch als Solitärpflanzen. Erfahrene Gärtner empfehlen, mehrere verschiedene Sorten zu wählen, um einen maximalen Zierwert zu erzielen. Sie werden oft neben Zwergfichten, Lebensbäumen und Wacholder gepflanzt. Auch Kerrien, Jasmin, Berberitze, Spierstrauch und Flieder passen gut dazu.
Diese immergrüne und laubabwerfende Pflanze wird erfolgreich in Gärten kultiviert. Verschiedene Arten und Sorten werden zur Befestigung von Böschungen und sandigen Böden eingesetzt. Einige eignen sich auch für die Zimmerkultur. Tamarisken wirken harmonisch in gemischten Rabatten und in herkömmlichen Töpfen. Elemente wie Zierbäche und Natursteine werden oft in der Nähe von Sträuchern und Bäumen platziert.






Ich erhielt einen kümmerlichen Sämling mit völlig kahlen, harten Zweigen – eine ausgetrocknete Tamariske. Ich schnitt ein paar Zweige ab, pflanzte sie ein, goss sie und vergaß sie dann. Nach einiger Zeit streiften zu meiner Überraschung junge, grüne Triebe! Eine wunderschöne Tamariske!