Wie man Melonen im Gewächshaus und im Freiland bewässert: Häufigkeit, Regeln

Melonen sind eine anspruchsvolle Kulturpflanze. Ihre Früchte sind sehr saftig und haben einen Wassergehalt von bis zu 80 %. Dennoch können die Melonen selbst über längere Zeiträume problemlos ohne intensive Bewässerung wachsen. Daher erfordert die Melonenpflege besondere Aufmerksamkeit, und für eine schmackhafte Ernte ist es unerlässlich, alle Bewässerungsrichtlinien zu befolgen. Es gibt spezifische Standards für den Anbau im Freiland und im Gewächshaus. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Melonen richtig bewässern.

Die Melone gießen

Wie oft müssen Melonen gegossen werden und wovon hängt das ab?

Die Häufigkeit und Intensität der Melonenbewässerung hängt vom Wachstumsstadium der Pflanze ab. Vor der Blüte benötigen Melonen nur leichte Bewässerung mit etwa 3 Litern Wasser pro Pflanze alle zwei Tage. Sobald die Blütephase beginnt, ändert sich der Bewässerungsbedarf: Die Bewässerungshäufigkeit reduziert sich auf zweimal alle sieben Tage, die Wassermenge erhöht sich jedoch auf 6 Liter. Nach der Fruchtbildung wird noch seltener gegossen, etwa einmal alle 10 Tage, dafür benötigt die Pflanze mehr Wasser – 10 bis 12 Liter pro Pflanze. Zehn bis 14 Tage vor der Ernte wird die Bewässerung vollständig eingestellt.

Woran man erkennt, ob Melonen Wasser benötigen

Die Melone wächst nicht

Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass die Melone Wasser benötigt:

  • Die Samen keimen nicht;
  • Die Sämlinge sind schwach, wachsen schlecht und langsam;
  • Der Strauch wirkt verkümmert, das Wurzelsystem ist schwach und schlecht entwickelt;
  • Die Blätter verwelken, verformen sich und fallen ab;
  • Es werden zu wenige Eierstöcke gebildet;
  • Die Früchte sind klein und unregelmäßig geformt.

Allgemeine Tipps zum Bewässern von Melonen

  1. Zum Gießen von Melonen sollte warmes Wasser mit mindestens 22 Grad Celsius verwendet werden. Dies hilft nicht nur, die Feuchtigkeit im Boden länger zu speichern, sondern beugt auch der Entstehung verschiedener Fäulniskrankheiten vor.
  2. In jeder Phase der Pflanzenentwicklung wird die benötigte Wassermenge verwendet, die zwischen 3 und 10 Litern variiert.
  3. Sobald die Melone blüht, sollte sie häufiger, aber mit weniger Wasser gegossen werden. Es empfiehlt sich, in der ersten Woche nach dem Erscheinen der ersten Blüten das Gießen einzustellen. Dadurch wird die Anzahl unfruchtbarer Blüten reduziert und die Anzahl weiblicher Blüten erhöht.
  4. Melonen müssen direkt in die Erde gegossen werden, da sonst Feuchtigkeit am Stiel zu Fäulnis führt.
  5. Pflanzenblätter vertragen es nicht, mit Flüssigkeit bespritzt zu werden. Außerdem kann tropfende Feuchtigkeit bei heißem Wetter Verbrennungen verursachen.
  6. Der Bewässerungsbereich für Pflanzen sollte sich nicht auf den Bereich in der Nähe des Wurzelhalses beschränken, da sich an den Ranken weitere kleine Wurzeln befinden, die ebenfalls Feuchtigkeit benötigen.

Wichtig! Melonen benötigen bei Regen kein zusätzliches Gießen. Der ideale Bodenfeuchtigkeitsgehalt für Melonen liegt bei 70 %.

Bewässerungswasser: etwas mehr Details

Gärtner nutzen verschiedene Wasserquellen zur Bewässerung. Wichtig ist, die Wassertemperatur konstant bei mindestens 22 Grad Celsius zu halten. Daher ist Leitungswasser ohne Vorwärmen absolut ungeeignet zur Bodenbewässerung. Am besten erwärmt man das Wasser in einem geeigneten, großen Behälter. Andernfalls kann die Pflanze auskühlen, was das Wurzelsystem schwächt und möglicherweise zu Fäulnisbefall an den Melonen führt.

Die Bewässerung von Melonen sollte sorgfältig mit der Düngung abgestimmt werden. Diese Pflanzen gedeihen am besten mit Dünger, der als Lösung direkt in den Boden gegeben wird. Beträgt die übliche Bewässerungsmenge während einer Wachstumsperiode 7 Liter, ziehen Sie die geplante Düngermenge ab. Diese beträgt in der Regel etwa 1 Liter. Dieser Dünger wird abends nach Sonnenuntergang auf den Boden gegeben, während die eigentliche Bewässerung am besten früh morgens erfolgt. Diese einfache Berechnung wird vor jeder Düngung durchgeführt, um Überwässerung zu vermeiden und eine optimale Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.

Regeln für die Bewässerung von Melonen im Gewächshaus

Melonen gedeihen am besten in trockenen Bedingungen und vertragen keine Staunässe. Dies sollte beim Anbau von Melonen im Gewächshaus berücksichtigt werden. Beispielsweise ist der gemeinsame Anbau von Gurken und Melonen aufgrund ihrer unterschiedlichen Ansprüche an die Luftqualität praktisch unmöglich. Tomaten, Paprika und Auberginen hingegen eignen sich hervorragend als Begleitpflanzen. Einmal im Gewächshaus, benötigen Melonen mehrere Tage lang kein zusätzliches Gießen.

Bewässerungspumpe

In den ersten Tagen nach dem Einpflanzen ins Gewächshaus benötigen die Setzlinge kein Wasser. Besonders intensiv sollte während der Fruchtbildung gegossen werden, da das Wasser dann für die optimale Entwicklung der späteren Ernte unerlässlich ist. Sobald die Früchte jedoch die Größe einer Orange erreicht haben, sollte das Gießen eingestellt werden. Andernfalls schmecken die Melonen fade und geschmacklos.

Wichtig! Wenn Sie während der Reifephase auf das Gießen verzichten, erhalten die Melonen ein dezentes, süßes Aroma und es werden Fruchtverformungen vermieden.

Im Gewächshaus sollten Pflanzen mit sehr warmem Wasser, zwischen 30 und 33 Grad Celsius, gegossen werden. Dadurch wird die Verdunstung reduziert und die Feuchtigkeit im Boden länger erhalten.

Tropfbewässerung

Beim Gießen von Melonen im Gewächshaus ist darauf zu achten, dass kein Wasser direkt auf die Pflanzen tropft. Staunässe kann zu Fäulnis führen. Gärtner empfehlen die Furchenbewässerung, indem man einen kurzen Graben parallel zur Hauptpflanzenreihe anlegt. Sobald die Blüte beginnt, sollte die Gießintensität reduziert und alle Wasserbehälter aus dem Gewächshaus entfernt werden, um übermäßige Luftfeuchtigkeit durch starke Verdunstung zu vermeiden.

Melonen gießt man am besten morgens oder abends, wenn die Sonne nicht so stark ist. Gärtner halten die Tropfbewässerung für die beste Methode, um den Boden unter Melonen zu befeuchten.

Wichtig! Beim Anbau von Melonen im Gewächshaus muss der Raum regelmäßig gelüftet werden, um Kondensation an Wänden und Dach zu vermeiden.

Für ein besseres Wachstum und eine bessere Entwicklung der Pflanzen ist es einmal alle 7 Tage notwendig, die Bewässerung mit der Ausbringung von Düngemitteln zu kombinieren, die dem Boden unter den Wurzeln beigemischt werden.

Melonen füttern

Für eine reiche Ernte köstlicher und aromatischer Früchte ist ein präzises Gleichgewicht zwischen Bewässerung und Düngung unerlässlich. Nur die richtige Pflege dieser Pflanzen, unabhängig von der Anbaumethode, garantiert eine üppige Ernte.

Regeln für die Bewässerung von Melonen im Freiland

Gartenanfänger glauben oft fälschlicherweise, dass Melonen viel Wasser benötigen, besonders an heißen Tagen. Doch Staunässe ist genauso schädlich wie Trockenheit. Bekommen die Wurzeln nicht genügend Feuchtigkeit, leidet die gesamte Pflanze: Die Blätter welken, die Blüten fallen ab und die Früchte platzen auf und verformen sich.

Wichtig! Obwohl Melonen den Großteil der Feuchtigkeit enthalten, ist eine Bewässerung während der Wachstumsphase nicht notwendig. Andernfalls wird der Geschmack der Pflanze beeinträchtigt.

Beim Anpflanzen einer Melone muss die spätere Bewässerung vorbereitet werden. Die Pflanze sollte auf einem kleinen Hügel stehen, um den herum ein flacher Graben gezogen wird. Hier wird das Wasser zum Bewässern oder Düngen hineingegossen. Gewässert wird am besten im Morgengrauen oder nach Sonnenuntergang, wenn keine direkte Sonneneinstrahlung herrscht. Wichtig ist, dass kein Wasser auf die Blätter, den Stamm oder die Stängelbasis tropft.

Melone im Garten

Wichtig! Bei extrem heißem Wetter sollte die Bewässerungshäufigkeit auf zweimal täglich erhöht werden, aufgeteilt in eine morgendliche und eine abendliche Bewässerung.

Pflanzenwurzeln reichen tief in den Boden, daher bedeutet eine trockene Oberfläche nicht unbedingt, dass gegossen werden muss. Heben Sie vor dem Gießen etwa 10 cm Erde an. Ist die Erde noch feucht, können Sie das Gießen noch etwas hinauszögern. Klebt die Erde nicht zusammen, muss das Beet befeuchtet werden.

Im Süden Russlands ist der Einsatz spezieller Bewässerungssysteme praktischer. Im industriellen Maßstab wird das Wasser nicht vorgewärmt, sondern da die Tropfen einzeln und klein in den Boden eindringen, erwärmen sie sich schnell und schädigen die Wurzeln nicht.

In den zentralen Regionen ist eine andere Bewässerungsmethode besser geeignet: flache Furchen graben und warmes Wasser hineingießen.

In der Tabelle haben wir die grundlegenden Bewässerungsparameter für verschiedene Entwicklungsstadien der Pflanzen angegeben.

Parameter Sämling Bevor die Blumen erscheinen Blütephase Fruchtzeit
Flüssigkeitsvolumen, l Von 0,1 bis 0,5 l etwa 3 Liter Von 5 bis 7 Litern Von 10 bis 12 Litern
Bewässerungstiefe, cm etwa 40 cm 55 cm 55 cm 65 cm
Anzahl der Bewässerungen Einmal täglich Einmal alle 2 Tage 2 Mal pro Woche Einmal pro Woche

Die von Ihnen angegebenen Daten basieren auf den für Ihre Region typischen Normaltemperaturen. Bei Kälte, Regen oder Hitze muss die Bewässerungsmenge jedoch angepasst werden.

Richtige Bewässerung von Melonen in verschiedenen Entwicklungsstadien

Betrachten wir die Besonderheiten der Bewässerung von Melonen in Abhängigkeit vom jeweiligen Wachstumsstadium.

Melone im Keimlingsstadium

Sobald die Sämlinge gekeimt sind, sollten Wassermelonen- und Melonensämlinge regelmäßig, aber sparsam gegossen werden. Wichtig ist, dass die Erde in den Töpfen nicht austrocknet, Staunässe aber vermieden wird.

Melonensetzlinge

Der optimale Bodenfeuchtigkeitsgehalt sollte stets bei etwa 50 % liegen. Eine Woche vor dem Auspflanzen ins Freie sollte die Bewässerung eingestellt werden.

Wichtig! Sollte es nach dem Pflanzen von Wassermelonen- und Melonensetzlingen regnen, gießen Sie diese nicht. Bei bewölktem Wetter ohne Niederschlag gießen Sie sie einmal wöchentlich.

Vor dem Auspflanzen ins Freiland sollte der Boden gründlich gewässert werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte 90 % erreichen. Nach zwei Tagen werden die Setzlinge eingepflanzt.

Nach der Transplantation

Die Pflanzen sollten 7 Tage nach dem Umpflanzen zum ersten Mal gegossen werden. Verwenden Sie dazu eine Gießkanne mit langem Ausguss, um die Wurzeln zu bewässern. Gießen Sie alle 2 Tage. Verwenden Sie 2 Liter Wasser pro Pflanze. Wenn die Erde beim nächsten Gießen noch feucht ist, reduzieren Sie die Gießhäufigkeit.

Im Blühstadium

In den ersten Tagen der Blütenbildung sollte man nicht gießen. Danach reicht es, Melonen ein- bis zweimal pro Woche mit bis zu 7 Litern Wasser pro Pflanze zu gießen. Achtung! Gärtner machen in dieser Phase oft den Fehler, Wassermelonen und Melonen zu übergießen. Dies führt zur Bildung unfruchtbarer Blüten und zum Abfallen der Blüten.

Blüte und Bildung der Fruchtknoten
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Bei der Bildung der Eierstöcke

Ihre Pflanze ist gewachsen und hat sich etwas erholt, benötigt aber weiterhin Pflege. In dieser Phase ist es wichtig, die Melone nicht nur ausreichend zu gießen, sondern ihr auch zusätzliche Pflege zukommen zu lassen. Die Gießhinweise bleiben dieselben wie in der vorherigen Phase. Zur zusätzlichen Pflege gehören das Jäten von Unkraut und das Auflockern der Erde, um die Sauerstoff- und Wasserversorgung der Wurzeln zu verbessern. Unkraut entzieht der Pflanze alle Nährstoffe.

Im Fruchtstadium

Melonenfrüchte

In diesem Stadium kann die Bewässerung reduziert werden. Das bereits gut entwickelte Wurzelsystem der Pflanze versorgt sie selbst mit Feuchtigkeit, indem es diese aus tieferen Bodenschichten aufnimmt. Es genügt, die Melonenpflanzen einmal alle sieben Tage mit mindestens 10 Litern Wasser zu gießen. Wichtig ist, keinen Teil der Pflanze, insbesondere die Früchte, zu bewässern, um Fäulnis zu vermeiden. Sobald die Früchte die gewünschte Größe erreicht haben, kann die Bewässerung vollständig eingestellt werden. Die rechtzeitige Unkrautbekämpfung ist in dieser Phase weiterhin wichtig.

Müssen Melonen bei Regenwetter gegossen werden?

Bei bewölktem und regnerischem Wetter sollte die Bewässerung reduziert oder ganz eingestellt werden. Nach Starkregen oder Gewittern sollten Wassermelonen alle zwei Wochen gegossen werden.

Regenmelone

Intensität der Melonenbewässerung bei heißem Wetter

Bei heißem Wetter benötigen Wassermelonen und Melonen häufigeres Gießen, daher werden sie zweimal täglich gegossen: früh morgens und abends. Gewächshauspflanzen sollten gut belüftet werden, um übermäßige Luftfeuchtigkeit und Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Häufigkeit und Intensität der Melonenbewässerung mit verschiedenen Bewässerungsmethoden

Für den Anbau der betreffenden Nutzpflanzen können verschiedene Bewässerungsmethoden eingesetzt werden:

  • Handbuch;
  • mit einem Schlauch in die Reihen gießen;
  • tropfen.

Wichtig! Nach jedem Gießen sollte die Erde um die Pflanzen und zwischen den Reihen aufgelockert werden, damit die Flüssigkeit gleichmäßig in die unteren Schichten gelangt.

Handbuch

Diese Methode eignet sich für den Anbau kleiner Obstmengen. Man verwendet dazu einen Eimer oder eine Gießkanne und gießt das Wasser direkt unter die Wurzeln. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Möglichkeit, die Wassermenge im Boden zu kontrollieren und Staunässe in den Blattachseln vollständig zu vermeiden. Der Nachteil ist, dass sie sich nicht für große Flächen eignet.

Bei manueller Bewässerung: 2-3 Liter pro Pflanze vor der Blüte, dann 7 Liter während der Blütephase und später 10-12 Liter einmal pro Woche.

Aus dem Schlauch

Das Wasser wird mithilfe eines Schlauchs in 5 cm tiefe Furchen in der Mitte der Reihen eingebracht. Diese Methode ermöglicht es, in kurzer Zeit eine große Fläche mit viel Wasser zu bewässern. Der Schlauch lässt sich problemlos an jede Wasserversorgung anschließen. Außerdem verhindert diese Methode, dass Wasser auf die oberirdischen Pflanzenteile gelangt.

Melonenschlauch

Bei der Bewässerung mit einem Gartenschlauch geben Sie die gesamte benötigte Wassermenge für alle Pflanzen einer Reihe in der jeweiligen Wachstumsperiode auf einmal. Beispiel: Befinden sich 20 Pflanzen in einer Reihe, die noch nicht blühen, benötigt jede Pflanze 3 Liter Wasser. Somit ergeben sich 3 x 20 = 60 Liter Wasser pro Reihe. Die benötigte Wassermenge für die folgenden Wachstumsperioden wird auf dieselbe Weise berechnet (siehe die Angaben zur Wassermenge pro Pflanze im manuellen Bewässerungsprogramm).

Tropfen

In letzter Zeit nutzen Gärtner anstelle der manuellen Bewässerung (mit Gießkanne oder Eimer unter dem Strauch) und Schläuchen vermehrt Tropfbewässerung für ihre Melonen. Zu den Vorteilen zählen die Einsparung von Aufwand, Zeit und Wasserverbrauch, die Verhinderung von Bodenerosion unter dem Strauch, das Vermeiden von Wasser an den Pflanzenteilen und die gleichzeitige Düngung. Solche Systeme sind im Handel erhältlich oder können selbst gebaut werden, wobei Schläuche zu jedem Strauch verlegt werden. Die Bewässerung erfolgt bedarfsgerecht. Erfahrene Gärtner schalten das System täglich, morgens oder abends, für etwa eine Stunde ein (unabhängig von der Wachstumsperiode). So erhält jede Pflanze bis zu 1–2 Liter Wasser.

Tropfbewässerung

Wussten Sie schon? Melonenschalen werden, genau wie Wassermelonenschalen, in der Küche verwendet. Man benutzt sie, um einzigartige Garnierungen für verschiedene Gerichte und kandierte Früchte herzustellen.

Tipps von Top.tomathouse.com

Unser Portal http://top.tomathouse.com empfiehlt:

  • Bei der Wahl eines Bewässerungssystems und -regimes sollten stets die klimatischen Gegebenheiten berücksichtigt werden.
  • Gießen Sie nur morgens oder abends, wenn die Pflanzen im Schatten stehen und nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind.
  • Nach dem Auflockern des Bodens sollte man ihn mit frischem Gras mulchen – dies hilft, die Feuchtigkeit in den oberen Schichten länger zu halten und die Pflanzen vor Unkraut zu schützen.

Ein wenig über Melonen

Die Melone ist eine beliebte einjährige krautige Pflanze. Sie besitzt kräftige Wurzeln, die bis zu 40 cm tief in den Boden reichen. Der Stängel ist verzweigt und kriechend und erreicht eine Länge von etwa 4 m. Die Frucht ist eine Scheinbeere, deren Größe von der Sorte und den Wachstumsbedingungen abhängt. Melonensamen keimen etwa eine Woche nach der Aussaat. Die Pflanze bildet zwittrige Blüten. Im Gewächshaus ist ein Ausgeizen der Triebe erforderlich. Die Fruchtreife ist etwa einen Monat nach der Fruchtbildung abgeschlossen.

Es benötigt Licht und Wärme; die optimale Lufttemperatur für das Wachstum beträgt tagsüber 25 °C und nachts 19 °C.

Liebt offene Flächen. Verträgt keine feuchten, schattigen Standorte oder Senken. Optimaler Boden für den Anbau guter Melonen ist leichter Lehm oder Schwarzerde.

Wichtig! Die Pflanze gedeiht auch gut auf sandigen Lehmböden, benötigt dann aber mehr Wasser. Die lockere Bodenstruktur lässt Feuchtigkeit relativ schnell verdunsten.

Dank ihrer langen Wurzeln kann die Pflanze Feuchtigkeit aus einer recht großen Tiefe aufnehmen, sodass Überwässerung nicht erforderlich, sondern sogar kontraindiziert ist.

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