Plectranthus, Schwedischer Efeu, Spornpflanze, Hausminze oder Schmetterlingsbaum – so werden diese unscheinbaren Pflanzen aus Südafrika genannt. Der Begriff bezeichnet auch eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die je nach Quelle zwischen 250 und 320 Arten umfasst: Sträucher, Halbsträucher und Kletterpflanzen.
Beschreibung
Plectranthus ist eine Pflanze, die nicht wegen ihrer Blüten, sondern wegen ihres schönen Laubs angebaut wird. Hängende Plectranthus sehen in Ampeln besonders hübsch aus.
Die Pflanze zeichnet sich durch lange, biegsame Stängel und wunderschön gefiederte Blätter aus. Sie wächst kompakt und erreicht eine Höhe von bis zu 80 cm. Die gesägten Blätter stehen paarweise an einem kurzen Blattstiel. Sie sind einheitlich in Form und Größe und von einem sanften Grün, manchmal gemustert. Dank der von ihnen produzierten Öle verströmen sie einen angenehmen Minzduft. Dieser Duft hält Motten fern.
Sie blüht im Sommer. Die Blüten sind klein und in Quirlen angeordnet. Ihre Farbe reicht von Weiß bis zu verschiedenen Blautönen.
Plecranthus-Arten und ihre Merkmale
Die Arten und Varietäten von Plectranthus unterscheiden sich nicht nur in ihren äußeren Merkmalen, sondern auch in ihrem Aroma.
| Sicht | Merkmal |
| Coleus-ähnlich |
Die gängigsten Sorten:
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| Strauch |
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| Ertendal |
Beliebte Sorten:
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| Eichenblatt |
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| Südlicher (skandinavischer, schwedischer Efeu; quirlständig, nummular) |
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| Filz (Hadiensis, Indischer Borretsch) |
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| Forster |
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| Wirbelförmig |
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| Duftend (aromatisch) |
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| Ernst |
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Häusliche Pflege
Die Pflege eines Plectranthus zu Hause ist nicht zeitaufwendig. Die Pflanze ist pflegeleicht.
| Parameter | Frühling-Sommer | Herbst-Winter |
| Temperatur | +20…+22 °C | +15 °C |
| Lage/Beleuchtung | Helles, aber gefiltertes Licht ist wichtig. Fenster nach Süden und Westen sind ideal. Direkte Sonneneinstrahlung kann der Pflanze schaden. | |
| Luftfeuchtigkeit/Sprühfunktion | Es benötigt nicht viel Luftfeuchtigkeit. Besprühen ist notwendig, wenn der Topf in der Nähe von Heizgeräten steht. | |
| Bewässerung | Mäßig. Nur wenn die obersten 1–2 cm des Substrats ausgetrocknet sind. Das Wasser muss weich, ruhig und warm sein. | |
| Dünger (abwechselnd mineralisch und organisch). | Einmal alle zwei Wochen. | Eine Fütterung pro Monat (sofern nicht in Winterruhe). |
Umtopfen: Auswahl von Topf und Erde
Für das Gedeihen der Zimmerminze Plectranthus ist die richtige Bodenbeschaffenheit entscheidend. Sie sollte sehr nährstoffreich und leicht sauer sein. Eine gute Wahl ist eine Mischung aus gleichen Teilen Erde, Rasensoden, Sand und Humus. In den ersten drei Lebensjahren muss die Pflanze jährlich umgetopft werden. Danach sollte sie bei Bedarf etwa alle drei Jahre umgetopft werden.
Im Frühjahr umtopfen. Der Topf muss geräumig sein, da das Rhizom groß und stark entwickelt ist (der Durchmesser des neuen Topfes ist 2-3 Mal größer als der des vorherigen). Der Abfluss sollte etwa ein Drittel der Topfhöhe betragen.
Beim Umpflanzen die Erdmischung nicht verdichten; sie sollte locker bleiben. Anschließend gründlich wässern.
Reproduktion
Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Dazu werden diese in Wasser oder Erde gesteckt. Wichtig ist, dass die Stecklinge mehrere Triebknoten aufweisen. Einige Blätter am unteren Ende sollten entfernt werden.
Die Wurzeln bilden sich bereits in der zweiten Woche. Sobald sie 3-4 cm lang sind, können sie in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.
Trimmen
Plectranthus zeichnet sich durch schnelles Triebwachstum aus, wodurch die Pflanze oft kahl bleibt. Um ihr dekoratives Aussehen zu erhalten, muss sie regelmäßig zurückgeschnitten werden. Dies geschieht am besten beim Umtopfen im Frühjahr. Dabei werden die Zweige auf die Hälfte ihrer Länge zurückgeschnitten. Das ganze Jahr über sollten die Triebspitzen eingeknipst werden. Dies fördert eine üppige Verzweigung.
Fehler bei der Pflege von Plecranthus, Krankheiten und Schädlinge
| Äußere Anzeichen auf Blättern | Ursache | Ausschlussmethoden |
| Vergilbt, fällt ab. | Wurzelfäule aufgrund von übermäßiger Feuchtigkeit. | Weniger gießen. |
| Verwelkte, hängende Stängel. | Unzureichende Bewässerung. | Die Bewässerungshäufigkeit erhöhen. |
| Kleinere Größe, Farbänderung. | Übermäßige Beleuchtung. | Schatten oder neu anordnen. |
| Vergilben und Blattfall bei mäßiger Bewässerung. | Niedrige Temperaturen. | Neu anordnen |
| Verdreht. | Blattlaus. | Mit Insektiziden behandeln. |
| Klebriger Belag, Welken. | Wollläuse. | |
| Spinnennetz. | Spinnmilbe. | |
| Graue Flecken. | Echter Mehltau als Folge von Überwässerung. | Weniger gießen, mit einem Spezialpräparat behandeln. |
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Neben der angenehmen Raumbeduftung besitzt Plectranthus noch viele weitere positive Eigenschaften:
- wehrt Motten ab;
- Sein Duft beruhigt das Nervensystem;
- Wird zu medizinischen Zwecken verwendet (lindert Juckreiz nach Insektenstichen, Entzündungen, wirkt harntreibend, behandelt Husten, hilft bei Kopfschmerzen);
- Aus Plectranthus aufgebrühter Tee hilft bei Infektionen und Erkältungen;
- Laut einem weit verbreiteten Aberglauben löst die Münzprägung Geldprobleme.




