Gewächshäuser und Treibhäuser unterscheiden sich trotz ähnlicher Funktion und Zweckmäßigkeit grundlegend. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, ob sich für Gurken eher ein Treibhaus oder ein Treibhaus eignet. Wir erläutern unseren Ansatz und geben anschließend Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Bau verschiedener Varianten beider Strukturen. Zunächst erklären wir die Unterschiede zwischen einem Treibhaus und einem Treibhaus.
Inhalt
- 1 Unterschiede zwischen einem Gewächshaus und einem Treibhaus
- 2 Was ist die richtige Wahl für den Gurkenanbau – ein Gewächshaus oder ein Treibhaus?
- 3 Selbstgebautes Gurkengewächshaus
- 3.1 Anforderungen an das Gewächshaus
- 3.2 Material zur Herstellung eines Gewächshausrahmens
- 3.3 Auswahl eines Bezugsmaterials
- 3.4 Bestimmung der Gewächshausgröße für Gurken + Zeichnungen
- 3,5 Auswahl eines Standorts für ein Gewächshaus
- 3.6 Bodenvorbereitung
- 3.7 Gewächshaus aus Bögen und Folie: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 3.8 Ein Anlehngewächshaus aus Holzbrettern und Polycarbonat: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 3.9 Bau eines in Fensterrahmen eingelassenen Gewächshauses: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 3.10 Gurkengewächshaus selber bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 4 Selbstgebautes Gurkengewächshaus
Unterschiede zwischen einem Gewächshaus und einem Treibhaus
Ein Gewächshaus ist eine kompakte Gartenkonstruktion mit geringer Höhe (70 bis 130 cm).

Manchmal dient es als Schutz für wärmeliebende Pflanzen sowie für im Boden gepflanzte Sämlinge, die Nachtfröste möglicherweise nicht überstehen.
Der Vorteil eines Gewächshauses liegt in der Einfachheit seiner Konstruktion sowie in der Möglichkeit, es abzubauen und bis zum nächsten Jahr zu lagern, ohne Platz auf dem Grundstück zu beanspruchen.
Das Gewächshaus benötigt keine zusätzlichen künstlichen Wärmequellen; aufgrund seiner geringen Fläche ist die Wärmemenge, die durch die Sonne am Tag und durch Biokraftstoffe in Form von Humus und Mist, die dem Boden zugegeben werden, erzeugt wird, völlig ausreichend.
Selbstverständlich gibt es in den Gewächshäusern keine Türen; die Belüftung erfolgt durch Zurückklappen der Folie oder Öffnen des Daches.
Das Gewächshaus ist eine grundlegende Konstruktion.
Es besteht die Möglichkeit, ein zusammenklappbares Gewächshaus zu bauen, das über Winter eingelagert werden kann. Gewächshäuser sind jedoch meist für eine mehrjährige Nutzung ausgelegt und nicht für häufigen Auf- und Abbau konzipiert. Ein durchschnittliches Gewächshaus ist 2,5 Meter hoch, manche Modelle bieten aber auch Platz für Gartengeräte.
Kleine Gewächshäuser werden auf natürliche Weise durch Sonneneinstrahlung erwärmt, größere benötigen jedoch zusätzliche Heizquellen. Fachgeschäfte bieten Geräte an, die die Luft im Gewächshaus nicht nur auf die gewünschte Temperatur erwärmen, sondern auch die erforderliche Luftfeuchtigkeit und Bodenfeuchtigkeit aufrechterhalten. Diese Heizgeräte können mit Gas, Strom oder Holz betrieben werden und ermöglichen die Anzucht von Setzlingen im Gewächshaus auch in der kalten Jahreszeit. Entscheidend ist, dass auch der Boden ausreichend erwärmt wird. Die Wärme der Luft allein reicht nicht aus; es muss ein separates Bodenheizsystem installiert werden, was eine erhebliche Zusatzinvestition bedeutet.
Was ist die richtige Wahl für den Gurkenanbau – ein Gewächshaus oder ein Treibhaus?
Wenn Sie Gurken in Ihrem Garten anbauen möchten, sollten Sie im Voraus einen geeigneten Standort vorbereiten. Sie können sie entweder in einem Gewächshaus oder einem Frühbeet pflanzen, wobei die Gewächshausvariante deutlich mehr Material und körperliche Anstrengung erfordert.
In einem Gewächshaus kühlt die Luft aufgrund der großen Oberfläche und Höhe deutlich schneller ab. Gurken vertragen bekanntlich keine Temperaturschwankungen und gedeihen am besten in Wärme. Zudem findet ihr Hauptwachstum nachts statt. Daher ist ein Frühbeet für den Anbau dieser Gemüsesorte ideal. Es speichert die Wärme länger, und nachts steigt die erwärmte Luft auf, entweicht aber nicht, sodass die Gurken in dieser Umgebung optimal wachsen können.
Viele Gärtner, insbesondere im Nordwesten, errichten beim Direktpflanzen von Gurken ins Freiland ein Gewächshaus oder eine Abdeckung. Dazu spannen sie Stangen über das Beet und decken diese nachts mit dicker Folie oder einem speziellen Material (wie Spinnvlies oder Lutrasil) ab.
Manche Gärtner fertigen Bögen aus Weidenruten an, denen zuvor die Rinde entfernt wurde – dies verursacht keine Materialkosten, und bei richtiger Lagerung halten die Ruten mehrere Jahre.
Wenn Sie in einer Datscha, die Sie nicht täglich besuchen können, Gurken anbauen möchten, sollten Sie im Voraus ein zusätzliches Bewässerungssystem einplanen, da Gurken feuchten, aber nicht zu nassen Boden bevorzugen. Gärtner verwenden hierfür üblicherweise ein Tropfbewässerungssystem, beispielsweise mit perforierten Schläuchen oder Plastikflaschen.
Selbstgebautes Gurkengewächshaus
Wie bereits erwähnt, eignet sich ein Gewächshaus am besten für den Gurkenanbau, da es die Wärme gut speichert, wenig Platz benötigt und relativ einfach aufzubauen ist. Meistens besteht ein Gewächshaus aus Bögen, die mit Folie bespannt werden. Bögen sind im Handel erhältlich, alternativ können auch Weidenruten verwendet werden. Pflanzen Sie die Gurken nicht sofort ins Gewächshaus; es sollte einige Tage leer stehen, damit sich ein Mikroklima entwickeln und Luft und Boden erwärmen können.
Es gibt verschiedene Arten von Gewächshäusern, die sich in ihrer Bauweise unterscheiden:
- Gewölbt;
- Giebel;
- einheitliche Tonhöhe;
- Ausführlich.
Gewölbtes Gewächshaus Das Bogengewächshaus ist die beliebteste Variante unter Gärtnern und vor allem am einfachsten zu bauen. Es lässt sich schnell errichten, ist langlebig und leicht wieder abbauen. Außerdem kann eine Bogenkonstruktion nur im Frühling oder in kühlen Sommernächten zum Schutz von Gurkenpflanzen aufgestellt werden. Manche Gärtner bevorzugen feste Konstruktionen; in diesem Fall wird das Bogengewächshaus auf einem vorgefertigten Ziegel- oder Holzrahmen errichtet. 
Giebelgewächshaus Ein Gewächshaus ist eine recht komplexe Konstruktion. Es ähnelt einem Mini-Gewächshaus und wird meist dann gebaut, wenn es regelmäßig genutzt und im Winter nicht abgebaut werden soll. Zwar ist es auch möglich, ein Gewächshaus in Form einer Hütte zu errichten, doch diese Variante ist deutlich einfacher. Wie das geht, erklären wir später im Artikel.
Anlehngewächshaus Eine Veranda kann an einen Zaun, ein Haus, einen Schuppen oder ein anderes Bauwerk auf dem Grundstück angebaut werden. Für den Bau eignen sich Holz, Metallprofile oder Polycarbonat, als Verkleidungsmaterial können Folie, Glas oder Kunststoff verwendet werden.

Tiefgewächshäuser Ideal für kalte Regionen. Dieses Gewächshaus verdankt seinen Namen seiner speziellen Installationsmethode: Es wird mehrere Dutzend Zentimeter tief in den Boden eingelassen und außen mit Isoliermaterial ausgekleidet. Dadurch wird die Wärme besser gespeichert und die Setzlinge können noch vor dem letzten Frost gepflanzt werden.
Anforderungen an das Gewächshaus
Damit Ihre Gurken in dem von Ihnen gebauten Gewächshaus gut gedeihen und eine hervorragende Ernte liefern, muss das Gewächshaus eine Reihe von Anforderungen erfüllen:
- Die Höhe des Rahmens sollte zwischen 70 und 130 cm liegen, und die Breite sollte den Zugang zu den Sämlingen nicht behindern.
- Die Innentemperatur sollte tagsüber im Bereich von +23…+25 °C und nachts im Bereich von +17…+19 °C liegen.
- Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 75 % fallen oder 8,5 % überschreiten.
- Die Erde sollte sich nicht unter +18 °C abkühlen und sich nicht über +35 °C erwärmen.
- Pro Quadratmeter Gewächshausfläche sollten 3 Pflanzsträucher stehen.
Beim Anpflanzen von bienenbestäubten Pflanzen ist es notwendig, das Gewächshaus tagsüber zu öffnen, um den Insekten Zugang zu ermöglichen.
Material zur Herstellung eines Gewächshausrahmens
Wenn Sie nur wenige Sträucher anpflanzen möchten, reicht ein kleines Gewächshaus aus in den Boden eingelassenen Holzbögen. Für stabilere Konstruktionen eignen sich am besten langlebige Polypropylenrohre, Metallprofile oder Holz.
Gewächshäuser werden meist aus Holz oder Weide gebaut, da diese Materialien in fast jedem Garten reichlich vorhanden sind. Bei der Holzverarbeitung sollte man daran denken, das Holz gegen Schimmel und Schädlinge zu behandeln.
Polypropylenrohre sind, ähnlich wie Metallprofile, ein relativ preiswertes Material. Ihre Verarbeitung erfordert jedoch mehr Geschick und Erfahrung. Schauen wir uns die Vor- und Nachteile der beiden Materialien genauer an.
Auswahl eines Bezugsmaterials
Für permanente Gewächshäuser werden meist Glas oder Polycarbonat verwendet. Diese Materialien sind sehr langlebig und halten bei fachgerechter Montage mindestens fünf Jahre, wobei alle erforderlichen Eigenschaften des Gewächshauses optimal erhalten bleiben.
Insgesamt gibt es mehrere Arten von Bezugsmaterialien:
- Glas;
- Polycarbonat;
- PVC-Folie (Polyethylenfolie ist zwar günstiger, aber sehr kurzlebig und hält nicht länger als eine Saison. Es gibt auch verstärkte Folie, die haltbarer ist (etwa 3 Saisons) und teurer als Polyethylen, aber eine geringere Lichtdurchlässigkeit aufweist. Polyvinylchloridfolie lässt bis zu 90 % des Lichts, 80 % der ultravioletten Strahlung durch und blockiert bis zu 95 % der Infrarotstrahlung, was bedeutet, dass ein Gewächshaus nachts und bei Frost wärmer ist als eines aus Polyethylenfolie);
- Bezugsmaterial (Spinnvlies, Lutrasil).
PVC-Folie oder Spinnvlies eignen sich ideal für Gewächshäuser mit Bogenkonstruktion; sie sind leicht und langlebig. Spinnvlies erfreut sich in letzter Zeit großer Beliebtheit und weitverbreiteter Anwendung unter Gärtnern, da es Licht, Feuchtigkeit und Wärme ins Gewächshaus lässt und gleichzeitig Sauerstoff durchlässt.
PVC-Folie ist relativ preiswert, bietet eine hohe Lichtdurchlässigkeit und speichert die Wärme im Gewächshaus sehr gut. Sie kann in jeder gewünschten Dicke hergestellt werden und ist zudem atmungsaktiv, wodurch die Sauerstoffzirkulation gefördert wird.
Die wichtigste Voraussetzung bei der Verarbeitung von PVC-Folie und Spinnvlies ist, dass diese fest auf dem Boden aufliegen (in der Regel werden die Kanten des Materials mit langen Brettern auf den Boden gedrückt) und dass Löcher und Beschädigungen umgehend ausgebessert werden.
Im Folgenden werden die Eigenschaften der wichtigsten Bezugsmaterialien verglichen und ihre Vor- und Nachteile bewertet.
| Material | Vorteile | Mängel |
|
Film und Abdeckmaterial |
Eine große Auswahl an Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Angemessener Preis. Geeignet für alle Rahmentypen. Einfache Installation. Geeignet für den mehrfachen Gebrauch. |
Es wird schnell unbrauchbar, wenn es nicht sorgfältig behandelt wird, und ist anfällig für Beschädigungen. Mit der Zeit hängen sie durch und verformen sich. Bietet keine optimale Wärmedämmung. |
| Polycarbonat | Dauerhaft. Einfache Installation. Es gibt verschiedene Arten von Farben und Texturen. Attraktives ästhetisches Erscheinungsbild. Gute Lichtdurchlässigkeit und Wärmedämmeigenschaften. Lässt keine ultravioletten Strahlen durch. |
Relativ hohe Materialkosten. Bei Installation und Betrieb ist Sorgfalt geboten, da es anfällig für Kratzer und Absplitterungen ist. |
| Glas
|
Verfügbarkeit. Hervorragende Lichtdurchlässigkeit. Gute Wärmedämmung. Es verträgt Temperaturschwankungen problemlos und ist nicht anfällig für biologische Schäden (Fäulnis, Schädlinge, Schimmel usw.). |
Sprödigkeit des Materials. Schwierigkeiten beim Ersatz im Schadensfall. Aufgrund seines erheblichen Gewichts ist ein grundlegender Rahmen erforderlich. |
Viele Gärtner verwenden beim Bau eines Gewächshauses eine Kombination verschiedener Abdeckungen. So können beispielsweise die Wände aus Glas oder Polycarbonat bestehen, und die Oberseite kann mit Folie abgedeckt werden, was die Montage und Belüftung erleichtert.
Bestimmung der Gewächshausgröße für Gurken + Zeichnungen
Jeder Gärtner legt die Größe seines Gewächshauses individuell fest, basierend auf der Fläche des Grundstücks und den Plänen für die zukünftige Ernte.
Wichtige Punkte, die bei der Größenberechnung zu berücksichtigen sind:
- Pro Quadratmeter können maximal 3 Sträucher gepflanzt werden; ein Gurkenstrauch liefert im Durchschnitt eine Ernte von etwa 7 kg.
- Die Berechnung von Breite, Höhe und Länge des Gewächshauses sollte erst nach Prüfung der Standardabmessungen des verwendeten Materials erfolgen. Ermitteln Sie im Voraus die Abmessungen des gewählten Polycarbonats oder die Breite der ausgerollten Abdeckfolie, um spätere Nachbesserungen zu vermeiden.
- Die empfohlene Höhe sollte 130 cm nicht überschreiten, aber auch nicht unter 70 cm liegen. In Ausnahmefällen, wie z. B. bei tiefen Gewächshäusern oder bestimmten Sorten, ist eine geringere Höhe zulässig. In solchen Fällen sollte jedoch die Pflanzdichte der Gurken reduziert werden.



Auswahl eines Standorts für ein Gewächshaus
Gurken gehören hinsichtlich des Standorts nicht zu den anspruchsvollsten Gemüsesorten. Während viele Pflanzen in einem Gewächshaus mit Ost-West-Ausrichtung gut gedeihen, bevorzugen Gurken eine Nord-Süd-Ausrichtung. Tatsächlich bevorzugen sie leichten Schatten gegenüber praller Sonne.
Wichtig ist vor allem, dass das Gewächshaus nicht den Großteil des Tages im Schatten eines Hauses oder anderer Gebäude steht. Ist der Standort eher dunkel, können die Gewächshauswände transparent gestaltet werden. Bei zu viel Licht hingegen lassen sich undurchsichtige Wände verwenden.
Bodenvorbereitung
Bereiten Sie den Boden drei Wochen vor dem Aufbau des Gewächshauses vor. Geben Sie zunächst eine Schicht Mist und Stroh unter die fruchtbare Erde. Diese Schicht schützt nicht nur vor Schädlingen, sondern sorgt auch für zusätzliche Bodenwärme. Pferdemist eignet sich am besten, aber falls Sie keinen haben, können Sie auch Kuhmist oder Vogelkot verwenden. Geben Sie anschließend die zuvor ausgehobene Erde darüber.
Ein paar Tage vor dem Pflanzen der Gurken sollte der Boden erneut umgegraben und mit Torf, Humus und verrottetem Sägemehl gedüngt werden. Diese Mischung schadet den empfindlichen Wurzeln nicht und versorgt die Pflanzen mit allen Nährstoffen, die sie für Wachstum und Entwicklung benötigen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen vier verschiedene Gewächshausmodelle für Gurken zum Selberbauen vor. Wir beschreiben Ihnen den gesamten Prozess Schritt für Schritt.
Gewächshaus aus Bögen und Folie: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein bogenförmiges Gewächshaus aus mit PVC-Folie bespannten Polypropylenrohren ist die einfachste und beliebteste Konstruktion unter Gärtnern. Es lässt sich im Frühjahr leicht aufbauen und im Herbst ebenso einfach abbauen und überwintern.
Für den Bau eines solchen Gewächshauses benötigen Sie:
- Holzbretter,
- Holzbehandlungsprodukte,
- Schrauben, Nägel und Ecken,
- Polypropylenrohre mit einem Durchmesser von 20 bis 25 mm,
- Verstärkung,
- Draht,
- PVC-Folie.
Die Materialmenge wird anhand der Größe des zukünftigen Gewächshauses berechnet. Experten empfehlen, Rohre in Längen von Vielfachen von 3 Metern zu kaufen. Daraus lassen sich optimale, drei Meter hohe Bögen mit einem Abstand von 50 bis 100 cm herstellen.

Die PVC-Folie sollte mindestens 3,5 Meter lang sein, damit ihre Ränder an den Seiten des Gewächshauses leicht im Boden verankert werden können. Sie sollte mindestens 3 Meter länger sein als die Seitenwand des Gewächshauses. Am besten fertigt man vorab eine Skizze des Gewächshauses mit seinen Maßen an, um den Materialbedarf genau zu berechnen.
Wir bieten eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau eines Bogengewächshauses (klicken Sie auf das Foto, um es zu vergrößern).

Ein Anlehngewächshaus aus Holzbrettern und Polycarbonat: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein Anlehngewächshaus eignet sich typischerweise für die Anzucht von Setzlingen und wird in der Nähe von bestehenden Gebäuden oder Zäunen errichtet. Alternativ kann man aber auch ein freistehendes Gewächshaus bauen. Dessen Bau erfordert zwar mehr Zeit und Materialkosten, dafür ist das Gewächshaus aber viele Jahre haltbar und zeichnet sich durch seine Stabilität und hohe Zuverlässigkeit aus.
Zur Installation benötigen Sie:
- Roulette,
- ein Schraubendreher, klassische selbstschneidende Schrauben und selbstschneidende Schrauben mit Wärmeleitscheibe,
- Eisenecken,
- Holzklötze für den Rahmen (40*50 mm) und für die Pfosten (40*20 mm).
- Holzbehandlungsflüssigkeit,
- Polycarbonat und Abdeckmaterial
- Stifte für die vorläufige Markierung.
Jeder Bau sollte mit der Erstellung eines Plans beginnen, der die Abmessungen des zukünftigen Gewächshauses angibt. Um das Bepflanzen zu erleichtern, wird empfohlen, dass ein solches Gewächshaus nicht breiter als 120 cm ist.

Das Gewächshausdach sollte zur Südseite des Grundstücks hin geneigt sein, und falls es sich um eine Erweiterung bestehender Gebäude handelt, sollte ein Standort gewählt werden, an dem sich die geschlossene Wand auf der Nordseite befindet und die Pflanzen vor kalten Winden schützt.
Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau eines Gewächshauses finden Sie in der Tabelle (klicken Sie auf das Foto, um es zu vergrößern):
Wichtig! Sollten Sie kein Polycarbonat zur Verfügung haben, ist das kein Grund, den Bau eines Anlehngewächshauses aufzugeben. Für die Seitenwände können Sie verstärkte Folie verwenden; sie ist dick genug, um mechanischen Beschädigungen standzuhalten, und bietet gleichzeitig eine gute Wärmedämmung und Lichtdurchlässigkeit.

Bau eines in Fensterrahmen eingelassenen Gewächshauses: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Für kalte Regionen mit schwankenden Temperaturen empfiehlt sich ein natürlich beheiztes, in den Boden eingelassenes Gewächshaus, das zusätzlich außen mit Stroh isoliert ist. Darin lassen sich auch Jungpflanzen vorziehen. Ein solches Gewächshaus kann man bequem aus alten Fensterrahmen bauen, die sich in fast jedem Garten finden lassen.
Zur Herstellung benötigen Sie:
- Stroh (zur Isolierung),
- Holzbretter (für den Rahmen),
- Fensterrahmen,
- organische Materialien zum Heizen (Mist, Kot).
Ein tiefes Gewächshaus ist nicht besonders praktisch; es wird nur in Ausnahmefällen errichtet, wenn andere Konstruktionen nicht ausreichen. Es wird nicht empfohlen, dort eine große Anzahl von Pflanzen anzubauen, da die Arbeit mit ihnen eine äußerst unbequeme Haltung erfordert und die Ernte nicht sehr komfortabel ist.
Die folgende Abbildung zeigt eine schematische Darstellung eines eingelassenen Gewächshauses:

Schritt-für-Schritt-Anleitung in der Tabelle (zum Vergrößern auf das Foto klicken):
Wichtig! Gurken können bereits im März in entsprechend vorbereiteten, tief eingesäten Beeten gepflanzt werden. Selbstbefruchtende Sorten sind unerlässlich. Bei richtiger Pflege und Befolgung der Anweisungen können Sie Ihre erste Ernte knackiger Gurken schon im Mai einfahren.
Gurkengewächshaus selber bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Man kann auch ein Gurkengewächshaus mit Satteldach bauen, wodurch eine zeltartige Struktur entsteht (es sieht auf beiden Seiten wie ein Dreieck aus). Das Gerüst kann aus Holzbalken oder Metallprofilen gefertigt werden.

Um eine Hütte wie die auf dem Foto zu bauen, benötigen wir:
- Balken 40x40 cm;
- dünne Stäbe oder Latten;
- Beinspreizung;
- Nylongewebe;
- PVC oder verstärkte Folie.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Wählen Sie einen Standort und markieren Sie den Umriss des zukünftigen Gartenbeets. Typischerweise beträgt die Breite bis zu 1 m und die Länge etwa 3 m.
- Das Gewächshaus sollte mindestens 1,7 m hoch sein. Die beiden seitlichen Eckstützen müssen daher aus mindestens 2,5 m langen Holzbalken gefertigt werden. Nach der Montage werden die Stützen oben mit einer 3 m langen, senkrechten Quertraverse aus Holz befestigt. Zur zusätzlichen Stabilität können unter der Quertraverse zwei bis drei weitere Holzstützen angebracht werden.
- Bringen Sie anschließend im gesamten Gewächshaus Stützleisten an, um die Folie zu befestigen. Die Leisten und Stangen sollten mit Bindfaden fixiert werden. Alternativ können Sie sofort ein Nylon-Gartennetz über das Gestell spannen und befestigen – dieses dient der Stabilisierung des Gewächshausbodens und kann auch zum Anbinden der Gurken verwendet werden.
- Bedecken Sie den so entstandenen Rahmen mit der gewählten Folie (PVC ist Polyethylen oder verstärktem Kunststoff vorzuziehen, wie bereits erwähnt). Befestigen Sie die Folie an einer Längsseite mit Leisten oder Glasleisten und beschweren Sie die andere Seite mit einem Brett oder Steinen, um das Anheben der Folie zu erleichtern. Befestigen Sie die Folie auch in der Breite des Gewächshauses sicher.
- Bereiten Sie als Nächstes das Beet vor: Verteilen Sie eine 5 cm dicke Schicht Sägemehl, vermischt mit Holzasche (1 Tasse Asche pro Eimer Sägemehl). Darauf kommen 15 cm Humus oder Kompost und anschließend 25 cm Erde, vermischt mit Humus und Sand. Wässern Sie das Beet gründlich und decken Sie es ab. Bereits nach einer Woche können Sie in diesem Gewächshaus Setzlinge pflanzen oder Gurken direkt aus Samen aussäen.
Selbstgebautes Gurkengewächshaus
Ein Gewächshaus im Garten benötigt mehr Platz als ein Treibhaus, kann aber eine beachtliche Ernte liefern. Experten empfehlen, die Beete in einer geraden Linie von Osten nach Westen anzulegen. Türen und Fenster auf der Nordseite sollten unbedingt vermieden werden, da diese aufgrund der kalten Winde für eine gute Belüftung ungeeignet ist.
Zur Bestimmung der Größe eines Gewächshauses für den Gurkenanbau werden verschiedene Faktoren berücksichtigt:
- Wie viele Pflanzen werden gepflanzt?
- Welche Befestigungsart wird gewählt?
- wie die Betten angeordnet werden,
- Wie groß ist die Fläche des Gartengrundstücks?
Viele Hobbygärtner begehen einen schwerwiegenden Fehler beim Bau eines hohen Gewächshauses: Sie vergessen, Querträger zum Anbinden von Gurkenpflanzen anzubringen. Freistehende Netze sind zwar möglich, aber es ist wesentlich einfacher und effizienter, Netz und Schnur an vorgefertigten Stützen, wie beispielsweise einem Längsträger, zu befestigen.
Gärtner nutzen auf ihren Höfen hauptsächlich zwei Gewächshaustypen, die sich am besten für den Anbau von Gurken eignen:
Ein schmales Gewächshaus mit einem zentralen Beet. Dieses Beet ist in zwei Bereiche unterteilt, und entweder ist entlang des mittleren Bereichs, parallel zu den Seitenwänden, ein spezielles großmaschiges Rankgitter vom Boden bis zum Dach angebracht, an dem die Pflanzen hochklettern können, oder es werden über die gesamte Länge Bänder gespannt.
Ein klassisches Gewächshaus mit Beeten an den Seiten und einem Durchgang in der Mitte. Bei dieser Bauweise werden Gurkenpflanzen oft nicht an einem Rankgitter, sondern an einer dicken Schnur emporgezogen, um ausreichend Licht im Inneren zu gewährleisten.
Vorteile eines Polycarbonat-Gewächshauses für Gurken
Polycarbonat ist unter den meisten Gärtnern weithin beliebt und anerkannt.
Dieses Material bietet eine Reihe unbestreitbarer Vorteile, die ein daraus gefertigtes Gewächshaus zum besten Ort für den Gemüseanbau machen:
- Die Anpflanzung von Pflanzen kann im März beginnen.
- Wabenförmiges Karbonat bricht und streut Licht besser.
- Es speichert die Wärme gut, wodurch Temperaturschwankungen auch bei abrupten Außentemperaturänderungen vermieden werden.
- schützt vor UV-Strahlen
- einfach zu installieren,
- Lässt kein direktes Sonnenlicht durch.
- besitzt eine hohe Festigkeit.
Gurkengewächshaus aus Metallprofilen und Polycarbonat: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein fertiges Gewächshaus dieser Art aus Metallprofilen und Polycarbonat kostet Gärtner etwa 13.000 bis 15.000 Rubel, während der Selbstbau mehrere Tage in Anspruch nimmt und etwa 6.000 Rubel kostet.
Illustrierte Montageanleitung für das Gewächshaus (zum Vergrößern auf das Foto klicken):
Wenn in Ihrer Region häufig starker Schneefall auftritt, ist diese Gewächshausvariante nicht für Sie geeignet; das Metallprofil hält dem Gewicht des Schnees auf dem Dach nicht stand und verformt sich.
Für weniger günstige Regionen eignen sich Gewächshäuser aus Holz besser.
Hier ist eine weitere Gewächshausbauoption in Bildern:








Die Frage des Bindens
Bevor Sie Ihr Gewächshaus planen, sollten Sie unbedingt einen wichtigen Aspekt klären: Wie Sie Ihr Gemüse stützen werden. Davon hängt die Gestaltung Ihres Gewächshauses ab.
Viele moderne Konstruktionen weisen keine sichtbaren Balken oder andere Elemente unter dem Dach auf, an denen Gurken befestigt werden könnten. Daher ist es wichtig, die Querverstrebung je nach Beetanordnung im Voraus zu planen.
Gurken müssen zwar nicht unbedingt gestützt werden, um optimal zu wachsen, aber es trägt zu einer größeren Ernte bei. Wenn Sie jedoch nicht täglich ins Gewächshaus kommen können, um die Beete zu gießen, und das Beet nur am Wochenende besuchen, lassen Sie die Gurken am besten einfach auf dem Boden liegen. Große Blätter verhindern, dass die Feuchtigkeit schnell aus dem Boden verdunstet, und schützen die Früchte zudem vor Sonnenbrand bei extremer Hitze.
Es gibt mehrere grundlegende Elemente, die am häufigsten zum Zusammenbinden von Gurken verwendet werden:
- Gitter,
- netto,
- Schnur.
Gitter
Man kann zwar fertige Rankgitter kaufen, aber selbst eines zu bauen ist ganz einfach. An beiden äußeren Enden des Beetes werden Armierungseisen in der gewünschten Höhe befestigt. Für zusätzliche Stabilität können weitere Armierungseisen in der Mitte des Beetes eingegraben werden. Zwischen den Stützen wird eine starke Schnur gespannt. Daran werden in regelmäßigen Abständen frei hängende Draht- oder Seilstücke befestigt. So entsteht eine Art Fadenvorhang mit wenigen Fäden. Die Triebe finden selbst Halt daran und klammern sich fest.
Hier ist eine detaillierte Anleitung zum Bau eines Gewächshauses mit stabilen Balken, die speziell für Rankgerüste entwickelt wurden:
Netto
In modernen Geschäften kann man fertiges Gurkennetz kaufen; es ist nicht allzu teuer und wird in 2 Meter breiten Rollen verkauft.
Die Balken unter dem Gewächshausdach eignen sich hervorragend zur Befestigung des Netzes. Dieses wird entlang des Beetes gespannt, seine oberen Enden mit Draht oder Seil am obersten Balken befestigt und die unteren Enden an vorgefertigten Armierungsstäben gebunden. Die Enden der Armierungsstäbe lassen sich zu einem Ring biegen, um die Stabilität zu gewährleisten. Dank des großzügigen Platzangebots gedeihen die Gurken prächtig, wachsen gut und bringen Früchte hervor, die sauber bleiben, nicht faulen und nicht durch die Erde beschädigt werden. Gärtner müssen sich zum Ernten nicht bücken.
So bauen Sie eine Konstruktion, die sich gut für die Installation von Drahtgeflecht eignet:
Eine weitere Variante eines Gewächshauses aus Holzbalken:
Bindeflecht
Diese Methode wird aufgrund ihrer speziellen Ausführung auch „Schnurnetz“ genannt. Die Beete können seitlich oder mittig angeordnet sein. Dies ist jedoch nicht von großer Bedeutung. Zur Pflanzzeit werden Metallbögen über die Setzlinge gestülpt und mit Vliesstoff abgedeckt. So entsteht eine Art gewölbtes Gewächshaus. Zu Beginn des ersten Sommermonats wird das Abdeckmaterial entfernt und die Bögen werden am Rand locker mit Schnur oder Faden umwickelt.
Diese Konstruktion verhindert, dass die Gurken über den Bereich ihres Beetes hinauswachsen, und ermöglicht gleichzeitig den Zugang zum Boden beim Gießen.
Welche Methode für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren Vorlieben und den spezifischen Eigenschaften Ihres Gewächshauses ab. Bei einem Anlehngewächshaus beispielsweise sollten alle Befestigungen in der Nähe der größeren Wand angebracht werden, während der untere Bereich als Lagerraum genutzt werden kann.
Selbstgebautes Gewächshauszelt
Gurken vertragen, wie die meisten anderen Gemüsesorten, keine direkte Sonneneinstrahlung oder pralle Sonne. Daher sind Abdeckplanen immer beliebter geworden. Sie sind sehr einfach in der Handhabung, und ihre Fähigkeit, das Sonnenlicht zu streuen, kommt allen abgedeckten Pflanzen zugute.
Gewächshaus für Gurken aus gewöhnlichen Flaschen
Wer als Sommergast viel Freizeit und noch mehr Plastik- oder Glasflaschen hat, kann daraus ein hervorragendes Gewächshaus bauen.
Es speichert die Wärme gut und lässt ausreichend Licht in das Gebäude. Die Flaschen werden mit Zementmörtel miteinander verbunden.


















































