Calathea rufibarba ist eine immergrüne, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Marantengewächse (Marantaceae) und stammt ursprünglich aus Südamerika. Die Pflanze besitzt keinen eigentlichen Stängel; ihre lanzettlichen Blätter mit gerippten Rändern wachsen an langen Blattstielen. Die Blattoberseite ist glatt und zart smaragdgrün, die Innenseite burgunderrot oder dunkelkirschrot. Zu Beginn der Blütezeit sind die Blütenstände klein und weißgelb.
Häusliche Pflege
Calathea rufibarba ist eine anspruchsvolle und launische Pflanze, die äußerste Pflege benötigt, daher ist sie für unerfahrene Gärtner nicht zu empfehlen.
Die Pflege zu Hause ist nicht zeitaufwendig, aber diese anspruchsvolle Blume benötigt ständige Kontrolle über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtverhältnisse.
Temperatur und Beleuchtung
Die Pflanze gedeiht am besten bei normalen Zimmertemperaturen von 19–24 Grad Celsius. Bei heißem Wetter verträgt sie auch höhere Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Wichtig ist, die Pflanze regelmäßig zu gießen und für ausreichende Luftfeuchtigkeit zu sorgen.
Die optimale Beleuchtung für Calathea rufibarba ist Halbschatten. Sie verträgt sowohl direktes Sonnenlicht als auch Dauerschatten.
Bewässerung und Luftfeuchtigkeit
Da die Pflanze flache Wurzeln hat, ist es wichtig, die oberste Erdschicht stets feucht zu halten. Sowohl zu wenig als auch zu viel Wasser schaden ihr. Sie bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit (ca. 85–90 %) und benötigt daher regelmäßiges Besprühen. Gießen Sie die Pflanze zweimal täglich.
Boden und Düngemittel
Die Blume benötigt lockeren, gut durchlässigen Boden aus Humus, Torf und Sand. Er sollte leicht sauer sein. Spezielle Erde für Saintpaulien oder Pflanzen der Familie der Marantengewächse (Marantaceae) ist im Handel erhältlich. Geben Sie vor dem Einpflanzen eine Schicht Drainagematerial auf den Boden des Topfes.
Regelmäßig düngen ist wichtig. Achten Sie auf die richtige Menge, aber auch auf die richtige Balance. Calathea rufibarba verträgt weder zu viel noch zu wenig Dünger. Düngen Sie alle zwei Wochen mit einer verdünnten Wasserlösung. Die Düngerkonzentration sollte niedrig sein; verdünnen Sie den Dünger auf die Hälfte der empfohlenen Dosis.
Bei der Auswahl des Blumentopfs sollte berücksichtigt werden, dass das Wurzelsystem der Pflanze schwach entwickelt ist und nicht sehr tief in die Erde reicht. Das bedeutet, der Topf sollte breit und nicht sehr tief sein.
Transplantation und Vermehrung
Es wird empfohlen, junge Pflanzen einmal jährlich im Frühjahr umzutopfen. Ausgewachsene Pflanzen werden nach Bedarf umgetopft, sobald die Wurzeln im Topf zu eng werden.
Die bevorzugte Vermehrungsmethode ist die Wurzelteilung. Diese erfolgt beim Umtopfen. Kleine Teilstücke mit ausreichend Blättern werden von der Pflanze abgetrennt und in gut gedüngte und feuchte Erde neu eingepflanzt. Solche Jungpflanzen benötigen noch mehr Pflege als ausgewachsene Pflanzen.
Top.tomathouse.com warnt: Krankheiten und Schädlinge
Calatheen sind anfällig für häufige Zimmerpflanzenschädlinge wie Spinnmilben, Wollläuse, Thripse und Schildläuse. Dies tritt meist auf, wenn die Pflanze nicht optimal wächst oder Nährstoffmangel leidet. Schädlinge lassen sich mit jedem Insektizid bekämpfen; entscheidend ist, das Problem frühzeitig zu erkennen.
Die häufigsten Krankheiten von Calathea rufibarba sind:
- Blattfall und Fäulnis aufgrund von Überwässerung;
- Bei zu trockener Luft beginnen die Blätter auszutrocknen und gelb zu werden;
- Blattverbrennungen, Fleckenbildung bei direkter Sonneneinstrahlung;
- Das Wachstum verlangsamt sich, neue Blätter erscheinen aufgrund von Nährstoffmangel im Boden über einen längeren Zeitraum nicht.
Die Blume ist launisch und eigenwillig, aber die Mühe lohnt sich, um ihre smaragdgrünen Blätter und zarten Blüten zu bewundern.

