Die Aukube gehört zur Familie der Garryaceae. Weitere Klassifizierungen umfassen Cornus und Aucubaceae. Es gibt drei Varietäten dieser Pflanze. Alle Arten sind sehr robust und wachsen natürlich in schattigen Bereichen der subtropischen Wälder Koreas, des Himalayas, Japans und Chinas. Oft sind sie dort die einzigen anderen vorkommenden Arten. Nur zwei davon eignen sich für die Zimmerkultur: die Japanische Aukube (Aucuba japonica) und die Himalaya-Aukuba (Aucuba himalaica).
Aucuba-Arten für den Hausanbau
Die Japanische Aucuba (Aucuba japonica) ist ein Strauch, der auf der südlichen koreanischen Halbinsel heimisch ist. Sie ist auch als Bunte Aucuba oder „Goldbaum“ bekannt, da das Laub einiger Sorten in der Sonne wie Edelmetall glänzt. Die Pflanze zieht seit Langem Touristen an, doch die Japaner schützten sie vor Ausländern und verboten ihren Export, da sie ihr magische und heilende Kräfte zuschrieben. Erst im 18. Jahrhundert gelangte sie nach Europa.
Dieser immergrüne Strauch besitzt große, dichte, ovale Blätter und einen kräftigen, verholzten Stamm. Einige Sorten weisen gesägte Blattspitzen auf. Die Blätter variieren in ihrer Färbung von Dunkelgrün bis hin zu goldgesprenkelten Formen und Größen. Der Strauch erreicht eine Höhe von zwei bis fünf Metern. Die Blütezeit beginnt im frühen Frühling. Die Blüten sind dunkelrot und stehen in Rispen. Im Haus trägt der Strauch selten Früchte. Falls doch, sind die Beeren feuerrot oder orange (manchmal auch schneeweiß oder smaragdgrün). Die Pflanze ist giftig, wird aber dennoch in der traditionellen Medizin verwendet.
Die Himalaya-Aucuba erreicht in freier Natur eine Höhe von drei bis vier Metern. Ihr Laub ist dunkelgrün, mit lanzettlich-länglichen Blättern, die in einer verlängerten oder kurz zugespitzten Spitze enden. Die Blüten sind klein, unscheinbar und eingeschlechtig.
Pflege von Aucuba zu Hause
Die Aucuba verträgt Zimmerbedingungen gut, wächst schnell und ist selten krank. Die Pflanze benötigt wenig Pflege und hat folgende positive Eigenschaften:
- verträgt niedrige Temperaturen problemlos (nicht unter +8°C);
- beständig gegen schwaches oder im Gegenteil zu intensives Licht, jedoch nicht über einen längeren Zeitraum;
- behält auch in einer für das Wachstum ungünstigen Umgebung ein dekoratives Aussehen;
- Wird durch plötzliche Temperaturänderungen nicht geschädigt.
Bei guter Pflege blüht der Strauch und kann sogar Früchte tragen. Dazu benötigt man jedoch zwei Pflanzen (eine männliche und eine weibliche), da er zweihäusig ist.
Sommerbetreuung
Aukuben vertragen keine übermäßig hohen Temperaturen; die ideale Temperatur liegt bei 20 °C. Steigt die Temperatur darüber, empfiehlt es sich, die Pflanze an einen kühlen, schattigen Platz zu stellen. Andernfalls verliert sie ihre Blätter, was ihr Wachstum beeinträchtigt. Im Sommer gedeihen Aukuben im Freien (zum Beispiel auf einer Loggia oder einem Balkon). Bei Regen oder starkem Wind sollte der Topf jedoch abgedeckt werden.
Im Sommer muss der Strauch nicht besprüht werden, sofern der Raum regelmäßig gelüftet wird. Gießen Sie ihn regelmäßig und achten Sie darauf, dass er nicht zu stark austrocknet. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, da sie dunkle Flecken auf den Blättern verursacht. Düngen Sie im Frühjahr mit einem Universaldünger für Zierpflanzen (am besten durch Besprühen).
Im Winter
Im Winter beträgt die optimale Temperatur +14 °C. Temperaturen bis zu +8 °C sind akzeptabel. Bei intensiver Beheizung sollte Aucuba mit warmem, abgestandenem Wasser besprüht werden. Gießen Sie nach Bedarf, sobald die Erde trocken ist.
Wie blüht die Aucuba und kann man sie in Innenräumen halten?
Die Blütezeit ist in der ersten Frühlingshälfte. Die rotbraunen Blüten stehen in Rispen. Männliche und weibliche Blütenstände befinden sich auf getrennten Pflanzen (das Geschlecht der Blüten lässt sich vor der Blüte nicht bestimmen). Die Früchte reifen Ende April bis Mai am Strauch.
Obwohl die Aucuba giftig ist, wird sie oft in Innenräumen kultiviert. Blätter, Blüten und Früchte sind giftig, daher ist beim Umgang mit dieser Pflanze Vorsicht geboten.
Aucuba sollte am besten hoch oben aufbewahrt werden, damit Kinder und Haustiere sie nicht erreichen können. Nach dem Pflanzen oder Schneiden des Strauchs sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Gelangt der Pflanzensaft in den Magen oder Darm, verursacht er Entzündungen und blutigen Durchfall.
Wie man eine schöne Krone auf einer Aukube erzielt
Wenn im Frühjahr zahlreiche neue Triebe am Stamm erscheinen, muss die Pflanze zurückgeschnitten werden. Dies fördert ein besseres Wachstum. Um eine schöne, ausladende Krone zu erhalten, empfiehlt sich das Stutzen der Triebspitzen.
Um ihr dekoratives Aussehen zu erhalten, werden ausgewachsene Pflanzen nur selten umgetopft – etwa alle zwei bis drei Jahre. Junge Pflanzen werden jährlich umgetopft.
Aukuben haben ein empfindliches und brüchiges Wurzelsystem. Daher muss beim Umtopfen Vorsicht geboten sein und der Vorgang mit der Transportmethode durchgeführt werden.
Für ein kräftiges Wachstum und ein schönes Aussehen sollte lockerer Boden zum Pflanzen verwendet werden. Empfohlen wird eine Mischung aus zwei gleichen Teilen Torf, einem Teil Laubkompost, sechs Teilen Rasensoden und einem Teil Sand.
Bei der Arbeit mit Sträuchern ist es wichtig, die Sicherheitsvorkehrungen zu beachten: Handschuhe tragen, Hände waschen und darauf achten, dass kein Pflanzensaft auf die Schleimhäute gelangt.
Reproduktion
Aucuba wird vermehrt durch:
- Samen;
- durch Stecklinge.
Zur Vermehrung im Hausgarten wird üblicherweise die zweite Methode angewendet. Die beste Pflanzzeit ist März oder Ende August/September. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
- Die Stecklinge werden von jeglichem Grün befreit, sodass nur noch zwei oder drei Blätter übrig bleiben.
- Für eine gute Bewurzelung werden die Triebe in ein feuchtes Substrat aus gleichen Teilen Torf und Sand gepflanzt.
- Die Behälter mit den Setzlingen werden mit Polyethylenfolie abgedeckt.
- Die Büsche werden regelmäßig geöffnet und belüftet, und Kondenswasser wird aus dem Unterstand entfernt.
- Die Jungpflanzen werden bei einer Temperatur von +20…+22°C gehalten.
- Die bewurzelten Triebe werden in separate Töpfe mit einem Durchmesser von 7-8 cm umgepflanzt.
Bei der Anzucht heterosexueller Pflanzen ist eine unabhängige Bestäubung unerlässlich. Nur so entstehen Samen für die weitere Vermehrung. Da das Pflanzgut sehr schnell seine Keimfähigkeit verliert, muss es sofort ausgesät werden. Wichtig ist auch zu beachten, dass sortentypische Merkmale bei dieser Vermehrungsmethode möglicherweise nicht weitergegeben werden.
Säen Sie die Samen in feuchte Erde aus Torf oder Sand. Decken Sie die Sämlinge mit Plastikfolie ab, lüften Sie sie regelmäßig und besprühen Sie sie mit warmem, abgestandenem Wasser. Die empfohlene Raumtemperatur beträgt 21 °C.
Es dauert eine Weile (mehrere Wochen), bis die Sämlinge keimen. Sobald sie gekeimt sind, haben die Triebe zwei oder drei Blätter und können in einen separaten Topf oder in offene, mäßig saure Erde umgepflanzt werden.
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Die Blume ist nicht nur schön anzusehen, sondern besitzt auch heilende Eigenschaften. Das Laub des Strauchs enthält nützliche Stoffe, die helfen, Krankheitserreger in der Luft zu bekämpfen.
Die Pflanze wird in der Alternativmedizin zur Behandlung von Verletzungen, Verbrennungen und Erfrierungen eingesetzt. Aucuba-Kompressen werden auf die betroffene Stelle aufgelegt und regelmäßig gewechselt. Sie lindern Schmerzen, desinfizieren Wunden und fördern eine schnellere Heilung. Darüber hinaus werden Präparate mit Aucuba-Extrakt zur Behandlung verschiedener Magen-Darm-Erkrankungen verwendet. Es ist sehr wichtig, die vorgeschriebene Dosierung einzuhalten und vor der Anwendung einen Arzt zu konsultieren, um mögliche gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Die Japaner glauben, dass die Pflanze positive Auswirkungen auf die Familienbeziehungen hat. Sie stärkt den Zusammenhalt der Verwandten und fördert Frieden, Verständnis und Harmonie im Haus.
Der Kauf einer Blume bringt Wohlstand nicht nur den Familienmitgliedern, sondern auch den Gästen in der Wohnung. Darüber hinaus hilft die Aukube, negative Energien zu vertreiben, die von bösen Geistern ins Haus gebracht wurden.
Einer alten japanischen Legende zufolge bringt die Pflanze Glück und Wohlstand in die Familie. Die Pflege dieser Zimmerpflanze steigert die Vitalität, fördert die Entfaltung des eigenen Potenzials und stärkt das Selbstvertrauen. Die Aucuba ist ein wunderbares Geschenk für unentschlossene oder zurückgezogene Menschen.


