Nach dem Mondkalender empfiehlt es sich, Kürbissetzlinge (Gurken, Zucchini, Kürbis) am 21.-22. April im Gewächshaus zu pflanzen.
Ich habe Gurkensamen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, da ich die Sorten Zasolochnye und Nezhinskie anpflanzen wollte. Außerdem wollte ich einige Buschgurken ausprobieren. Meine Lieblingssorten, Zyatek und Teschin Tozhok, konnte ich leider nicht finden. Sobald ich sie finde, werde ich sie kaufen und direkt ins Beet pflanzen. Im Moment ziehe ich die Samen im Gewächshaus vor, damit ich die Sämlinge später auspflanzen kann.

Ich mag es nicht, weiße Zucchini anzubauen; sie werden hart, wenn man sie zu lange lagert, obwohl junge Zucchini durchaus gut sind. Ich bevorzuge Zucchini, deren Fruchtfleisch lange zart bleibt. Ich habe mich für die Hybridsorte „Tigrenok“ entschieden. Sie gefällt mir und ist einfach anzubauen.

Ich bevorzuge meine eigenen Kürbiskerne. Dieses Jahr wollte ich aber mal neue Sorten ausprobieren. Ich habe die Sorten Rossiyanka, Bolshoi Max, Lechebnaya und eine kleine Zierkürbissorte gekauft.

Üblicherweise wird empfohlen, Saatgut zur Desinfektion in Zirkon oder Kaliumpermanganat einzuweichen. Dies sollte jedoch nur bei selbst gezogenem Saatgut erfolgen. Gekauftes Saatgut ist vorbehandelt und muss nicht eingeweicht werden.
Etwas später werde ich Tomatenpflanzen im selben Gewächshaus aussäen, deshalb habe ich die Pflanzstellen markiert (ich habe vorher Löcher gebohrt). Die Kürbissetzlinge habe ich zwischen diese Löcher gesetzt. Ich habe eine dünne Schicht Erde abgetragen, sie mit warmem Regenwasser gegossen, die Samen hineingelegt und mit Erde bedeckt.

Dann habe ich die Pflanzen mit Lutrasil abgedeckt. Obwohl sie im Gewächshaus stehen, ist es sehr kalt, mit Nachtfrost. Vielleicht muss ich sie später nicht mehr abdecken, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher.
Hinweis: Das ist eine lohnende Methode, wenn man nicht genügend Platz hat, aber es ist dennoch vorzuziehen, Setzlinge zu Hause vorzuziehen.
