Damit Knoblauch gut anwächst und eine gute Ernte bringt, muss man ihn nicht nur richtig pflanzen und rechtzeitig ernten, sondern auch wissen, welche Pflanzen gute Vorgänger sind und welche nicht danach gepflanzt werden sollten.
Die Bedeutung der Fruchtfolge
Alle Pflanzen entziehen dem Unter- oder Oberboden während ihres Wachstums Nährstoffe, insbesondere jene, die sie für ihr Wachstum benötigen. Der Anbau derselben Kulturpflanze am selben Standort birgt das Risiko einer schlechten Ernte, da der Boden ausgelaugt wird. Um dies zu verhindern, ist Fruchtwechsel unerlässlich.
Fruchtwechsel ist die sukzessive Anpflanzung verschiedener Pflanzen zur Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit.
Es wird aus einer Reihe weiterer Gründe benötigt:
- Durch sachgemäßen Austausch wird nicht nur die Bodenauslaugung verhindert, sondern der Boden wird auch angereichert.
- Verhindert die Entstehung von Pflanzenkrankheiten und deren Befall durch Schädlinge.
- Hilft bei der Unkrautbekämpfung.
- Spart Zeit und Geld, da keine großen Mengen an Düngemitteln und hygienischen Behandlungen benötigt werden.
Empfehlungen für Vorgänger
Schnellwachsende Pflanzen eignen sich gut als Vorpflanzen für Knoblauch. Sie haben nicht genügend Zeit, alle Nährstoffe und organischen Düngemittel aufzunehmen. Diese organische Substanz wird dem Knoblauch nach der Ernte zur Verfügung gestellt, zumal frische organische Substanz für Knoblauch ungeeignet ist. Kürbisse beispielsweise liefern dem Knoblauch nicht nur Nährstoffe, sondern übertragen auch keine Krankheiten, da sie in verschiedenen Sorten vorkommen.
Die besten Vorfahren des Knoblauchs sind Hülsenfrüchte.
Bakterien in ihren Wurzeln produzieren Stickstoff, einen wichtigen Dünger für Knoblauch. Das Wurzelsystem der Hülsenfrucht lockert zudem schwere Böden und reichert sie mit Sauerstoff an.
Beerensträucher wie Johannisbeeren, Erdbeeren und Walderdbeeren können ebenfalls von Nutzen sein. Standorte, an denen zuvor mittelfrühe Nutzpflanzen angebaut wurden, sind tolerierbar.
Gärtner empfehlen, im Sommer Luzerne, Klee und Senf in das Beet zu pflanzen, in dem im Herbst Knoblauch angebaut werden soll. Diese Pflanzen dienen als Gründüngung, reichern den Boden mit wertvollen Mikronährstoffen an und verbessern seine Struktur.
Da Knoblauchwurzeln Nährstoffe aus der obersten Bodenschicht beziehen, sollte er nach tiefwurzelnden Pflanzen gepflanzt werden, die Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten aufnehmen, und niemals nach Wurzel- und Knollengewächsen (Kartoffeln, Rote Bete, Zwiebeln und Blattgemüse), die die oberste Bodenschicht auslaugen. Dies gilt insbesondere, da diese Pflanzen dieselben Krankheiten wie Knoblauch befallen (Fusariumwelke und Nematoden).
Kräuter mit einem scharfen Geruch hemmen die Entwicklung des Knoblauchs und beeinträchtigen sein Aroma.
Knoblauch-Kompatibilitätstabelle für bestimmte Nutzpflanzen
| Kompatibilität | Vorgänger |
| Der beste |
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| Möglich |
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| Nicht empfehlenswert |
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Knoblauch ist ein natürliches Insektizid, Fungizid und Pflanzenschutzmittel und kann sich positiv auf andere Pflanzen auswirken. Sein Duft vertreibt sogar Wühlmäuse.
Sie sollte neben Salat, Karotten, Tomaten, Gurken, Rote Bete, Kartoffeln, Erdbeeren und Blumen gepflanzt werden, um diese vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen.
Knoblauch sollte nicht neben Hülsenfrüchten und Kohl gepflanzt werden.



