Wasserdost (Eupatorium) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Eupatorium ist die größte Gattung innerhalb dieser Familie und wird in zahlreiche Arten und Sorten unterteilt. Die Pflanze wächst in den Tropen Afrikas, Europas, Amerikas und Asiens. In Gärten werden ausschließlich Zierhybriden angepflanzt.
Beschreibung des Eupatoriums
Die Blume weist folgende Merkmale auf:
- Körpergröße – von 30 bis 200 cm;
- Blütenstände – bis zu 25 cm;
- Die Frucht ist eine kantige Achäne, die mit einem Büschel verziert ist;
- unverzweigter, aufrechter Stamm;
- Blattanordnung – gegenständig, quirlständig;
- Anhaftungsart – sitzend, gestielt;
- Form – handförmig und dreiteilig, eiförmig, rhombisch, lanzettlich, länglich, linear, elliptisch;
- Oberflächenart – glatt, behaart, rau;
- Kanten - gezackt, massiv;
- Blütenfarbe – rosa, weiß, violett.
Wasserdost (Eupatorium) ist in Nordamerika heimisch. Er zeichnet sich durch seine langen, duftenden Blüten aus (von Mitte Juli bis zum ersten Frost). Die Blätter befinden sich entlang des gesamten Stängels. Die Pflanze wird üblicherweise hinter niedrigeren Pflanzen gesetzt und ist ein beliebtes Gestaltungselement in Gartenarrangements. Der Zier-Wasserdost gedeiht gut zwischen benachbarten Pflanzen und ähnelt im Aussehen einer Hanfpflanze.
Beliebte Sorten von Hanf-Agrimony
Wasserdost (Eupatorium) wird heute in der Landschaftsgestaltung nur noch selten verwendet. Einjährige Halbsträucher sind weniger verbreitet als mehrjährige. Sein Verbreitungsgebiet ist recht groß: Es kommt in Sumpfgebieten, tropischen Regionen, feuchten Wiesen und Regenwäldern vor. Wasserdost ist pflegeleicht. Seine dichten, sich ausbreitenden Dickichte ziehen Insekten an.
Dank seines hohen Zierwerts erfreut sich Wasserdost (Eupatorium) zunehmender Beliebtheit. Gärtner pflanzen verschiedene Sorten an.
| Art und Beschreibung | Blätter | Blütenstände/Blütezeit | Sorten |
| Hanf Hohe Stängel (bis zu 1,5 m), verdickte Wurzel, Früchte mit einem Büschel. |
Dunkelgrün, fünffingerig mit flauschiger Oberfläche. | Dichte Körbe mit kleinen, silbrig-rosa Blütenkronen. Die Blütezeit beginnt im Hochsommer. |
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| faltig
Schwache Stängel. |
Grün, länglich, schmal, spitz. | Weiße, doldenförmige Blütenstände. 3 Monate (August, September, Oktober). |
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| Lila
Höhe – bis zu 1,5 m, bläuliche Stängel. |
Flauschig, oval, spitz. | Weiß, lila, rosafarben. Juli-August. |
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| Gesichtet Es zeichnet sich durch seine Winterhärte und seine Höhe – bis zu 1,8 m – aus. |
Verlängert. | Violetter Farbton. Blüht bis in den späten Herbst. |
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Pflege des Eupatoriums
Wasserdost (Eupatorium) ist nicht pflegeleicht. Der Gärtner sollte lediglich für möglichst angenehme Wachstumsbedingungen sorgen.
| Faktoren | Bedingungen |
| Beleuchtung | Sie liebt Licht, sollte aber niemals längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Der Standort sollte offen sein. Bei Pflanzung im Schatten verkürzt sich die Blütezeit deutlich, und die Blütenkronen fallen weniger üppig aus. |
| Landung | Dies geschieht üblicherweise Anfang März. Wird es später durchgeführt, kann die Pflanze möglicherweise nicht anwurzeln. Beim Umpflanzen eines großen Strauchs graben Sie ein Loch. Der Abstand zwischen den Löchern sollte mindestens 1 Meter betragen. Füllen Sie das Loch vor dem Pflanzen mit einer Mischung aus Knochenmehl, Asche und Humus. Die Wurzeln des Wasserdosts müssen von der alten Erde befreit werden. Nachdem die Stecklinge befestigt sind, drücken Sie die Erde fest und gießen Sie die umgepflanzte Pflanze. |
| Boden | Der Boden sollte locker und fruchtbar sein. Ein neutraler pH-Wert ist unerlässlich. Vermeiden Sie sandigen Lehmboden oder tonigen Lehmboden. Um Bodenverdichtung zu verhindern, lockern Sie den Boden regelmäßig auf. |
| Luftfeuchtigkeit | Sie benötigt viel Wasser. Die Anpflanzung in Wassernähe ist eine der besten Möglichkeiten. Häufiges und reichliches Gießen ist wichtig. |
| Topdressing | Dieser Dünger ist für eine üppigere Blüte und ein kräftiges Wachstum der Hanfpflanze erforderlich. Für optimale Ergebnisse werden mineralische Dünger empfohlen. Der Dünger wird 2-3 Mal pro Saison ausgebracht. Die Häufigkeit hängt von den Bodenverhältnissen ab. |
Der Rückschnitt ist ein weiterer wichtiger Schritt. Er hilft, die Krone in Form zu bringen. Das rechtzeitige Entfernen verblühter Blütenköpfe verhindert die Selbstaussaat. Hochwachsende Sorten benötigen eine Stütze. Falls dies nicht dem gewünschten Erscheinungsbild entspricht, wird das Wasserdost (Eupatorium) in der Nähe eines Zauns gepflanzt. Beim Vorbereiten der Pflanze auf den Winter werden die Triebe entfernt.
Reproduktion
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, neue Pflanzen zu erhalten. Dazu gehören:
- Teilung eines ausgewachsenen Strauchs;
- Abschneiden der Triebe;
- Stecklinge bewurzeln.
Die erste Methode gilt als die einfachste. Die Teilung kann im Herbst oder Frühjahr erfolgen (einmal alle 5 Jahre):
- Nur lange Triebe werden zurückgeschnitten. Die Mindestlänge des verbleibenden Teils beträgt 20 cm. Sämlinge sollten mindestens drei Wachstumsspitzen aufweisen.
- Die Bereiche, in denen die Funktionsschichten beschädigt wurden, müssen mit einer speziellen Lösung behandelt werden.
- Die Sträucher werden in zuvor vorbereitete Löcher gepflanzt.
Bei der Wahl der zweiten Methode sollten die Triebhöhe, die Anzahl der Regenerationsknospen und die Jahreszeit berücksichtigt werden. Der Rückschnitt erfolgt ausschließlich im Frühjahr.
- Vor Beginn müssen Sie Behälter für die Setzlinge vorbereiten.
- Jeder vom Busch abgetrennte Trieb muss beschattet werden.
- Die Bewässerung sollte mäßig sein.
- Die Knospen wurzeln innerhalb eines Monats.
- Anschließend kann der Hanf-Oregano ins Freiland verpflanzt werden.
Stecklinge sind eine Methode der vegetativen Vermehrung. Grüne Pflanzenteile werden am Ende des ersten Sommermonats abgeschnitten. Zu den notwendigen Bedingungen gehören:
- Die zu erwartende Länge der Stecklinge beträgt 10 bis 15 cm;
- das Vorhandensein von drei Wachstumspunkten.
Um die Bewurzelung anzuregen, werden die Stecklinge in ein Gemisch aus Torf und Sand gesteckt und mit Frischhaltefolie abgedeckt. Diese Phase dauert 30 Tage.
Eupatorium in der Landschaft
Die beliebtesten Sorten sind die violette und die gefleckte Atropurpureum. Ihre Farbenpracht schafft ein einzigartiges Gartenbild. Die Blütezeit erstreckt sich vom Spätsommer bis zum Frühherbst. Wasserdost wird meist im Hintergrund gepflanzt und harmoniert dort gut mit anderen Gartenpflanzen.
Durch die Kombination hoher Stauden entstehen kunstvolle Blumenbeete in der Nähe von Gewässern, Nebengebäuden und im Garten. Miscanthus, Schilfgras und Molinia werden ebenfalls in die Arrangements integriert. Im Herbst färben sich die Pflanzen goldgelb und bilden einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Farben von Wasserdost, Mannstreu und Kamille.
Krankheiten und Schädlinge des Eupatoriums
Wasserdost (Eupatorium) gilt als giftig. Daher ist das Risiko eines Schädlingsbefalls praktisch nicht vorhanden. Um einen Befall mit Minierfliegen zu vermeiden, ist es wichtig, die Pflanze umgehend zu behandeln und beschädigte Triebe und Blätter zu entfernen. Die Sorten Flore Pleno, Purple Bush und Phantom sind deutlich weniger anfällig für Schädlinge als andere Wasserdostarten.
Nutzen und Risiken von Eupatorium
Eupatorium besticht nicht nur durch sein ästhetisches Aussehen und die einfache Anpflanzung und Pflege im Freiland. Vertreter dieser Gattung weisen zudem eine Vielzahl an positiven Eigenschaften auf.
Beispielsweise wird Wasserdost (Eupatorium purpureum) häufig in der Volksmedizin und Homöopathie verwendet. Dies liegt an seinen schmerzstillenden, schleimlösenden, gallentreibenden, bakteriziden und wurmtreibenden Eigenschaften.
Trotz seines breiten Wirkungsspektrums sollte Knochenmark mit äußerster Vorsicht und unter strikter Einhaltung der empfohlenen Dosierung angewendet werden. Vor Therapiebeginn ist ein Arztbesuch ratsam. Dieser wird Sie über die medizinischen Eigenschaften und mögliche Gegenanzeigen informieren. Zu diesen Gegenanzeigen zählen Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit sowie Leber- und Nierenerkrankungen.



