Diese elegante, mehrjährige Blume verschönert jeden Garten. Damit sie jedoch prächtig gedeiht und Sie mit ihren leuchtenden Farben erfreut, ist die richtige Pflege unerlässlich. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der korrekten Pflanzung von Hortensien im Freiland.
Beim Umgang mit dieser Pflanze ist Vorsicht geboten, da sie giftig ist. Der Verzehr von Hortensien kann zu Vergiftungen oder allergischen Reaktionen führen. Die Pflanze ist besonders gefährlich für Kleinkinder und Haustiere. Tragen Sie beim Umgang mit ihr Gartenhandschuhe.
Inhalt
- 1 Herbstpflanzung von Hortensien: Vor- und Nachteile
- 2 Frühjahrspflanzung von Hortensien – Vor- und Nachteile
- 3 Pflanzzeitpunkt für Hortensien
- 4 Sorten und Arten von Hortensien zum Anpflanzen
- 5 Auswahl eines Hortensien-Setzlings zum Einpflanzen
- 6 Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflanzen von Hortensien im Herbst und Frühling
- 7 Pflanzmerkmale verschiedener Hortensienarten
- 8 Was tun mit Hortensien nach der Herbst- und Frühjahrspflanzung?
- 9 Hortensienpflege im Herbst: Tabelle
- 10 Vorbereitung der Hortensien auf den Winter
- 11 Wie man Hortensien im Herbst richtig umpflanzt
- 12 Top.tomathouse.com empfiehlt: Wie man Hortensien im Herbst vermehrt.
Herbstpflanzung von Hortensien: Vor- und Nachteile
Eine häufige Frage unter Gartenanfängern ist, wann man Hortensien besser pflanzt, im Herbst oder im Frühling. Grundsätzlich ist dies in beiden Jahreszeiten möglich. Die Pflanzung im Herbst bietet jedoch folgende Vorteile:
- Wenn sich das Wurzelsystem gut entwickelt, können Sie die Blüten schon in der nächsten Saison bewundern.
- Es gibt noch keinen Frost und der Boden ist warm, daher ist für die Vorbereitung kein großer Aufwand nötig.
- Die Aktivität von Schädlingen und Krankheitserregern ist bereits vorüber, die Pflanze ist also sicher.
- Die Herbstpflanzung spart Zeit zu Beginn der Saison, wenn jede Minute zählt.
Es gibt aber auch Nachteile, die berücksichtigt werden sollten:
- Es ist wichtig, den Pflanzzeitpunkt genau einzuhalten, da sonst ein hohes Risiko des Absterbens der Pflanzen besteht. Bis zum ersten Frost sollten mindestens vier Wochen vergehen. Daher ist eine Frühjahrspflanzung vorzuziehen, wenn Sie sich über das Klima Ihrer Region nicht sicher sind.
- Das Abdecken und Mulchen darf nicht vernachlässigt werden; diese Maßnahmen schützen die Blume, die nach dem Pflanzen empfindlich ist.
- Bei regnerischem und kaltem Wetter können Hortensien von Pilzbefall betroffen sein.
Frühjahrspflanzung von Hortensien – Vor- und Nachteile
Obwohl man Hortensien auch im Herbst pflanzen kann, bevorzugen Gärtner die Frühjahrspflanzung. Die Vorteile der Frühjahrspflanzung:
- Günstige Witterungsbedingungen ermöglichen es der jungen Pflanze, an einem neuen Standort besser Wurzeln zu schlagen.
- Im Frühling können Hortensienstecklinge Wurzeln schlagen.
Nachteile:
- Es ist schwierig, der Blume ausreichend Feuchtigkeit zu bieten.
- Junge Pflanzen benötigen Schatten vor der sengenden Sonne.
Pflanzzeitpunkt für Hortensien
Pflanzen bedeutet immer Stress für die Pflanze. Um die Wurzelbildung zu beschleunigen und dem Strauch die Erholung zu ermöglichen, ist der richtige Zeitpunkt entscheidend. Die goldene Regel lautet: Zwischen dem Pflanzen und dem ersten Frost sollten mindestens drei Wochen vergehen, und anschließend sollte man bis zum letzten Frost im Frühjahr warten.
Nach Region
Die Pflanzzeiten für Hortensien variieren je nach Region. In südlichen Regionen wird die Herbstpflanzung bevorzugt, während in nördlichen Regionen die Frühjahrspflanzung empfohlen wird.
- Für den Zentralgürtel (einschließlich Moskau und der Region Moskau) ist der optimale Zeitpunkt: Mitte bis Ende Mai oder die erste Hälfte des Septembers.
- Bewohner der nördlichen Regionen, Sibiriens, des Leningrader Gebiets und des Urals dürfen Hortensien frühestens Ende Mai und spätestens Ende August oder Anfang September pflanzen.
- In den südlichen Regionen kann dieses Verfahren wie folgt durchgeführt werden: im Frühling: den ganzen April hindurch, im Herbst: den ganzen Oktober hindurch.
Laut dem Mondkalender von 2024
Wer beim Gärtnern den Mondkalender berücksichtigt, sollte sich an folgende Daten halten:
| Monat | Günstig und die günstigste Tage | Ungünstig, verboten Tage |
| April | 1 (ab 07:04) - 3 (bis 12:07), 5 (ab 14:12)-7 (bis 14:24),9 (ab 14:22)-11 (bis 15:57), 13 (ab 20:44)-16 (bis 05:24), 18 (ab 17:09 Uhr) - 22, 25, 28 (ab 12:37 Uhr)-30 (bis 18:20 Uhr) | 3 (ab 12:07 Uhr) -5 (bis 14:12 Uhr), 7 (ab 21:20 Uhr),8, 9 (bis 21:20 Uhr), 23, 24, 30 (ab 18:20) |
| Mai | 2 (ab 21:52)-4 (bis 23:40), 11 (ab 18:12 Uhr) - 13 (bis 13:35 Uhr), 16-22 (bis 16:52), 25 (ab 18:36)-27, 30 (ab 03:32)-31 | 1-2 (bis 21:52), 7 (ab 06:22), 8, 9 (bis 06:22 Uhr), 22 (ab 16:52), 23, 24 (bis 16:22 Uhr), 28-30 (bis 03:32) |
| Juni | 3 (ab 08:54 Uhr) -5 (bis 11:36 Uhr), 7 (ab 15:40 Uhr)-9 (bis 22:27 Uhr), 12 (ab 08:39 Uhr)-19 (bis 19:32 Uhr), 23 (ab 04:07 Uhr) - 24 (bis 06:14 Uhr), 26 (ab 09:07 Uhr) - 28 (bis 11:51 Uhr), 30 (ab 15:01 Uhr) | 5 (ab 15:37), 6, 7 (bis 15:37 Uhr), 21 (ab 04:07), 22, 23 (bis 04:07), 24 (von 06:14)-26 (bis 09:07) |
| August | 1-3 (bis 14:08 Uhr), 6-13 (bis 13:00 Uhr), 15 (ab 20:51)-17, 20 (ab 21:25)-21, 24-26 (bis 06:04), 28 (ab 11:47)-30 (bis 20:08) | 3 (ab 14:13), 4, 5 (bis 14:13 Uhr), 18, 19, 20 (bis 21:25 Uhr) |
| September | 4 (ab 04:55 Uhr) - 9 (bis 20:25 Uhr), 12 (ab 05:36 Uhr) -14 (bis 10:52 Uhr), 16 (ab 12:39 Uhr), 20. (ab 12:02 Uhr)-22. (bis 13:23 Uhr), 24. (ab 17:49 Uhr)-26., 29. (ab 12:42 Uhr)-30. | 2 (ab 04:55), 3, 4 (bis 04:55), 14 (ab 10:52 Uhr)-16 (bis 12:39 Uhr), 17 (ab 05:34), 18, 19 (bis 05:34) |
| Oktober | 1 (bis 21:49 Uhr),3 (ab 21:49)-6, 9 (ab 12:38 Uhr) - 11 (bis 19:31 Uhr), 13 (ab 22:55) - 15, 18 (ab 14:26)-19, 22-24 (08:24), 26 (ab 18:47)-31 (bis 15:46) | 1 (ab 21:49), 2, 3 (bis 21:49 Uhr), 11 (ab 19:31 Uhr)-13 (bis 22:55 Uhr), 16 (ab 14:26), 17, 18 (bis 14:26 Uhr) |
Bei der Pflanzung im Herbst sollten die Sämlinge sorgfältig geprüft werden. Nur Pflanzen mit vollständig entwickelten Wurzeln sollten gepflanzt werden; andernfalls hat die Hortensie nicht genügend Zeit, sich vor dem Wintereinbruch richtig zu etablieren.
Sorten und Arten von Hortensien zum Anpflanzen
Hortensien wurden aus England und Frankreich nach Russland eingeführt. Anfänglich gab es nur rote und weiße Sorten. Züchter arbeiteten jedoch fleißig und entwickelten viele weitere Sorten.
| Sicht | Detaillierte Beschreibung | Die beliebtesten Sorten |
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Hortensie (Hydrangea arborescens) |
Ein recht hoher Strauch. In Innenräumen erreicht er eine Höhe von bis zu 1,5 m, in seinem natürlichen Lebensraum (Nordamerika) bis zu 3 m.
Die Blätter sind oval und sitzen an langen Blattstielen. Ihre Oberseite ist grün, die Unterseite hat einen bläulichen Schimmer. Die Blütenstände sind groß, mit einem Durchmesser von 12 bis 20 cm, und meist flach oder kugelförmig. Voll erblühte Blüten sind weiß oder cremefarben. Die Pflanze ist schattentolerant und übersteht den Winter gut. Allerdings sind Triebe, die nicht ausreichend Zeit zum Aushärten hatten, frostempfindlich. |
Annabelle — ein besonderes Merkmal ist die große Krone. Sterilis, mit weißen Blütenständen. Grandiflora — ein Strauch mit cremefarbenen Blüten. Hayes Starburst— zeichnet sich durch seine gefüllten Blüten aus. Weiße Kuppel Die Krone hat einen Durchmesser von 2–3 m. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. Die Fruchtknospen sind cremefarben, die Randknospen schneeweiß. Die Blütenstände erreichen einen Durchmesser von 25 cm. Pink Percussion — Zu Beginn der Blüte sind die Knospen rosa. Später färben sie sich schneeweiß oder lilarosa. Die Sorte gedeiht am besten an einem schattigen, vor starken Windböen geschützten Standort. Unglaublich Die Blattunterseite ist blaugrün, die Oberseite hingegen sattgrün. Die Blüten stehen in kugelförmigen Blütenständen von 30–40 cm Länge. Die Blütenblätter verändern ihre Farbe im Laufe der Vegetationsperiode: Zuerst sind sie gelbgrün, dann milchig und gegen Ende der Blütezeit zitronengelb. Unbesiegbarer Geist Diese Sorte wurde erst vor relativ kurzer Zeit nach Russland eingeführt. Sie zeichnet sich durch hervorragende Winterhärte und Krankheitsresistenz aus. Während der Blütezeit bildet der Strauch zahlreiche rosafarbene Blütenstände mit einem Umfang von bis zu 20 cm. |
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Rispenhortensie |
Unter natürlichen Bedingungen handelt es sich dabei um Sträucher oder Bäume, die eine Höhe von 10 m erreichen.
Das charakteristische Merkmal der Art sind ihre Blütenstände, die in breit-pyramidenförmigen, dicht behaarten Rispen angeordnet sind. Die Hauptvorteile des Strauchs sind seine Pflegeleichtigkeit und seine Kälteresistenz. Die Blätter sind länglich und gegenständig angeordnet. Die Blütenstände ähneln Pyramiden. Die Blütezeit beginnt im Juni. |
Grandiflora- eine beliebte Sorte, deren Blüten sich mit Beginn des Herbstes rosa färben. Rampenlicht Diese Sorte zeichnet sich durch große Blüten aus, die voluminöse, flauschige Büschel bilden. Im Spätsommer nimmt die Farbe einen leicht grünlichen Ton an. Vanille Fraize (Vanille oder Vanille Fraize oder Fraize) — beginnt recht spät zu blühen. Die Blütenstände haben eine attraktive weiß-rosa Farbe. Kyushu — eine winterharte Sorte mit wunderschönen weißen Blüten. Bobo — eine Zwergsorte mit zarten rosa Blüten. Bombe Diese Sorte zeichnet sich durch gute Frostbeständigkeit aus und eignet sich daher auch für den Anbau in nördlichen Regionen. Der Strauch erreicht eine Höhe von 0,8 m. Die Blütenstände bilden eine Pyramide von bis zu 16 cm Länge und bis zu 12 cm Breite. Die Blüten sind cremefarben oder grünlich-weiß. Brüsseler Spitze Wächst bis zu 2,5 m hoch. Cremeweiße Blüten mit einem Durchmesser von 3–5 cm. Lebensdauer: 30 Jahre. Die Sorte verträgt Temperaturen bis zu -25 °C problemlos. Darts kleiner Punkt — ein kleiner Strauch von 80–120 cm Höhe. Die Blütezeit ist Juli–August. Während dieser Zeit bilden sich flache, schneeweiße Blütenstände, die sich später rosa färben. Pinky Winky Eine Sorte mit hervorragenden Ziereigenschaften. Kleine Blüten werden von größeren ergänzt. Charakteristisch ist ein allmählicher Farbwechsel – von Weiß zu einem leuchtenden Violett im Frühherbst. Die Rispe blüht nach und nach, beginnend mit den unteren Blüten, und auch dabei verändert sich die Farbe. Phantom — Verträgt Temperaturen bis zu -25 °C. Erholt sich schnell von frostigen Wintern. Die pyramidenförmigen Blütenstände können eine Höhe von 30 cm erreichen. Anfangs hellgrün, färben sie sich später zartrosa. Eisbär Schneeweiße Blütenstände bedecken die Triebe dicht und verleihen der Pflanze ein luftiges Aussehen. Sie bilden bis zu 40 cm lange Pyramiden. Die Blütenblätter können ihre Farbe verändern: Zuerst pistazienfarben, dann weiß und gegen Ende der Blütezeit rosa. Rosa Diamant Eine Besonderheit dieser Sorte ist, dass sie erst nach vier Jahren zu blühen beginnt. Die rotbraunen Triebe bilden einen runden Strauch, der auch nach starkem Regen seine Form behält. Die Blütezeit ist lang und beginnt Anfang Juni und endet Ende September. Fraise Melba Diese Sorte passt sich schnell an alle Umweltbedingungen an und verträgt Temperaturen bis zu -30 °C und -35 °C. Selbst bei noch tieferen Temperaturen überlebt die Pflanze, wenn sie mit Vlies abgedeckt wird. Der Strauch erreicht eine Höhe von 2 m und benötigt keine Stütze. Wims Rot Der Strauch erreicht nur eine Höhe von 1,5 Metern, wird aber breiter. Die Blütenstände sind zunächst schneeweiß, färben sich dann rosa und nehmen gegen Ende der Wachstumsperiode einen burgunderroten Farbton an. Sie verströmen einen ausgesprochen süßen Duft mit einem Hauch von Honig. |
| Großblättrige Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla).
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Diese Pflanze ist am häufigsten in den südlichen Regionen anzutreffen, kann aber auch in der mittleren Zone angebaut werden. Diese Hortensienart ist anspruchsvoll und verträgt Kälte schlecht, daher muss sie im Winter abgedeckt werden. Schneiden Sie dazu die Triebe auf einen halben Meter zurück, biegen Sie sie vorsichtig nach unten und umschließen Sie sie mit Fichten- oder Kiefernzweigen; auch Laub eignet sich. Decken Sie die Hortensie anschließend mit zwei Lagen dicker Plastikfolie ab. Die Mühe lohnt sich, wenn die Pflanze blüht. Die Sorten haben einfache, eiförmige Blätter von hellgrüner Farbe. Die Farbpalette ist sehr vielfältig und reicht von Weiß bis zu einem tiefen Lila. Bei saurem Boden überwiegen Blautöne. Um dies zu erreichen, kann man die Pflanze mit Torf oder Kiefernnadeln bestreuen. Alternativ kann man den Strauch mit einer Eisensulfatlösung gießen, allerdings nur sparsam, da sonst das Wurzelsystem Schaden nimmt. Im Spätsommer färben sich die Blütenstände grünlich. |
Ausdruck — Der Strauch erreicht eine Höhe von 80 cm, die Blüten haben einen rosa Schimmer. Ever Pfefferminz Sie erreicht eine Höhe von bis zu 70 cm und erfreut Gärtner mit ihren zweifarbigen Blütenständen. Rote Sensation — blüht zweimal, bildet rote Blütenstände und erreicht eine Höhe von bis zu 80 cm. Endloser Sommer Diese Sorte blüht zweimal während der Vegetationsperiode. Die Blüten stehen in Dolden und erreichen einen Umfang von bis zu 20 cm. In saurem Boden sind die Blütenblätter blau; bei einem pH-Wert über 6 färben sie sich rosa. Nikko Blue Die Blütenblattfarbe variiert je nach pH-Wert des Bodens. In alkalischen Böden sind sie zart bläulich. In mäßig sauren Böden leuchten sie in einem tiefen Kornblumenblau. In neutralen Böden sind die Blüten rosa. Freepon Die Blüten stehen in großen, runden Blütenständen mit einem Umfang von bis zu 25 cm. Die Blütenblätter variieren in der Farbe von Fliederblau bis zu einem dunklen Kornblumenblau. Im Winter muss die Sorte mit Folie oder Vlies abgedeckt werden; andernfalls erfriert der Strauch bei Temperaturen unter -23 °C. Du und ich Sie bilden kompakte Sträucher. Sie erreichen eine Höhe von über einem Meter und einen Umfang von bis zu 80 cm. Die Blüten sind gefüllt und können je nach Bodenbeschaffenheit blau oder violett sein. Spitze Die Triebe wachsen aufrecht und tragen an ihren Enden große, kugelförmige Blütenstände. Diese erreichen einen Umfang von 20–25 cm. Eine besondere Eigenschaft dieser Sorte ist ihre Frostresistenz. Bei Temperaturen unter -18 °C sollte sie abgedeckt werden. Alpengluhen — verträgt milde Winter gut, benötigt aber bei starkem Frost Schutz. Dadurch kann die Blüte bereits im frühen Frühling beginnen. Die Blüten sind rot und erreichen einen Durchmesser von 2–3 cm. Kumiko (Kumiko) Diese Sorte zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus. Sie verträgt starken Frost schlecht; bei Temperaturen unter -18 °C ist ein Abdecken erforderlich. Die Blütenblätter der Knospen verändern ihre Farbe je nach pH-Wert des Bodens. Diese Sorte sollte nicht in kalkhaltigen Böden angebaut werden. Grüne Schatten Das Hauptmerkmal ist, dass sich die Blütenstände sowohl an den Trieben des Vorjahres als auch an den diesjährigen Stängeln bilden. Die Blütenblätter sind zunächst grün und färben sich dann dunkelrot. Nur die Mitte bleibt grünlich. Die Blüten duften nicht. Roter Baron Diese Sorte ist duftlos und daher hypoallergen. Sie benötigt Winterschutz und blüht nur einen Monat lang (Juli-August). Schneeball Sie bildet einen kompakten, dichten Strauch, der eine Höhe von 1,2 m erreicht. Die Blütenblätter sind zu Beginn der Blüte gesägt und schneeweiß. Mit der Zeit färben sie sich grün. |
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Eichenblättrige Hortensie (Hydrangea quercifolia) |
Diese Art ist die spektakulärste. Sie gilt als große Art und erreicht eine Höhe von 2 Metern.
Die Blätter sind sehr lang – bis zu 20 cm. Ihre Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite leicht behaart. Sie ähneln Eichenblättern. Gegen Ende des Sommers nehmen sie eine orange oder rote Färbung an. Die Blütenstände sind 22 cm lang und kegelförmig. Die Blüten sind zunächst weiß und färben sich dann allmählich rosa. Es passt sich gut seiner Umgebung an. Trotz seiner Empfindlichkeit gegenüber niedrigen Temperaturen erholt sich selbst ein erfrorener Strauch in der folgenden Saison. |
Amethyst Der Strauch erreicht eine Höhe von 1,5–1,8 m. Seine Blätter sind 3–7-lappig und erinnern an Eichenlaub. Die Blütenstände stehen in Rispen und werden 20–25 cm lang. Anfangs sind sie schneeweiß, färben sich aber mit der Zeit dunkelrot. Harmonie — hat filzartige Triebe mit einem rötlichen Schimmer. Das Laub ist unterseits weiß und behaart. Die Blätter sind oberseits dunkel smaragdgrün und glatt. Die Blütenblätter sind zunächst schneeweiß und färben sich dann rosa. Burgund — wächst bis zu anderthalb Meter hoch und bildet purpurlila Blüten. Es verträgt Wintertemperaturen bis zu -27 °C. Schneeflocke — ein Strauch mit großen, gefüllten Blütenständen. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von 3,5 cm. Junge Pflanzen benötigen Schutz vor direkter UV-Strahlung und Zugluft. Schneekönigin Diese Sorte bedeutet übersetzt „Schneekönigin“. Sie verträgt Temperaturen bis zu -30 °C ohne Schutz. Während der Wachstumsperiode sind die Blätter leuchtend grün. Im Herbst färben sie sich rot oder orange. Rubinschuhe Diese Sorte zeichnet sich durch ihre traubenförmigen Blütenstände aus. Diese können bis zu 23 cm lang werden und verändern im Laufe der Vegetationsperiode ihre Farbe. Ruby Slippers wird für die Pflanzung in leicht saurem Boden empfohlen. Eiskristall — erreicht eine Höhe von 200 cm. Die Blätter sind fünflappig. Die schneeweißen Blüten stehen in Trauben von bis zu 10 cm Länge. Kleiner Honig — ein Zwergstrauch, der 90–120 cm hoch wird. Im Frühling und Sommer sind die Blätter goldgelb. Im Herbst nehmen sie eine himbeerrote Farbe an. Die Blütenstände sind in Rispen angeordnet. Schwarze Veranda Diese Sorte ist bezüglich der Wachstumsbedingungen nicht besonders anspruchsvoll und benötigt lediglich etwas Schatten und Schutz vor Zugluft. Während der Wachstumsperiode ist das Laub grün. Im Herbst färbt es sich tiefviolett, fast schwarz. |
| Hydrangea petiolaris
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Diese Art wird auch Kletterpflanze oder Schlingpflanze genannt, da ihre Triebe einer Kletterlilie ähneln. Sie wird zur Verzierung von Zäunen, Torbögen, Gebäudefassaden und anderen vertikalen Flächen sowie von Gartenpavillons und Pergolen verwendet.
Die Blätter sind breit, abgerundet mit einer spitzen Spitze und dunkelgrün. Die Pflanze beginnt im Juni zu blühen, wobei die Blütenfarbe von Schneeweiß bis Rosa reicht. Junge Pflanzen benötigen eine Weile, um sich zu entwickeln, aber diese Art ist pflegeleicht. |
Mirranda Diese Sorte besitzt keinen Stamm, aber Luftwurzeln. Sie ist frosthart und verträgt starke Windböen. Das Laub ist hellgrün mit glänzenden, gesägten Blättern. Cordifolia Die Kletterpflanze erreicht eine Länge von etwa 150 cm. Ihr Laub ist dicht, leuchtend smaragdgrün und glänzend. Die Blüten sind schneeweiß bis cremefarben und verströmen einen honigartigen Duft. |
| Hortensie serrata
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Ein sommergrüner Zierstrauch, der bis zu 2 Meter hoch wird und dünne Triebe hat.
Ein besonderes Merkmal sind die zahlreichen, sägeblattförmigen Blätter. Die Blüten sind groß und leuchtend gefärbt (blau oder rosa). Sie stehen in einer doldenartigen Blütenstandsform, die einen Durchmesser von bis zu 9 cm erreicht. Bei stark saurem Boden kann die Blütenfarbe hellblau sein. Die erste Blütezeit findet im frühen Frühling statt, die zweite näher am Herbst. Im September verfärbt sich das Laub und nimmt ein leuchtendes Orange an. Der Nachteil dieser Art ist ihre geringe Winterhärte. Die Pflanze benötigt einen guten Frostschutz. |
Blue Deckle Für eine optimale Zierwirkung sollte diese Sorte an sonnigen oder halbschattigen Standorten gepflanzt werden. Die Sträucher erreichen eine Höhe von 100–120 cm und eine Breite von 90–100 cm. Die blauen Blüten stehen in kugelförmigen Blütenständen mit einem Durchmesser von 15–20 cm. Blaumeise — ein Strauch mit kräftigem Stamm, der eine Höhe von 1,2 m erreicht. Kleine, zarte himmelblaue oder hellrosa Blüten befinden sich in der Mitte der Blütenstände. Größere Knospen mit milchig-rosa oder blauen Blütenblättern sitzen an den Rändern. Prezicosa — Zu Beginn der Wachstumsperiode ist das Laub hellgrün, die Blütenblätter sind gelblich-grün und verfärben sich später rosa oder blau. Im Herbst nehmen die Blätter eine bordeauxrote Farbe an, und die Blüten werden purpurrot oder dunkelrot. Zuckerwatte — eine kompakte Sorte, die nicht höher als 60–80 cm wird. Sie zeichnet sich durch gute Frostbeständigkeit aus. Ohne Schutz verträgt die Pflanze Temperaturen bis zu -25 °C. |
| Hydrangea heteromalla
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Dieser Strauch erreicht eine Höhe von über 2 Metern. Er kann zu einem stattlichen Baum gezogen werden. Er wirkt sowohl einzeln als auch in Gruppen von 3–5 Exemplaren eindrucksvoll. Er lässt sich gut formen und wie ein kleiner Baum gestalten.
Die Blätter sind groß, oberseits glänzend, unterseits weiß gefiedert. Die Blattstiele sind rot. Die Blütenstände erscheinen im Juni, und die Blüten nehmen schließlich eine schöne rosa Farbe an. |
Schneekappe Die Blüten stehen in doldenartigen Blütenständen. Die Blattspreiten sind groß und können bis zu 20 cm lang werden. Jermyns Spitze — zeichnet sich durch eine lange Blütezeit von Juni bis September aus. Ein sonniger Standort wird empfohlen, Halbschatten ist aber auch möglich. |
| Hortensie aspera
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Die Blütenstände haben einen Durchmesser von etwa 25 cm. Die Pflanze wächst als Baum bis zu 4 m Höhe oder als Strauch. Die Stängel sind flaumig, und die Blüten stehen in einer Doldenrispe.
Die Farbpalette umfasst Rosa, Blau oder Weiß. Die Blütenblätter können gefüllt sein. Diese Sorte zeichnet sich durch eine gute Resistenz gegen verschiedene häufige Krankheiten aus. Da das Wurzelsystem kälteempfindlich ist, benötigt die Pflanze Winterschutz. |
Peter Chapell Die Stängel sind dicht behaart, die Haare haften eng an den Trieben. Die Blütenstände sind in dichten Dolden angeordnet und erreichen eine Höhe von 25 cm. Antony Brillivant — zeichnet sich durch die interessante Form seiner Blüten aus. Sie sind mit gezackten Rändern versehen. Samtspitze Trotz ihrer relativ guten Frostbeständigkeit empfiehlt es sich, das Wurzelsystem im Winter bis zur Schneegrenze zu schützen. Die Blütenstände sind in Dolden angeordnet und können einen Durchmesser von bis zu 25 cm erreichen. |
| Eschenhortensie (Hydrangea cinerea) | Der Busch erreicht eine Höhe von 1,8 m.
Die Blätter sind rundlich, gesägt und zugespitzt. Ihre Unterseite ist behaart. Die Blüten stehen in einer Doldenrispe, die einen Durchmesser von bis zu 17 cm erreichen kann. Die weißen Blüten erscheinen im Hochsommer. Am besten deckt man den Strauch im Winter ab, um eine üppige Blüte und neue Triebe in der folgenden Saison zu gewährleisten. Er eignet sich auch zur Gestaltung von Hecken. |
Diese Art ist heute durch eine Varietät vertreten. Sterilis, deren sterile Blüten einen Durchmesser von bis zu 10-15 cm erreichen. |
| Hortensie radiata
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Die Triebe dieser Art sind mit einem weichen Flaum bedeckt, die Blätter sind dunkelgrün und haben gesägte Ränder.
Sie blüht im Juli und bildet doldenförmige Blütenstände. Die Blüten erreichen einen Durchmesser von 3 cm und sind leuchtend gefärbt. Der Strauch erfriert bei kalten Wintern, erholt sich aber im Frühling aktiv. |
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Dies sind längst nicht alle Hortensienarten. Insgesamt gibt es 52 Arten, jede mit unzähligen Sorten. Hier werden nur die beliebtesten vorgestellt, die bei richtiger Pflege im rauen russischen Klima gut gedeihen und im Herbst gepflanzt werden können.
Auswahl eines Hortensien-Setzlings zum Einpflanzen
Der Schlüssel zum Erfolg beim Anbau jeder Kulturpflanze liegt in der Wahl des richtigen Setzlings. Gutes Pflanzmaterial sorgt dafür, dass die Pflanze problemlos Wurzeln schlägt, kräftig wächst und prächtig blüht. Setzlinge kauft man am besten in spezialisierten Gärtnereien oder Fachgeschäften. Vor dem Kauf sollten Sie Bewertungen und den Ruf des Anbieters prüfen.
Am häufigsten findet man Sämlinge zweier Haupttypen:
- Offenwurzelsystem. Der Hauptvorteil besteht darin, dass man den Zustand der Wurzeln visuell beurteilen kann. Der Preis solcher Sämlinge ist niedriger.
- Geschlossenes Wurzelsystem. Diese Sämlinge wurzeln besser und sind leichter zu transportieren und einzupflanzen, sind aber in der Regel teurer.
Die wichtigsten Regeln für die Auswahl von gutem Pflanzmaterial:
- Die Pflanze ist unbeschädigt, es gibt keine Anzeichen von Krankheiten oder Rissen.
- Das Wurzelsystem ist gut entwickelt. Sollten Sie eine Jungpflanze mit einem geschlossenen Wurzelsystem kaufen, nehmen Sie sie aus dem Topf. Der Wurzelballen sollte gleichmäßig mit Wurzeln durchzogen sein. Alternativ können Sie prüfen, ob Wurzeln aus den Abzugslöchern austreten.
- Die Wurzeln weisen keine Fäulnis oder Schimmel auf. Selbst wenn keine Anzeichen dafür sichtbar sind, aber ein Schimmelgeruch wahrnehmbar ist, sollten Sie den Sämling nicht kaufen. Die Wurzeln dürfen nicht trocken sein.
- Der Stamm eines guten Sämlings ist gesund, und daneben befinden sich mehrere weitere Triebe.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflanzen von Hortensien im Herbst und Frühling
Wenn Sie einfache Empfehlungen befolgen, sind wunderschöne Blüten und gesunde Pflanzen garantiert.
Auswahl eines Standorts
Hortensien lieben viel Licht und Wärme, daher ist ein windgeschützter, offener Standort ideal. Alternativ eignet sich auch Halbschatten mit gefiltertem Sonnenlicht. Am besten pflanzt man Hortensien in der Nähe eines Zauns oder mitten auf dem Rasen. Sie sind auch für einen Alpengarten geeignet.
Wenn Sie die Pflanze in der Nähe Ihrer Hauswände anpflanzen möchten, beachten Sie, dass Hortensien etwa 1,5 m breit und mindestens 3 m hoch werden müssen. Vermeiden Sie es, andere Pflanzen in der Nähe zu pflanzen, um ein gegenseitiges Beeinträchtigen zu verhindern.
Optimale Standorte für verschiedene Arten:
- Paniculata - Wählen Sie einen leicht schattigen Standort, damit die Blüte nicht durch direkte Sonneneinstrahlung beeinträchtigt wird.
- Die baumartige Pflanze gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Bei extrem heißem Wetter sollte sie jedoch zusätzlich vor der intensiven Sonneneinstrahlung geschützt werden.
- Blattstielig – im Schatten pflanzen.
- Großblättrig - benötigt sie morgens und abends maximales Licht, mittags sollte sie etwas beschattet werden.
- Eichenblatt- und Sägezahnpalmen bevorzugen schattige Bereiche.
Weitere Informationen:
- Hortensien gedeihen zwar in feuchter Umgebung, aber nicht in zu großen Mengen. Vermeiden Sie daher Pflanzorte in sumpfigen Gebieten oder Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel.
- Der Standort sollte vor Nordwinden geschützt werden.
- Es ist notwendig, einen gewissen Abstand zwischen den Hortensien und den Wegen zu lassen, da sich die schweren Blütenstände neigen.
- Hortensien, die unter Bäumen wachsen, leiden unter einem Mangel an nützlichen Mikroelementen und Feuchtigkeit.
Nachbarn für Hortensien
Die Pflanze reagiert empfindlich auf den Einfluss benachbarter Pflanzen. Sie gedeiht nicht, wenn Johannisbeeren in der Nähe wachsen, da deren ätherische Öle Hortensien schaden. Auch die Robinie ist ein unerwünschter Nachbar. Ihr Wurzelsystem unterdrückt das Wurzelwachstum der Hortensie und setzt dabei giftige Substanzen frei. Vermeiden Sie außerdem, Gilbweiderich, Straußenfarn oder Knollen-Weidelgras in der Nähe zu pflanzen.
Es ist besser, Funkien, Pfeifensträucher, Flieder und Buchsbaum in der Nähe von Hortensien zu pflanzen.
In der Nähe von Hortensien sollten keine scharfen Pflanzen oder Knoblauch wachsen; Gurken und Zucchini sind hierfür besser geeignet.
Erde für Hortensien
Der Boden sollte leicht sauer, locker und nährstoffreich sein, um Staunässe zu vermeiden. Vor dem Pflanzen können Sie eine Mischung aus Rasensoden, Humus, rotem Torf und Sand im Verhältnis 2:2:1:1 in das Pflanzloch geben. Die Nährstoffzusammensetzung lässt sich leicht verbessern, indem Sie 1,5 Esslöffel Harnstoff, 5 Esslöffel Superphosphat und 2 Esslöffel Kaliumsulfat hinzufügen.
Ist der Boden alkalisch, verfärben sich die Blätter der Pflanze gelb, und in neutralem Boden werden Wachstum und Blüte eingeschränkt. Daher wird von der Zugabe von Asche oder Kalk dringend abgeraten. Besser geeignet sind Kiefernnadeln oder Torf als Dünger.
Vorbereitung des Pflanzlochs
Einen Monat vor dem Pflanzen sollte man den Standort festlegen. Dann sollte man ein Pflanzloch ausheben. Es sollte etwa einen halben Meter breit und tief sein.
Die oberste Erdschicht separat einbringen. Bei mehreren Pflanzen die Pflanzlöcher mindestens 70 cm voneinander entfernt setzen. Diese Methode eignet sich für Hecken. Für dekorative Zwecke sollte der Abstand zwischen den Pflanzlöchern 1,5 bis 3 Meter betragen. Die vorbereiteten Löcher mit einer Nährlösung füllen, angießen und 4 Tage ruhen lassen.
Der nächste Schritt ist das Düngen. Dafür gibt es mehrere optimale Methoden.
Die optimale Option.
- Legen Sie abgefallene Kiefernnadeln auf den Boden des für die Pflanzung vorbereiteten Lochs, um den Säuregehalt des Bodens zu erhöhen.
- Gib etwa 10 cm Erde darauf.
- Die nächsten zwei Drittel des Lochs werden mit einer Mischung aus jeweils 2,5 kg Kompost und Torf aufgefüllt.
- Die letzte Schicht besteht aus einer Handvoll Superphosphat.
Eine weitere Möglichkeit zum Ausfüllen:
- Bereiten Sie eine Mischung vor: jeweils ein Teil Humus, Erde und saurer Torf.
- Füllen Sie die Mulde zu zwei Dritteln mit dieser Mischung und rühren Sie um.
- 60 g Superphosphat und 25 g Kaliumsulfat hinzufügen, erneut mischen.
Wenn der Boden schwer und überwiegend lehmig ist, dann ist folgende Option geeignet:
- Legen Sie Kiefernnadeln oder sauren Torf auf den Boden.
- Bereiten Sie eine Mischung aus einem Teil saurem Torf, zwei Teilen Kompost oder Humus und zwei Teilen Rasenerde vor. Füllen Sie das Pflanzloch zu zwei Dritteln mit dieser Mischung.
Die einfachste Möglichkeit ist, zwei Drittel des Lochs mit Erde und Torf im gleichen Verhältnis zu füllen.
Nachdem das Loch vorbereitet ist, muss es großzügig gewässert werden, damit sich die Erde so gut wie möglich setzt.
Vorbereitung des Sämlings zum Einpflanzen
Um der Pflanze das Überstehen des Pflanzstresses zu erleichtern und ihr zu helfen, schneller Wurzeln zu schlagen und zu gedeihen, ist eine ordnungsgemäße Vorbereitung des Pflanzmaterials erforderlich.
Wenn Sie einen wurzelnackten Sämling gekauft haben, ist es am besten, ihn kurz in einer wässrigen Lösung eines speziellen Präparats einzuweichen. Kornevin oder Heteroauxin sind geeignet.
Ein Sämling mit einem geschlossenen Wurzelsystem benötigt weniger Pflege. Durch leichtes Auflockern der Oberfläche des Wurzelballens wird das Wurzelwachstum angeregt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflanzen von Hortensien
Regeln für das Pflanzen eines wurzelnackten Sämlings.
- Bewässern Sie das Loch großzügig und warten Sie einige Stunden.
- In die Mitte des Lochs wird ein Hügel aus einer Mischung aus fruchtbarer Erde und Torf zu gleichen Teilen gegeben.
- Setzen Sie den Busch in die Mitte des Hügels, breiten Sie die Wurzeln aus und achten Sie darauf, dass deren Spitzen nicht nach oben zeigen.
- Bedecken Sie den Sämling mit der gleichen Mischung, aus der der Erdhügel aufgeschüttet wurde.
Der Wurzelhals sollte auf Bodenhöhe liegen und nicht mit Erde bedeckt sein, um Fäulnis zu vermeiden.
- Den Boden mit der Hand leicht andrücken.
- Gießen Sie drei Eimer Wasser unter jeden Sämling. Sie können Kornevin oder Heteroauxin darin auflösen.
- Wenn sich der Boden nach dem Gießen deutlich gesetzt hat, füllen Sie Erde nach, um das vorherige Niveau wiederherzustellen. Überprüfen Sie den Stand nach einigen Tagen erneut.
Beim Pflanzen von Setzlingen mit geschlossenen Wurzeln empfiehlt es sich, dieselben Regeln zu befolgen. Die Ausnahme besteht darin, dass kein Erdhügel aufgeschüttet werden muss; der Wurzelballen kann einfach in das Pflanzloch gesetzt werden.
Pflanzmerkmale verschiedener Hortensienarten
Unterschiedliche Kulturen erfordern die Einhaltung spezieller Regeln.
Rispenhortensien pflanzen
Das Pflanzloch sollte 40 cm tief und 50 cm im Durchmesser sein. Lassen Sie etwa 1,5 m Abstand zwischen den Sträuchern. Bereiten Sie vor dem Pflanzen eine Nährstoffmischung vor: zwei Teile Humus, je ein Teil Kompost, Sand und Torf. Geben Sie anschließend Superphosphat (60 g pro 10 kg Mischung) und Kaliumsulfat (20 g pro 10 kg Mischung) hinzu. Füllen Sie die vorbereiteten Löcher mit dieser Mischung und lassen Sie sie einige Tage ruhen.
Dann ein kleines Loch in den Boden graben und die Pflanze hineinsetzen. Die Wurzeln ausbreiten. Den Strauch so tief einpflanzen, dass der Wurzelhals über der Erde liegt. Den Sämling mit Erde bedecken und leicht andrücken. Anschließend gießen und mit Torf oder Kiefernnadeln mulchen.
Nach dem Einpflanzen die Pflanze großzügig gießen. Wachstumsfördernde Mittel können im Wasser aufgelöst werden.
Anpflanzen von Hortensien (Hydrangea arborescens)
Aufgrund ihrer Größe benötigt diese Pflanze viel Platz. Halten Sie einen Freiraum von etwa zwei Metern um den Strauch herum ein. Die Blütenstände der Schneeballhortensie sind überaus dekorativ; ihre üppigen Dolden können einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen. Sie können sich von Mitte Sommer bis Mitte Herbst an der Blüte erfreuen.
Der Standort sollte zugluftgeschützt und gut drainiert sein. Das Pflanzloch sollte idealerweise etwa einen halben Meter im Durchmesser und in der Tiefe messen. Am besten wurzeln die Sträucher in einem speziellen Substrat aus Humus, saurem Torf und Kalium-Phosphor-Dünger (ca. 50 g). Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Wurzeln genügend Abstand zueinander haben und der Wurzelhals nicht mit Erde bedeckt wird.
Was tun mit Hortensien nach der Herbst- und Frühjahrspflanzung?
Um sicherzustellen, dass die Pflanze gut anwächst, müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Der erste Schritt nach dem Pflanzen ist das Mulchen des Bodens. Dadurch wird die Feuchtigkeit im Boden gehalten und die Wurzeln vor Kälteschäden geschützt. Als Mulchmaterial eignen sich abgefallene Kiefernnadeln oder saurer Torf. Diese Materialien verleihen dem Boden Säure, die Hortensien bevorzugen. Die Mulchschicht sollte mindestens 7 cm dick sein. Der Abstand zwischen Mulch und Stängeln sollte etwa 5 cm betragen, da es sonst zu Fäulnis kommen kann.
Mulchsystem Ein Beispiel für Mulchen Möglicher Mulch - Während die Pflanze aktiv Wurzeln schlägt (im Durchschnitt zwei Wochen), sollte sie reichlich und häufig gegossen werden. Dies gilt insbesondere bei Trockenheit.
- In Regionen mit frostigen Wintern ist es wichtig, den Strauch vor Frost zu schützen. Die Wintervorbereitung erfolgt wie folgt: Entfernen Sie Blätter und Blüten und bedecken Sie den Strauch mit Torfmoos, sobald die ersten Fröste auftreten. Alternativ können Sie Humus, Torf oder verrottetes Sägemehl verwenden. Verteilen Sie nach den ersten Frösten eine etwa 20 cm dicke Mulchschicht um den Stamm. Binden Sie anschließend alle Triebe mit Bindfaden zusammen und wickeln Sie sie in Jute oder ein anderes geeignetes Material ein.
- Bei der Pflanzung im Frühjahr, insbesondere in den südlichen Regionen, ist es notwendig, die junge Pflanze zu beschatten.
Denken Sie im Frühjahr daran, die Schutzvorrichtungen zu entfernen, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist. Bringen Sie anschließend die Mulchschicht wieder auf.
Hortensienpflege im Herbst: Tabelle
| Feuchtigkeitsspendend | Hortensien gedeihen am besten in feuchtem Klima und sollten daher bei Trockenheit alle drei bis vier Tage gegossen werden. Verwenden Sie Regenwasser oder abgestandenes Wasser. Die empfohlene Wassermenge beträgt 30–50 Liter pro Pflanze. Bei gemulchtem Boden reicht es, seltener zu gießen. Die Zugabe von Essig oder Zitronensaft zum Gießwasser kann hilfreich sein und Chlorose vorbeugen. |
| Dünger | Die letzte Düngung der Hortensie in dieser Saison sollte Anfang September erfolgen, und zwar mit einem Dünger auf Kalium- und Phosphorbasis. |
| Krankheitsprävention | Im Herbst können Sie den Strauch gegen Schädlinge und Krankheitserreger behandeln, um deren Überwinterung im Boden zu verhindern. Besprühen Sie den Strauch nach dem Laubfall mit einer 1%igen Bordeauxbrühe. Alternativ können Sie auch das im Handel erhältliche Mittel Abiga-Peak verwenden. |
| Trimmen |
Es gibt zwei gegensätzliche Meinungen zum Thema Baumschnitt. Einige sind der Ansicht, er solle im März erfolgen, bevor die Knospen aktiv austreiben. Andere halten den Oktober für den besten Zeitpunkt, wenn der Saftfluss im Trieb nachlässt. Alle Hortensienarten lassen sich grob in zwei große Gruppen einteilen. Die erste Gruppe umfasst Sträucher, deren Blüten an älteren Trieben wachsen. Dazu gehören großblättrige, stachelige, eichenblättrige, gestielte, kletternde, gesägte und Sargentiana-Hortensien. Bei diesen Hortensien müssen alte Blütenstände und beschädigte Zweige entfernt werden. Zur zweiten Gruppe gehören Pflanzen, die an jungen Trieben blühen. Daher empfiehlt es sich, diese am Ende der Saison zurückzuschneiden. Hierbei sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Baumhortensien (Hortensien arborescens) werden ab einem Alter von vier Jahren geschnitten. Rispenhortensien (Hortensien paniculata) hingegen behalten die verzweigten Äste intakt. Der Hauptvorteil des Eingriffs im Herbst liegt darin, dass der Saftfluss gestoppt wird. Jeder Rückschnitt ist vergleichbar mit einer offenen Wunde, und bei einer Durchführung im Frühjahr besteht ein geringes Risiko, dass der Trieb blutet. |
Vorbereitung der Hortensien auf den Winter
Hortensien sind recht empfindliche Pflanzen, und der Winter setzt ihnen stark zu. Daher ist eine sorgfältige Vorbereitung auf den Wintereinbruch wichtig. Entfernen Sie bereits im September alle Blätter der Rispenhortensie bis auf die obersten. Düngen Sie anschließend mit einem kalium- und phosphorhaltigen Dünger.
In warmen Regionen wie der Krim können Hortensien den Winter überstehen, indem man sie hoch anhäufelt. In Gebieten mit frostigen Wintern und wenig Schnee sind sorgfältigere Vorbereitungen nötig. Kleinere Sträucher können vollständig mit Torf bedeckt werden, und der so entstandene Schutz kann durch Einwickeln in Plastikfolie gesichert werden. Alternativ kann man den Strauch mit einer Schnur zusammenbinden, indem man die Zweige zusammenzieht. Anschließend zieht man ihn vorsichtig zu Boden und fixiert ihn, indem man das freie Ende der Schnur an einem Brett befestigt. Die Pflanze wird mit Fichtenzweigen oder Sägemehl bedeckt und zusätzlich mit Vliesstoff geschützt.
Eine weitere hervorragende Methode, Hortensien vor starkem Frost zu schützen: Legen Sie Fichtenzweige um den Stamm und binden Sie diese sorgfältig am Boden fest, sodass sie vom Zentrum nach außen verlaufen. Füllen Sie anschließend das Innere des Strauchs mit Torf und bedecken Sie die am Boden liegenden Zweige mit weiteren Fichtenzweigen. Bedecken Sie die gesamte Pflanze mit Lutrasil und beschweren Sie die Ecken mit schweren Steinen.
Diese Methoden eignen sich jedoch nur für junge Pflanzen mit biegsamen Zweigen. Sind die Triebe bereits verholzt, sollten sie mit Lutrasil umwickelt und mit Klebeband fixiert werden. Anschließend wird ein Schutzgerüst aus Drahtgeflecht um die Pflanze gebaut. Es sollte 20 cm höher als der Strauch sein. Der gesamte Innenraum des Geflechts wird mit trockenem Laub gefüllt und die Konstruktion anschließend mit Plastikfolie umwickelt.
Diese Maßnahmen sind besonders wichtig für Jungpflanzen. Je älter der Strauch wird, desto weniger frostempfindlich ist er.
Wie man Hortensien im Herbst richtig umpflanzt
Die Antwort auf diese Frage hängt von der Pflanzenart ab. Großblättrige Sorten sollten zu dieser Jahreszeit nicht umgepflanzt werden, da sie schlecht anwurzeln. Am besten eignen sich baumartige und rispenförmige Sorten. Die Pflanze sollte zu Beginn der Saison vorbereitet werden. Graben Sie dazu einen ausreichend breiten Graben um den Stamm. Dieser sollte mindestens 30 cm tief und breit sein. Füllen Sie den Graben anschließend mit Kompost und gießen Sie ihn regelmäßig. Dies regt die Triebbildung an. Der Strauch kann dann im September umgepflanzt werden.
Binden Sie die Zweige zunächst zusammen, um das Einpflanzen zu erleichtern; andernfalls wird es schwierig. Graben Sie dann vorsichtig um die Pflanze herum und heben Sie sie aus der Erde. Achten Sie darauf, die jungen Wurzeln zu schützen. Setzen Sie den ausgegrabenen Strauch an seinen neuen Standort und pflanzen Sie ihn in ein einige Tage zuvor vorbereitetes Pflanzloch. Schneiden Sie ihn nach dem Einpflanzen leicht zurück.
Top.tomathouse.com empfiehlt: Wie man Hortensien im Herbst vermehrt.
Es gibt viele Methoden: Stecklinge, Absenker, Teilung oder Ausläufer. Eine weitere Möglichkeit ist, den jungen Sämling einzupflanzen. Unsere Website http://top.tomathouse.com weist jedoch darauf hin, dass eine Methode für den Herbst ungeeignet ist: Stecklinge. Diese Methode wird am besten Mitte Juli angewendet.
Teilung von Hortensien im Herbst
Dies ist besonders beim Umpflanzen praktisch. Die Methode eignet sich für alle Arten außer Rispentrieben. Nach dem Ausgraben des Sämlings wird die Wurzel in mehrere Abschnitte geteilt, die jeweils sowohl kräftige Wurzeln als auch gesunde Triebe enthalten. Zur Förderung der Wundheilung können die Schnittstellen mit Holzkohle behandelt werden.
Vermehrung von Hortensien durch Absenker im Herbst
Der Hauptvorteil dieser Methode ist ihre Einfachheit, allerdings hat sie auch einen Nachteil: geringe Ausbeute. Zuerst muss die Erde an der Stelle, wo der Steckling Wurzeln schlagen soll, ausgehoben werden. Dann wird ein maximal 15 cm tiefer Graben gezogen und der Steckling hineingesetzt. Zur Fixierung können Metallstifte verwendet werden. Anschließend wird der Graben mit Erde aufgefüllt. Die Triebspitze sollte frei bleiben; der Austriebspunkt wird entfernt. Vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit sollte der Steckling mit Laub oder Fichtenzweigen abgedeckt werden.
Mit dem Frühling treiben die jungen Triebe aus der Pflanzschicht aus. Sobald sie 20–25 cm hoch sind, sollten sie angehäufelt werden. Dieser Vorgang wird alle 10 cm Triebwachstum wiederholt. Wenn der entstandene Hügel 25 cm hoch ist, wird die Pflanzschicht ausgegraben, vorsichtig vom Hauptstrauch getrennt und die jungen Triebe anschließend an verschiedenen Stellen eingepflanzt.
Vermehrung von Hortensien durch Herbsttriebe
Die oberste Bodenschicht sollte entfernt werden, dann sollte der Wurzelstock abgetrennt und an einen anderen Standort verpflanzt werden, wo er etwa zwei Jahre wachsen kann. Danach kann er an seinen endgültigen Standort verpflanzt werden.
Vermehrung von Hortensien durch Vergraben des Sämlings
Dies ist eine relativ neue Technik, die sich aber bereits großer Beliebtheit erfreut. Dabei wird ein Pflanzensämling als Steckling verwendet. Alle Blätter und schwachen Triebe werden entfernt, anschließend wird die Pflanze in einen tiefen Graben mit schrägem Boden eingegraben.
Der Sämling wird in den Graben gesetzt, die Wurzeln werden so tief wie möglich eingegraben und die Erde verdichtet. Anschließend werden alle Triebe fächerförmig angeordnet und mit Erde bedeckt. Zum Schluss wird die gesamte Fläche mit Humus oder Torf abgedeckt.
Mit dem Frühlingsbeginn treiben die Knospen aus und beginnen zu wachsen. Zunächst werden die Sämlinge von ihren Wurzeln mit Nährstoffen versorgt, später entwickeln sie ihr eigenes Wurzelsystem. So können aus einer einzigen Pflanze zehn junge Hortensien entstehen.
Wir empfehlen ein Video zur Aussaat von Hortensiensamen:











































































