Zimmerrosen unterscheiden sich von Gartenrosen durch ihre geringe Größe und die Fähigkeit, ganzjährig zu blühen. Damit die Blume jedoch das ganze Jahr über mit ihrer Schönheit erfreut, ist es wichtig, ihre Eigenschaften zu kennen und sie richtig zu pflegen.
Inhalt
- 1 Ursprung der Zimmerrose und ihre Eigenschaften
- 2 Beliebte Rosenarten und -sorten für den Innenbereich
- 3 Auswahl und Akklimatisierung von Zimmerrosen
- 4 Pflege einer Hausrose
- 5 Wie man aus einem Rosenstrauß eine Zimmerrose zieht
- 6 Fehler bei der Pflege von Zimmerrosen
- 7 Krankheiten und Schädlinge von Zimmerrosen, Bekämpfungsmaßnahmen
Ursprung der Zimmerrose und ihre Eigenschaften
Diese kleine Pflanze ist, abgesehen von ihrer kompakten Größe, optisch nicht von ihrem Gartenverwandten zu unterscheiden. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Minirosen werden selten höher als 50 cm. Ihre kleinen Blätter sitzen an einem kräftigen, dichten, dornigen Stängel. Sie können glänzend oder matt sein, haben aber immer gesägte Ränder.
Die Größe der Blüte hängt von der Art ab: Hochstamm-, Kletter-, Bodendecker- oder Strauchformen. Letztere werden am häufigsten für die Zimmerkultur verwendet. Die Blüte kann in einer Vielzahl von Farben vorkommen, von reinem Weiß bis zu tiefem Burgunderrot.
Üblicherweise werden im Haus mehrere Sorten von Zimmerrosen gleichzeitig angebaut, die sich das ganze Jahr über abwechseln und abwechselnd blühen.
Bei richtiger Pflege kann die Pflanze bis zu 25 Jahre alt werden.
Die Miniaturrose stammt vermutlich aus China, daher wird sie, obwohl manche Theorien ihren Ursprung in Südostasien oder sogar Europa vermuten, als Chinesische Rose bezeichnet. Ihr intensives Teearoma hat ihr einen weiteren Namen eingebracht – Teerose.
Beliebte Rosenarten und -sorten für den Innenbereich
| Sicht | Beschreibung |
| Bengalen | Diese Rose erreicht eine Höhe von maximal 20 cm und zeichnet sich durch kleine, gezackte Blätter und große Knospen aus. Die Blütenfarbe ist vielfältig, Rottöne sind jedoch am häufigsten. Auch gefüllte Sorten sind erhältlich. Sie blüht das ganze Jahr über. Die Pflege ist unkompliziert, ein Rückschnitt ist nicht nötig. Ihr Duft ist dezent und nicht aufdringlich, sodass sich eine Topfrose wie diese auch im Schlafzimmer gut macht. Beliebte Sorten sind Katerina Violet, Hemti Demti und Baby Carnival. |
| Remontant |
Sie erreicht eine Höhe von 30 cm. Ihre Blätter sind klein und ihre mittelgroßen, länglichen Knospen erinnern an einen Kelch. Sie ist pflegeleicht und kann zur Dauerblüte angeregt werden, blüht aber in der Regel höchstens zweimal im Jahr. Sie ist recht winterhart. Zu den beliebten Sorten dieser Art gehören Etienne Levet, Frau Karl Druschki, Ulrich Brunner fis. |
| Primel | Diese Zwergrose erreicht eine Höhe von maximal 30 cm. Sie entstand durch jahrelange Züchtung aus der Kreuzung von reichblühenden japanischen und chinesischen Teerosen. Es gibt zahlreiche Unterarten, darunter solche mit gefüllten oder halbgefüllten Blüten, traubenförmigen Knospen und rispenförmigen Blütenständen. Ihre Blütezeit erstreckt sich vom Frühsommer bis zum Hochwinter. Dank ihrer hohen Frosthärte eignet sie sich hervorragend für Beeteinfassungen und Terrassen. Die beliebtesten Sorten sind Orange Triumph, Clotilde Super und Miniature. |
| Hybridtee |
Man nimmt an, dass diese Art aus Indien stammt und durch gezielte Züchtung von Bengal- und Gartenrosen entstanden ist. Verschiedene Teerosen-Sorten variieren in der Höhe, von 20 cm bis zu 2 m bei der Kletterrose. Die Blüten sind klein, typischerweise in zarten Farbtönen und mit einem dezenten, feinen Duft. Die Blätter sind klein und hellgrün. Sie blühen ganzjährig, vertragen aber hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen schlecht. Die beliebtesten Sorten sind Peer Gynt, Gloria D, Apricot Silk und Prima Ballerina. |
| Mix Danika | Sie zeichnet sich durch ihre geringe Höhe (bis zu 30 cm) und mittelgroße Knospen in verschiedenen Farbtönen aus. Sie bevorzugt volle Sonne und reichliche, aber seltene Bewässerung. Die Blätter sind klein und sattgrün.
Die bekanntesten Sorten: Cornada, Parade, Mini Mix, Favorite, Beau Monde. |
| Miniatur |
Diese Sorte entstand durch die Kreuzung zweier anderer Sorten – einer Teehybride und einer Polyanthus-Rose. Die kleinen Knospen verströmen einen zarten Duft und bilden große Blütenstände. Die Blätter sind mittelgroß und hellgrün. Sie sind pflegeleicht und blühen in der Regel saisonal. Zu den beliebten Sorten gehören Amulet, Green Ice, Apricot und Sunblaze. |
| Bodendecker |
Diese Rosen, die aus ähnlichen Gartenrosensorten hervorgegangen sind, bieten eine Vielfalt an Blüten- und Blattformen, -farben und -größen sowie unterschiedliche Blütezeiten und Frostresistenz. Zu ihren besonderen Merkmalen zählen kriechende Triebe und geringer Pflegeaufwand. Bekannte Zimmerpflanzensorten: Alba, Magic, Fairy. |
Weltweit gibt es derzeit rund 300 Sorten der chinesischen Rose, und Hobbyzüchter entwickeln jedes Jahr neue.
Beliebte Sorten von Rosen für den Hausgebrauch:
| Vielfalt | Blume | Blätter | Besonderheiten |
| Baby-Maskenball | Diese chamäleonartige Blume, die einen Durchmesser von bis zu 3–4 cm erreicht, ändert während der Blütezeit mehrmals ihre Farbe, typischerweise von Zitronengelb über Rosa bis hin zu Purpurrot. Sie verströmt einen zarten Duft. | Dunkelgrün, glänzende Oberfläche, klein. | Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 30 cm und ist nahezu dornenlos. Er ist pflegeleicht und sehr resistent gegen Schädlinge. |
| Angela Rippon | Die Blüten erreichen eine Größe von 3–4 cm und verströmen einen intensiven, aber angenehmen Duft. Jeder Blütenstand enthält bis zu 5 Knospen. | Kleine, dichte Textur, dunkelgrün. | Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 40 cm und ist stark verzweigt. Er benötigt eine Behandlung gegen Mehltau und Sternrußtau, kann aber ohne Schnitt gezogen werden. Düngen Sie ihn regelmäßig mit kleinen Mengen. |
| Ostermorgen | Cremeweiß. Gefüllt. Die Blütenstände enthalten bis zu 25 Blüten. Groß – bis zu 4 cm Durchmesser. | Hart, glänzend, dunkelgrün. | Resistent gegen Krankheiten, insbesondere Pilzkrankheiten. Blüht das ganze Jahr über. |
| Feuerprinzessin | Jeder Blütenstand enthält 3–5 Blüten. Gefüllt. Farbe: orangerot. | Klein, dunkelgrün, glänzend, mit gezackten Rändern. | Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 40 cm und hat einen verzweigten Wuchs. Er ist anfällig für Mehltau und Sternrußtau. |
| Kolibri | Gefüllt, bis zu 5 cm im Durchmesser, mit bis zu 25 Blütenblättern pro Knospe. Die Farbe variiert von Orange-Gelb bis zu einem tiefen Aprikosenton. Sie duftet zart nach Teerose. Jeder Blütenstand besteht aus 3–5 Blütenblättern. | Ziemlich groß, dichte Textur, glänzend. | Die maximale Höhe des Strauchs beträgt 35 cm. Er blüht mehrmals im Jahr. |
| Gelbe Puppe | Die Farbe reicht von hellem Zitronengelb bis zu einem tiefen Gelb. Gefüllt, mit bis zu 50 Blütenblättern pro Knospe. | Dunkel, dick und klein. | Bis zu 30 cm hoch. |
| Sternenbanner | Der Durchmesser beträgt bis zu 4 cm, die Streifen auf den Blütenblättern wechseln zwischen Weiß und Karmesinrot. Jede Infloreszenz enthält bis zu 5 Blüten. | Glänzend, mittelgroß, hellgrün. | Die erste gestreifte Sorte wurde 1975 in den USA gezüchtet. Viele neue Sorten sind daraus entstanden. Der Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm. Er verzweigt sich kaum und ist nahezu dornenlos. Sehr krankheitsresistent. Blüht ganzjährig. |
| Grünes Eis | Die Knospen sind rosa. Die geöffnete Blüte ist weiß mit einem grünen Schimmer. Gefüllt. Jeder Blütenstand enthält 3–5 Blüten. | Mittelgroß, sattgrüne Farbe. | Die Sträucher sind groß – bis zu 60 cm hoch und 80 cm breit. Sie sind sehr krankheitsresistent. Die Blüte ist unregelmäßig und dauert das ganze Jahr an. |
Auswahl und Akklimatisierung von Zimmerrosen
Das Erste, was Sie tun müssen, damit Ihre Zimmerrose Ihnen viele Jahre Freude bereitet, ist, eine gesunde Pflanze auszuwählen.
Die Qualität einer Minirose wird durch zwei Merkmale bestimmt:
- Aussehen. Kaufen Sie keine Rose, deren Laub Anzeichen von Trockenheit, Verfärbungen oder Vergilbung aufweist. Auch der Boden sollte geprüft werden; er sollte weder trocken noch mit einem weißen Belag bedeckt sein. Sind Schädlingsbefall an der Blattunterseite sichtbar, sollten Sie die Pflanze nicht kaufen. Erkundigen Sie sich außerdem, wie lange die Rose bereits im Handel erhältlich ist; je länger sie angeboten wird, desto schlechter ist in der Regel ihr Zustand.
- Blütezeit. Sind alle Blüten voll erblüht, wird die Pflanze Schwierigkeiten beim Umtopfen und der Anpassung. Wählen Sie daher besser einen Strauch mit Knospen.
Die Akklimatisierung von Mini-Rosen an Innenbedingungen umfasst folgende Schritte:
- Umtopfen. Sie benötigen einen Topf mit Abflusslöchern. Am besten eignet sich Rosenerde. Der Vorgang selbst erfolgt durch Umladung.
- Rückschnitt. Vor dem Umpflanzen sollten alle Blütenknospen entfernt werden, um die Pflanze zu stärken und das Anwurzeln zu erleichtern.
- Quarantäne. Der Mini-Rosentopf sollte an einem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort aufgestellt werden. Gute Belüftung und die Trennung von anderen Zimmerpflanzen sind unerlässlich.
- Besprühen. Hierbei wird eine schwache Insektizidlösung verwendet, um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen. Alternativ kann auch ein Wachstumsstimulans wie beispielsweise Epin verwendet werden.
Pflege einer Hausrose
Eine Zimmerrose ist eine Pflanze, die sorgfältige und hochwertige Pflege benötigt. Nur so kann man eine ganzjährige oder saisonale Blüte gewährleisten.
Die häusliche Pflege muss unter Berücksichtigung folgender Anforderungen durchgeführt werden:
| Indikator | Sommer | Winter |
| Standort | Es ist besser, den Blumentopf auf den Balkon zu stellen oder die Rose im Garten ins Freiland zu pflanzen. | Der beste Standort ist in der Nähe von Fenstern, die nach Osten oder Südosten ausgerichtet sind. Beschattung ist erforderlich. |
| Beleuchtung | Sie mag keine schattigen Plätze, verträgt aber auch keine direkte Sonneneinstrahlung. Drehen Sie sie regelmäßig. | |
| Temperaturbedingungen | +16…+25 °C | +15…+17 °C |
| Luftfeuchtigkeit | Etwas über dem Normalwert, aber nicht unter 40 %. Um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, besprühen Sie die Pflanze und die Umgebung regelmäßig. Sie können den Blumentopf in eine spezielle Schale mit feuchtem Blähton stellen. | Unter 40 %. |
| Regelmäßigkeit der Bewässerung | Gießen Sie die Pflanze großzügig direkt an den Wurzeln, sobald die Erde trocken ist, bis zu zweimal täglich. Das Wasser sollte kühl sein. Schütten Sie überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer. | Mäßig und selten. |
| Düngemittel | Einmal wöchentlich, abwechselnd mineralisch und organisch. | Eine Befruchtung findet selten oder gar nicht statt. |
| Grundierung | Verwenden Sie spezielle Rosenerde oder eine Mischung aus Humus, Rasensubstrat und Sand. Der Boden sollte einen neutralen pH-Wert haben. | |
| Häufigkeit der Übertragungen | Das hängt von der Bodenverarmung und der Wurzelentwicklung ab. Da Miniaturrosen empfindliche Wurzeln haben, wird eine Umpflanzung empfohlen. | |
Wie man aus einem Rosenstrauß eine Zimmerrose zieht
Aus einer Blume aus einem Blumenstrauß kann man eine Zimmerrose ziehen. Dazu müssen aber einige Regeln beachtet werden.
Vielfalt
Für diesen Zweck eignen sich ausschließlich einheimische Miniaturrosen, vorzugsweise solche mit roten oder rosafarbenen Blüten – diese wurzeln am leichtesten. Die Stängel sollten dick und kräftig sein und leuchtende Blätter und Knospen aufweisen.
Zeitraum
Stecklinge eignen sich vom späten Frühling bis zum mittleren Herbst. Wechseln Sie das Wasser in der Vase mit dem Blumenstrauß täglich.
Nachts werden die Stängel mit den Knospen nach unten vollständig in saubere Flüssigkeit abgesenkt.
Stecklinge
Die Gartenschere wird zuvor desinfiziert. Der Trieb wird in 10–15 cm lange Stecklinge geschnitten. Mindestens drei Knospen sind zulässig. Man macht einen schrägen Schnitt 1,5 cm von der untersten Knospe entfernt und einen geraden Schnitt im gleichen Abstand von der obersten Knospe.
Auch die Blätter sollten erhalten bleiben; dazu werden sie üblicherweise um ein Drittel gekürzt.
In extremen Fällen ist es zulässig, eine Stecklingshälfte mit nur einer Knospe zu verwenden.
Wurzelbildung im Wasser
Dem warmen Wasser wird ein biologischer Wachstumsstimulator wie Epin oder Kornevin zugesetzt.
Alternativ können Sie Honig (1 Teelöffel pro Glas Wasser) oder Aloe-vera-Saft (bis zu 20 Tropfen) verwenden. Geben Sie ein Drittel des Pflanzmaterials in die Lösung und lassen Sie es bis zu drei Wochen einweichen. Wechseln Sie das Wasser alle fünf Tage.
Die ersten kleinen Wurzeln erscheinen normalerweise gegen Ende der zweiten Woche. In der dritten Woche wachsen sie ein wenig.
Im Boden verwurzeln
Wenn die Wurzeln 2-3 cm gewachsen sind, kann man den jungen Trieb in die Erde pflanzen.
Nehmen Sie dazu kleine Becher (bis zu 300 ml), die mit einer Mischung aus Rosenerde gefüllt sind. Geben Sie zur besseren Drainage eine 1,5 cm dicke Schicht Sand oder kleiner Muscheln auf den Boden.
Decken Sie den Behälter mit den eingepflanzten Stecklingen mit etwas ab, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Ein Einmachglas oder eine abgeschnittene Plastikflasche eignen sich dafür.
Bei +25 °C, hoher Luftfeuchtigkeit und optimalen Bodenverhältnissen wurzelt die Pflanze schnell.
Wurzeln in Kartoffeln
Diese Methode liefert in 90% der Fälle ein Ergebnis.
- Man nehme große Kartoffeln, wasche sie und entferne die Augen.
- Legen Sie die Probe für einige Minuten in eine Kaliumpermanganatlösung, nehmen Sie sie heraus und lassen Sie sie trocknen.
- Mit einem scharfen, desinfizierten Messer eine Vertiefung in die Knolle schneiden, die einen Winkel von 45 Grad aufweist.
- Man nehme in Kornevin getränkte Kartoffelstecklinge und stecke sie in die Kartoffel.
- Die Knollen werden in einen mit Erde gefüllten Behälter gesetzt, 15 cm tief eingepflanzt, mit Erde bestreut, wobei die oberen Knospen über der Erde bleiben.
- Mit transparenter Folie oder einem Einmachglas abdecken.
- In regelmäßigen Abständen Wasser mit einer Nährstoffmischung versetzen (1 Teelöffel Zucker pro 1 Liter Wasser).
- Die Sprossen werden nach 2 Wochen aus dem Gewächshaus freigelassen.
Wurzelung mit der Burrito-Methode
Dies ist eine sehr ungewöhnliche Methode. Rosenstecklinge werden in Wasser eingeweicht, dann in feuchtes Papier gewickelt und in einen Beutel gelegt. Die Verpackung wird regelmäßig geöffnet, gelüftet, kontrolliert und verfaulte Stecklinge entfernt. Anschließend wird das Zeitungspapier gewechselt. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, werden die Stecklinge auf maximal vier Knospen gekürzt und in Erde gepflanzt.
Junge Pflanzen müssen ein Wurzelsystem entwickeln, daher sollten im ersten Jahr die austreibenden Knospen entfernt werden. Die Vermehrung durch Stecklinge im Herbst ermöglicht es, bis zur folgenden Saison einen voll erblühten Zimmerrosenstrauch zu ziehen.
Fehler bei der Pflege von Zimmerrosen
Es genügt nicht, eine gesunde Blume im Geschäft auszusuchen oder sie aus einem Steckling zu ziehen; es ist notwendig, die Pflanze vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen und Pflegefehler zu vermeiden.
| Symptom | Ursache |
| Fehlende Blüte. |
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| Vergilbung oder Verlust der Blattdichte. |
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| Absterben von Blättern oder Teilen davon. | Falsche Behandlung mit Insektiziden – chemische Verbrennung. |
| Das Trocknen und Abfallen der Blätter. |
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| Aktives Triebwachstum ohne Blüte. | Übermäßiger Einsatz von mineralischen und organischen Düngemitteln. |
| Abfallen von den Knospen vor der Blüte. |
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Krankheiten und Schädlinge von Zimmerrosen, Bekämpfungsmaßnahmen
Es ist wichtig, Pflanzenkrankheiten frühzeitig zu erkennen, daher sollten Minirosen regelmäßig kontrolliert werden. Leicht erkennbare Krankheiten sind in der Tabelle beschrieben.
| Krankheit | Hauptmerkmale |
Therapie |
| Echter Mehltau | Pulverförmiger Belag auf Blättern und Stängeln, Verlust des Blattdrucks, Welken der Stängel. | Befallene Triebe entfernen und gemäß der Gebrauchsanweisung mit einem Spezialprodukt wie z. B. Topaz besprühen. |
| Falscher Tau | Leichter Belag auf der Blattunterseite. Violette Flecken auf der Blattoberseite. | Befallene Triebe werden mit einer Gartenschere entfernt. Der Strauch wird abwechselnd mit verschiedenen Präparaten besprüht. |
| Sichtung | Auf der Außenseite des Blattes erscheinen Flecken in verschiedenen Farben. | Befallene Blätter und Triebe entfernen. Übermäßige Luftfeuchtigkeit reduzieren. Den Raum regelmäßig lüften. Mit speziellen kupferhaltigen Produkten besprühen. |
| Schwarzer Fleck | Das Blatt hat schwarze Flecken. Es trocknet aus und fällt ab. | Befallene Stellen werden zusammen mit den Trieben abgeschnitten. Die Pflanze wird in einen neuen Topf mit neuer Erde umgetopft und anschließend mit einem speziellen Präparat besprüht. |
| Rost | Auf der Blattunterseite bilden sich rostfarbene oder braune Beläge, und ähnliche Flecken erscheinen auf der Blattoberseite. | Entfernen Sie alle befallenen Blätter. Besprühen Sie die Pflanze mit einem geeigneten Mittel, z. B. Topaz. |
| Schimmel | Es kann am Boden, an Stämmen und Blättern auftreten. Das Wurzelsystem verfault. | Gießen Sie seltener und weniger oft. Lüften Sie den Raum. Besprühen Sie ihn gegebenenfalls mit den benötigten Produkten. |
| Bakterienkrebs | Auf den Blättern befinden sich gelbe Flecken. Diese trocknen aus und fallen ab. | Schneiden Sie alle befallenen Triebe mit einer Gartenschere bis ins gesunde Gewebe zurück. Pflanzen Sie die Pflanze in einen neuen Topf mit neuer Erde um. Besprühen Sie sie anschließend mit Pflanzenschutzmitteln. |
Parasitäre Insekten können Zimmerrosen genauso schädigen wie Krankheiten. Die wichtigsten Arten und Bekämpfungsmethoden sind in der Tabelle aufgeführt.
| Schädlingsart | Schadenssymptome |
Beseitigung |
| Rosenblattlaus | Die Triebe rollen sich ein, und es bildet sich ein klebriges Sekret. Die betroffenen Stellen verfärben sich. Das Wachstum stellt sich ein, und die Blätter fallen ab. |
Die betroffenen Triebe werden mit einer Gartenschere abgeschnitten. Die Pflanze wird mindestens dreimal mit Seifenwasser gewaschen und mit einem speziellen Produkt wie Actellic besprüht. |
| Spinnmilbe | Auf den Blättern erscheinen helle Punkte, die sich dann zu weißlichen Flecken entwickeln. Schließlich rollen sie sich ein und fallen ab. Die Pflanze wird von einem feinen Gespinst überzogen. | Waschen Sie den Strauch mit Seifenwasser und behandeln Sie ihn. Besprühen Sie ihn abwechselnd mit Actellic, Fitoverm und Vermitek. |
| Thrips | Auf den Blättern bilden sich silbrige Streifen, die dann wieder verblassen. Pollen fällt von den Blüten ab, und in den Blütenblättern sind beschädigte Stellen – Löcher – zu erkennen. |
Der Busch wird gründlich mit Teer- oder grüner Seife gewaschen. Befallene Blätter werden entfernt. Die Wurzelbewässerung und -besprühung erfolgt mit speziellen Mitteln, zum Beispiel Aktara und Confidor. |
| Rosenblattwespe | Die Blätter trocknen aus, rollen sich ein und verformen sich; an ihnen bilden sich angeknabberte Stellen. Die Rose stellt ihr Wachstum ein. | Die Pflanze wird gründlich mit Seife gewaschen und mit speziellen Präparaten, zum Beispiel Fufanol, besprüht. |
| Schildlaus | Auf den Blättern bilden sich braune Flecken, die leicht abfallen. Die Pflanze stellt ihr Wachstum ein und verliert Blätter. | Mit Seifenlauge waschen und mit Insektiziden besprühen. |
| Rosenzikade | Auf den Blättern bilden sich kleine, weißliche Flecken, die anschließend ein marmoriertes Muster annehmen und sich gelb verfärben. Sie fallen oft ab. Im Frühjahr findet man auf der Blattunterseite weiße Larven des Parasiten. | Der Busch wird gründlich gewaschen und mit Spezialmitteln behandelt. |
| Schaumzikade | Die Rose verwelkt, Flüssigkeit tritt im Blatt aus und tritt in Form von schaumigen Sekreten aus. | Spülen Sie den Strauch unter der Dusche gründlich ab, am besten mit einer Seifenlauge. Besprühen Sie ihn anschließend mit Produkten wie Actellic oder Aktara. |
Kranke und von Schädlingen befallene Pflanzen sollten nicht in der Nähe gesunder Pflanzen stehen. Es sollte ein separater Standort gefunden werden, der während der gesamten Behandlungsdauer als Isolationsbereich dient.








