Bäume und Sträucher werden vom Wind umgestoßen, und unreife Früchte werden abgerissen? Das ist ein Problem für viele Gärtner. Aber wussten Sie, dass sich all das durch die Installation von Windschutzhecken auf Ihrem Grundstück vermeiden lässt? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die richtigen Windschutzhecken auswählen und Ihr Grundstück zu einem vernünftigen Preis schützen können.

Windfeste Konstruktionen
Um sicherzustellen, dass die Bauwerke einen maximalen Schutz vor Wind bieten, sollte ihre Höhe 1,5 oder 2 Meter betragen.

Mögliche Materialien:
- Polycarbonat-Netzgewebe oder Maschendrahtzaun. Ein solcher Zaun allein reicht jedoch nicht aus, um den Wind abzuhalten; Kletterpflanzen sollten daran entlang gepflanzt werden.
- Ziegelstein. Hervorragender Schutz, aber ein erheblicher Nachteil: die Kosten.
- Metallprofil. Das Blech muss lackiert werden, da es sich sonst in der Sonne stark erhitzt, nicht nur die Hitze reflektiert, sondern auch die Pflanzen schädigt, die dann verbrennen.
Bauwerke entlang des Umfangs des Geländes
Zusätzliche Gebäude rund um das Grundstück bieten wirksamen Windschutz. Sorgfältig platziert und gebaut, können ein Schuppen, ein Badehaus, ein Gewächshaus oder ein Holzschuppen den Winddruck deutlich reduzieren. Ein kleiner Pavillon lädt zum Entspannen mit Freunden bei einer Tasse Tee ein.
Windschutzscheiben
Windschutzwände dienen dem Schutz bestimmter Bereiche (wie Spielplätze und Schwimmbäder). Ihre Installation sollte nach einer Analyse der Windverhältnisse erfolgen. Verschiedene Materialien wie Holz, Stahl und Polycarbonat kommen zum Einsatz. Die Wände können blickdicht oder luftdurchlässig sein.

Hecken
Bei dieser Windschutzmethode ist es wichtig, die Höhe und Dichte der Pflanzenkrone zu berücksichtigen. In einer Reihe gepflanzte Sträucher reduzieren die Windkraft um 40 %. Die Schutzpflanzungen beeinträchtigen die natürliche Luftzirkulation nicht. Am häufigsten werden Zierkoniferen verwendet.
Als Windschutzhecke können Sie Folgendes pflanzen:
- Hagebutte:
- lila;
- Holunderbeere;
- Viburnum.
Nadelhölzer:
- Fichte;
- Kiefer;
- Tanne.
Laubbäume:
- Birke;
- Ahorn;
- Kastanie;
- Weide.
Grundstücksbesitzern in der Nähe von stark befahrenen Straßen wird empfohlen, eine dreistufige Hecke zu pflanzen. Diese bietet Schutz nicht nur vor Wind, sondern auch vor Lärm und Staub.

In der ersten Reihe werden hohe und mittelgroße Nadel- und Laubbäume gepflanzt, die keiner sorgfältigen Pflege bedürfen.
In der zweiten Reihe können verschiedene Obstbaumsorten gepflanzt werden.
Die dritte Reihe ist mit Büschen bewachsen.
Junge Sämlinge lassen sich mit einem Windschutz vor Wind schützen. Dazu schlägt man einen stabilen Pfahl in den Boden, befestigt ihn mit einer Stütze und bindet den Sämling daran fest.

