Die Chirita ist eine Blume aus der Familie der Gesneriengewächse. Sie kann einjährig oder mehrjährig sein und stammt aus den Tropen Asiens.
Beschreibung der Chirita
Die Pflanze wurde erstmals 1822 von dem Botaniker David Don beschrieben. Im 20. Jahrhundert wurden diese Blumen von Pflanzenzüchtern intensiv untersucht, was zur Entwicklung von Hybridarten führte.
Der Stängel der Pflanze ist dünn und kräftig. Das Laub ist grün und variiert je nach Art in der Form, mal glatt, mal behaart. Die Blüten ähneln Glocken und sind in Rosa, Weiß, Lila und Gelb erhältlich.
Hirita-Sorten für den Hausgebrauch
Nur wenige Hirita-Sorten können in Innenräumen angebaut werden:
| Vielfalt | Beschreibung | Blätter | Blumen |
| Lavendel | Einjährig, hoher Stamm, leicht behaart. | Oval. Farbe: Hellgrün. | Sie befinden sich an den Triebspitzen und in den Blattachseln. Zarter Lavendel. |
| Primulina | Sie blüht fast das ganze Jahr über, mit kurzen Unterbrechungen. | Sie sind symmetrisch angeordnet, teils glatt, teils leicht behaart. Sie sind grün. Sie wachsen in die Breite und bilden mitunter ganze Reihen. Ihre Größe variiert von klein bis groß. Auf ihrer Oberfläche ist ein silbriges Muster zu erkennen. | Sie ähneln einer schmalen Röhre und besitzen fünf Blütenblätter. Sie stehen in Blütenständen, deren Färbung variiert, aber hell ist. Gelegentlich sind dunkle Streifen auf der Oberfläche der Knospen sichtbar. |
| Sinensis hisako | Sie gilt als die schönste Sorte. | Gesprenkelt, stark hängend, mit langen, hellen Haaren. Groß, grün mit silbrigem Muster. | Sie ähneln Glocken, die Farbe ist lavendelfarben, der Schlund ist leuchtend gelb. |
| Aiko | Hybrid. | Elliptisch, dunkelgrün, fleischig, leicht behaart. | Groß, von satter, gelber Farbe. |
| Silberner Surfer | Strauchpflanze. | Hängend, lanzettlich. Farbe: hellgrün mit perlmuttartigem Muster. | Lavendelfarbene Glockenblumen mit orangefarbenem Schlund. |
| Tamiana | Sie blüht das ganze Jahr über, mit Ausnahme der Ruhephase. | Der Durchmesser beträgt 10 bis 15 cm, die Form ist rundlich-herzförmig. Die Blätter sind fleischig und leicht behaart. | Niedrige Blütenstiele, an denen 2-3 weiße Knospen mit blauen Flecken erscheinen. |
| chinesisch | Eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 15-20 cm hoch wird. | Oval, fleischig, bilden sie eine kräftige basale Rosette. Leuchtend grün mit silbernen Flecken. Die Ränder sind gesägt. | Mittelgroße, lavendelviolette Knospen. |
Pflege von Chirita zu Hause
Bei der Pflege von Blumen zu Hause sollte man die Jahreszeit berücksichtigen:
| Faktor | Frühling-Sommer | Herbst-Winter |
| Lage/Beleuchtung | Platzieren Sie es an einem West- oder Ostfenster, um helles, aber diffuses Licht zu erhalten. | Sie sorgen mit einer Phytolampe für zusätzliche Beleuchtung. |
| Temperatur | +18…+24 °C. | +15 °C. |
| Luftfeuchtigkeit | Der Feuchtigkeitsgehalt liegt bei 55–65 %. Die Blume wird auf ein Tablett mit angefeuchtetem Torf oder Blähton gestellt. Die Pflanze wird nicht besprüht, da dies zu Krankheiten führen kann. | Niveau 55-65%. |
| Bewässerung | Einmal alle zwei Tage, aber erst, nachdem die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. | Einmal alle 7 Tage. |
| Topdressing | Einmal im Monat mit kalium- und phosphorreichen Düngemitteln. | Sie werden suspendiert. |
Verpflanzung, Boden
Topfen Sie die Pflanze um, sobald der Wurzelballen den gesamten Topf ausgefüllt hat (alle 2–3 Jahre). Der Frühling ist dafür der beste Zeitpunkt. Wählen Sie einen flachen, tiefen Topf. Gehen Sie beim Umtopfen äußerst vorsichtig vor, um die empfindlichen Wurzeln der Hirita nicht zu beschädigen.
Der Boden sollte locker, leicht sauer und atmungsaktiv sein. Verwenden Sie bei der Substratvorbereitung die folgenden Komponenten im Verhältnis 2:1:1:1:
- Laubboden;
- grober Sand oder Perlit;
- Torf;
- Humus.
Es muss eine Drainage aus Ziegelbruch oder Kieselsteinen verwendet werden.
Trimmen
Die Pflanze verträgt häufiges Zurückschneiden nicht gut. Ein guter Zeitpunkt dafür ist vor oder nach der Blüte (Frühling bis Spätherbst). Entfernen Sie trockenes und vergilbtes Laub sowie abgestorbene Blütenstängel.
Gehen Sie bei der Prozedur vorsichtig vor, um die gesunden Teile der Pflanze nicht zu beschädigen, da diese recht empfindlich sind.
Reproduktion
Die Reproduktion von Hirita erfolgt auf verschiedene Weise:
- Samen;
- Stecklinge;
- Blatttriebe;
- Stiefsöhne.
Stecklinge gelten als die beliebteste Methode. Dabei wird ein abgeschnittener, getrockneter und mit Fungizid behandelter Trieb in die Erde gesteckt. Das Pflanzgut muss unbeschädigt sein. Der Steckling wird gegossen, und die Erde darf nicht austrocknen. Mit Polyethylenfolie lassen sich zudem Gewächshausbedingungen schaffen, die 12 Stunden Tageslicht bieten.
Sobald die Sämlinge gekeimt und an Festigkeit gewonnen haben, werden sie in andere Behälter umgepflanzt.
Schwierigkeiten beim Anbau von Hirita, Krankheiten und Schädlinge
Bei der Kultivierung in Innenräumen kann Hirita anfällig für Krankheiten und Schädlinge sein, und unsachgemäße Pflege kann zu einer Reihe weiterer Probleme führen:
| Manifestation | Ursache | Eliminierungsmaßnahmen |
| Verrottung des Wurzelsystems und der Stängel. | Reichlich gießen. | Passen Sie die Bewässerungsmethode an. |
| Hellbraune Flecken auf dem Laub. | Verwendung von kaltem Wasser. | Die Wassertemperatur sollte überwacht werden; sie sollte mindestens +20 °C betragen. |
| Wachstum nur auf einer Seite. | Unzureichende Beleuchtung. | Die Blume wird regelmäßig in verschiedene Richtungen zur Lichtquelle gedreht. |
| Trocknung der Blätter. | Brennen. | Schützen Sie die Pflanze während der Mittagszeit vor Schatten. Entfernen Sie befallene Blätter. |
| Braune Flecken auf der Blattinnenseite, klebriger und zähflüssiger Belag. | Schildlaus. | Behandeln Sie die betroffenen Stellen mit einer Lösung von Aktara oder Actellic. Entfernen Sie die Insekten anschließend manuell mit einer alten Zahnbürste oder einem Wattestäbchen. |
| Weiße Klumpen, die wie Flusen aussehen, klebriger Belag. | Wollläuse. | Mit den Insektiziden Fitoverm oder Biotlin besprühen. |
| Vergilbung und Austrocknung der Blätter, leichte Spinnwebenbildung im Inneren. | Spinnmilbe. | Es werden die chemischen Kampfstoffe Karbofos und Neoron sowie eine Seifenlösung verwendet. |
| Weißes Mauerwerk unter den Blättern. | Thripse. | Mit Vermitek und Bankol besprühen. |
| Weiße Insekten überall auf der Pflanze. | Weiße Fliege. | Zur Schädlingsbekämpfung werden Lösungen von Akarin und Actellic eingesetzt. |
| Weißlicher, feuchter Fleck. | Graufäule. | Entfernen Sie alle beschädigten Stellen. Behandeln Sie den gesunden Teil mit einem starken Fungizid. |
Bei richtiger Pflanzenpflege können Schäden rechtzeitig erkannt und beseitigt werden.



