Huernia ist eine blühende Sukkulente aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Asclepiadaceae). Sie ist in den Trockengebieten der Arabischen Halbinsel und Afrikas beheimatet.
Beschreibung von Guernia
Diese Pflanze wurde 1810 erstmals von dem renommierten Botaniker Robert Brown beschrieben. Aufgrund ihres unverwechselbaren Aussehens trägt die Blume mehrere Namen: Teufelszunge, Voodoo-Lilie und Schlangenpalme.
Der Stamm ist 22 bis 30 cm lang und trägt verzweigte Triebe. Die Blüten sind fünfeckig, leuchtend gefärbt, und die Rosetten sind glocken- oder trichterförmig.
Es hat einen spezifischen Geruch, ähnlich dem Aroma von verdorbenem Fleisch.
Huernia-Arten

Mehrere Huernia-Arten können in Innenräumen angebaut werden:
| Sicht | Beschreibung | Blumen |
| Bärtig | Verkürzte, gerippte Stämme, bis zu 6 cm hoch. | Gelbbraun, manchmal gestreift. |
| Großfrüchtig | Die Stängel erreichen eine Länge von 7-10 cm und sind mit scharfen Zähnen besetzt. | Klein, gelb mit braunen Streifen. |
| Behaart | Ein kurzer, dicker Stamm mit mehreren Facetten. Dicht angeordnete Auswüchse mit langen, hellen Haaren. | Klein, glockenförmig und rot mit weißen Flecken. |
| Rauh | Der Trieb wächst bis zu 20 cm lang. | Die mittelgroßen Blüten haben fünf miteinander verwachsene, zurückgebogene Blütenblätter und sind glockenförmig. Ihre Außenseite ist hell, die Innenseite dunkelrot. |
| Anmutig | Die Stämme sind hellgrün und fünfeckig. | Blassgelb, blühen gleichzeitig. |
| Kenianer | Langer, kriechender Stängel mit scharfen Zähnen. | Samtig, violette Farbe. |
| Gestreift (Zebrina) | Die Triebe sind grün, fünfkantig und erreichen eine Länge von 8 cm. | Gelb mit rotbraunen Streifen. Das Muster ähnelt dem von Zebras. |
Pflege von Huernia zu Hause
Die häusliche Pflege von Huernia hängt von der Jahreszeit ab:
| Faktor | Frühling/Sommer | Herbst/Winter |
| Lage/Beleuchtung | Ost- oder Westfenster, oder, falls die Pflanze an einem Südfenster steht, sollte sie mittags Schatten spenden. Das Licht sollte hell und diffus sein. | Erfordert zusätzliche Beleuchtung mit Pflanzenlampen. |
| Temperatur | +22…+27 °C. | +5…+10 °C. |
| Luftfeuchtigkeit | Verträgt eine Luftfeuchtigkeit von 40-50 % gut. | |
| Bewässerung | Mäßig, nur durchführen, nachdem die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. | Ein bisschen, einmal im Monat. |
| Topdressing | Einmal alle 4 Wochen. | Es hört auf. |
Verpflanzung, Boden
Umtopfen erfolgt jedes Frühjahr, wenn die Pflanze zu groß für ihren Topf geworden ist. Das Substrat sollte möglichst nährstoffreich sein und folgende Bestandteile zu gleichen Teilen enthalten:
- Laub- und Rasenerde;
- Humus;
- grober Flusssand;
- Kalk und Holzkohle.
Reproduktion
Die Pflanze wird durch Stecklinge und Samen vermehrt. Die Vermehrung durch Stecklinge ist die gebräuchlichste Methode. Dazu wird ein junger Trieb von der Huernia abgeschnitten und in feuchten Torf gesteckt. Nach der Bewurzelung wird der Steckling in Erde umgepflanzt, die für ausgewachsene Sukkulenten geeignet ist.
Fehler bei der Pflege von Huernia, Krankheiten und Schädlingen
Bei der Pflege von Zimmerpflanzen können Probleme durch mangelhafte Pflege oder Befall durch Krankheiten und Schädlinge auftreten:
| Manifestation | Ursache | Eliminierungsmaßnahmen |
| Dunkle Flecken. | Brennen. | Die Pflanze wird in den Halbschatten gestellt. |
| Wurzelfäule. | Überwässerung. | Entfernen Sie alle betroffenen Stellen und pflanzen Sie die Pflanze in neue Erde. Passen Sie den Bewässerungsplan an. |
| Fehlende Blüte. | Hohe Haltetemperatur während der Winterperiode. | Die Pflanze erhält einen komfortablen Winteraufenthalt. |
| Kleine weiße Flecken, Welken der Blätter | Wollläuse. | Die Blume wird mit Lösungen von Intavir und Aktara behandelt. |
Wenn Sie Ihrem Hund eine gute Pflege zukommen lassen, werden solche Probleme nicht auftreten.
Erfahrungsberichte von Gärtnern zum Anbau von Huernia
Huernia: Exotische Blüten ohne viel Aufwand. Anspruchslos und schön. Foto.
Um unser Gespräch über Zimmerpflanzen mit exotischen Blüten fortzusetzen (das ich mit einer Rezension der Stapelie begonnen habe), muss ich unbedingt eine weitere, ebenso bemerkenswerte und ungewöhnliche Pflanze erwähnen: die Huernia. Die Huernia ist übrigens eng mit der Stapelie verwandt. Das erkennt man leicht an den Stängeln der Pflanzen; sie ähneln sich sehr. Und wenn man kein erfahrener Gärtner ist, kann es schwierig sein, die beiden Pflanzen zu unterscheiden, besonders wenn sie nicht blühen.
Auf meiner Fensterbank teilt sich eine Huernia den Platz mit zwei Stapelia-Arten. Sie lässt sich zwar recht leicht von einer gewöhnlichen Stapelia (im grünen Topf) unterscheiden, ist aber eindeutig mit einer panaschierten Stapelia (im gelben Topf) verwandt. Dennoch gibt es Unterschiede. Die Huernia hat fleischigere, dickere Stängel und ausgeprägtere Stacheln. Diese Stacheln mögen bedrohlich wirken, sind aber völlig harmlos. Sie pieksen nicht. Selbst wenn man mit der Hand über die Pflanze streicht, sticht oder kratzt man sich nicht.
Die Huernia ist eine pflegeleichte und anspruchslose Pflanze. Das obige Foto zeigt denselben Strauch über einen Zeitraum von sechs Monaten. Auf dem linken Foto wurde er gerade in einen neuen Topf umgepflanzt. Auf dem rechten Foto hat er bereits Wurzeln geschlagen und steht in voller Blüte.
Ja, kommen wir nun zum interessantesten Teil – der Blüte.Wie man auf dem vorherigen Foto sehen kann, sind Huernia-Blüten bei Weitem nicht so riesig wie beispielsweise die der Stapelie. Voll geöffnet hat die glockenförmige Blüte einen Durchmesser von 1,5 (maximal 2) Zentimetern. Ihr Duft ist nicht besonders angenehm. Er erinnert an eine Müllhalde oder alten Abfall. Allerdings ist der Geruch nicht sehr stark und man nimmt ihn nur wahr, wenn man die Nase direkt an die geöffnete Blüte hält.
Trotz ihrer geringen Größe ist die Blüte atemberaubend! Ihre exotische Schönheit steht der der prächtigen Stapelie in nichts nach! Einziger Wermutstropfen: Die Blüte ist nicht so geöffnet wie die der Stapelie. Sie ist eine dichte, wachsartige Glocke, innen dunkelburgunderrot und außen mattweiß. Huernia-Glockenblumen sind sehr scheu und ziehen sich meist in eine Ecke, auf den Boden oder ins Innere des Strauchs zurück. Um ihre Schönheit vollends zu erfassen, muss man aufmerksam sein und einen Blick darauf werfen. Wollen wir?
Die samtig-strukturierten Blüten wirken täuschend echt. Sie sind übrigens sehr langlebig; eine einzelne Blüte schmückt den Strauch mehrere Tage lang. Neue Knospen treiben schnell nach. Meine Huernia blüht fast das ganze Jahr über unermüdlich. Es sind zwar nicht immer viele Blüten, aber fast immer ein oder zwei Blüten oder Knospen an der Pflanze.
Die Knospen der Huernia bilden sich immer wieder an denselben Stellen, verdicken sich mit der Zeit leicht und formen eine Art „Blütenknospe“ (siehe Abbildung oben). Selbst wenn sich an einer Knospe längere Zeit keine neuen Knospen bilden, sollten Sie sie nicht vorschnell entfernen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie Ihnen schon bald wieder Freude bereiten wird.
Ich wiederhole es noch einmal: Diese Pflanze benötigt keine besondere Pflege. Ich ziehe sie seit vielen Jahren in normaler Blumenerde mit einer Drainageschicht (Blähton oder Schaumstoffstücke) in einem Plastiktopf mit Abzugslöchern. Ich gieße sie, sobald die Erde trocken ist (alle 1–1,5 Wochen bei kaltem Wetter, etwas häufiger bei warmem Wetter). Ich verwende keinen speziellen Dünger, da ich sie mit Aquarienwasser gieße, ist der Dünger bereits im Wasser enthalten.
Ich empfehle Huernia allen Blumenliebhabern als anspruchslose und zuverlässige grüne Begleiterin.
Vorteile
Langblühend
Wunderschöne Blüte
Unprätentiös
Sweet_Gloom
empfiehlt
Einer meiner Favoriten
Ich besitze diese Pflanze schon seit vielen Jahren. Sie gehört zu meinen Lieblingen. Sie wächst niedrig, hat fleischige Stängel und interessante Blüten. Sie gehört zur selben Familie wie die Stapelia lastovneve (Eidechsen-Stapelie). Sie ist sehr robust und anspruchslos und verträgt sich gut mit anderen Pflanzen unter ähnlichen Bedingungen. Ich habe sie im selben Topf wie eine Scharlach-Aloe oder verwende sie als Bodendecker. Sie blüht regelmäßig mit dunkelroten, fünfzackigen Blüten von etwa 2 cm Größe, die sich fest anfühlen. Die Blüten haben einen sehr schwachen, unangenehmen Duft, der aber nur wahrnehmbar ist, wenn man direkt an die Blüte riecht. Die größte Gefahr besteht in Staunässe, daher sollte man sie nur gelegentlich gießen; Besprühen ist nicht nötig. Sie gedeiht gut an einem Ostfenster. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Ich empfehle, diese Pflanze in Blumenläden anzusehen.
Swetlana Jurjewna
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