Nephrolepis (Blechnum) ist eine Farnart aus der Familie der Derbyankov-Familie. Sie ist in Westeuropa, Ostasien und Nordamerika heimisch und kommt gelegentlich auch in den Karpaten vor.
Allgemeine Informationen zu Blechnum
Eine mehrjährige Pflanze mit verkürztem Rhizom. Das Laub ist ledrig und gefiedert. Die Farbe ist hellgrün. Der Farn zeichnet sich durch Dimorphismus aus, ein Prozess, bei dem die Blätter unterschiedliche Formen aufweisen.
Blechnum-Arten für Zuhause
Nur wenige Blechnum-Sorten können in Innenräumen angebaut werden:
| Sicht | Beschreibung | Blätter |
| Bucklig (gibbum) | Aufgrund seines Laubes, das praktisch keine Blattstiele besitzt, wird es in der Floristik häufig verwendet. | Sattes Grün. |
| Mura | Sie erreicht eine Höhe von 30 cm. Die Blattstiele sind fast schwarz. | Leuchtend grün. |
| Westen | Erreicht eine Länge von 50 cm. In Brasilien wird es häufig zur Behandlung von Entzündungskrankheiten, Lebererkrankungen, Lungenerkrankungen und Harnwegserkrankungen eingesetzt. | Lanzettförmig. |
| Brasilianisch | Eine strauchartige Art, die bis zu 40 cm hoch wird. | Üppige, rosarote Farbe. |
| Silberne Dame | Ein ausladender Strauch mit einem Durchmesser von bis zu 50 cm. | Silberfarben, lanzettlich, spitz zulaufend. |
Merkmale der Pflege von Blechnum
Bei der Pflege eines Blechnums zu Hause muss man die Jahreszeit beachten:
| Faktor | Frühling-Sommer | Herbst-Winter |
| Lage/Beleuchtung | Wählen Sie einen nach Südosten ausgerichteten Standort und stellen Sie die Pflanze 1 Meter vom Fenster entfernt auf. Sorgen Sie für Halbschatten; direkte Sonneneinstrahlung beeinträchtigt das Aussehen der Pflanze. | |
| Temperatur | +20…+25 °C. | +16 °C. |
| Luftfeuchtigkeit | Hochwüchsig. Sie verträgt kein Besprühen, daher wird der Topf in eine mit angefeuchtetem Torf und Kieselsteinen gefüllte Schale gestellt. | |
| Bewässerung | Großzügig waschen, 2-3 Mal pro Woche. Weiches Wasser bei Zimmertemperatur verwenden. | Die Bewässerungshäufigkeit wird reduziert, aber der Boden darf nicht austrocknen. |
| Topdressing | Verwenden Sie zweimal im Monat flüssigen Mineraldünger. | Sie werden suspendiert. |
Transplantation, Boden, Vermehrung
Das Umtopfen einer Blechnum-Pflanze erfolgt erst, wenn die Wurzeln aus dem Topf herauswachsen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist der Frühling.
Der Boden sollte locker und leicht sauer sein. Als Substrat eignen sich Humus, Torf, Sand oder zerkleinertes Moos im Verhältnis 2:2:1:1. Beim Umtopfen der Pflanze in einen neuen Topf ist darauf zu achten, dass eine Drainageschicht am Boden liegt.
Die Vermehrung erfolgt durch Teilung des Strauchs oder durch Sporen, die sich unter dem Laub befinden. Letztere Methode ist recht arbeitsintensiv und eignet sich nur für professionelle Gärtner.
Zur Vermehrung von Blechnum nach der ersten Methode wird das Rhizom beim Umpflanzen mit einem scharfen Messer geteilt, wobei darauf geachtet wird, dass jedes Teilstück 2–3 Triebspitzen aufweist. Die Schnittstellen werden mit Holzkohle bestreut. Jedes Teilstück wird in einen separaten Topf gesetzt, und die Bewurzelung erfolgt innerhalb eines Monats.
Fehler bei der Pflege von Blechum, Krankheiten und Schädlingen
Trotz der hohen Krankheitsresistenz von Blechnum ist es anfällig für Schädlinge wie Schildläuse, Thripse und Spinnmilben.
Die Wahrscheinlichkeit eines Insektenbefalls steigt, wenn es während des Wachstumsprozesses zu Problemen kommt. Dazu gehören beispielsweise folgende:
- Austrocknen der Blattspitzen – trockene Luft oder Nähe zu Heizkörpern;
- Träge Erscheinung – mangelnde Belüftung;
- Vergilbung der Blätter – hohe Temperaturen;
- langsames Wachstum – unzureichende Feuchtigkeit, ungeeigneter Boden.
Wenn Sie solchen Problemen vorbeugen, treten Schädlinge selten auf. Sollten sie dennoch auftreten, behandeln Sie das Laub der Pflanze sofort mit einer Seifenlösung und schneiden Sie die befallenen Stellen ab. Bei starkem Insektenbefall verwenden Sie eine Actellic-Lösung.



