Astrantia gehört zur großen Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Die Gattung umfasst verschiedene, in Europa und Asien verbreitete Arten. Der Strauch ist pflegeleicht und gedeiht auch unter schwierigen Bedingungen. Er ist ideal für Gartenanfänger, doch beim Umpflanzen sind einige wichtige Punkte zu beachten.
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Beschreibung der Sterndolde (Astrantia)
Die Sterndolde (Astrantia) hat aufrechte, spärlich verzweigte Stängel, die nicht höher als einen Meter werden. Ihre handförmig gelappten Blätter bilden eine einzelne Blattrosette. Sie bringt kleine, meist hellfarbige Blüten hervor. Der Strauch ist aufgrund seiner doldenförmigen, sternförmigen Blütenstände im Volksmund als „Stern“ bekannt. Die Hochblätter sind groß und leuchtend grün. Die Blütezeit beginnt im Mai und dauert bis zum Herbst. Dadurch haben die Früchte, die Disaccharine enthalten, ausreichend Zeit zur Reifung.
Die Sterndolde ist eine Honigpflanze und daher für Bienen sehr attraktiv. Dank ihrer hohen Winterhärte und Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Einflüssen gedeiht sie auch unter ungünstigen Bedingungen.
Die Blume wird in kleinen Gruppen gepflanzt. Sie harmoniert gut mit benachbarten Pflanzen wie Geranien, Lungenkraut, Purpurglöckchen und Funkien. Astrantia behält nach dem Schneiden lange ihre Frische und ist daher eine beliebte Wahl für Blumensträuße.
Neben ihrem attraktiven Aussehen ist die Pflanze leicht anzubauen und zu pflegen.
Arten und Sorten der Sterndolde
Die Pflanze hat sich in Europa und Westasien weit verbreitet. Der Anbau einiger Sorten begann bereits im 16. Jahrhundert.
Häufige Arten und Varietäten:
| Sicht | Beschreibung | Vielfalt | Beschreibung |
| Astrantia Major (Großes Astrantia) | Sie kommt in der Ukraine, Moldawien, den baltischen Staaten und Weißrussland vor. Sie bevorzugt Waldränder und Lichtungen in der Nähe von Nadelwäldern. Sie erreicht eine Höhe von maximal 70 cm. | Moulin Rouge | Sie hat rote Blütenstände, und die äußeren Blätter sind deutlich dunkler. Wenn der Strauch an einem sonnigen Standort wächst, werden die Blüten leuchtend und groß. |
| Vierzigster Hochzeitstag | Sie erreicht eine Höhe von bis zu 65 cm und hat tiefrote Blüten. Am besten gedeiht sie im Schatten in der Nähe von Bäumen. | ||
| Rotwein | Die Blüten und Hüllblätter sind bordeauxrot. Die Pflanze erreicht eine Höhe von maximal 55 cm. Sie blüht im Hochsommer, und die Früchte reifen gegen Ende September. Sie gedeiht am besten im Schatten, wächst aber auch gut im Topf. | ||
| Diva | Das charakteristische Merkmal dieser Sorte sind ihre dunkelroten Blüten mit helleren äußeren Hüllen. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 70 cm und gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Schatten. | ||
| Venedig | Das charakteristische Merkmal dieser Sorte ist die rubinrote Farbe der Blütenstände. | ||
| Lars | Sie erreicht eine Höhe von etwa 75 cm und hat Blütenstände von einer kräftigen rosa Farbe. | ||
| Sunningdale Variegata | Sie zeichnet sich durch ihre hellvioletten Blütenstände aus. | ||
| Rosea-Symphonie | Sie erreicht eine Höhe von bis zu 70 cm, hat rosa Blütenstände und hellrosa Hüllblätter. | ||
| Rosea | Höchstens 60 cm hoch, gekennzeichnet durch gefleckte Blattspreiten und leuchtend rosa Blütenstände. | ||
| Schneestern | Weiße Blüten, weiße Hüllblätter mit charakteristischen grünen Akzenten. Wird nicht höher als 70 cm. Gedeiht am besten im Schatten. | ||
| Abbey Road | Die Blütenstände sind rot, haben einen violetten Schimmer, die Hüllblätter sind um einige Nuancen dunkler. | ||
| Astrantia Maxima (Die Größte) | Sie wächst im Kaukasus. Sie erreicht eine Höhe von etwa 70 cm und besitzt ein kräftiges und ausgedehntes Wurzelsystem. Die Blätter sind dreiteilig. Die einfachen, doldenförmigen Blütenstände haben einen Durchmesser von 4,5 cm und tragen rosafarbene Blüten. Die Hochblätter sind hellrot, etwa 1 cm lang und wirken zart. Die Blütezeit beginnt im August, kann aber bis September andauern. | ||
| Astrantia Carniolica (Krain) | Eine mehrjährige Pflanze mit handförmig gefiederten Blättern. Die Blütenstände bestehen aus hellen Blüten. Die häufigste Sorte ist *Rubra*. Sie erreicht eine Höhe von 70 cm. Die Blütezeit beginnt im späten Frühjahr und endet nach drei Monaten. | ||
Manche Gärtner kultivieren die bayerischen, trifida- und helleborus-Arten sowie die großen Astrantia-Sorten Biebersteinii und Alba. Sie unterscheiden sich in Blütenfarbe, Höhe, Blütezeit und Standort.
Sterndolde aus Samen ziehen
Die Anzucht von Sterndolden aus Samen ist zwar schwieriger als die vegetative Vermehrung, aber deutlich kostengünstiger. Es ist wichtig, einige Schlüsselfaktoren zu beachten, die die weitere Entwicklung und das Wachstum der Pflanze beeinflussen. Machen Sie sich zunächst mit den Besonderheiten der Aussaat vertraut und beginnen Sie dann mit der Anzucht der Sämlinge.
Aussaat von Sterndoldensamen in den Boden
Eine Methode zur Vermehrung von Sterndolden ist die Selbstaussaat. Dabei ist zu beachten, dass solche Sämlinge, anders als durch Stecklinge vermehrte, nicht alle Merkmale ihrer Elternpflanzen aufweisen.
Gärtner empfehlen daher andere Vermehrungsmethoden für den Strauch. Frisch geerntete Samen sollten eher im Winter ausgesät werden, damit die Sämlinge in den ersten Frühlingsmonaten keimen.
Aussaat von Sterndoldensamen für Sämlinge
Am besten pflanzt man Sterndolden mithilfe von Setzlingen; in diesem Fall werden die Samen im Frühjahr in speziellen Anzuchtbehältern ausgesät.
Für eine optimale Entwicklung ist eine Stratifizierung unerlässlich. Lagern Sie die Samen der Herbsternte 2–3 Monate im Gemüsefach des Kühlschranks. Lesen Sie vor der Lagerung die Hinweise auf der Verpackung. Falls der Hersteller eine Stratifizierung vorschreibt, kann dieser Schritt entfallen.
Die Samen werden in vorbereitete Erde gesät; diese sollte locker sein und keine besonderen Bestandteile enthalten.
Sie werden auf der Erdoberfläche verteilt und mit einer dünnen Schicht Substrat bedeckt. Die Behälter werden mit Plastikfolie oder Glas abgedeckt und anschließend an einen Ort mit mäßiger Luftfeuchtigkeit und einer konstanten Temperatur von 22 °C gestellt. Sobald die ersten Sämlinge erscheinen, wird die Abdeckung entfernt.
Pflege von Astrantia-Sämlingen
Stellen Sie die Anzuchttöpfe an einen hellen Ort, sobald die Sämlinge weiterwachsen. Vereinzeln Sie die Sämlinge nach 7–14 Tagen. Gießen Sie die jungen Pflanzen regelmäßig, sobald die oberste Erdschicht trocken ist, und lockern Sie das Substrat regelmäßig auf. Achten Sie beim Lüften darauf, die Pflanzen vor Zugluft zu schützen.
Sterndolden im Freiland pflanzen
Die Gesundheit und Qualität der zukünftigen Pflanzen hängen von der Qualität der Pflanzung in vorbereitetem Freilandboden ab. Daher muss dieser Prozess mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit durchgeführt werden.
Die Studie befasst sich mit den Besonderheiten der Astrantia-Pflanzung. Selbst Gartenneulinge können diese Aufgabe bewältigen, da der Strauch anspruchslos ist und in nahezu jedem Boden gedeiht.
Wann pflanzen?
Es empfiehlt sich, Setzlinge im späten Frühjahr oder frühen Sommer zu pflanzen. Machen Sie sich vorher unbedingt mit den Eigenschaften der jeweiligen Sorte vertraut, da manche Pflanzen volle Sonne bevorzugen, andere hingegen Schatten. Der Boden sollte locker und fruchtbar sein, seine chemische Zusammensetzung ist jedoch nicht besonders anspruchsvoll.
Wie man pflanzt
Setzen Sie die Setzlinge im Abstand von 35 cm. Graben Sie das Pflanzloch so tief, dass die Pflanze genauso tief steht wie die Setzlinge. Drücken Sie die Erde um die Pflanzen herum fest und gießen Sie großzügig. Schon nach drei Jahren werden Sie die ersten Blüten der Sterndolde entdecken.
Pflege von Sterndolden im Garten
Bei normalem Regenfall ist keine besondere Pflege nötig. In Trockenperioden sollte die Pflanze einmal wöchentlich gegossen werden, um eine einzelne Blüte anzuregen. Hält man den Boden während der gesamten Wachstumsperiode feucht, fördert dies die erneute Blüte des Strauchs. Unmittelbar nach dem Gießen oder Regen sollte die oberste Bodenschicht um die Pflanze herum aufgelockert und Unkraut entfernt werden. Um Zeit zu sparen, kann die Fläche mit Torf oder Kompost gemulcht werden.
Um die Blütezeit zu verlängern und die Selbstaussaat zu verhindern, sollten verblühte Blütenstände entfernt werden. Nach der ersten Blüte schneiden Sie alle Blütenstängel ab; dies fördert die Stängelbildung und trägt zu einem symmetrischen und dichten Wuchs bei.
Düngen Sie in den ersten Frühlingsmonaten. Nährstoffarme Böden sollten alle drei Jahre im Juli oder August mit einem Phosphor-Kalium-Dünger angereichert werden. Verwenden Sie dazu Flüssigdünger.
Buschvermehrung von Sterndolde
Die beliebteste Methode zur Vermehrung von Sterndolden ist die Teilung der Pflanze. Dies geschieht im Frühjahr (vor dem Austrieb) oder im Herbst (während der Ruhephase). Die wachsende Pflanze wird in mehrere Teilstücke geteilt und im Abstand von 40–50 cm eingepflanzt. In jedes Pflanzloch wird Humus gegeben. Die neuen Pflanzen beginnen innerhalb von drei Jahren zu blühen. Diese Methode dient dem Erhalt der Sorteneigenschaften.
Schädlinge und Krankheiten der Sterndolde
Die Schutzeigenschaften der Sterndolde (Astrantia) sind ausreichend, um gefährliche Krankheiten und Schädlinge zuverlässig abzuwehren. Nur unsachgemäße Pflege kann dem Strauch schaden. Beispielsweise kann häufiges Gießen zu Pilzinfektionen führen, die mit Fungiziden wie Quadris, Fundazol, Fitosporin und Bravo behandelt werden können.
Sterndolde in der Landschaft
Aufgrund ihrer einzigartigen Optik ist die Sterndolde (Astrantia) bei Gartengestaltern sehr beliebt. Sie eignet sich hervorragend zur Gestaltung von Blumenbeeten und zur Dekoration schattiger Gartenecken, beispielsweise in der Nähe von Bäumen und anderen Sträuchern.
Niedrig wachsende Sorten werden für Steingärten und zur Poolgestaltung verwendet.
Ein mit verschiedenen Sternblumenarten bepflanztes Blumenbeet bietet einen einzigartigen Anblick. Die bescheidenen Sträucher der Pflanze erzeugen eine schwerelose, luftige Wirkung: Neben den sich ausbreitenden Blättern der Sternblume blühen Blüten in Rot-, Weiß- und Rosatönen.
Die Sterndolde (Astrantia) ist eine mehrjährige, grüne Pflanze mit ungewöhnlichen Blüten. Sie gedeiht selbst unter härtesten Bedingungen und ist äußerst pflegeleicht, was sie zu einer beliebten Wahl für Gartenanfänger macht. Großblumige Rosen oder Lilien lassen sich gut in der Nähe der Sträucher pflanzen. Diese Kombination ergibt ein harmonisches Gesamtbild, das nicht nur attraktiv aussieht, sondern auch herrlich duftet.








